Ausrüstung

IWA 2019: Trockene Hunde mit Siccaro

Der Bademantel für den Hund: Der Siccaro Supreme Pro ist der dänischen Herstellerfirma zufolge “der Hundemantel mit dem weltweit höchsten Absorptionsvermögen.” In den Hundemantel eingemummelte nasse Hunde sollen dank der saugfähigen Stofflagen den Hund innerhalb von 15 Minuten trocknen lassen, während “antibakterieller Bambus” das übliche Gemüffel reduziert. Den Siccaro Hundemantel Supreme Pro gibt es (neben anderen Hundeprodukten der Firma wie Trocknungshandschuhen oder Decken) in Größen von XS bis 3XL, XS kostet 85 Euro, die L-Größe z.B. 125 Euro. SE

Beitragsbild: Die Erfinderin des Siccaro-Hundemantels Lissen Marschall mit einem Model. Foto: SE

IWA 2019: Nachsuche-Stiefel Nature Trace von Haix

Der laut Hersteller zu 100 Prozent in Europa gefertigte Haix Nature Trace ist speziell für den harten Nachsucheneinsatz konzipiert und besteht aus besonders starkem Veloursleder – 2,8 bis 3 mm sagt Haix. Die verwindungssteife und abriebfeste Vibramsohle wird von einem durchgehendem Randstreifen aus Gummi umschlossen, um Wasserdichtigkeit zu gewährleisten. Dazu trägt auch die nahtlose Verarbeitung der Lasche bei. Das Zwei-Zonen-Schnürsystem sorgt für flexible und individuelle Anpassung an den Fuß. Der Haix Natur Trace kostet 299,90 Euro. SE

Beitragsbild: Stabiles Schuhwerk für die Nachsuche: Haix Nature Trace. Foto: SE

IWA 2019: Hornady Outfitter – Munition für härteste Bedingungen

Für die neue Outfitter Munitionsserie verlädt Hornady das bewährte bleifreie GMX-Geschoss in vernickelten und wasserdicht versiegelten Hülsen. Das verhindert Korrosion und das Eindringen von Feuchtigkeit an Hülsenmund und Zündhütchen und gewährleistet zuverlässige Funktion auch unter schwierigsten Bedingungen, wenn bleifreie Munition erfordert oder gewünscht ist. Hornady Outfitter Munition ist bislang in den Kalibern .243 Win, 6.5 Creedmoor, .270 Win., .270 WSM, 7 mm Rem. Mag., 7 mm WSM, .308 Win., .30-06, .300 WSM, .300 Win. Mag., 375 H&H Mag. und .375 Ruger erhältlich. SE

Beitragsbild: Jason Hornady auf der IWA 2019 mit der neuen Hornady Outfitter. Foto: SE

IWA 2019: ProStaff 1000 – Einsteiger-Entfernungsmesser von Nikon

Nikon stellt auf der IWA 2019 den neuen handlichen Laser-Entfernungsmesser  ProStaff 1000 vor. Der ProStaff 1000 hat ein kompaktes und leichtes Gehäuse und einen maximalen Messbereich von 910 m. Mit dem großen Abstand der Austrittspupille und der anpassbaren Dioptrieneinstellung sorgt er für eine komfortable Nutzung und ein klares Bild. Nutzer können beim Laser-Entfernungsmesser  ProStaff 1000 zwischen Nahziel-Messmodus und Fernziel-Messmodus wählen. Der Entfernungsmesser ist regenfest (IPX4) und arbeitet von -10 bis +50 Grad. Der ProStaff 1000 kostet 199 Euro. red.

Beitragsbild: Nikon ProStaff 1000. Foto: SE

IWA 2019: XXL-Automatik-Kirrfass von AttraTec

Mit der Kirrstation bietet der unterfänkische Lockstoff-Spezialist AttraTec eine XXL-Kirrfass (220 Liter!) mit interessanten elektronischen Zusatzfunktionen (Landesjagdgesetze beachten!) an. So lassen sich Menge des ausgebrachten Kirrguts und die Zeitpunkte der Ausbringung über Folientastatur rund Display individuell einstellen. Die mitgelieferten Solarpaneele laden den eingebauten Bleiakku auf. Komplett mit stabiler Aufhängung und Solarpaneelen kostet die Kirrstation 419 Euro. SE

Beitragsbild: AttraTec Kirrstation. Foto: SE

IWA 2019: G-Loft TLLG – leichter Loden für Frauen von Carinthia

Bei der G-Loft TLLG Jacke (und Weste) verbindet Carinthia “Südtiroler Strichloden” mit flexiblen Stretch-Einsätzen, was für Flexibilität und gute Passform sorgt. TLLG steht für “Technical Light Loden Garment”, was die Kombination traditioneller und moderner High-Tech-Materialien umschreibt. Jacke und Weste sind in Europa gefertigt, tailliert geschnitten, leicht gefüttert, und damit auch für die Übergangszeit ideal. Die TLLG Jacke kostet 259,90, die Weste 179,90 Euro. SE

