Hunde

Erfahrungsaustausch: Versicherungsschutz für Nachsuchenführer

Ein Bericht von Christoph Egert

Beim Erfahrungsaustausch der Stöberhunde- und Nachsuchenführer am 16.12. in Meißen ging es schwerpunktmäßig um die Themen Versicherungsschutz und ASP: “Wir Hundeführer sind zwar sehr wichtig und gefragt, wenn es aber um persönliche Unfälle bei der Arbeit mit den Hunden kommt, stehen wir an letzter Stelle” schreibt der Initiator des Treffens, Christoph Egert: “Wir machen auch aktiven Tierschutz. Das läuft nicht immer glimpflich ab und dann werden wir bei einem Unfall allein gelassen. In solchen Fällen sind wir die Dummen.”

Die ASP “meldet sich an”. Da werden wir mit unseren Hunden von den “Außenstehenden” vielleicht “Retter in der Not” betrachtet. Unsere Hunde sind Fährtenhunde und keine Leichenspürhunde! Gut, man sollte es probieren, aber diejenigen, die vom Jagdgeschehen sehr weit entfernt stehen, werden von Hunden nicht viel wissen, aber “klug” reden – “Die Jäger”… Wir sollen wieder den Kopf hinhalten, ohne dass eigentlich selbstverständliche Versicherungsleistungen erbracht werden.

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Rheinland-Pfalz: Jagdhund nach Aujeszky-Infektion eingeschläfert

+++ Hessen: Jagdhund bei Drückjagdeinsatz angefahren +++ Bayern: Neue Kandidaten im Kampf um Vocke-Nachfolge +++ NRW: Neue Wolfsnachweise im Bergischen Land +++ Baden-Württemberg: Fuchsräude in Villingen-Schwenningen aufgetreten +++ Schleswig-Holstein: Wolf aus Niedersachsen im Kreis Dithmarschen nachgewiesen +++ Brandenburg: Stahnsdorfer Bürgermeister wiederholt Forderung nach Bogenjagd +++ Sachsen-Anhalt: AfD-Antrag auf Hundesteuerbefreiung für Jagdhunde in Gardelegen erfolgreich +++

Bei einem Jagdhund, der im Kreis Neuwied an  einer Jagd beteiligt war, wurde das Virus der Aujeszkyschen Krankheit nachgewiesen. Der Hund zeigte einige Tage nach Kontakt mit einem Wildschwein, deutliche Krankheitssymptome der Aujeszkyschen Krankheit und musste letztendlich eingeschläfert werden. Dies teilt das Veterinäramt des Landkreises Neuwied mit.

Bei dem Erreger handelt es sich um einen Herpesvirus, Wildschweine fungieren als Virusträger des Krankheitserregers. Bei Hausschweinen in Deutschland wurde die Erkrankung seit vielen Jahren nicht mehr nachgewiesen. Das Vorkommen des Virus der Aujeszkyschen Krankheit in der Wildschweine-Population in Rheinland-Pfalz ist bekannt. Die letzten Nachweise des Virus der Aujeszkyschen Krankheit in Rheinland-Pfalz erfolgten ebenfalls bei jagdlich geführten Hunden im November 2015 und Dezember 2017 im Kreis Bernkastel-Wittlich und im Kreis Kusel. Die Krankheit ist bei Hunden und Wildschweinen weder melde- noch anzeigepflichtig, so dass keine behördlichen Maßnahmen ergriffen werden.

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Bayern: Herdenschutzhunde reissen Wildschwein

Bei Sachsenheim (Landkreis Main-Spessart) haben Herdenschutzhunde eines Schäfers am Sonntag ein Wildschwein gerissen. Die Lokalzeitung Main-Post schildert den Vorfall reißerisch als “Szene aus einem Horrorfilm”, “fünf riesige Hunde, die ein blutendes Wildschwein umringen”, die weißen Schnauzen der Hunde rot vor Blut…

Der Schäfer, der seine Pyrenäenberghunde offenbar nicht beaufsichtigte, weil er mit den lammenden Schafen auf seinem Hof “alle Hände voll zu tun” hatte, erhebt Vorwürfe gegen die Jagdgesellschaft, die zum fraglichen Zeitpunkt in einem nahen Waldgebiet eine Drückjagd veranstaltet hatte. Gegenüber der Zeitung beklagte der Berufsschäfer, über die Jagd nicht informiert worden zu sein. So habe er keine Chance gehabt, das Geschehene zu verhindern.

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DJV veröffentlicht Video-Serie “Erste Hilfe für den Jagdhund”

Der DJV veröffentlicht eine 9-teilige Filmreihe mit Hinweisen für Notfälle. Bereits über 200.000 Nutzer haben die Erste-Hilfe-Tutorials gesehen. Die Videos sind ab sofort zum Herunterladen erhältlich.

Beim Einsatz von Hunden für die Jagd kann es zu Notfällen kommen, die schnell medizinisch versorgt werden müssen. Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat hierfür die 9-teilige Videoreihe „Erste Hilfe für den Jagdhund“ in Kooperation mit der Firma Grube und dem Jagdgebrauchshundverband produziert. Tierärztin Dr. Gesche Pinke gibt wertvolle Hinweise für unterschiedliche Notsituationen, etwa starke Blutungen, Knochenbrüche oder einen Pneumothorax. Die Jägerin und Hundeführerin behandelt in weiteren Kapiteln, wie ein Hund gesichert werden kann oder was bei einem Schock zu tun ist.

