CMKCHB-Skandal: Warum die Deutschen gehen mussten

Jawina berichtete über den Rauswurf deutscher Mitglieder aus dem tschechischen Schweißhundeverband CMKCHB. Schon damals hieß es, dass der Rauswurf “auf Druck der deutschen Zuchtverbände Klub Bayerischer Gebirgsschweißhund (KBGS) und Verein Hirschmann (VH)” erfolgt sei. Infolge der Berichterstattung sind Insider an die Redaktion herangetreten, die uns weitere Informationen und Dokumente zugespielt haben, so dass wir jetzt präziser angeben können, wie die Tschechen zu dem heftig umstrittenen Schritt gebracht wurden:

Demnach wollte ein tschechischer Züchter seine tschechische HS-Hündin von dem HS-Rüden Ayk vom Gamsfleck decken lassen. Die Verpaarung wurde vom Zuchtleiter des VH zunächst genehmigt. Im März 2015 nahmen ein tschechischer Züchter und der Besitzer des Rüden Kontakt miteinander auf, Hundebesitzer und Hunde lernten sich kennen.

Dann wurde die Genehmigung der Verpaarung jedoch mit der Begründung widerrufen, der CMKCHB verkaufe viele gute Schweißhunde nach Deutschland, was von KBGS und VH nicht gewünscht sei. Daraufhin habe man sich auf die Entfernung der deutschen Mitglieder des CMKCHB geeinigt. Die Verpaarung wurde daraufhin wieder genehmigt.

“Der Rausschmiss der deutschen CMKCHB-Mitglieder war der Preis, den die Deutschen für die gewünschte Verpaarung gefordert haben, und er wurde bezahlt”, sagt der Jawina-Informant, der Mitglied eines der deutschen Zuchtverbände ist und namentlich nicht genannt werden möchte: “In letzter Konsequenz mussten wegen der Begehrlichkeiten des tschechischen Vereins CMKCHB nach dem Besitz des Abkömmlings eines ausgezeichneten HS-Rüden aus deutscher Zucht alle deutschen Mitglieder den tschechischen Verein CMKCHB verlassen!” Überdies soll ein hochrangiges Mitglied des CMKCHB im August 2015 (16.08.) einen Welpen, der von Ayk vom Gamsfleck abstammt, erhalten haben.

In dem im folgenden veröffentlichten Schreiben des Zuchtwarts des VH, Winfried Wagner, an den Vorsitzenden des CMKCHB, Zdenek Havlíček, drückt Wagner seine Befriedigung über das Erreichte aus: “Wir sind überzeugt, wenn die deutschen Mitglieder keine Hunde mehr vom CMKCHB bekommen können, wird auch kaum eine Interesse [sic!] an einer weiteren Mitgliedschaft bestehen.” Der KBGS (Klub Bayerischer Gebirgsschweißhund) vertrete dieselbe grundsätzliche Haltung und habe dieselbe Erwartungshaltung, heißt es im Schreiben Wagners.

HS_Brief_bearb2

Schreiben des Zuchtleiters des Vereins Hirschmann an den Vorsitzenden des CMKCHB.

Der Vorsitzende des VH, Jürgen Schlüter, bestätigte uns per Mail, dass “die Schilderung des geplanten Zuchteinsatzes von „Ayk vom Gamsfleck“ […] in der ersten Hälfte Ihrer Passage durchaus korrekt dargestellt” sei. Die Übergabe des Welpen, nach der wir ebenfalls gefragt hatten, kommentierte der VH-Vorsitzende nicht. “Der Verein Hirschmann e.V., sein Vorstand, sein Vorsitzender und sein Zuchtleiter haben nichts zu verbergen”, schreibt Schlüter. Schlüter hält den Vorgang nicht für eine Einmischung “in die inneren Angelegenheiten anderer Hundezuchtvereine”, man achte aber sehr wohl aber darauf, “dass die Regeln in der Gemeinschaft des ISHV eingehalten werden […].”

In diesem Falle, schreibt Schlüter weiter, sei “aber von uns erkannt worden, dass gegen die ISHV-Regel „Abgabe von Welpen an ISHV-Mitglieder ins Ausland nur in Absprache der beiden beteiligten Zuchtwarte“, verstoßen worden war – und das haben wir dem CMKCHB auch so gesagt. […] Erschwerend kam für uns dazu, dass die deutsche Züchterin (ISHV-Mitglied!-was uns bis dahin gar nicht bekannt war), bekanntermaßen lustig kreuz und quer züchtet und Hunde aus kommerziellen Gründen vermehrt.” SE