Beitragsbild: Carinthia Weste G-Loft TLLG. Foto: SE

IWA 2019: Pulsar Axion – handliche Wärmebildkamera

Mit der Axion-Reihe bringt Pulsar eine Serie sehr handlicher und – trotz Metallgehäuse – leichter (ca. 250 Gramm) Wärmebild-Monokulare auf den Markt. Obwohl die Auflösung von 320×240 Pixeln keine Wunder verspricht, überzeugt die Bildqualität insbesondere bei den höherpreisigen Modellen XM30 (ca. 2000 Euro) und XM38 (ca. 2300 Euro), was auch an den verbauten Amoled-Displays liegen dürfte. Die Reichweite gibt der Hersteller mit max. 1300 Metern an, beim XM38 sollen es 1700 Meter sein. Das abgespeckte Basismodell Key XM30 (ca. 1400 Euro) muss mit einem LCD-Display auskommen und hat keine eingebaute Kamera und kein WiFi. Die Axion-Modelle sind nach IPX7 wasserdicht und ziehen ihre Energie aus herstellerspezifischen Akkus des Herstellers.

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IWA 2019: VPA – Smartphone-Adapter für Swarovski-Optiken

Mit dem VPA (Variable Phone Adapter) ermöglicht Swarovski eine schnelle und unkomplizierte Verbindung vieler marktüblicher Smartphones  mit Teleskopen und Ferngläser der Marke. Das macht das Handy zum Supertele und ermöglicht den Einstieg ins Digiscoping. Die Montage des VPA ist denkbar einfach. Der Adapter kann mittels Klemmmechanismen in Breite und Höhe variabel auf die Größe des Smartphones sowie auf die Position der Kamera eingestellt werden. Für Anbindung an  die Ferngläser oder Teleskope stehen drei verschiedene Adapterringe zur Auswahl. Die Verbindung erfolgt durch Aufstecken des entsprechenden Ringes auf die jeweilige eingedrehte Okularmuschel ohne Werkzeuge. Der anthrazitfarbene VPA besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff.

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Herzlich willkommen zur IWA 2019!

In den nächsten Tagen wird sich hier alles um Ausrüstung drehen: JAWINA ist auf der IWA OutdoorClassics 2019, der internationalen Fachmesse für Jagd und Schießsport. Vom 8. – 10. März berichten wir aus dem Messezentrum Nürnberg und präsentieren spannende Neuigkeiten aus den Bereichen Jagdzubehör, Waffen, Zubehör, Outdoor und Bekleidung. Viel Spaß! red.

Beitragsbild: IWA-Messe-Rundgang mit JAWINA. Foto: SE

Leise zur Drückjagd – Alter Schwede auf junger Amerikanerin

Vor fast drei Jahren kam die Browning BLR-Tracker bei uns auf den Markt. Zeit, sich mit der Waffe einmal näher zu befassen und generell eine Lanze für Brownings Unterhebelrepetierer zu brechen, findet Frank Martini. Ein Erfahrungsbericht.

Amerikanische Lever Action Repetierer sind bei uns auf Drückjagden zwar selten, aber in den letzten Jahren immer häufiger anzutreffen. Bei manchen Stand-, vor allem aber Durchgehschützen rsp. Hundeführern erfreuen sie sich als “Nahkampfinstrument” allmählich wachsender Beliebtheit. Kurz, schlank, führig und feuerstark – was will man “im Dicken” mehr? Das dachte auch ich mir vor etlichen Jahren und wollte es, zunächst leihweise, mal probieren. Dass meine Wahl seinerzeit auf eine Browning BLR 81 Lightweight fiel, war allerdings dem Zufall der Verfügbarkeit geschuldet – und von derartig überzeugenden Erfahrungen gekennzeichnet, dass ich mir im vergangenen Jahr selbst das jüngste Modell aus der Browning Lever Action Rifles (BLR) zugelegt habe: die “Tracker”.

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Kurze Replik zu den Ausführungen von RA Jens Ole Sendke

Ein Beitrag von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Hier zeige ich der geneigten Leserschaft Bilder eines LR, einen „Fels in der Brandung der Zeit“, wie es der von mir hochgeschätzte Rechtsanwalt Jens Ole Sendke ausgedrückt hat. Bei meiner vorerst letzten Jagd in Namibia konnte ich mich von den überragenden Qualitäten dieses Gefährts überzeugen. Allerdings wäre es ehrlicher zu sagen, ich musste mich überzeugen lassen. Denn dieser Fels, auf den Jens Ole Sendke anscheinend einen Großteil seines Privatlebens aufgebaut hat, bescherte uns einen nächtlichen Gewaltmarsch durch die von ihm so eindrucksvoll beschrieben Wildnis des südlichen Afrikas. Ich sage deshalb uns, weil meine Frau, als Ehefrau eines Jägers durchaus einschlägig leidgeprüft, diesen Marsch auch durchstehen musste. Doch der Reihe nach.

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Zurück zur englischen Blechschüssel

Ein Beitrag von Jens Ole Sendke

Die Ausführungen des von mir geschätzten Prof. Dr. Pfannenstiel zu klassischen Land Rovern im Allgemeinen und seinem KIA im Besonderen verdienen es durchaus, in einen größeren Gesamtzusammenhang gestellt zu werden. Die von Prof. Dr. Pfannenstiel empirisch ermittelten  Sachverhalte und dargebotenen subjektiven Wahrnehmungen können natürlich nur vor dem Hintergrund von Tatsachen durch die Leser richtig bewertet und eingeordnet werden. Guter Journalismus (wie bei JAWINA üblich) und echte Wissenschaft orientieren sich ausschließlich an  Fakten!