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Getötete Schwangere – Jägern zweifeln an Beteiligung von Jagdhunden

Im Fall der durch Hundebisse getöteten schwangeren 29-jährigen (JAWINA berichtete), haben beteiligte Jäger Zweifel daran geäußert, dass die Hunde der eingesetzten Meute für den Tod der Frau verantwortlich sein sollen. Die Verstorbene hatte vor ihrem Tod eine Nachricht an ihren Lebensgefährten gesendet, in dem sie von einem Problem mit mehreren aggressiven Hunden berichtete. Dabei sei es jedoch auch um einen Konflikt mit dem Besitzer eines Malinois, eines belgischen Schäferhundes gegangen. Die Frau selbst besaß einen oder mehrere (Die Medienberichte widersprechen sich in diesem Punkt) American Staffordshire Terrier, eine Kampfhundrasse. Der Lebensgefährte der Verstorbenen gab an, etwa 45 Minuten nach ihrem letzten Anruf in dem Waldgebiet eingetroffen zu sein. Einem Bericht des Figaro zufolge gab der Mann an, erst Jagdhunden und dann einem Reiter begegnet zu sein. Dann seien etwa dreißig Jagdhunde aus der Schlucht gekommen, in der sich der Leichnam der Frau fand. Es könnten nur die Jagdhunde gewesen sein, folgerte er.

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Frankreich: Jagdhunde töten schwangere Frau

+++ Niedersachsen: Wildschwein verletzt Jägerin schwer +++ Rheinland-Pfalz: Jäger bei Bergung von Unfallwild überfahren – tot +++ Schleswig-Holstein: Jäger erlegen kranken Damhirsch an der A215 +++ Polen: Neue ASP-Fälle bei Wildschweinen nahe deutscher Grenze +++

In einem Waldgebiet bei Villers-Cotterêts im Département Aisne ist eine 29-jährige Schwangere von Jagdhunden getötet worden. Die Frau war mit ihren fünf Hunden in dem Jagdgebiet unterwegs. Eine Autopsie ergab, dass die Frau infolge mehrerer Hundebisse verblutete. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen am Kopf und anderen Körperteilen, wie südtirolNEWS berichtet. Auch nach dem Tod der Frau ließen die Hunde nicht von ihrem Opfer ab. Kurz vor ihrem Tod hatte die Frau noch ihren Lebensgefährten angerufen und von bedrohlichen Hunden berichtet. Die Polizei hat DNA-Proben von den ca. 90 Hunden genommen, die an der Jagd beteiligt waren und hat Anzeige wegen Totschlags gegen die noch zu ermittelnden Tierhalter erstattet.

Beitragsbild: Normalerweise freundlich und dem Menschen zugewandt – Jagdhunde (Archivbild). Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser CK für den Hinweis!

Österreich: Jagdhund von Keiler getötet

Weiterer Jagdhund schwer verletzt – Wolf für erhöhte Aggressivität verantwortlich?

Bei einer Drückjagd bei Rossatz im niederösterreichischen Bezirk Krems sind zwei Jagdhunde von einem Keiler attackiert worden, einer erlag seinen schweren Verletzungen. Ein Hund sei von dem Keiler aufgeschlitzt worden, ein anderer habe Stiche in die Lunge davongetragen. Der überlebende Hund konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden. Der Jagdleiter führte den Vorfall gegenüber nön.at auf mehrere Faktoren zurück: Zum einen sei ein Mastjahr, die Sauen seien größer und stärker und somit wehrhafter als sonst. Vor allem aber sei eine Verhaltensänderung des Schwarzwilds zu beobachten, seit der Wolf in dem Gebiet nachgewiesen wurde: Die Wildschweine würden sich zu größeren Rotten zusammen schließen und seien deutlich aggressiver als früher. red.

Beitragsbild: Erlegter Keiler (Archivbild). Foto: SE

Saarland: Sechs ASP-Kadaver-Suchhunde stehen bereit

+++ Niedersachsen: Wolf im Landkreis Cloppenburg überfahren +++

Speziell ausgebildete Hunde sollen bei der Bekämpfung der Schweinepest helfen

Die saarländischen Behörden bereiten sich bereits seit zwei Jahren mit vielfältigen Maßnahmen auf einen möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) vor. Ein wichtiger Aspekt zur Bekämpfung der Seuche ist das schnellstmögliche Auffinden und Entfernen verendeter Wildschweine. Im Saarland werden dafür in Zukunft speziell geschulte Suchhunde zur Verfügung stehen, die, anders als Jagdhunde bei der Stöberjagd oder Nachsuchehunde bei verletztem Wild, in der Lage sind, an Schweinepest verendete Wildschweine im Gelände schnell  zu finden.

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Niedersachsen: Weiterer Aujeszky-Fall auf dem Truppenübungsplatz Munster

Niedersachsen: Westerstede verzichtet auf Hundesteuer für Jagdhunde +++

Bei routinemäßigen Untersuchungen von zwei Wildschweinblutproben im Rahmen des sogenannten Wildschwein-Monitorings aus dem Raum Munster wurden Antikörper gegen das Virus der Aujeszkyschen Krankheit (AK) durch das Veteri-närinstitut des LAVES in Hannover am 8. November 2019 amtlich nachgewiesen. Das teilt der Heidekreis mit.

