Kultur

Räudiger Fuchs – entschwurbelt

WWW  (was in diesem Fall für Werte, Wandel, Weidgerechtigkeit) 2.01 ist im Schweizer Eichlmändli-Verlag erschienen. In den “Meditationen über den räudigen Fuchs” setzt sich der Verleger und Autor Alexander Schwab mit der Philosophie der Tierrechtsbewegung auseinander: “Die philosophische Energie der Ethikindustrie und der Missionseifer der Tierrechtsbewegung scheinen unerschöpflich. Der politische Rückhalt der Tierrechtsbewegung wird immer stärker und die Forderungen bezüglich der Jagd und anderer Land- bzw. Tiernutzungen (Angeln, Reiten, Zoos, Forschung, Landwirtschaft, Aquarien etc.) immer radikaler”, heißt es auf der Internetseite des Eichlmändli-Verlags. Das Thema ist, wie Alexander Schwab feststellt, aktuell und wird es bleiben. WWW 2.01 ist die gekürzte, präzisere und “vollständig entschwurbelte” [O-Ton Schwab] Neuauflage des von JAWINA lobend rezensierten WWW 2.0, das nur in einer limitierten Auflage verfügbar und deshalb bald vergriffen war. WWW 2.01 ist nicht limitiert, weshalb wir es hemmungslos empfehlen dürfen – was wir hiermit auch tun. Die Straffung ist dem Werk gut bekommen, es stellt nach wie vor eine gut geschriebene Einführung in und Darstellung der Tierrechts-Problematik dar – jetzt auch für Leute, die nicht allzu vertieft in philosophische Auseinandersetzungen einsteigen wollen. Bis zum 31. März ist WWW 2.01 zum Einführungspreis von 10 Schweizer Franken erhältlich. SE

WWW 2.01
Titel: Werte, Wandel, Weidgerechtigkeit – Meditationen über den räudigen Fuchs
Autor: Alexander Schwab
Ausstattung: Broschur, 128 Seiten s/w
ISBN: 978-3-033-06510-9

Arktische Kindheit

Die New York Times (NYT) zeigt einen Kurzfilm des französischen Dokumentar- bzw. Dokufiktionfilmers Samuel Collardey mit dem Titel Arctic Boyhood. Der kurze Clip ist eine Auskopplung aus Collardeys Film “A Polar Year” [Ein Polarjahr], in dem er ein Jahr lang die Bewohner des 60-Seelen-Dorfs Tiniteqilaaq im Osten Grönlands begleitet. Neun Monate des Jahrs ist das Dorf durch Schnee und Eis vom Rest der Welt abgeschlossen. Die Kurz-Doku zeigt einen Tag im Leben des acht Jahre alten Tunumiit-Jungen Asser Boassen, der bei seinen Großeltern aufwächst und davon träumt, eines Tages ein großer Jäger zu werden. Schon in dem nur wenige Minuten langen Kurzfilm gelingt es Collardey, die Atmosphäre des arktischen Dorfs einzufangen. Die atemberaubenden Naturaufnahmen und die Intensität der Sequenzen, die den Jungen bei Jagdausflügen mit dem Großvater zeigen oder seine Großmutter von den Taten des mythischen Jägers Qajaarngaa erzählt – das muss man gesehen haben. SE

Beitragsbild: Arctic Boyhood von Samuel Collardey auf der Internetseite der NY Times (Screenshot).

DAS (!) Buch zum Thema Wolf

Der Diplom-Politologe Frank N. Möller hat DAS Buch zum Thema Wölfe geschrieben: Denn anders als der vielleicht etwas unglücklich gewählte Titel “Zur Hölle mit den Wölfen” vermuten lässt, handelt es sich eben nicht um eine emotionale Auseinandersetzung mit dem Großraubtier in Form flammender Wutrede oder empört vorgebrachter Verwünschungen. Im Gegenteil: Möller behandelt seinen Gegenstand auf der Basis profunder Sachkenntnis, seine zwingende Argumentation belegt er mit wissenschaftlicher Akribie durch Quellennachweise und Zitatangaben. Bei all dem lässt sich das Buch auch noch flüssig und genussvoll lesen, es ist einfach gut geschrieben.