17 Gedanken zu „CMKCHB-Skandal: Warum die Deutschen gehen mussten

  1. Joachim Orbach

    Viele Jäger wollen einen Schweißhund haben, obwohl auch viele von diesen Jägern einen Schweißhund nicht gerecht führen können. Da darf man sich denn auch nicht wundern, wenn Hunde dieser Rassen ( im Ausland oder aus Schwarzzucht erworben ) mit ihren Führern oftmals nicht einmal in der Lage sind, eine Brauchbarkeitsprüfung ( Schweiß ) zu bestehen. Schweißhunde gehören meiner Meinung nach halt eben in die richtigen Hände, denn an Hund und Führer werden halt eben hohe Ansprüche gestellt. Damit das auch in Deutschland so bleibt, wachen die beiden dem JGHV und VDH angeschlossenen Zuchtvereine darüber. Wenn ein Züchter nun mit Hunden aus dem Ausland züchtet , sind halt eben entsprechende Regeln u. Bestimmungen einzuhalten. Ich war fast 20 Jahre Mitglied eines Zuchtvereins ( andere Rasse ) in Deutschland und Frankreich. Gezüchtet habe ich allerdings immer nach den Zuchtbestimmungen des Deutschen Zuchtvereins. Schweißhunde aus kommerziellen Gründen zu züchten – weil gerade die Nachfrage nach Schweißhunden zur Mode geworden ist- dem sollten die beiden Schweißhund-Zuchtvereine meiner Meinung nach immer eine Absage erteilen. Schweißhunde dürfen nicht zu Modehunden innerhalb der Jägerschaft werden.

    Antworten
    1. admin Beitragsautor

      Mit diesem, von gewissen Verbänden übernommenen Argumentationsmuster wäre ich sehr vorsichtig: Da sind Zuchtverbände, deren Züchter über Jahre nur 20 bis 30 Welpen auf den Markt bringen, also viel zu wenige, um auch nur annähernd den Bedarf zu decken. Die Hundeführer, die nicht jahrelang auf einen Welpen warten wollen und sich z.B. im Ausland einen Hund besorgen, werden dann als unfähig gescholten (mit welchem Recht?), ihnen wird vorgeworfen, dass sie lediglich “aus kommerziellen Interessen” oder “weil es gerade Mode ist” einen Hund der fraglichen Rasse führen wollen usw.. Das ist ziemlich daneben, ziemlich verlogen, ziemlich anmaßend. Demnächst mehr dazu…

      Antworten
    2. Frucht, Christoph

      Da hat Herr Orbach vollkommen Recht ! Wenn ich pro Jahr 1 l Milch trinke, brauche ich mir keine Kuh zu halten ! Schweißhunde müssen richtig Arbeit haben, um das leisten zu können, was man von ihnen erwartet. Dazu brauchen sie aber nebem dem Kölnnen des Führers, auch einen Führer der soviel Zeit hat, dass er mkit seinem Hund auch in anderen Revieren arbeiten kann und will. Ein Schweißhund ohne Arbeit, dient nur als Deckblatt für angebliche Weidgerechtigkeit und er opasst so toll zum Outfit im “Landlook” des Frauchens, wenn die im weissbewandten Allradfahrzeug in der Fussgängerzone zuum Shoppen fährt. Schweißhunde sind Spezialisten und müssen das bleiben ! Leider erkennen das viele
      Jäerg nicht !

      Antworten
      1. admin Beitragsautor

        Fast alle Rassehunde sind Spezialisten: Schäferhunde (Hüten), Dackel (Erdarbeit), Pointer (Vorstehen), Retriever (Apportieren), Wachtel (Stöbern) usw. Klar, ein Hund wird nur richtig gut, wenn er Arbeit hat, das ist aber beim Schweißhund genauso wie beim Vorstehhund. Und wenn ein Vorstehhund eine kranke Ente nicht apportiert, ist das genauso tierschutzrelevant, wie ein Nachsuchenhund, der nicht findet.
        Die wenigsten Jäger lasten ihre Hunde voll aus und keiner findet etwas dabei. Es spricht sich schon herum, welche Gespanne was bringen. Den Hunden schadet der gelegentliche Aufenthalt auf dem Sofa übrigens nicht.
        Das es ausgerechnet bei Schweißhunden eine Katastrophe sein soll, wenn die bei Hobbyführern landen ist a) Propaganda der Zuchtverbände und b) der künstlichen Verknappung geschuldet.
        Und es erscheint mir als sehr selbstgerecht und anmaßend, wenn Hundeführern anderen Hundeführern pauschal vorwerfen, sie würden ihre Hunde nur weil es Mode ist führen, oder nur aus kommerziellen Gründen züchten usw…

        Antworten
      2. Christoph Egert

        „Da hat Herr Orbach vollkommen Recht ! Wenn ich pro Jahr 1 l Milch trinke, brauche ich mir keine Kuh zu halten !“

        Ich möchte diese Aussage mal anders darstellen. Sie möchten ein Auto kaufen, obwohl Sie es wehr wenig brauchen und mit den öffentlichen Verkehrsmittel fast alle wichtigen Bereiche erreichen können. Im Autohaus wird Ihnen dann mitgeteilt, dass Sie kein Auto bekommen, weil Sie ja mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fast alle – für Sie notwenigen Ortschaften erreichen. Das finden Sie gerecht?