Anfang des Jahres 2019 trat bereits eine AK-positive Probe bei einem Wildschwein aus dem Raum Soltau auf. Dieser erneute Antikörperbefund zeigt, dass auch diese beiden älteren Wildschweine (2 bzw. 5 Jahre) in der Vergangenheit Kontakt mit dem nach dem ungarischen Tierarzt Aladar Aujeszky benannten Virus hatten. Ähnliche Befunde bei Wildschweinen wurden in der Vergangenheit bereits in angrenzenden Landkreisen, wie Uelzen und Celle erhoben.

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Niedersachsen: Jagdhund auf Nachsuche überfahren – Fahrer begeht Unfallflucht

Das Verhalten dieses Autofahrers dürfte jedem Hundeführer die Zornesröte ins Gesicht treiben: Am Montag Abend informiert die Polizei den Jäger Heinrich R. über einen Wildunfall auf der Neuenkirchener Straße bei Voltlage (Landkreis Osnabrück). Der Unfallfahrer stand noch mit eingeschaltetem Warnblinker an der Unfallstelle. Nachdem R. und der hilfsbereite Fahrer eines Lieferfahrzeugs hinzu gekommen sind, stehen also insgesamt drei Fahrzeuge mit Warnblinker an der Unfallstelle. Da das angefahrene Reh flüchtig abgegangen ist, beginnt R. mit seinem Jagdhund Lasse eine Nachsuche. In der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ), die zuerst über den Vorfall berichtete (hinter Paywall), wird die Rasse des Hundes nicht erwähnt, es dürfte sich den Foto nach um einen Kleinen oder Großen Münsterländer handeln. Als der Hund auf der Fährte die Fahrbahn überquert, fährt ein Auto mit hoher Geschwindigkeit an der Unfallstelle vorbei. Es erfasst den Hund und schleift ihn ca. 25 Meter weit mit.

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Österreich: Jägerin schiesst auf Wildschwein – zwei Jagdhunde tot, einer verletzt

+++ Nach ASP-Fall in WestpolenLandestierarzt warnt vor ASP in Brandenburg +++ NRW: Wisent bei Wildunfall im Sauerland getötet +++ AfD-Vorschlag: Jäger sollen von Wölfen verletzte Weidetiere erlösen +++

Bei einer Drückjagd auf Schwarzwild, die am vergangenen Samstag bei Kroatisch Minihof im Burgenland stattfand, hat eine Jägerin ein Wildschwein beschossen, das sie jedoch verfehlte. Stattdessen traf die Kugel einen Jagdhund der Rasse Deutscher Jagdterrier, der sofort verstarb. Zwei weitere Hunde wurden durch Geschosssplitter verletzt. Einer von diesen musste aufgrund der Schwere seiner Verletzungen eingeschläfert werden, der andere Hund soll nach einer tierärztlichen Behandlung wieder wohlauf sein. Der Vorfall wird dem ORF zufolge vom Landesjagdverband und der Bezirkshauptmannschaft untersucht. Wenn der Schützin ein Fehlverhalten nachgewiesen wird, kann ihr die Jagderlaubnis entzogen werden, heißt es.

Beitragsbild: Jagdterrier (li.) und Wildschwein in einem Saugatter. (Archivbild). Foto: SE

Slowakei: MAR-Prüfung der Kopovs im Live-Stream

Zur Zeit findet in den Wäldern nördlich von Žilina im Norden der Slowakei die höchste internationale Hundeprüfung der Kopovs statt: Das Memoriál Andreja Renča (MAR) 2019. Und wogegen sich deutsche Hundeverbände und Prüfungsrichter mit Händen und Füßen sträuben, ist in der Slowakei nun Realität geworden: Alle Prüfungshunde sind bei dieser hochkarätigen Stöberprüfung mit Ortungsgeräten des finnischen Hundeortungsspezialisten Tracker ausgerüstet. Um Nachvollziehbarkeit und Transparenz zu maximieren, werden die Tracks erstmals live und öffentlich im Internet übertragen. Der slowakische Kopov-Verband und der slowakische Jagdhunde-Dachverband haben die Links zum Livestream vor der Prüfung auf ihren Internet- oder Facebookseiten veröffentlicht. So geht Glaubwürdigkeit 2019. SE

Zum Tracker Livestream vom MAR 2019 geht es hier.

Beitragsbild: Tracks der MAR-2019-Prüfungshunde auf der Tracker-Internetseite (Screenshot)

Wolfsabschuss: DJV und LJV fordern gesetzliche Regelung

Am Wochenende hat ein Wolf in Brandenburg Jagdhunde attackiert (JAWINA berichtete). Ein Jäger hat den Wolf daraufhin getötet. Es wäre bereits der zweite Vorfall dieser Art in Deutschland. DJV und LJV fordern eine lückenlose Aufklärung des Falls und Rechtssicherheit für Jäger.

Vergangenen Samstag soll ein Wolf Jagdhunde während der Jagd attackiert haben. Medienberichten zufolge hat ein Jäger diesen deshalb getötet. Es wäre bundesweit bereits der zweite Fall – erneut in Brandenburg. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Landesjagdverband Brandenburg (LJV) nehmen den Vorfall sehr ernst und fordern eine schnelle, lückenlose Aufklärung.