Die vorgestellte „koreanische Reisschüssel“ (Man tut dem Hersteller KIA unrecht, da dort nie Küchengeräte hergestellt wurden, sondern KIA 1944 zur Produktion von Fahrrädern gegründet wurde) ist also neun Jahre alt und hat 130.000 km auf dem Tacho. In einer Zeit, in der Neuwagen für drei Jahre geleast werden und drei Jahre alte Diesel-PKW als „ältere Diesel“, die aus Umweltschutzgründen mit Fahrverboten belegt werden müssen, bezeichnet werden, scheinen neun Jahre für ein Auto ein biblisches Alter zu sein.  … wäre da nicht dieser Fels in der Brandung der Zeit, unbeeindruckt umspült von der Vergänglichkeit: der klassische Land Rover! Nach Angaben des Herstellers sind ca. 2/3 der seit 1948 (da baute KIA noch Fahrräder) hergestellten Land Rover noch heute in Betrieb. Es wundert den Fachmann deshalb kaum, dass der 1954 gebaute Land Rover von Sir Winston Churchill (KIA fahrende herausragende Persönlichkeiten – außer Prof. Dr. Pfannenstiel – sind leider nicht bekannt) „UKE 80“ im Jahr 2012 in einer Scheune wiederentdeckt wurde und als Gebrauchtwagen sogar noch einen ordentlichen Preis erzielte. Oder dass im vergangenen Jahr einer der Land Rover der Oxford & Cambridge Far Eastern Expedition (1955) aus Singapur zurück geholt (dass ein KIA die Strecke London – Singapur absolviert hat, ist leider auch nicht bekannt) und mittlerweile mit seinem Originalkennzeichen „SNX 891“ im Vereinigten Königreich wieder für den Straßenverkehr zugelassen wurde. Der Autor (leider keine wirklich herausragende Persönlichkeit) besitzt übrigens einen Land Rover, der 30 Jahre alt ist und 472.000 km auf der Uhr hat. Das entspricht zehn Leasing-Fahrzeugen (s.o.), wenigstens drei KIA Sorento und außerdem gut 16 Mal der Strecke London – Singapur. DAS ist wirkliche Langlebigkeit, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung! Einen Land Rover kauft man sich eben nur ein Mal, der ist ein Auto fürs ganze Leben!

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Deerhunter Heat: Heisse Jacke (oder Weste) für kalte Tage

Neue Rusky-Kollektion – leise und kontrastarm

Deerhunter, der bekannte dänische Hersteller von Jadgbekleidung, bietet jetzt auch eine elektrisch beheizbare Jacke bzw. Weste an: Die Deerhunter Heat hält dank der Wattierung mit 100 g/m² DuPont™ Sorona® Sustans auch ohne zugeschaltete Heizung schon schön warm. Spätestens wenn man beginnt zu frösteln, reicht ein Knopfdruck, um die drei in die Jacke eingenähten Heizpads (zwei vorne, eins auf dem Rücken) zu aktivieren. Das passiert mit einem Schalter, der in einer mit Reißverschluss geschützten Tasche auf der Vorderseite der Jacke sitzt.

Drei Temperaturbereiche wählbar. Foto: SE

Wie bei der Sitzheizung im Auto sind drei Temperaturstufen wählbar (38, 45 und 55 Grad, die gewählte Temperatur zeigt der Schalter an, indem er in unterschiedlichen Farben (blau, weiß, rot) leuchtet (siehe Beitragsbild).

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Kia Surrender

Warnung: Die Bilder in diesem Beitrag zeigen Zerstörung, Leid und wichtige Organe in fortgeschrittenem Verfall. Überlegen Sie sich gut, ob Sie das wirklich sehen wollen – insbesondere, wenn Sie Kia fahren…

JAWINA-Leser Frank hat uns Bilder geschickt, die seinen Kommentar zum Artikel “Pfannenstiel kontert mit koreanischer Reisschüssel” illustrieren. Wir veröffentlichen Kommentar und Bilder hier zusammen (obwohl letztere für sich sprechen) und verneigen uns in stiller Ehrfurcht vor diesem Meisterwerk koreanischer Ingenieurskunst, dem Kia Sorento:

“Na, also jetzt muss ich mich doch auch noch einmischen, ohne den Landis eine Lanze brechen zu wollen: Wieso fährt denn der Herr Professor seinen mittlerweile dritten Sorento? Etwa, weil er den genauso geil findet, wie ich seinerzeit meinen? Er gegenüber mir nur resilienter oder gar schmerzresitenter ist?

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Pfannenstiel kontert mit koreanischer Reisschüssel

Den englischen und japanischen Blechkisten setzt Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel seine “koreanische Reisschüssel” entgegen – leider außer Konkurrenz, da die (flexibel gehandhabten) Teilnahmebedingungen eine mindestens zweistellige Zahl beim Alter und eine mindestens dreistellige beim Kilometerstand voraussetzen:

Diese koreanische Reisschüssel stammt aus dem Jahr 2009 und hat knapp 130000 km auf dem Tacho. Es ist mein dritter Sorento. Das sagt wohl einiges aus hinsichtlich der Qualität und Zuverlässigkeit des Wagens. Wie man sieht, kann man damit auch regelmäßig 1000 Liter Wasser zur trockenen Suhle bringen. Über die englische Blechkiste habe ich mich als erster Vorsitzender des VLRG echauffiert (VLRG – Verband der Land Rover-Geschädigten). Diesen Verband habe ich im Jahre 2000 gegründet, nachdem ich mehr als 5000 km mit einem Land Rover damals älteren Baujahrs in Namibia unterwegs war.