        Wenn Sie, weil Sie nur einen Liter Milch im Jahr trinken, keine Kuh kaufen, dann ist es Ihre persönliche Entscheidung. Sicherlich haben Sie etwas dagegen, wenn Ihnen die Entscheidung ein Auto zu kaufen abgenommen wird!

        Das wichtigste bei der Jagd ist für mich die Achtung vor der Kreatur. Das eigentliche Problem liegt bei uns Jägern! Der Umgang mit und nach dem Töten charakterisiert einen Jäger. (Vielleicht lesen Sie meine Stellungnahme zu einem Kommentar von Max Ophoven vom 01.02.2016 hier in diesem Forum.) Die Leistung eines Hundes ist entscheidend für den Erfolg einer Nachsuche und wird beeinflusst durch die gewissenhafte Zucht und vor allem die Fähigkeit des Hundeführers, die durch die Weitergabe von Erfahrungen erleichtert wird.

        Aus Gründen des Tierschutzes wird bei vielen Gesellschaftsjagden der „Schießnachweis“ gefordert. Ähnliches sollte meiner Meinung nach auch bei den Hunden die zur Nachsuche vorgesehen sind, gefordert werden. Jeder zur Nachsuche gesetzlich zugelassenen Hund hat einmal eine entsprechende Prüfung bestanden. Aber damit ist es nicht getan! Hunde sollten nur zur Nachsuche zugelassen werden, die ihre Leistungen durch entweder tatsächlich durchgeführte Nachsuchen oder durch nachweisbare (ähnlich wie beim Schießnachweis) nachgewiesen Übungsfährten unter Beweis gestellt haben. Es gibt genügend gesetzliche Regelungen. Es ist aber wie so oft, wer überwacht die Einhaltung? Mir ist kein Fall bekannt dass ein Jäger für einen unterlassne Nachsuche zur Verantwortung gezogen wurde. Das Problem liegt bei dem Verantwortungsbewusstsein des einzelnen Jägers!

        Um wieder auf meinen Vergleich mit dem Kauf einen Autos zurück zu kommen. Ich kenne einen Jäger der zu vielen Drückjagden seine zwei schönen HS Hunde zeigt, die aber, wegen der fehlenden Prüfungen, nicht zur Nachsuche eingesetzt werden! Was ist falsch daran? Bei den bekannten Schweißhundeklubs ist es nicht anders als in anderen Hundeklubs. In der großen Anzahl der Mitglieder gibt es sehr große Differenzen in der Nachsuchenaktivität!

        Nicht zur jeder Nachsuche wird ein Schweißhund benötigt. Sehr wichtig erscheint mir jedoch dass im Interesse der „Weidgerechtigkeit“ die Jäger einschätzen können: „hier ist mein Hund überfordert” – „ jetzt ich hole einen Spezialisten“. Gemeinsame Übungstage bauen Vorurteile ab. Ich wurde „schief“ angesehen weil ich einen Jäger, der einen BGS Rüden (mit echten FCI Papieren) besitzt, bei der Ausbildung unterstützt habe. Der Hund hat die Prüfung bestanden und findet. Was habe ich falsch gemacht? Ich stelle die Achtung vor der Kreatur höher als das Vereinswesen.

        Ich möchte wieder auf den eigentlichen Grund des Themas zurück zu finden. Deutsche Jäger die im CMKCHB organisiert waren zeichneten sich dadurch aus dass sie nicht irgendwelche Schweißhunde aus der Massenzucht kaufen und jagdlich einsetzen wollten. Sie haben sich durch ihren Mitgliedschaft im CMKCHB deutlich von der kommerziellen Massenzucht distanziert! Durch das obige Dokument wird anderen deutschen Jäger die Möglichkeit genommen nach jagdlicher Ethik zu jagen wenn sie für die Mitgliedschaft in den deutschen Klubs eine Absage erhalten haben. Für mich stellt sich die Forcierung des Rausschmisses der deutschen Mitglieder im CMKCHB als einen eindeutigen Hegemonieanspruch der bekannten Schweißhundevereine dar! Wenn ehemaligen deutsche Mitglieder des CMKCHB in die etablierten deutschen Schweißhundevereine (jetzt noch) eintreten (können), von denen die meisten einmal eine Abfuhr erteilten, dann bekommen diese Klubs jetzt gutes Zuchtmaterial. Letztlich profitieren die etablierten Schweißhundeverbände auch in diesem Fall. Wenn, was nicht auszuschließen ist, es Schwierigkeiten mit der Einhaltung der getroffenen Vereinbarung in der Zucht gab, dann ist die Einhaltung von getroffenen Vereinbarungen durch den finalen Rausschmiss aus dem CMKCHB ein Beweis der Unfähigkeit des Lösens von Problemen in den Verbänden der beiden Länder.