„Der Gesetzgeber muss endlich handeln und klare Regeln für einen derartigen Notstand entwickeln“, sagte DJV-Vizepräsident Helmut Dammann-Tamke. Vorbildlich sei Schweden: Dort könnten Jäger einen Wolf bereits töten, wenn er im Begriff sei, Hunde oder Nutztiere zu attackieren. Zuvor müsse allerdings versucht werden, den Wolf durch Rufen und Warnschüsse in den Boden zu vertreiben.

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Ausprobiert: Hundeortung mit Apple – Tracker Hunter für iOS

Seit einiger Zeit ist die ursprünglich für das Nokia-Betriebssystem Symbian entwickelte und dann für Android-Geräte modifizierte App des finnischen Hundeortungs-Spezialisten Tracker auf für Apples iOS und damit für iPhone und iPad erhältlich. Wir haben uns die Apple-Version der Software in der Praxis angeschaut.

Die positive Überraschung gleich zu Anfang: Man muss sich nicht für Android oder iOS entscheiden – es ist möglich, die vorhandene Lizenz auf Apple- wie auf Android-Geräten zu verwenden, nur halt nicht gleichzeitig. Startet man die Tracker-App beispielsweise auf dem Android-Smartphone, während Tracker Hunter 4 auf dem iPhone läuft, so erhält man die Fehlermeldung, dass die Lizenz bereits verwendet wird. Nach dem Beenden der App auf der einen Plattform, kann es auf der jeweils anderen weitergehen.

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Hessen: Aujeszkysche Krankheit (AK) bei Wildschwein im Werra-Meissner-Kreis nachgewiesen

+++ Italien: Wildwasserpaddler retten Reh +++ NRW: LANUV bestätigt Wolfsnachweis im Rhein-Sieg-Kreis +++ NRW: Prüm, Gerolstein und Adenau zu Wolfspräventionsgebieten erklärt +++

Im Rahmen des sogenannten Wildschwein-Monitorings wurde am 4. September 2019 bei der routinemäßigen Untersuchung einer Wildschweinblutprobe aus dem Raum Waldkappel durch das Hessische Landeslabor in Gießen Antikörper gegen das Virus der Aujeszkyschen Krankheit (AK) amtlich nachgewiesen. Das Vorkommen der Erkrankung stellt eine potenzielle Bedrohung für die Hausschweinebestände und Haustiere, besonders Hunde, dar. Alle Schweinehalter sollten daher die bekannten Biosicherheitsmaßnahmen strikt einhalten. Jägern wird dringend empfohlen, keinen Aufbruch von Wildschweinen an Hunde zu verfüttern und den unmittelbaren Kontakt von Jagdhunden mit Wildschweinen zu minimieren. Zum Schutz vor einer Infektion mit dem Erreger der Aujeszkyschen Krankheit sollten Hunde und Katzen, bei denen die Infektion grundsätzlich tödlich verläuft, nur mit vollständig durchgekochtem Fleisch von Haus- und Wildschweinen gefüttert werden.

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Bayern: Aujeszky-Krankheit bei Wildschwein im Landkreis Traunstein

Das Veterinäramt Traunstein hat bei einem im Landkreis Traunstein erlegten Wildschwein Antikörper gegen das Aujeszky-Virus festgestellt, wie der Landkreis mitteilt. Antikörper gegen dieses Herpesvirus sind laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in etwa zehn Prozent der untersuchten Wildschweinproben in Bayern nachweisbar. Die Untersuchung des Wildschweins erfolgte im Rahmen des Schweinepest- und Aujeszkysche Krankheit-Monitorings. Die Aujeszkysche Krankheit ist für den Menschen ungefährlich. Für Hausschweine, Hunde und Katzen ist sie jedoch ansteckend. Das Veterinäramt Traunstein rät deshalb zu einigen Vorsichtsmaßnahmen. Das Aujeszky-Virus kann durch Kontakt mit infizierten Wildschweinen, Lebensmitteln von diesen Wildschweinen oder mit kontaminierten Gegenständen in Hausschweinebestände gelangen. Dies kann zu erhöhter Sterblichkeit bei Ferkeln bzw. einer erhöhten Aborthäufigkeit bei Sauen führen. Schweinehalter, die auch Jäger sind, müssen deshalb die geltenden Hygienevorschriften strikt beachten und vor Betreten der Stallungen Kleidung und Schuhe wechseln.

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Mecklenburg-Vorpommern: Wasserschutzpolizei rettet Jagdhund

Wer vermisst diesen DD?