Möller ist Hobby-Astronom. Seinem Hobby geht er “in finsterer Nacht an irgendwelchen Feldwegen” nach, um der Lichtverschmutzung der Städte zu entgehen. Wie ist “die Situation einzuschätzen, wenn sich jemand allein und ungeschützt in der Dunkelheit aufhält, wo sich auch frei lebende Wölfe bewegen?” Das ist Möllers Ausgangsfrage. Um eine rational begründete Antwort zu finden, hat er die verfügbare Fachliteratur durchgearbeitet, die daraus gezogenen Erkenntnisse sind beunruhigend. In den ersten Kapiteln entkräftet Möller die unablässig wiederholten Mythen und Lügen von der “natürlichen Scheu” und der Ungefährlichkeit des Wolfs (an die JAWINA-Leser schon lange nicht mehr glauben…) durch eine beeindruckende Fallsammlung, um dann die Auswirkungen der Wiederbesiedlung der ländlichen Gegenden durch Wölfe zu beschreiben: Während den Menschen in den Städten weisgemacht werde, dass die Bevölkerung vor Ort die Wölfe akzeptiert habe, “weil ja nichts Schlimmes geschehe” (Möller, S. 446f.), handle es sich dabei in Wahrheit um eine Vertauschung von Ursache und Wirkung: “Es passiert eben nur deshalb nichts, weil die Menschen vorsichtig werden und sich nicht mehr frei bewegen. Sie ziehen sich zurück, d.h. sie führen ihre Hunde nicht mehr außerhalb des Dorfes aus, sie joggen nicht mehr, die Pferde werden in der Halle geritten, Kinder dürfen nicht mehr draußen spielen usw. Von Akzeptanz ist das weit entfernt – es ist schlicht das Gegenteil.”

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Früheste Darstellungen von (Jagd)Hunden entdeckt

Forscher vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte haben in der Wüste Saudi-Arabiens die bislang ältesten Darstellungen von Menschen und Hunden entdeckt – und es sind Jagdszenen, die bei Jubbah und Shuwaymis in den Fels geritzt wurden. Die Felsenkunst in der arabischen Ha’il-Region ist Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes. Die Darstellungen sind nach Schätzungen zirka 8000 bis 9000 Jahre alt und entstanden somit, bevor der Mensch Ackerbau und Viehzucht betrieb und sesshaft wurde, wie Maria Guagnina, Angela R.Perrib, Michael D.Petragliaa in der Studie “Pre-Neolithic evidence for dog-assisted hunting strategies in Arabia” schreiben. 147 untersuchte Szenen zeigen Menschen und Hunde in einer Vielzahl von je nach Umweltbedingungen und Topografie unterschiedlichen Jagdszenarien. Die Menschen jagen mit Pfeil und Bogen auf Gazellen und Steinböcke, unterstützt von Hunden. Erstaunlich sei, dass auf einigen der Felsbilder eindeutig Hunde an Leinen zu erkennen seien. Es sind die ersten Abbildungen von Hunden, die an der Leine geführt werden.

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“Fakten statt Naturschwärmerei” – der neue Pfannenstiel

In der Einleitung zu seinem neuen Buch “Heute noch jagen?” beschreibt Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel die von Wald umgebenen Felder in der Nähe des Bauernhofs im Rhein-Main-Gebiet, wo er aufwuchs: “Beschaulichkeit und Stille dort [wurden] vom allgegenwärtigen Jubilieren der Feldlerchen noch betont. Wiesen waren bunt blühende Teppiche mit darüber schwebenden Wolken von Schmetterlingen und anderen Insekten. Lief man durch eine solche Wiese, stand alle paar Meter ein Hase auf, und an den Feldrändern waren immer wieder Rebhuhnketten zu beobachten. […] Heute ist der weitaus größte Teil dieser Flächen zugebaut, und das Dröhnen der Flugzeugturbinen des nahen Flughafens hat das Jubilieren der Lerchen abgelöst. […] Und da stellt sich dann die Frage, ob man in einer solchen Situation überhaupt noch jagen darf.”

