Bulgarien baut ASP-Schutzzaun

In Bulgarien ist an der Grenze zu Rumänien nach dänischem Vorbild mit dem Bau eines Schutzzauns gegen das Eindringen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) begonnen worden. Allein in den letzten Tagen sind mehr als 250 ASP-Ausbrüche im rumänischen Donaudelta gemeldet worden. Der 133 Kilometer lange Grenzzaun soll verhindern, dass erkrankte Tiere über die Grenze von Rumänien nach Bulgarien wechseln. Einige Seuchenherde liegen nur etwa 60 Kilometer von der Grenze entfernt. Der EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Vytenis Andriukaitis, hat Rumänien derweil aufgefordert, intensiver gegen die dort grassierende ASP vorzugehen. Die Behörden des Landes sollten ihre Zusammenarbeit stärken, um Seuchenschutzmaßnahmen durchzusetzen. Kleinbetriebe sollten intensiver kontrolliert und illegale Importe von infiziertem Schweinefleisch aus Nicht-EU-Ländern wie Moldawien oder der Ukraine unterbunden werden. Der rumänische Landwirtschaftsminister Petre Daea forderte im Gegenzug Solidarität und FInanzhilfen von der EU. red.

Beitragsbild: Zaun mit Nato-Stacheldraht. Autor: Joe Mabel, Quelle: Wikipedia. Veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported Lizenz.

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