Bei einer Streifenfahrt am 28.08.2019 auf dem Malchower See, konnten Kollegen der Wasserschutzpolizei Waren einen Jagdhund der Rasse Deutsch-Drahthaar (DD) vor dem Ertrinken retten. Der Jagdhund wurde inmitten des Sees völlig entkräftet von den Beamten gesehen und umgehend aus dem Wasser gezogen, so die Polizei. Die Herkunft des Hundes ist derzeit völlig unklar, er wurde wohlauf an ein Tierheim übergeben. PM

Beitragsbild: Geretteter DD. Foto: Polizei

LJV NRW weist Kritik an Regelungen zum Hundeeinsatz in Landesjagdzeitenverordnung zurück

+++ Sachsen: Bürgermeister fordert Wolfsabschuss nach Hunderiss +++ Mecklenburg-Vorpommern: Güterzug kollidiert mit Wildschweinrotte +++ Brandenburg: Elchbulle durchstreift Unteres Odertal +++

Keine Wehmut im Rückblick auf “Zeiten remmelscher Gängelungspolitik”

Der LJV NRW äußert sich zur Kritik an den Regelungen zum Hundeeinsatz in der novellierten Jagdzeitenverordnung. In einer Stellungnahme des Verbandes heißt es dazu: “Am 30. Juli 2019 trat die zweite Verordnung zur Änderung der Landesjagdzeitenverordnung Nordrhein-Westfalen in Kraft. Insbesondere wird dadurch das Verbot der Bewegungsjagd sowie des Hundeeinsatzes bei der Jagd auf Schwarzwild in der Zeit vom 16. Januar bis 31. Juli aufgehoben. Die Änderung geschah mit Blick auf die nach wie vor hohe Vermehrungsrate und die weiterhin notwendige Bestandsreduktion beim Schwarzwild insbesondere zur Vorbeugung eines ASP-Ausbruchs in NRW mit einem zu erwartenden volkswirtschaftlichen Schaden in Milliardenhöhe.”

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Neue Mitarbeiterin bei JAWINA

Am Montag hat unsere neue Mitarbeiterin Yola (genannt Lenka) vom Theelshof ihre Stelle als Redaktionshund angetreten. Sie folgt der verstorbenen, unvergessenen und immer noch schmerzlich vermissten Hannah (alias Hera) vom Theelshof nach. Auf Dauer geht es einfach nicht ohne: Nicht nur Jagd, Leben ist Schund ohne Hund. Wenn man Hundemensch ist.

Und wie es so ist mit neuen Mitarbeitern: Anfänglich macht ihre Einarbeitung mehr Arbeit, als ihre Mitwirkung zur Produktivität des Unternehmens beiträgt – insbesondere, wenn sie noch nicht stubenrein sind… Bislang profiliert sich die Neue bereits beim Aufspüren und unerschrockenen Totschütteln von Schwammtüchern, Klopapierrollen und ähnlichem und verdrückt große Menge Welpenfutter. In Zukunft hoffen wir, ihr weitere verantwortungsvolle Tätigkeitsfelder in der Sparte “praktischer Jagdbetrieb” übertragen zu können. SE

Beitragsbild: Gutes Aussehen, gediegene Abstammung und ansprechendes Wesen als Einstellungskriterium: Lenka / Yola vom Theelshof. Foto: SE

Jagdhundeeinsatz auf Stöberjagden: Welche Rasse hat welche Jagdstrategie?

Sarah Isaak hat ihre Bachelorarbeit in Forstwissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen über die “Klassifizierung von Jagdhunderassen anhand des spezifischen Jagdverhaltens auf Bewegungsjagden” geschrieben. Im Interview mit JAWINA spricht sie über ihre Ergebnisse.

JAWINA: Du hast Deine Bachelorarbeit in Forstwirtschaft über den Einsatz von Jagdhunden auf Drückjagden geschrieben – wie bist Du auf die Idee gekommen?

Sarah Isaak: Nachdem ich das erste Mal den Tracker benutzte und den Track meines eigenen Hundes auslas, überlegte ich, ob dieses Bewegungsmuster eigentlich typisch für die Rasse meines Hundes ist. Ich sprach mit anderen Hundeführern, die ebenfalls ihre Hunde orten und es schien, als würden die verschiedenen Jagdhunderassen unterschiedliches Jagdverhalten und Bewegungsmuster zeigen.

Was genau war das Thema, wie lautete die Aufgabenstellung?

In meiner Abschlussarbeit versuchte ich Jagdhunderassen anhand des spezifischen Jagdverhaltens und Bewegungsmuster zu klassifizieren, sprich: Wie jagen und suchen die unterschiedlichen Hunde und kann ich anhand dessen die Rasse bestimmen? Oder anders ausgedrückt: Welche Rasse hat welche Jagdstrategie?

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SHVD wählt neuen Vorstand

Hunde, Schweißarbeit, geselliges Zusammensein und ein wenig natürlich auch die Verbandsarbeit – darum ging es am vergangenen Wochenende (15.16.06.) in Thale/Harz (Sachsen-Anhalt) bei der Jahreshauptversammlung des Schweißhundevereins Deutschland (SHVD). Nach der Begrüßung durch Tino Fiedler (1. Vorsitzender) und Mario Hörig (Geschäftsstellenleiter) wurden auf der Pfostenschau Neuzugänge aus der Zucht, Zuchthunde und erfolgreiche Gespanne vorgestellt. Danach begann die große Hundebespaßung mit der Laufsau, einem an gespannten Drahtseilen hin und herfahrenden Gestell, das mit einer Schwarzwilddecke verkleidet wird und so ziemlich große Ähnlichkeit mit einem Wildschwein in Bewegung erhält. Dass das weit mehr ist als nur ein Spaß, machen einem schon die ersten Durchgänge klar: Die Laufsau ermöglicht nicht nur Aufschlüsse über Ausbildungsstand und Charakter des Hundes, es ist auch ein hervorragendes Mittel zur Ausbildung. Sehr deutlich wurde dies an der bemerkenswerten Lerneffekt, den eine noch junge und nicht so erfahrene BGS-Hündin in nur drei Durchgängen an der Laufsau an den Tag legte.