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Wir präsentieren stolz: Olle japanische Blechkiste

In einem Kommentar zum JAWINA-Beitrag “Herrlich…” schrieb – nein, monierte, also sagen wir, wie es ist, nörgelte – unser lieber und hochgeschätzter Freund Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel in einem Kommentar: “Müssen denn immer diese ollen englischen Blechkisten gezeigt werden? (Ha, ha)”. Gerne greifen wir Leserwunsch und Anregung auf, zumal sich JAWINA-Leser Robert in seiner Entgegnung auf HDP anheischig machte, eine Alternative bereitzustellen: “wie wär’s mit ollen JAPANISCHEN blechkisten? ich könnte sofort fotos schicken!” Ein Angebot, das wir gern und dankbar annähmen, insbesondere wenn angereichert mit einem Erfahrungsbericht. Hier ist er:

“So, here we come, damit Prof. Pfannenstiel mal etwas Abwechslung bekommt (oder zumindest über ein anderes Auto lästern kann).

Subaru Forester, Modell SF, Baujahr 1999, also 19 Jahre alt. 227.000 km.

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Ausprobiert: Wärmebildkamera Night Pearl Scops 35 Pro

Die Night Pearl Scops 35 Pro ist eine Wärmebildkamera (WBK) in handlichem Format. Sie wird in einem schmucken Karton geliefert, dank fest verbautem Akku und integrierter Speicherkarte ist kein weiteres Zubehör erforderlich. Zum Lieferumfang gehört eine weich gepolsterte Tasche, in der man die WBK gut geschützt im Jagdrucksack oder Geländefahrzeug transportieren kann. Die Bedienung gibt keine Rätsel auf: Hält man den Einschaltknopf für drei Sekunden gedrückt, so fährt das Gerät hoch, ein kurzer Druck auf die Powertaste versetzt die Scops 35 Pro in den äußerst praktischen Standby-Modus, aus dem sie bei Bedarf blitzschnell wieder aufzuwecken ist. Die weiteren Knöpfe dienen zum Wechsel der Farbpaletten, der Betätigung des Digitalzooms (2-fach und 4-fach) sowie zum Erstellen von Fotos oder Videos. Hält man die Zoomtaste länger gedrückt, so gelangt man in das übersichtliche Menü, in dem weitere Einstellungen vorgenommen werden können.

Night Pearl Scops 35 Pro. Foto: Hersteller

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110 Jahre Frankonia: Großes Gewinnspiel und besondere Jubiläumsaktionen

Jagd steht für Leidenschaft, Liebe zum Wild und Hingabe zur Natur. Seit Generationen verbinden Jägerinnen und Jäger ihre Passion mit dem Namen Frankonia – in diesem Jahr jährt sich das Firmenbestehen zum 110. Mal.

Geschäftsführerin Jutta Warmbier: „Ein stolzes Alter, das wir ohne unsere langjährigen und treuen Kunden nicht erreicht hätten. Wir danken allen Kunden ganz herzlich für Ihr Vertrauen. Denn Jubiläen sind immer nur so wertvoll wie die Menschen, die sie ermöglichen!“

Damit Worten auch Taten folgen, startet das Traditionsunternehmen ein gewaltiges Jubiläumsfeuerwerk für seine Kunden. Startschuss ist der Versand des druckfrischen Frankonia Jubiläumskataloges 2018/2019 mit fast 800 Seiten. Das auch als „Bibel des Jägers“ bekannte Druckwerk wird erstmalig auch als Online-Blätterkatalog unter www.frankonia.de zu finden sein.

Über 50 spezielle Jubiläumsartikel zu unschlagbaren Preisen präsentiert Frankonia in einem Jubiläumsflyer, der sowohl dem neuen Jahreskatalog als auch zahlreichen Jagzeitschriften beiliegt. Wer lieber online blättert – dieser Flyer wird ebenfalls auf der Website des Jagdausstatters zu finden sein. Alle Jubiläumsartikel sind natürlich auch in den 23 Frankonia Filialen erhältlich.

Hauptpreis des Frankonia Jubiläums-Gewinnspiels: Subaru Forester 2.0X Exclusive Lineartronic. Quelle: Hersteller

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Tracker Safety: Neue Tracker-Funktion erhöht Sicherheit bei der Jagd

Von einer “neuen Dimension von Jagdsicherheit” spricht der finnische Hundeortungsspezialist Tracker anlässlich der Vorstellung der neuen, patentierten Funktion Tracker Safety™. Diese ermöglicht es auf datenschutzkonforme Weise, auch Jagdteilnehmer auf dem Display zu sehen, die man nicht gespeichert hat und die nicht Mitglieder einer bestehenden Tracker-Gruppe sind.

