Brandenburg: “Wolfsfutter am Elbedeich”

Wölfe reißen Schafe trotz vorschriftsmäßiger Schutzzäune und Herdenschutzhunden

Zum dritten Mal haben Wölfe eine Herde des Schäfers Marc Mennle bei Lenzen in der Prignitz angegriffen. Drei Schafe sind verschwunden, drei weitere so schwer verletzt, dass sie getötet werden mussten. Die Weide ist an allen vier Seiten – auch zum Wasser hin – vorschriftsmäßig eingezäunt, zusätzlich kamen Herdenschutzhunde zum Einsatz. Er habe “jeden zumutbaren Aufwand betrieben”, erklärt der Schäfer gegenüber der MAZ: “Was soll ich denn noch tun?” Er sei mit seinem Latein am Ende. Reinhard Jung, Geschäftsführer des Bauernbunds Brandenburg, forderte die Politik in der MAZ auf, “endlich die Genehmigung zur Entnahme des Wolfes an diesem Standort” zu erteilen. Dass das Landesumweltamt die Abschussgenehmigung trotz wiederholter Nutztierrisse hartnäckig verweigere, beweist für Jung, “dass die Wolfsverordnung nichts taugt und den Naturschutzbürokraten die Weidetierhalter völlig egal sind.” red.

Beitragsbild: Existenzbedrohend für den Schäfer, aber was juckt es die Umweltbürokratie: Von Wolf gerissenes Schaf. Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser DF für den Hinweis!

 

2 Gedanken zu „Brandenburg: “Wolfsfutter am Elbedeich”

  1. Ronbi

    Na, so was.
    Es fehlt eben ein pragmatisches Wolfsmanagement.
    Die Entnahme von Wölfen und ganzen Wolfsrudeln, die unerwünschtes Verhalten zeigen.
    Entscheidungsträger, die auch den Mut haben, zu entscheiden.

    Antworten
  2. Elisabeth Ertl

    Wir erwarten von politischen Parteien zu Recht, dass sie keine Großspenden annehmen bzw. solche mit den Namen der Sponsoren zumindest offen legen. Der WWF finanziert sich ebenso hauptsächlich von privaten Großspenden. Es wäre an der Zeit, die Identität dieser Leute offen zu legen. Es erhebt sich nämlich langsam der Verdacht, dass bei den Riesensummen, die da seit 10 Jahren für die Wolfspropaganda zur Verfügung stehen, auch noch andere Interessen im Spiel sind außer Natur- und Artenschutz. Dass es da um Bodenspekulation geht, dass Weidetierhalter bewusst in den Ruin getrieben werden, um Landgrabbing betreiben zu können.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.