Brandenburg: Wölfe dringen in die Dörfer vor

+++ Brandenburg: Weitere Wolfsrisse im Schlaubetal +++ Berlin: Wolfsverdacht in Westend +++ Sachsen: Wölfe reißen Schafe im Erzgebirge +++

Die im Schlaubtal ansässigen Wölfe zeichnen sich anscheinend durch besondere Dreistigkeit aus: Auf Drückjagden attackieren sie Hunde und lassen sich nicht einmal durch Warnschüsse vertreiben, nun dringen sie auf ihren nächtlichen Beutezügen in die Dörfer vor und reißen Haustiere unmittelbar in den Gehöften. So haben in der Nacht zu Sonnabend mehrere Wölfe die Umzäunung eines Hofs in Schernsdorf in der Gemeinde Siehdichum (Landkreis Oder-Spree) untergraben, sie rissen einen 50 Kilogramm schweren Schafsbock sowie ein Lamm, zwei weitere Lämmer sind verschwunden. Der Wolfsbeauftragte fand die Spuren von mindestens drei Wölfen, wie die MOZ berichtet, doch die verzehrte Fleischmenge lässt auf eine höhere Zahl – die Schätzung beläuft sich auf sieben Wölfe – schließen. Ähnliche Angriffe hat es dem Zeitungsbericht zufolge in jüngster Zeit auch in anderen Siedlungen im Schlaubetal gegeben.

Es gebe “eine spürbare Angst” bei vielen Familien im Schlaubetal, die Wölfe hätten vor einigen Jahren noch einen weiten Bogen um menschliche Siedlungen gemacht, nun aber kämen nachts ganze Rudel in die Dörfer. SE

Beitragsbild: Von Wolf gerissenes Schaf (Archivbild). Foto: SE

3 Gedanken zu „Brandenburg: Wölfe dringen in die Dörfer vor

  1. Waldecho

    Oh, sieben Wölfe oder mehr…….
    Ja, die fressen was weg! Da ist es schlau von der Landeswaldoberförsterei seine natürliche Nahrung zu vernichten. Dadurch wird der Druck auf die Nutzviehhaltung immer größer. Aber auch unsere ländliche Bevölkerung wird verunsichert und wieder hinten liegen gelassen.
    Hoffe die Wölfe besinnen sich irgendwann ihrer Herkunft und kehren in die Städte zurück aus deren Zoo sie stammen und treiben da richtig Unwesen, bei denen die das politisch zu verantworten haben!

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.