Sicherheit ist das A und O bei größeren Gesellschaftsjagden, schreibt Tracker in einer aktuellen Pressemitteilung zum Start von Tracker Safety™: Bisher mussten Jagdteilnehmer, Treiber und Hundeführer auf lautes Rufen und Signalkleidung vertrauen, um ihre aktuellen Standorte zu übermitteln. Ein Verfahren, das auf weitere Entfernungen, in dichtem Gebüsch oder bei unsichtigem Wetter schnell an Grenzen stößt. Tracker Safety™ revolutioniert die Jagdsicherheit – neu und kostenlos für alle Teilnehmer. Tracker Safety™ ermöglicht es, alle aktiven Nutzer der Tracker-App im Umkreis von zwei Kilometern anonym auf der Karte darzustellen. Diese Funktion ist von Tracker Oy patentiert.

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Vakuumieren: Tisch oder Kammer?

Sein Wild zu vakuumieren, gehört für viele Jäger heute zum Standard. Meist geschieht das mit Tischgeräten, weil professionelle Kammervakuumierer unbezahlbar sind – oder?

Ein Beitrag von Frank Martini

Für ein Kammergerät der Einsteigerklasse sind regelmäßig Preise im deutlich vierstelligen Bereich fällig. Bei den Tischvakuumierern bewegt man sich damit hingegen in der absoluten Oberliga. Mehr als 1.000 Euro unverbindliche Preisempfehlung – dafür bekommt man bspw. die deutschen Flaggschiffe wie Landigs LAVA V.500, die Spitzengeräte von Ewald Mark oder von Bartscher. Bei denen viele Jäger, für deren Strecken ein Kammergerät durchaus Sinn machen würde, gern zugreifen. Denn wer bei seiner Jagdausrüstung schon mal am falschen Ende gespart hat, weiß: zu billig gekauft ist am Ende teuer! Da hat uns ein Angebot des Hagenbrunner Maschinenlieferanten Rotek verwundert die Augen reiben lassen: Ein Kammervakuumierer, und nicht mal ein besonders kleiner, für weniger als 1.000 Euro!  Wenn so ein Profiteil also zum Preis eines Tischgerätes im oberen Segment angeboten wird, kann der etwas taugen? Wir wollten es wissen und haben uns den Rotek PM-VC-400-T bestellt. Es ist das kleinere von zwei Modellen, das mit nur etwa einem halben Meter Bauhöhe bei geschlossenem Deckel an der Unterseite über Gummifüße für das Aufstellen auf einer Arbeitsfläche ausgelegt ist. Erst das größere Modell ist als Säule auf Rollen ausgeführt. Die Edelstahlkammer des kleineren Geräts misst in der Tiefe 41,5 cm und ist in der Mulde am Kammerboden 22,5 cm breit, zwischen den beiden (!) Schweißbalken liegt die Breite bei knapp 32 cm. Der Abstand zwischen Kammerboden und Schweißhöhe liegt bei neun Zentimetern, die Kammerhöhe bis zur Deckelwölbung misst 15 cm. Mit diesem Volumen liegt das Rotek-Gerät bereits oberhalb der Einsteigerklasse dieser Bauart.

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RS14 Evolution: Strasser ist krasser

Voll krass: Strasser Shootingday im Aimcenter Irschenberg

Die Strasser RS14 Evolution ist sicherlich einer der interessantesten Geradezugrepetierer auf dem Markt. Grund genug für uns, der Einladung der Firmen Strasser, Sedlmair (d.i. der deutsche Strasser-Importeur) und des neu eröffneten Aimcenters Irschenberg (mit RUAG Ammotec und Waffen Mühlbauer als Kooperationspartnern) Folge zu leisten und beim Shootingday am 13.07. ins 2017 im Schießkino das eine oder andere Magazin zu leeren.

Strasser RS 14 Evolution, im Hintergrund die Nachsuchenausführung RS 14 Tracker. Fotos: SE

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Test: Jagdhose Deerhunter Rogaland

Es soll Leute geben, die der Meinung sind, dass eine normale Jagdhose (also eine ohne Spezialfunktionen wie Thermo oder Sauenschutz) keinen dreistelligen Betrag kosten muss, ja, nicht kosten darf. Begründet wird diese Auffassung üblicherweise mit der Schlichtheit, die die Jagdhose als Erzeugnis kennzeichnet und einen höheren Preis nicht wirklich rechtfertigt und der aus Erfahrung gewonnenen Einsicht, dass man jede Jagdhose, ob teuer oder billig, im Jagdeinsatz früher oder später kaputt kriegt. Irgendwann kommt schon das Dornengestrüpp oder der Stacheldraht, der das gute Stück in Fetzen gehen lässt, weshalb die Sparsamkeit gebietet, keine übertriebenen Summen dafür auszugeben. Die Anhänger dieser Auffassung pflegten lange auf die Bundeswehrhose zu setzen, die anscheinend jedoch den Weg der Jeanshose gegangen ist: Begleitete eine Jeans einen früher durch ganze Lebensabschnitte, mit jeder Wäsche unmerklich ausbleichend und lange Zeit durch Alterung nur ansehnlicher werdend, so ist daraus heute ein schon beim Kauf künstlich gealtertes Verschleißteil geworden, dass nach ein, zwei Saisons verbraucht und abgenutzt in die Altkleidersammlung wandert.