Das ist der Ausgangspunkt. Was Hans-Dieter Pfannenstiel am Beispiel jener Wiesen und Felder beschreibt, ist als Befund ja verallgemeinerbar – sowohl in Hinblick auf die tatsächliche Naturzerstörung, als auch auf die daraus abgeleitete Stimmungslage. Wir alle sind einem unablässigen Bombardement mit ökologischen Hiobsbotschaften ausgesetzt: Artensterben, Klimawandel, Abholzung der Regenwälder, Ozonloch, Versauerung der Weltmeere, Erosion, Überbevölkerung uvm. Viele können in ihrer Umgebung beobachten, wie aller schönen Lippenbekenntnisse zum Trotz, immer mehr Flächen versiegelt werden, immer mehr Natur und Kulturlandschaft für neue Autobahnen, Umgehungsstraßen, Wohn- und Gewerbegebiete verschwinden oder mit Windrädern verspargelt werden. Vor diesem Hintergrund erscheint vielen die Bejagung von Wildtieren als Frevel, als Anachronismus und Atavismus, als zusätzliche und unnötige Gefährdung einer bedrohten Natur – und Forderungen nach Käseglocken-Naturschutz und Jagdverboten oder Jagdbeschränkungen aller Art, vom Kürzen des Katalogs jagdbarer Arten bis zu Jagdruhezonen in Nationalparks, als logische Konsequenz.

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Louise Gray: Die anständige Fleischfresserin

Louise Gray hat ein Sachbuch geschrieben, das mit ein wenig Augen-Zudrücken auch als Bildungsroman durchgehen würde: Ausgangspunkt der bemerkenswerten Entwicklung, die die Autorin durchläuft, ist die im Kreis ihrer urbanen Freunde halb im Scherz ausgesprochene Idee, ein Jahr lang nur Fleisch von Tieren zu essen, die sie selbst getötet hat. Sie merkt gleich, dass sie damit einen Nerv getroffen hat – Freunde und Kollegen sind fasziniert, sie spüren ihre Unwissenheit, wissen nicht, wie man ein Tier findet, schlachtet, verarbeitet und waren zugleich “hungrig nach einer Beziehung zu dem Fleisch, das sie aßen, und zur Natur im Allgemeinen”: “Mir war klar, dass ich meine Idee in die Tat umsetzen musste.”

Die ist der Auftakt zu “Richtig Tiere essen?!”, wobei der englische Originaltitel “The Ethical Carnivore” (Der ethische / moralische einwandfreie Fleischfresser) das Anliegen des Buchs besser wiedergibt. Als erstes Opfer und Repräsentanten ihrer Idee wählt Gray ein Kaninchen. Es endet im Debakel, jedenfalls fast: Beim Schuss auf das erste von ihr zu tötende Lebewesen ist Gray nervös, sie muckt und trifft zwar das Kaninchen – aber es schlägt noch einen Salto und verschwindet im Gebüsch. Louise Gray fühlt sich, als hätte sie “furchtbar etwas falsch gemacht”, als “schlechter Mensch”, der “furchtbares Leid verursacht” hat. Watership-Down-Assoziationen suchen sie heim (bezeichnenderweise machen ihr, als sie ihre Mission beginnt, immer wieder vermenschlichte Tierfiguren aus Büchern und Zeichentrickfilmen zu schaffen, die die damit verbundene infantile Gefühlswelt wachrufen), ihre Knie zittern, sie ist den Tränen sehr, sehr nahe. Während ihr Guide Steve die Suche aufgibt und in den Pub fährt, dreht Louise, schon auf der Heimfahrt, noch einmal um und sucht das Kaninchen, instinktiv jene Grundsätze befolgend, die deutsche Jäger als Weidgerechtigkeit bezeichnen. Sie zerreißt sich ihr Sweatshirt am Stacheldraht, zieht sich blutige Kratzer und Dornen im Gestrüpp zu – und findet das Kaninchen. Bei Steve und seinen Kumpels im dörflichen Pub erntet “diese merkwürdige Frau in schlammverdreckten Klamotten mit Blättern im Haar” dafür ehrliche Anerkennung. Ihre städtische Schwägerin kreischt: “Du hast ein Schmusetier getötet.”