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Sachsen: BGS von Biber attackiert

Österreich: Hund muss nach Biberangriff eingeschläfert werden

In Sachsen ist ein Bayerischer Gebirgsschweißhund (BGS) bei einem Bad in der Elbe nahe Meißen von einem Biber attackiert und durch Bisse verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich bereits am 08.06. Der Hundeführer schildert die Situation gegenüber JAWINA so: “Mein Hund ist in der Elbe baden gegangen, vermutlich in der Nähe eines Biberbaus. Vermutlich hatte Frau Biber Junge, die sie verteidigen wollte. Der Hund hat großes Glück gehabt, offenbar hatte er noch Grund unter den Pfoten, so dass er mit einem Sprung entweichen konnte. Der Biber konnte sich so nicht fest verbeißen, vermutlich hat mein BGS auch zurückgebissen.”

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Österreich: Treuer Hund ist schon vermittelt

Der treue Jagdhund, der vier Tage ohne Wasser und Futter neben seinem verstorbenen Herrn ausharrte (JAWINA berichtete), ist vermittelt, wie JAWINA-Leser Anko in einem Kommentar zum verlinkten Beitrag mitteilt. Wie die Kronen-Zeitung berichtet, ist die Bracke schon am Freitag an einen “alleinstehenden, wanderfreudigen Pensionisten” vermittelt worden. Einserseits schön, andererseits schade, die treue Senta wäre sicherlich auch mit ihrem neuen Herrn liebend gern wieder auf die Jagd gegangen… In ihrem neuen Zuhause fremdelt die Hündin noch, soll aber “alle Zeit der Welt” haben, um sich einzugewöhnen. red.

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags in der Kronen-Zeitung. (Screenshot)

Österreich: Jäger stirbt im Wald – Hund weicht tagelang nicht von seiner Seite

In der Steiermark ist ein Jäger bei der Jagd an Herzversagen gestorben – vier Tage lang harrte seine Bracke an der Seite des Verstorbenen aus, bei großer Hitze, ohne Futter und Wasser. Da der 68-jährige Jäger allein und zurückgezogen lebte, fiel es zunächst keinem weiter auf, dass er von seinem Pirschgang nicht zurückgekehrt war, schreibt die Kronen-Zeitung. Vier Tage nach dem Ableben des Mannes entdeckte ein Mauer bei Mäharbeiten die sterblichen Überreste des Mannes. Sein Hund lag an seiner Seite, die Spurenlage im Gras zeigte, dass er sich nicht von seinem verstorbenen Herrn wegbewegt hatte. Auch verteidigte die Hündin ihren verstorbenen Herrn gegen die anrückenden Helfer und wollte sie nicht zu dem Leichnam lassen. Mit viel Geduld gelang es Helfern eines Tierschutzvereins schließlich, den Hund einzufangen. Im Tierheim trauere die Bracke nun offensichtlich, heißt in dem Zeitungsbericht: Er fresse nicht, liege nur in seinem Korb und lasse sich kaum ins Freie bringen. Das weitere Schicksal des treuen Tiers ist ungewiss, zumal bislang niemand nach der Bracke gefragt habe.

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Tracker Artemis – zukunftssichere Hundeortung

Der finnische Hundeortungsspezialist Tracker hat ein neues Hundeortungsgerät auf den Markt gebracht. Das Tracker Artemis “verbindet bewährte und fortschrittlichste Technologie”, heißt es in einer Pressemitteilung des Herstellers: So bietet das Artemis volle Unterstützung für 2G GSM-Netze, nutzt aber auch die neuen 4G (LTE)-basierten Netzwerke NB-IoT und LTE-CAT M1, mit denen die Ära des „Internets der Dinge“ (Internet-of-Things) eingeläutet wird. Die Technologie ermöglicht deutlich besseren Empfang bei geringerem Stromverbrauch. Damit ist technologische Zukunftssicherheit des Artemis garantiert, wenn die IoT- (4G) Netzwerke die herkömmlichen 2G- und 3G- Netzwerke ersetzen.

Zusätzlich hat Tracker mehrere konstruktive Verbesserungen vorgenommen: So ist das Artemis mit einer automatischen Over-The-Air aktualisierbaren Software ausgestattet, d. h., das Halsband aktualisiert sich automatisch, sobald ein Update verfügbar ist. Nutzer müssen sich nicht mehr um die Aktualisierung des Halsbands kümmern. Darüber hinaus verfügt das Tracker Artemis über einen völlig neuen, exakten Bell-Lautzähler, einen leistungsstarken Lautsprecher und helle, fernsteuerbare LED-Leuchten.