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Tracker Hunter for iPhone und iPad

Tracker Hundeortung jetzt als native App für Apple iOS

Die neue Tracker Hunter® 4 App für iPhone und iPad steht ab sofort im AppStore zum Download bereit. Tracker Hunter® 4 wurde speziell für das Apple-Betriebssystem iOS entwickelt und läuft daher noch schneller, stabiler und zuverlässiger. Mit der neuen App hat Tracker Kundenwünsche nach einer intuitiven Bedienung konsequent umgesetzt: Die wichtigsten Buttons liegen immer im Blickfeld, Anwender müssen kaum noch Einstellungen vornehmen. Beim Starten der App landet der Kunde direkt auf der Karte, es ist kein manueller Login mehr nötig.

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Schrotmunition: Problematische Alternativen

Studie zu Metallionenfreisetzung aus Schrotmunition in Gewässern – Munition mit Risiken und Nebenwirkungen

Das war wohl abzusehen: Wegen der Vergiftungsgefahr für Vögel und Umwelt ist die Jagd mit Bleischrot inzwischen in vielen Ländern stark eingeschränkt oder ganz verboten. Doch muss alternative Munition nicht unbedenklich sein, belegt ein Team der Technischen Universität München (TUM) in einer aktuellen Studie.

Aufgrund ihrer ballistischen Eigenschaften galten Bleischrote bislang als optimale Munition für die Jagd auf Wasservögel. In die Kritik geriet dieses Material, als Bleivergiftungen bei Enten und Seeadlern beobachtet wurden, die die Schrotkugeln beim Gründeln oder mit der Beute aufgenommen hatten.

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Wildgalgen und Bergehilfe: Kopfunter Aufbrechen im Revier

Aus Thüringen kommt eine Kombilösung zum Bergen schweren Wildes und dessen Aufbrechen kopfunter hängend – Bergehilfe und Wildgalgen in einem.

Ein Beitrag von Frank Martini

Die vor einer Dekade neu in Kraft getretenen Hygieneregeln für die Jagd haben zu einem Bewusstseinswandel geführt. Statt wie früher unsere Beute am Boden liegend aufzubrechen, sollen wir sie heute dazu kopfunter aufhängen. Und dabei vom bildhaften “Aufbrechen” zugunsten einer älteren Technik, dem Ringeln, auf ein Öffnen des Schlosses möglichst verzichten. Beides bringt – abgesehen von unseren auch nicht jünger werdenden Bandscheiben – für die hygienische Wildbretgewinnung tatsächlich auch handfeste Vorteile: Was ich nicht öffne, kann auch kaum mit Keimen kontaminiert werden. Und beim Aufhängen des Stücks mit dem Kopf nach unten verlagert die Schwerkraft das Gescheide Richtung Kammer – das Risiko eines ungewollten Schnitts oder Stichs in die Verdauungsorgane wird so ebenfalls erheblich minimiert. Hinzu kommt die vom Gesetzgeber geforderte weitgehende Ausblutung des Wildkörpers in dieser Lage. Auch ohne dass man dazu kontaminationsträchtig mit der Messerspitze an den Brandadern herum schneidet, wie früher propagiert.

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“Zertifizierte Keilerschutzhosen können Schnittverletzungen durch die Eckzähne der Keiler vermeiden”

Der JAWINA-Bericht über die Zertifizierung von Sauenschutzhosen durch die KWF hat einige Fragen aufgeworfen. In Leserkommentaren und Mails an die Red. ging es vor allem um die 7,05 Joule, mit denen der Keilerzahn auf das Testgewebe trifft und um die Frage, warum verbreitete Fabrikate bisher nicht zertifiziert sind – bzw. warum die Ergebnisse nicht veröffentlicht wurden. Lars Nick, der beim KWF für die Prüfung von Keilerschutzhosen zuständig ist, hat zu den Anfragen Stellung genommen:

JAWINA-Leser Anko in einem Leserkommentar: “Wenn ich es richtig verstehe, fällt der imitierte Keilerzahn mit einem Gewicht von 105,3 Gramm mit der Spitze aus einer Höhe von 65 cm auf das Prüfstück, „um einen Aufprall von (7,05 ± 0,2) J herbeizuführen.“

Lars Nick: “Das Fallgewicht, mit dem der Keilerzahn ausgestattet ist, beträgt allerdings von Seiten des Prüfstandes 1 Kg, zu dem dann der nachgeschmiedete Keilerzahn addiert wird; wir kommen in der Masse also deutlich höher als die 105 g, die Kommentator “Anko” vermutet, somit erreichen wir die 7,05 Joule.

Leider konnten wir die Energie eines Keilerangriffs nicht messen bzw. haben auch keine Literaturangaben recherchieren können. Die Aussagekraft dieses Wertes an sich wäre auch begrenzt, da der Keiler ja nicht gegen eine Wand läuft, sondern gegen einen Schützen, dessen Bein nachgibt und die Energieübertragung schon dadurch reduziert wird. Eingangs haben wir uns an der Prüfvorschrift für Fleischerei-PSA orientiert. Dort wird mit der gleichen Energie der Unfall mit einem abrutschenden Ausbeinmesser simuliert. Den fertigen Prüfstandsaufbau haben wir dann mit einer Hose testen können, die einem echten Unfall standhielt, im Test aber durchgefallen ist. Inzwischen habe ich von zwei weiteren Keilerangriffen erfahren, die auf bereits zertifizierte Hosen erfolgten und erfolgreich abgewehrt wurden, wenngleich Hämatome unter der Aufschlagstelle entstanden. Wir können also davon ausgehen, dass die Keilerschutzhosen, die nach diesem Prüfverfahren zertifiziert wurden, Schnittverletzungen durch die Eckzähne der Keiler vermeiden können.