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Oculi

Am dritten Fastensonntag beginnt die Messe so: Oculi mei semper ad dominum: Meine Augen sind stets auf den Herrn gerichtet.

Oculi, da kommen sie, heißt entsprechend der Merkvers für heute, wobei unsere Augen früher ab diesem Tag jedoch absolut säkular vor allem auf die Schnepfen gerichtet waren. Ab jetzt ist also mit den nach Norden und Osten ziehenden Zugschnepfen zu rechnen und vor allem mit dem eigentlichen Schnepfenstrich. Der abendliche Strich wird allgemein dem Balzverhalten, dem Suchen der Schnepfenhähne nach Hennen zugerechnet. Nur wenige Hennen streichen abends; meist sitzen sie auf dem Boden und machen die Hähne mit leisen Rufen auf sich aufmerksam. Es gibt aber heute auch eine ganz andere Deutung. Doch dazu erst später mehr.

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Reminiscere

“Die wenigsten Jäger kennen noch den Frühjahrsschnepfenstrich aus eigener Erfahrung. Hast Du da schon gejagt, als ein paar Idioten mit fadenscheinigen Artenschutzargumenten den Schnepfenstrich abgewürgt haben?”, fragte mich Hans-Dieter Pfannenstiel letztens in einer Mail. Nein, habe ich nicht. “Vielleicht sollte man den Jägern wenigstens den alten Merkspruch in Erinnerung bringen, indem JAWINA an jedem der Fastensonntage in der Quadragesima und am ersten Sonntag nach Ostern den passenden Teil des Merkspruchs mit einer Übersetzung bzw. Erklärung des dahinter stehenden Bibelspruchs bringt. Wär das was?” Das wär was, fand ich, und so entstand die Idee zu dieser kleinen Beitragsserie, die mit dem heutigen “Reminiscere – putzt die Gewehre” ihren Anfang nimmt.

Reminiscere

Reminiscere miserationum tuarum: Denk an Dein Erbarmen, Herr. So lautet der Introitus der heiligen Messe am heutigen zweiten Fastensonntag. Was hat das mit Jagd und Jägern zu tun, werden nun jüngere Mitglieder der grünen Zunft fragen. Man kann es ihnen nicht verdenken. Der Zauber des Schnepfenstrichs ist den älteren Jägern unter uns allerdings sicher noch wohlbekannt. Seit vielen Jahren ist die Frühjahrsbejagung der Schnepfe jedoch bei uns leider mit einem Verbot belegt. Artenschutz wurde als Grund vorgeschoben. Seit 2002 wurde die Schnepfe sogar in die Vorwarnliste der Roten Liste aufgenommen. Heute kann man sich nur noch wehmütig an die Frühjahrsabende im Revier erinnern, wenn ein Vogel nach dem anderen mit zunehmender Dämmerung verstummte und dann plötzlich das Quorren und Puitzen zu hören war.