        Antworten
      3. Tiede

        Ihre Wahrnehmung, was Schweißhunde dürfen bzw nicht dürfen sollten, zeugt welch konservative Borniertheit teilweise in der Jägerschaft herrscht.
        Als langjähriger Schweißhundeführer ist es für mich völlig unwichtig, ob ein Hund mal das Frauchen im Fahrzeug begleiten darf. Scheinbar war es nicht während seiner Arbeitszeit, lieber Herr Frucht.

        Für mich sind zwei Parameter entscheidend wesentlicher : Der trainierte, ambitionierte Hund und der konditionierte Nachsuchenführer !
        Veraltete Waidgenossen mit viel materiellem Potential und besten Kontakten zu Vereinsvorstandsmitgliedern oder “einflussreichen Bürgen”, aber unbeweglichen Knochen und schlechter Kondition können bei einer schwierigen Nachsuche nicht wirklich helfen, auch nicht mit einem tollen Hund.
        Für mich ist mein BGS Rüde mein bester Freund und Jagdbegleiter und mir mangelt es nicht an Arbeit (80-90 Nachsuchen p.a. dokumentiert), obwohl er nicht mal Kenntnis davon hat, welchem Verein er angehört. Als vereintes Deutschland ist es beschämend, dass solch eine Vereinsmeierei den Tierschutz nur noch als Alibi benutzt, um die Vereinsziele stur und nicht mehr zeitgemäß durchzusetzen.
        Ihren Beitrag finde ich daher völlig deplatziert, zumal nach meiner Recherche Ihr HS vom VH lediglich durchschnittlich 10 erschwerte Nachsuchen pro Jahr dokumentiert, was ich keinesfalls negativ darstellen möchte, aus meiner Sicht allerdings nicht mehr als 1 l Milch (Ihr Vergleich) hergibt.

        Antworten
  2. Konrad Kreitmair

    Die nachfolgende Aussage entbehrt jeder Grundlage “Die Hundeführer, die nicht jahrelang auf einen Welpen warten wollen und sich z.B. im Ausland einen Hund besorgen, werden dann als unfähig gescholten”
    Soweit mir bekannt ist, sind alle Hundeführer z.B. aus dem Verein KBGS in den Jahren 2014 und 2015 mit Welpen versorgt worden. Keiner hat jahrelang auf einen Welpen gewartet. Es ist natürlich, dass die Welpen aus Leistungszucht “nicht im Supermarkregal liegen” und nur so mal ruasgeholt werden müssen. Ein bisschen Zeit muss schon noch sein, um die Würfe abzuwarten. Wem dies zu lange dauert, weil er jetzt einen Schweißhund braucht, dem ist nicht zu helfen. Mir ist es bereits 3 mal passiert, dass ich jemanden eine gute Nachsuche “abgeliefert” habe und daraufhin brauchte der Revierinhaber auch einen Schweißhund. Für seine 3 max 200 m Totsuchen im Jahr und für den einen Laufschuss oder Waidewundschuß den er dann auch mit Schweißhund nicht bekommen kann.
    Ausserdem soll sich doch mal jemand “outen” und sagen dass er/sie als Mitglied eines Zuchtvereins keinen Welpen erhalten hat. Und auch die Umstände dazu. “Ich habe keinen Welpen erhalten, weil ich diesen im Mai wollte und nicht in der Urlaubszeit”. “ich brauche den Welpen jetzt und nicht im September, da habe ich keine Zeit da gehe ich jagen” soll ich noch ein paar so Sprüche liefern, die sich so im Laufe der Jahre angesammelt haben, von Personen, die JETZT, sofort einen Schweißhund brauchen ?
    Da bleibt keine Zeit für Ausbildung des Hundes, der braucht nur wachsen und funktionieren, natürlich ohne Ausbildung der hat das ja genetisch im Blut.
    Ich kann auch Autoreifen wechseln, deshalb bin ich noch lange nicht der Automechaniker. Aber dafür ich (aufgrund meiner Ausbildung und jahrelangen Erfahrung), fast jede Hunderasse zum “Schweißhund” machen, er ist es aufgrund seiner Ausbildung, nicht wegen seiner Rasse.
    Es gibt ganz hervoragende Nachsuchenführer, die suchen mit Drahthaar, Kurzhaar, Wachtel, Bracke, usw. die brauchen keinen “Schweißhund zum vorzeigen” die wollen suchen und tun dies auch. Aber auch die mussten Ihre Hunde “ausbilden” jawohl ausbilden. Davon habe die Leute, die meinen einen Schweißhund zu brauchen keinen blassen Schimmer, die sind nämlich als Jäger zur Welt gekommen, die haben das genetisch im Blut, die können das von selbst. Und die wollen bedient werden, mit dem Welpen aus dem Regal, sofort zum mitnehmen.
    Und die werden bedient, dafür gibt es dann die Personen die züchten wollen ohne Nachweis der Hatzfreude, einfach so mal, Mein Hund ist Schön, Dein Hund ist schön, also lass uns doch mal ein paar Würfe machen. Verkaufen können wir die auch. auch ohne Papiere, und wenn, dann machen wir uns die Papiere selbst. wir nennen die dann AHNENPASS, merkt sowieso keiner. FCI ist kein Problem da machen wir unseren eingene F-C-I .
    Soll es ein bisschen mehr sein ? Dann nehmen wir in den Ahnenpass mal einen Rüden, der beim Deckakt bereits 13 JAhre alt gewesen wäre, kein Problem,merkt ja keiner. Denn die die es merken würden, kaufen die Hunde ja im Zuchtverein.
    Mit den anderen Leichtgläubigen kann man es ja machen, die sind froh wenn sie einen Hund bekommen der ausschaut wie ein Schweißhund. Das genügt in den meisten Fällen für ein höheres Selbstwertgefühl. “Da schau hin, der hat einen Schweißhund, der ist ein Spezialist”