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3M Peltor LEP-100E: “Funktion, Sitz und Richtungshören top”

Als möglichen “Kompromiss für Berliner und andere notgedrungen Schalldämpferlose” hat JAWINA-Leser Anko die “taktischen Gehörstöpsel” LEP-100E von 3M Peltor getestet. Das sind elektronische In-Ear-Gehörschützer, die wie elektronische Kapselgehörschützer laute Geräusche wie den Schussknall elekronisch dämpfen, leise Geräusche aber durchlassen oder auf Wunsch sogar verstärken. Die Peltor LEP-100E werden im Komplettset mit einer mobilen Ladestation geliefert, zum Aufladen dient ein USB-Kabel, wahlweise kann die Ladebox auch mit drei AA-Batterien bestückt werden. Die voll aufgeladenen Ohrstöpsel sollen bis zu 16 Stunden lang bis zum nächsten Aufladen durchhalten. Ohrstöpsel, Kabel und Ladeelektronik sind in einer handlichen und stabilen Kunststoffbox untergebracht. Stöpsel und (geschlossene) Ladestation sind nach IP 54-Norm wasserfest. Das Komplettset kostet knapp 340 Euro.

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KWF zertifiziert Keilerschutzhosen

Weitgehend unbemerkt von der Weltöffentlichkeit hat das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel Gastgewerbe (BGN) ein Prüfverfahren für Keilerschutzhosen entwickelt. Bereits im Februar 2016 hatte das KWF u.a. auch die JAWINA-Redaktion zu einem Workshop geladen, bei dem die zuvor an verschiedenen Materialien vorgenommenen Versuche zur Ausgestaltung der Prüfverfahren diskutiert werden sollten. Das Prüfverfahren mit dem Titel “Technische Spezifikation zur Prüfung von Keilerschutzhosen” ist mittlerweile fertiggestellt, es sind bereits fünf Keilerschutzhosen nach diesem Prüfgrundsatz zertifiziert worden. Durchläuft eine Keilerschutzhose erfolgreich das Testverfahren, so wird dies dem Hersteller mit einer EG-Baumusterbescheinigung bestätigt.

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IWA-Nachlese: Elektronisches Waffenhandelsbuch TTE-Waffenkartei

Ab 2019 wird es gesetzlich vorgeschrieben sein, dass bestimmte Transaktionen zwischen Waffenherstellern und –händlern an das Nationale Waffenregister (NWR) gemeldet werden. Das bedeutet beträchtlichen Mehraufwand für Händler und Hersteller durch die Umstellung auf neue Prozesse und weitere Behördenmeldungen. Denn die gesetzlichen Regelungen zum NWR sehen z.B. vor, dass künftig der gesamte„Lebenszyklus“ einer Waffe abgebildet werden soll, d.h. der vollständige Weg von Herstellung bzw. Import über verschiedene Besitzer bis hin zur Vernichtung oder Export. Da die momentan auf Waffen angebrachten Seriennummern  nicht eindeutig sind, werden zur eindeutigen Identifikation von Waffen bzw. Waffenteilen künftig sogenannte NWR-IDs (ca. 20-stellig) angewendet, die zentral vergeben werden. Gesetzlich relevante Daten wie Seriennummern zu Waffen bzw. Waffenteilen sind ebenfalls an das NWR zu senden: Es soll zu jeder Zeit klar sein, wo sich welche Waffe bzw. welches Waffenteil befindet.

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Stil und Äktschn: Die Steel Action HS in der Jagdpraxis

Wie bewährt sich der neue Geradezugrepetierer Steel Action HS in der Jagdpraxis – JAWINA-Leser hunter69 hat die Waffe in der Drückjagdsaison wie auf dem Ansitz gründlich erprobt.

Ende 2016 rumorte es auf einschlägigen Internetseiten mit einer Ankündigung eines neuen Geradezugrepetieres namens Steel Action. Viel war zum Anfang nicht rauszubekommen, doch langsam lüftete sich etwas der Schleier und die ersten Bilder tauchten auf, mit der Ankündigung, dass die Vorstellung auf der IWA 2017 erfolge.

So weit so gut, liebäugelte ich doch gerade mit einem anderen Geradezugrepetierer eines deutschen Herstellers, der für Herzblut, Handwerk und korrekte Preise steht, anstatt mit gut gemachtem Marketing seine Produkte an die teilweise engstirnige Kundschaft zu bringen. Was mich aber an diesem Repetierer störte, war die sehr kleine Sicherung und der gewöhnungsbedürftige Handspanner. Das wurde schon besser und in einem von anderen Herstellern gelöst.