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Niedersachsen: Schafherde angegriffen – Jäger erschiesst Huskys

Am Donnerstagmorgen, 09.05.2019, kurz nach 06.00 Uhr, teilte ein Binnenschiffer auf der Weser der Polizei mit, dass im Bereich von Bücken eine kleinere Schafherde von zwei Hunden attackiert werden würde. Der Hinweisgeber konnte erkennen, dass bereits einige Schafe in die Weser geflüchtet waren. Auf der Weide lagen bereits eine Reihe von Tieren zum Teil verletzt, zum Teil augenscheinlich bereit tot. Zu seinem eigenen Schutz und zum Beenden der Angriffe auf die Schafe erschoss ein erfahrener Jäger die beiden schäferhundgroßen Hunde. Im Rahmen der Ermittlungen der Polizei Hoya erhärtete sich der Verdacht, dass es sich bei den beiden wildernden Hunden um zwei Huskies gehandelt hatte, die bereits seit Dienstagabend, 07.05.2019, in Holtorf vermisst wurden.

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Berlin: Dachsbracke wird Grünen-Mitglied

Die Grünen verzeichnen einen neuen Rekord bei den Mitgliederzahlen, 77.777 sind es jetzt:

Jubelmeldung auf der Facebook-Seite von Michael Kellner, politischer Bundesgeschäftsführer der Grünen (Screenshot, Ausschnitt).

Also nicht ganz so viele, wie die Landesjagdverbände NRW und RLP zusammen Mitglieder haben. Aber immerhin. Und wir freuen uns mit ihnen. Denn seit dem 4. April ist auch Dachsbrackenrüde Arno vom Brackendorf (Name von der Redaktion aufgrund des Persönlichkeitsschutzrechts Minderjähriger geändert) Mitglied bei den Grünen. Einer von uns, sozusagen.

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Buddy – Nachsuchen-Legende ohne Papiere

+++ Mecklenburg-Vorpommern: Wolf nähert sich Frauen auf wenige Meter und umkreist sie +++

Zu Buddy kam seine Besitzerin, wie man als Tierärztin mitunter halt zu irgendwelchen Viechern kommt: Seine ursprüngliche Eigentümerin war in Schwierigkeiten geraten, der Hund musste weg. Damit er nicht ins Tierheim muss, nahm ihn die Tierärztin – nennen wir sie Raffaela oder kurz R. – erst einmal auf. Eigentlich wollte sie den dominanten Rüden gar nicht behalten, sondern sich in Ruhe nach einem netten Zuhause für ihn umsehen. Aber Buddy verstand es, sie umzustimmen…

Kurz nach seiner Adoption – Buddy war ungefähr ein halbes Jahr alt – beschoss in R.s Revier ein Jäger ein Wildschwein, höchstwahrscheinlich ein Fehlschuss. R. sah sich den Anschuss an, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Buddy war dabei – und sah sich auch den Anschuss an: Höchst aufmerksam versenkte er die Nase in jedem einzelnen Trittsiegel und begann, ruhig und konzentriert die Gesundfährte (es war ein Fehlschuss) zu arbeiten. Niemand hatte vorher jemand irgendetwas in der Richtung – Übungsfährten, Futterschleppen – mit ihm geübt.

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Rheinland-Pfalz: Jagdhund an Auto gebunden und losgefahren

+++ Niedersachsen: Fünf Hochsitze im Landkreis Celle zerstört +++ Mecklenburg-Vorpommern: 1,80-Zaun mit Stromlitze überwunden – Wölfe reißen Gatterwild +++ NRW: Wisente im Rothaar-Gebirge werden eingezäunt +++

Polizei sucht Zeugen

Am Dienstag, den 26.03.2019, ging um 14:04 Uhr bei der Polizeiinspektion Grünstadt (Landkreis Bad Dürkheim) eine telefonische Mitteilung ein, dass soeben ein weißer Pkw mit DÜW-Kennzeichen die Straße Verladeplatz in Grünstadt befahren würde und an der Anhängerkupplung des Pkws ein Jagdhund angebunden sei. Der Pkw sei in Richtung des nahegelegenen Bahnhofs gefahren. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der Pkw nicht mehr festgestellt werden. Da es sich hierbei um einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz handeln könnte, werden Zeugen des Vorfalls gebeten sich bei der Polizeiinspektion Grünstadt zu melden. PM

Beitragsbild: Jagdhund im Auto (Archivbild): Foto: SE

Jagdhunde: JGHV – mit Volldampf Richtung Abstellgleis

JGHV-Verbandsrichter müssen ein seltsamer Menschenschlag sein – denn welcher vernünftige Mensch würde sich schon von einem Hundeverein vorschreiben lassen, was er in seiner Freizeit zu tun und zu lassen hat?

Der JGHV hat auf seiner diesjährigen Verbandstagung am vergangenen Wochenende in Fulda beschlossen, dass Verbandsrichter ihre Richterbefugnis einbüßen sollen, wenn sie Hunde nicht anerkannter Rassen führen oder züchten. Das langjährige Engagement, dass ein Züchter, Hundeführer und Verbandsrichter an den Tag gelegt hat, soll also nach dem Willen der Verbandsfunktionäre null und nichtig sein, bloß weil ein Rüdemann sich neben der anerkannten Rasse auch einer nicht anerkannten – sich aber, wie etwa bei den Heideterriern, seit nunmehr 30 Jahren zunehmender Beliebtheit erfreuenden – Rasse widmet? Wieso und mit welchem Recht eigentlich?

