Brandenburg: Wilderer-Camp im Oderbruch?

Abenteuerliche Geschichten aus dem Wilden Osten vermeldet die Märkische Oderzeitung (MOZ): Demnach hat sich im Oderbruch bei den Orten Golzow, Gorgast, Dolgelin  und Reitwein eine brutale Wildererbande niedergelassen. Die etwa 50 “Männer”™ hetzten mit Geländewagen, z.B. einem Toyota Hilux – einem auch in anderen Kriegs- und Krisengebieten geschätzten Modell – die noch in Sprüngen beisammen stehenden Rehe. “Sie fahren völlig rücksichtslos über die jetzt trockene Feldflur, stoppen auch an Straßen nicht, sondern verfolgen das Wild in schneller Fahrt”, zitiert die MOZ einen Zeugen. Sind die Tiere durch Flucht und Verfolgung erschöpft, was insbesondere bei den jetzt hochbeschlagenen Ricken schnell geht, so ließen sie ihre windhundartigen Jagdhunde auf die Rehe los, die diese dann quälen und reißen. Jäger hätten bereits Bekanntschaft mit den Wilderern gemacht und seien massiv bedroht worden. Diese Männer™ sind gefährlich, warnt der Kreisjagdverband (KJV).

Der KJV hat Jäger, Jagdgenossen, Tierhalter und Landwirte aufgefordert, sofort die Polizei zu verständigen, wenn ihnen verdächtige Fahrzeuge oder Aktivitäten auffallen. Ein erster Polizeieinsatz am Samstag sei erfolglos verlaufen, meldet die MOZ.

Die Polizei nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 03341-3300 entgegen. red.

Beitragsbild: Von Hund gerissenes Reh (Archivbild). Foto: SE

5 Gedanken zu „Brandenburg: Wilderer-Camp im Oderbruch?

  1. Jäger aus Walhall

    Diese Männer(tm) haben leider noch nicht die Erfahrung mir einem Deutschen(tm) gemacht, welcher mindestens genauso gefährlich ist. Bei mir würde die Affenschaukel während voller Fahrt die Vorderachse einbüßen. Also schickt sie zu mir!

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      1. Jäger aus Walhall

        Also folgender Vorschlag zur Herangehensweise: zuerst die Vorderachse bei voller Fahrt ausbauen, dann die wildernden Hunde erlegen und wenn die Männer(tm) danach handgreiflich werden-sich adäquat verteidigen.
        Wenn mich einer der betroffenen Jäger auf Kost und Logie zu sich einlädt, würde ich das sogar frei von jeglicher Bezahlung machen.

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        1. admin Beitragsautor

          Sie nannten ihn Peacemaker… möglicherweise wäre es ratsam, als Legalwaffenbesitzer von Selbstjustiz (und ihrer öffentlichen Ankündigung) nur äußerst sparsam Gebrauch zu machen…

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          1. Jäger aus Walhall

            Das Gesetz muss natürlich eingehalten werden. Eventuell sollte man sich vorher anwaltlich beraten lassen, was im Rahmen des Jagdschutzes möglich ist und welches Detail man eventuell ändert oder ganz weg lässt.

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