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Zwei Meisterwerke

Helen Macdonald ‘H is for Hawk’ und T.H. White ‘The Goshawk’

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Das hier ist ein phantastisches, großartiges Buch. Helen Macdonalds “H is for Hawk” (H wie Habicht) gewann renommierte Preise – den Samuel Johnson Prize und den Costa Book Award), eroberte sich Top-Platzierungen auf Bestsellerlisten und erhielt hymnische Rezensionen gleich bündelweise, allein zwei davon in der New York Times: Dwight Garner schrieb, ihr Buch sei so gut, dass es geradezu schmerze, es zu lesen (“Her book is so good that, at times, it hurt me to read it”), Vicki Constantine Croke vergleicht Helen Macdonalds Worte mit Federn: So unfassbar schön, dass man ihre erstaunliche Konstruktion darüber kaum bemerkt (“… with words that mimic feathers, so impossibly pretty we don’t notice their astonishing engineering.”). Und nichts davon ist übertrieben. Es ist eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe – und ich meine nicht Jagdbücher, was ja eine ziemlich drastische Einschränkung wäre. Ich habe H is for Hawk dreimal hintereinander gelesen und mit Anmerkungen und Merkzetteln gespickt – eine Reverenz, die ich den wenigsten Büchern erweise…

Als Trauer und Schmerz nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters ihr den Boden unter den Füßen zu entziehen drohen, wächst in der erfahrenen Falknerin, die bisher umgänglichere Beizvögel bevorzugt hatte, der dringende Wunsch, ja, die Notwendigkeit, zum ersten Mal einen Habicht zu fliegen. Vermutlich die Wirkung der Selbstheilungskräfte einer durch massives Leid gefährdeten Psyche, ein komplizierter seelischer Prozess, für den es die eine rationale Begründung nicht gibt, Gründe aber durchaus. Da sind Erinnerungen an Ausflüge, die die Neunjährige mit ihrem Vater unternahm, um Greifvögel zu beobachten, es gibt Schilderungen der mystisch scheinenden Fähigkeit der Habichte, aus der Welt zu fallen: Über auf einer Beizjagd entflogene Habichte schreibt sie: “It seemed that the hawks couldn’t see us at all, that they’d slipped out of our world entirely and moved into another, wilder world from which humans had been utterly erased.” (Es schien, als ob die Habichte uns überhaupt nicht sehen könnten, als seien sie unserer Welt entschlüpft und hinübergezogen in eine andere, wildere Welt, aus der der Mensch vollständig herausgelöscht wurde.”). Sie beschreibt, wie ein gefangenes Habichtsweib freigelassen wird und im Nichts verschwindet: “It was as if she’d found a rent in the damp Gloucestershire air and slipped through it. That was the moment I kept replaying, over and over. That was the recurring dream. From then on, the hawk was inevitable.” (“Es war, als ob sie einen Riss in der nasskalten Luft von Gloucestershire gefunden hätte und hindurchgeschlüpft wäre. Das war der Moment, den ich in Gedanken immer und immer wieder abspielte, der wiederkehrende Traum. Von da an war der Habicht unausweichlich.”)

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Petra Ahne: Wölfe

Eine Kurzrezension von JAWINA-Leser JS:

Liebe Redaktion,

wieder ein kleiner Hinweis auf interessante einschlägige Literatur für Ihre schöne Internetseite: “Wölfe – ein Porträt” von Petra Ahne, (Naturkunden bei Matthes & Seiz, Berlin).

Schon wieder ein Buch über Wölfe – muss das sein?! Muss nicht, aber kann – und wenn es ein so blickreiches Porträt ist, wie es Petra Ahne zeichnet, sogar gerne. Neben dem Wort streitet hier auch das Bild für die Lektüre des Büchleins: Keine beliebigen Wolfsfotos, sondern Stiche, Grafiken, Zeichnungen und Gemälde in feiner Sortierung. Ein von Außen unauffälliges, Innen aber um so gehaltvolleres Vergnügen. Ich habe es mir schon mal gewissermaßen als Vorschuss auf Weihnachten vorab selbst geschenkt und gebe den Tip gerne weiter.JS

JAWINA dankt für die Empfehlung und das Einverständnis zur Veröffentlichung!

Bibliografische Angaben:

Petra Ahne, Judith Schalansky (Hg.)
Wölfe
Ein Portrait

Reihe: Naturkunden
144 Seiten, Hardcover (gebunden)
Illustration: Falk Nordmann

Erschienen: 2016
ISBN: 978-3-95757-333-9
Preis: 18,00 €