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IWA 2019: Trockene Hunde mit Siccaro

Der Bademantel für den Hund: Der Siccaro Supreme Pro ist der dänischen Herstellerfirma zufolge “der Hundemantel mit dem weltweit höchsten Absorptionsvermögen.” In den Hundemantel eingemummelte nasse Hunde sollen dank der saugfähigen Stofflagen den Hund innerhalb von 15 Minuten trocknen lassen, während “antibakterieller Bambus” das übliche Gemüffel reduziert. Den Siccaro Hundemantel Supreme Pro gibt es (neben anderen Hundeprodukten der Firma wie Trocknungshandschuhen oder Decken) in Größen von XS bis 3XL, XS kostet 85 Euro, die L-Größe z.B. 125 Euro. SE

Beitragsbild: Die Erfinderin des Siccaro-Hundemantels Lissen Marschall mit einem Model. Foto: SE

Terminhinweis: Lehrgang für Jagdhundeführer mit Welpen und Junghunden

Auch in diesem Jahr bietet der Jagdgebrauchshundeverein Königs Wusterhausen e.V. (JGHV KW) seinen Hundeführerlehrgang für Jagdhundeführer mit Welpen und Junghunden aller anerkannten Jagdgebrauchshunderassen im Alter von 8 Wochen bis 12 Monaten an.
Die Ziele bestehen darin, den Hund zur sozialen Reife zu führen, die jagdlichen Anlagen zu fördern sowie auf die jagdlichen Brauchbarkeitsprüfungen vorzubereiten.

Praxis:

-Ausformung des Jagdverhaltens (Reizangel mit Haar- Feder -, Raubwild)

-Gehorsam (auch unter Ablenkung und auf Entfernung)

-Gebrauch der Nase – Suchen und Finden (Schleppe, Führerfährte)

-Gewöhnung an Wasser und Umgang mit Wasserwild

-Begegnung mit wehrhaftem Schwarzwild im Gatter

-Suche und Begegnung mit lebendem Wild im Revier

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Brandenburg: Erfolgreiche 55-km-Nachsuche auf Gebrechschuss

Der Schweißhundeverein Deutschland (SHVD) berichtet auf seiner Facebook-Seite über eine erfolgreiche Nachsuche auf ein Stück Schwarzwild mit Gebrechschuss, die sich über zwei Tage und epische 55 Kilometer erstreckte. Die Sau war auf einer Bewegungsjagd beschossen worden, der Schütze zu weit vorn abgekommen. Am ersten Tag arbeitete ein bekanntes Nachsuchengespann die Fährte des kranken Wildschweins über mehr als 25 Kilometer, bis die einbrechende Dunkelheit den Abbruch der Suche erzwang. Am nächsten Tag wurde die Nachsuche fortgesetzt, wobei sich ein BGS-Führer beteiligte, weitere Hunde(führer) hielten sich für Hetze und das Stellen des Stücks bereit. Auf den letzten zehn Kilometern der Fährte gab es keinerlei Bestätigung durch Pirschzeichen mehr. Es ist eine gigantische Leistung der Hunde und Gespanne, selbst erfahrene Nachsuchenführer hätten erfolgreiche Nachsuchen über solche (durch GPS-Aufzeichnungen der Hundeortungsgeräte belegte) Distanzen nicht für möglich gehalten.

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Schweden: Wolf tötet Jagdhund bei Hundeprüfung

Östlich von Molkom in der schwedischen Provinz Värmland ist am Dienstag früh ein Jagdhund der Rasse Drever während einer Hundeprüfung von einem Wolf getötet worden. Das berichtet die schwedische Jagdzeitung SvenskJakt. Nach Aussage der Richter besteht kein Zweifel daran, dass der Hund von einem Wolf getötet wurde, so SvenskJakt. Demnach arbeitete der Hund laut eine Fährte, verstummte aber plötzlich nach 450 Metern. Der Hund bewegte sich dann nur noch eine kurze Strecke weiter. Richter und Hundebesitzer gingen dann zu der Stelle, wo sie den Hund zuletzt gehört hatten. Dabei stießen sie bereits auf frische Wolfsfährten. Der Hund wurde tot aufgefunden, er wies die für Wolfsrisse typischen Verletzungen an der Kehle auf. Am Ort des Risses gab es Spuren von mindestens einem Wolf, der den Hund noch etwa 30 Meter fortgeschleift hat. Die Bezirksverwaltung ist SvenskJakt zufolge auf dem Weg in das Prüfungsgebiet, in dem bislang kein Rudel offiziell bestätigt war.

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Mecklenburg-Vorpommern: Jäger erhält “entführten” Jagdhund zurück

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Anonymer Anrufer hilft bei der Familienzusammenführung

Auch das ist ein Alptraum für jeden Hundeführer: Nach einer Drückjagd bleibt der als Stöberhund eingesetzte Jagdhund einfach verschwunden. Spurlos. Dies widerfuhr einem 28 Jahre alten Jäger aus Neustrelitz nach einer Drückjagd bei Neukalen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte), wie der Nordkurier berichtet. Fünf bange Tage lang gab es kein Lebenszeichen von dem vermissten Jagdterrier. Dann meldete sich ein anonymer Anrufer. Der sagte, er wisse, wo die Hündin sei, habe auch den derzeitigen Besitzer angesprochen. Dieser habe den Hund aber nicht hergeben wollen. Der Jäger trifft sich mit dem Anrufer, gemeinsam statten sie dem neuen Halter des Terriers einen Besuch ab.

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