Nun kommt ein Büchsenmacher aus Köln daher und versucht den großen Machern der Branche die Stirn zu bieten. Geht ja wohl gar nicht! Doch genau mein Ding. Die Steel Action wurde auf der IWA vorgestellt (siehe auch hier), ein Kumpel war auf dem Stand und war begeistert. Nun gings ans Recherchieren. Telefon raus und Steel Action angerufen. Alle Fragen wurden kompetent beantwortet, Sonderwünsche na klar – kein Thema, aber diese wurden auch mal hinterfragt und korrigiert. Kaufentscheidung garantiert nicht heute und hier am Telefon, weil ich die Katze nicht im Sack kaufe.  Anstatt betretenem Schweigen kam vom anderen Ende ein kurzes „na klar, nehmen sie die Waffe ruhig in die Hand und schießen sie damit, sie werden begeistert sein.”

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Markenname Docter verschwindet

Aus Docter wird Noblex

Die Produkte des thüringischen Optik-Unternehmens Noblex kommen ab sofort nicht mehr unter dem Markennamen “Docter” auf den Markt, sondern tragen den Unternehmensnamen Noblex. Das teilt das thürinigische Unternehmen in einer Presseerklärung mit. Die Noblex GmbH, Hersteller für hochwertige Optiken für den Jagdbereich, verstärke so seinen Markenauftritt, heißt es. Der Name „Docter“ wird künftig nicht mehr genutzt. „Wir haben uns ganz bewusst für die Namensänderung entschieden“, sagt Geschäftsführer Roger Steiner. „Wir vereinheitlichen damit unsere Außenwirkung und stärken unsere Marke. Ab sofort ist ganz klar: alles was von Noblex kommt, heißt auch so.“ PM

Beitragsbild: Neuer Name, vertrautes Logo: Docter heißt jetzt Noblex. (Screenshot)

IWA-Nachlese: Hochwertige Jagdmesser von Maserin

Die traditionsreiche italienische Messerschmiede Maserin stellte zur IWA 2018 eine Serie hochwertiger, schlichter Klappmesser für die Jagd vor: Die Maserin Nimrod Messer sind, je nach gewählten Griffmaterial – zur Auswahl stehen Carbon, GFK (G10) und Micarta – sehr schlank und leicht. Das Nimrod ist für ein Klappmesser aufgrund des übersichtlichen Mechanismus’ sehr gut zu reinigen. Die 9,5 Zentimeter lange Klinge besteht aus Böhler M390, einem pulvermetallurgischen Stahl der bei einer Rockwell-Härte von HRC 60 extrem hohen Verschleißwiderstand bei hoher Korrosionsbeständigkeit und sehr guter Schleifbarkeit verspricht. Leider, muss man sagen, weist das Maserin Nimrod aufgrund des Daumenlochs in der Klinge die Funktionalität eines Einhandmessers auf, weshalb die Verwendung in Deutschland aufgrund waffenrechtlicher Bestimmungen nicht gänzlich unproblematisch ist.  SE

Weitere Versionen des Maserin Nimrod. Foto: SE

Beitragsbild: Maserin Nimrod mit Micarta-Griffschalen. Foto: SE

IWA 2018: GPO – German Precision Optics

Das 2015 von dem ehemaligen Zeiss-CEO Richard Schmidt gegründete Unternehmen German Precision Optics, GPO, steckt hinter der Premium-Linie der Geco Zielfernrohre, die von RUAG vermarktet werden. Im Rest der Welt bietet GPO eine breite Palette an Optik-Produkten unter eigenem Namen an. Zur IWA 2018 stellt GPO einige Zielfernrohre vor wie das Passion 3-12x56i mit Leuchtabsehen (899 Euro) und das 6-24×50 (999 Euro) aus der Serie mit 4fach-Zoom. Neuzugang bei den 6fach-Zoom-ZFs ist das GPOTAC 1-6x24i mit beleuchtetem taktischen Absehen (1599 Euro). Ein Preishammer ist das mit Abbe-König-Prismen ausgestattete Fernglas Passion 8×56 ED: Gehäuse und Brücke bestehen aus Magnesium, die versenkbaren Augenmuscheln aus Aluminium, 699 Euro ruft GPO für das 8×56 auf, 749 für das 10×56. SE

GPO Fernglas Passion 8×56. Foto: SE

Beitragsbild: GPO CEO Richard Schmidt am Stand seines Unternehmens auf der IWA 2018. Foto: SE

IWA 2018: Steyr Carbon mit schalldämpfertauglicher offener Visierung

Steyr Mannlicher präsentiert mit der Steyr Carbon ein Jagdgewehr mit einem Carbon-Schaft, der leicht, stabil und äußerst griffgünstig ist. Die Steyr Carbon gibt es sowohl als Handspannsystem SM12 als auch in der Variante CL II mit der bewehrten 3-Stellungs Radsicherung. Vier Ausführungen gibt es: Als Standard in den Kalibern: .308 Win., .270 Win., .30-06 Spr. Als Magnum im Kaliber: .300 Win.Mag. Als ultra-leichte Light-Version in den Kalibern: .308 Win., .270 Win., .30-06 Spr. Als Heavy Barrel in den Kalibern 6,5 Creedmoor und .338 Lap. Mag.

Steyr FlexSight: Ein leichter Druck auf das unter Federspannung stehende Korn… Foto: SE

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