    Aber die Zeit wir kommen, da wird der Schweißhund nicht auch nicht mehr modern sein, dann sind es wieder die Labradors oder Dackel oder Golden Retrievier oder eine andere Rasse. Bis dahin ist dann der Hannoversche oder Bayerische von den “freien Vermehrern” soweit heruntergezüchtet, dass die Mehrzahl der Privatleute und Jagdscheininhaber ihn auch nicht mehr wollen.

    Es werden wieder nur die sein, die diesen Hund jetzt schon für den Zweck einsetzten, für den der Hund ursprünglich gezüchtet wurde. Und die jetzt darauf achten, dass wenigstens ein bisschen auf Qualität geachtet wird, und sich dafür anfeinden lassen müssen.
    Die Entscheidung des tschechischen Vereins ist eine interne Angelegenheit dieses Vereins, das wird so bleiben, da kann nichts hineininterpretiert werden. Und den ehemaligen Mitlgiedern ist es ja freigestellt, sich einem der anerkannten Vereinen anzuschließen.

    Wo ist das Problem ?

    Antworten
  3. Joachim Orbach

    Sehr geehrter Elison,
    ich habe kein Argumentationsmuster zu diesem Thema übernommen, sondern das ist meine Meinung dazu. ich kann daher auch den bisherigen Kommentaren von Herren Frucht u. Kraitmair nur zustimmen. Ich wohne im Oberbergischen Kreis ( NRW ) dort haben wir 5 anerkannte Schweißhundeführer -hiervon führen z. Zeit 4 Führer 7 BGS und 1 Führer 2 HS – darüber hinaus haben wir in vielen Revieren gut für die Nachsuchenarbeit ausgebildete und geführte vielseitige Jagdgebrauchshunde mit entsprechenden Führer. Ähnliches bestättigte mir auch mein Freund aus dem Kerngebiet von Rotwild aus der Lüneburger Heide. Wo besteht denn ein Mangel an geigneten Gespanne? Fakt ist dader für mich:
    Die Nachfrage nach Schweißhunden ist zur Zeit leider zu einer Modeerscheinung geworden, denn noch längst nicht jeder Jäger der der Meinung ist, er brauche einen Schweißhund kann diesen auch gerecht führen.
    Viele Hunde werden in der heutigen Zeit leider oftmals schlecht ausgebildet, da nützt denn zur Nachsuchenarbeit auch kein Schweißhund.
    Jäger die der Meinung sind, sie brauchen einen Schweißhund und können diesen auch führen, sollten sich meiner Meinung nach an die beiden anerkannten Zuchtvereine in Deutschland wenden. Wenn es kein HS ist, so kann es ja auch ein BGS sein. Oder etwa nicht, wenn es tatsächlich um die Nachsuchenarbeit geht?

    Antworten
  4. Hans-Dieter Pfannenstiel

    Zum Thema „Ich habe keinen Welpen bekommen“ kann ich etwas beitragen. Anfang 2004 habe ich nach Eintritt in den entsprechenden Klub versucht, einen Tirolerbracken-Welpen zu bekommen. Zuvor hatte ich mich beim Klub für bayerische Gebirgsschweißhunde vergeblich um einen BGS-Welpen bemüht. Auf dem umfangreichen Fragebogen, den man auszufüllen hatte, fehlte nur noch der Nachweis der arischen Großmutter, um es überspitzt zu formulieren. Auch am Telefon wurde mir ein Welpe verweigert mit der Begründung, dass mein Revier (770 ha, Dam-, Schwarz- und Rehwild) zu klein sei und ich zu wenige Nachsuchen hätte (Jahrestrecke etwa 70-80 Stück Schalenwild). Ich hatte wahrheitsgemäß angegeben, dass ich den Hund nur im eigenen Revier oder bei unmittelbaren Nachbarn einsetzen wolle. Ich hatte mich deshalb dann nach diesem Verfahren der unheiligen Inquisition entschlossen, eine Tirolerbracke anzuschaffen.
    Nachdem in Deutschland kein Welpe dieser Rasse zu bekommen war, kam vom deutschen Zuchtwart dann im Juni 2004 die Nachricht, ich könne einen Welpen aus Österreich bekommen. Ich habe sofort den Züchter in Kals am Großglockner angerufen, mir die Welpen beschreiben lassen und eine Hündin mit Brackenstern ausgewählt. Etwa eine Woche später hat mich der österreichische Zuchtwart angerufen und mir gesagt, die ausgesuchte Hündin sei nicht zu haben, weil sie bereits einem Züchter aus Österreich versprochen sei. Also sollte ich eine Hündin ohne Brackenstern bekommen.
    Zwischendurch, noch wenige Tage vor der geplanten Abholung des Welpen, habe ich mit dem Züchter telefoniert und mich nach den Welpen erkundigt. Ja, alles sei in Ordnung, ich könne den Welpen abholen. Als ich dann ca. eine Stunde vor meinem Eintreffen in Kals Ende Juli noch mal angerufen habe, hieß es, „meine“ Hündin sei krank. Sie hatte tatsächlich ein stumpfes Haarkleid und glanzlose Augen. Außerdem war sie gegenüber den beiden anderen noch vorhandenen Welpen deutlich abgemagert. Man hätte doch eigentlich erwarten können, dass der Züchter anruft und mitteilt, dass man den Hund jetzt in diesem Zustand nicht holen kann. Schließlich war ich über 700 km angereist.
    Der Züchter und ich stimmten überein, dass ich den Hund in diesem Zustand nicht mitnehmen könne. Ich habe mit dem Züchter vereinbart, den Welpen Anfang August abzuholen, falls er dann gesund sei. Da der Züchter mit dem Welpen nach Matrei zum Veterinär gehen wollte, rief ich ihn nachmittags an, um zu erfahren, was der Hund habe. Es sei nur eine kleine Infektion und der Hund sei in ein paar Tagen wieder gesund. Bei meinem zweiten Anruf kurz vor der geplanten Abholung musste ich dann in nicht gerade freundlichem Ton erfahren, der Hund sei gesund und da ich ja „so blöd dahergeredet“ hätte und den Welpen nicht haben wolle, ginge er jetzt nach Südtirol. Daraufhin habe ich mir in Österreich einen Brandlbracken-Welpen besorgt und meinen Brando 10 Jahre geführt, bevor er sich in die ewigen Jagdgründe verabschiedet hat. Das ist aber noch nicht das Ende der Geschichte.
    Als ich dann vor etwa zwei Jahren erneut beim Klub Tirolerbracke angefragt habe, ob ich vielleicht jetzt nach mehr als 10 Jahren einen Welpen bekommen kann, teilte man mir mit, mein Gesuch um Aufnahme in den Klub sei nach den Vorkommnissen von vor 10 Jahren abgelehnt worden und ich bekäme auch keinen Welpen. Noch Fragen?

    Antworten
  5. Joachim Orbach

    Sehr geehrter Herr Pfannenstiel,
    die von Ihnen geschilderten Vorgänge sind unschön und sollten egal von welchem Züchter oder Zuchtverein unterbleiben. Ich kenne allerdings auch andere Fälle, wenn es um dem Erwerb z.B. eines BGS geht. Hier haben auch vom Klub BGS Hundeführer einen Welpen vom Züchter für ihr Revier erhalten, wenn diese auch Nachsuchen in den Nachbarrevieren machen wollen und können. Hätten Sie sich das evtl. einmal von Ihren Reviernachbarn bestätigen lassen und dem Verein mitgeteilt.

    Antworten
    1. Ronny Päsler

      Der Verein Hirschmann und der KBGS haben eine hohe Verantwortung für die Zucht von Schweisshunden um diesen Gerecht zu werden muss man die Regeln im ISHV einhalten und konsequent durchsetzen!Wenn es jemanden ernst ist mit der Schweissarbeit und er möchte sich an die Emkendorfer Gebote halten,dann wird es kein Problem darstellen einen Hund in beiden Vereinen zu bekommen!Es geht nur um eines bei der Schweissarbeit Dienst am Wild! Kommerzielle Massenzucht von Schweisshunden wird wird niemals im Einklang mit unseren Werten stehen! Ich bin froh das das in beiden Vereinen so durch den Vorstand und seine Mitglieder umgesetzt wird!Ich bin Stolz Mitglied im Verein Hirschmann und in kürze im KBGS zu sein!

      Antworten
  6. Dieter Aff

    Dem einen oder anderen muß ich schon widersprechen, sehr wohl geht es den meisten der Schwarzzucht Hundevermehrern ( Züchter ist hier sicher die falsche Bezeichnung) darum Geld zu machen. Wie anders ist es sonst zu erklären das zur Messe in Dortmund von einem dieser Vermehrer eine Garage angemietet wurde in dem Welpen zum Verkauf “zwischengelagert” wurden?. Keiner der in meinem Umfeld lebenden Hunde der Rassen BGS und HS aus zweifelhafter Abstammung hat eine entsprechende Ausbildung hinter sich. Mit diesen Hunden wird aber bei jeder Gelegenheit die sich ergibt auf den Wundfährten herumgerutscht und mal “probiert”. Wenn dann nach 100 Metern das Stück gefunden wird läßt man sich als großer Schweißhundführer feiern. Wenn man nach 200 Meter noch nicht am Stück ist, wird abgebrochen “ist nicht zu kriegen”, “hat ja kaum geschweißt” und ähnlich dumme Aussagen. Das kann nicht im Sinne des Tierschutzes sein!! Da wird so ein Fiffie gekauft, zwei Jahre in den Zwinger gesetzt, auf jeder Drückjagd mit an die Strecke genommen damit er mal Wild sieht und auch gesehen wird, und fertig ist der Schweißhund, muß ja so sein steht ja Schweißhund in der Rassebezeichnung. Solche Leute brauchen keinen Hund!!! Von den ganzen “Negativberichten” derer die keinen Hund von KBGS oder VH bekommen haben kennen wir nur die eine Seite, hier müßte man die andere Seite auch kennen um sich neutral ein Urteil zu bilden. Was mich hier extrem stört ist, das der Admin nicht neutral ist, was er eigentlich sein müßte. So, und nun schaun wir mal ob das überhaupt online gestellt wird.

    Antworten
  7. Christoph Egert

    Sehr geehrter Herr Aff,

    Möglicher Weise lesen viele dieses Forum und amüsieren sich wohl wissend, dass durch Verbote und Gesetze (und Änderungen im Rassestandard des HS) man den Verkauf von Welpen aus einer „Hundeproduktionsanlage“ nicht verbieten und den Einsatz ungeprüfter Hunde auf der Schweißfährte nicht kontrollieren geschweige denn verhindern kann. Das Verantwortungsbewusstsein des Jägers ist entscheidend!
    Das Thema für die Wortmeldungen heißt: „CMKCHB-Skandal: Warum die Deutschen gehen mussten“. So einfach, wie Herr Kreitmair den Sachverhalt darstellt,
    „Die Entscheidung des tschechischen Vereins ist eine interne Angelegenheit dieses Vereins, das wird so bleiben, da kann nichts hineininterpretiert werden. Und den ehemaligen Mitlgiedern ist es ja freigestellt, sich einem der anerkannten Vereinen anzuschließen. Wo ist das Problem ?“
    ist diese Angelegenheit nicht! Jeder der aus dem CMKCHB rausgeschmissenen deutschen Jäger hätte die Möglichkeit gehabt einen Welpen der „Hundeproduktionsanlage“ zu kaufen. Sie haben es nicht getan weil sie die gleichen ethischen Grundeinstellungen zur Arbeit nach dem Schuss haben wie die Mitglieder der etablierten Schweißhundeverbände. Das Schlimme ist, dass – und vor allem wie es zum Rausschmiss gekommen ist! Auf diese Problematik wird hier bisher sehr wenig eingegangen! Vielleicht äußern sich die Vorsitzenden der Schweißhundevereine in diesem Forum.

    Antworten
  8. Rainer Holste

    Lieber Christoph,
    Sachlich, faire Auseinandersetzung um strittige Ansichten scheint mir nicht eine Deiner Stärken zu sein, wie ich es ja selber erfahren musste. Dein Beitrag scheint mir eine Themaverfehlung zu sein. Vielleicht siehst Du Dir einmal die Stellungnahme von Herrn Eggert vom 03.02.16 an, dann weißt Du, worum es denn überhaupt geht.
    Schweißhunde sind Familienmitglieder, warum sollen sie nicht auch einmal mit einkaufen gehen? Meine „Schwarzzucht“ vom SHVD e.V., auf welche ich sehr stolz bin, ist jedenfalls immer in meiner Nähe, wo immer ich auch bin.

    Vereinsvorschriften und Regeln sind wichtig, haben ihre Berechtigung, ihren Grund, aber sie sind nicht wichtiger als die Sache selbst um die es uns geht. Die Sache heißt Tierschutzgerechte Jagd, Nachsuche um der Waidgerechtigkeit zu dienen, um die Jagd für unsere Nachkommen zu erhalten.

    Im Übrigen stelle ich mit Freude fest ,dass im SHVD e.V. genau so viele leidenschaftlich engagierte, versierte, tüchtige Forstleute, Rüdemänner und –frauen mit großer Passion und Liebe mit den Roten Hunden arbeiten, da ist kein Unterschied zu Hirschmann festzustellen.
    Die (Euere) Vorbehalte aus der Wendezeit gehören nun endlich einmal in die Klamottenkiste der Geschichte. Es ist ein Jammer für die Sache, dass es keine Versuche gibt, aufeinander zu gehen. Zum Vorteil für den VH wird diese Haltung nicht führen, die Zahl der Jagdgegner freut sich, wenn wir Jäger und Hundeleute uns untereinander „bekriegen“ und uns das Leben gegenseitig schwer machen. Teile der Jägerschaft sehen das Vorstandsgebaren im JGHV, in verschieden Hundeverbänden mit zunehmender Kritik als nicht der Sache und der Situation für die Jagd dienlich. Es scheint, als seien Verbandsobere und Funktionäre in einer anderen Welt zuhause und nicht mehr mit den Füßen auf der Erde oder in der Realität behaftet.
    Schulterschluss ist das Gebot der Stunde. Das Beharren auf antiquierten Positionen und der „Alleinbesitz der Wahrheiten“ wird die Kritik wachsen lassen und ist der uns gemeinsam verpflichtenden Sache nicht dienlich.
    Dies, lieber Christoph, ist meine Sicht auf die Dinge, aber meine Ansichten kennst Du ja.
    Horrido Rainer

    Antworten
  9. Christoph Egert

    Hallo Rainer,
    es ist mir ein Rätsel meinen Beitrag erst als Verfehlung zu charakterisieren und dann im nächsten Zug als positiv zu vermerken. Aber das macht nichts. Ich vermute irgendeine Verwechslung.

    An der “Basis” der Nachsuchenarbeit gibt es keine Probleme bei der Zugehörigkeit der zu Schweißhundeverbänden. Sehr viele aktive Nachsuchenführer wünschen sich dass ähnliches auch auf der “oberer Ebene” praktiziert wird. (Eine kranke Sau die vom Hund gestellt wird fragt nicht ob der Hund, wegen der Vereinszugehörigkeit, dazu überhaupt berechtigt ist! )

    Antworten
  10. Rainer Holste

    Lieber Christopf,
    Danke für Deinen Hinweis. Ich meinte den Beitrag von Herrn Frucht. Mein Fehler.
    Horrido
    Rainer

    Antworten
  11. Dersichdiehaarerauft

    Dieses Internetportal lese ich gerne, weil es locker, ehrlich und kritisch Themen aufgreift, die unser Jägerleben begleiten. Der Artikel ” CMKCJB-SKANDAL-warum die Deutschen gehen mussten” ist ein Lehrstück zur Selbstüberschätzung eigener Kompetenz und dafür, wie verkommen die Denkweise einiger Vereinsfunktionäre im Jagdhundelager ist. Im JGHV und den genannten Zuchtvereinen läßt sich eine FIFA Mentalität erahnen. Andere Diskussionsbeiträge reden um den heißen Brei herum. Ohne Frage sind auch deutsche Zuchtvereine kommerziell denkende Organisationen, die mit Marketingsprüchen wie „der Rasse und der Jagd verpflichtet“ unter dem Dach des JGHV eine (weltweite!) Monopolstellung einfordern. Daraus resultiert u.a. die Unfähigkeit, Einflußfaktoren (z.B. Gesetze, Verordnungen, Marktveränderungen u.a.m.) wahrzunehmen. Auch deren Kundschaft – die Jäger- ist eine andere geworden (14Tage Jagdscheinkurs, keine Zeit, kein Sinn für Traditionen etc. etc.). Es ist unbestritten, die Rasse-Zuchtvereine haben gute und brauchbare Jagdhunde hervorgebracht. Aber brauchbar sind Jagdgebrauchshunde nicht durch Geburt ebenso so wenig wie Schweißhunderassen es Spezialisten sind. Und hier liegt der nächste Hase im Pfeffer. Die gewollt elitär auftretenden Zuchtvereine VH und KBGS stellen ihre Hunderasse generell als Spezialisten heraus und wundern sich, wenn die Jägerkundschaft diese Marketingstrategie ernst nimmt ( jeder will Spezialisten). Und wenn sie keinen vom Monopol bekommen, holen sie sich einen auf dem freien Markt. Internet macht´s möglich. Wer das nicht verstehen will, möge sich etwas mit Ökonomie beschäftigen. Wer auf potentielle Kunden schimpft, ist nicht von dieser Welt aber diese Karawane zieht weiter. Nachsuche ist längst eine Modeerscheinung, denn wo es mit der Waidgerechtigkeit nicht weit her ist, zwingt der Gesetzgeber( !) Jäger zum Tierschutz und der Wildbrethygiene. Da wird der Vorzeigeschweißhund schnell zum Placebo. Die Elfenbeintürme von JGHV und Konsorten werden einstürzen, wenn die Herrschaften sich nicht zu einem grundlegenden zeitgemäßen Paradigmenwechsel entschließen. Die Posaunen von Jericho sind bereits in Stellung gebracht.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.