Brandenburg: Wegen Bogenjagd – Landestierschutzverband fordert Vogelsänger zum Rücktritt auf

+++ Spiegelonline: Dr. Carsten Leßner – bei der OJB für die Bogenjagd-Genehmigungen zuständig – lernt schon mal Bogenschießen +++

Wegen der Genehmigung der Bogenjagd in den Gemeinden Stahnsdorf und Kleinmachnow hat der Brandenburger Landestierschutzverband den Rücktritt von Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger (SPD) gefordert. Vogelsänger sei nicht mehr haltbar, da er den Tierschutz mit Füßen trete, erklärte die Sprecherin des Verbandes, Ellen Schütze, der Märkischen Allgemeinen (MAZ) zufolge. Der Verband kündigte zudem an, dass er Strafanzeige gegen den Minister stellen werde, wenn die Bogenjagd in Brandenburg beginnt und die ersten Tiere mit Pfeil und Bogen erlegt wurden. Nach Auffassung der Tierschützer gibt es keine Rechtsgrundlage für die Genehmigung der Bogenjagd, dies ergebe sich aus dem Bundesjagdgesetz sowie dem Waffengesetz. red.

Beitragsbild: Jagdpfeil. Foto: privat

2 Gedanken zu „Brandenburg: Wegen Bogenjagd – Landestierschutzverband fordert Vogelsänger zum Rücktritt auf

  1. Hall Burton

    Wer hätte jemals gedacht, dass die teilzeitbetroffenen Tierschützer sich auf die Seite der Jäger schlagen würden?! Heute wundert einen gar nichts mehr!
    Mit Halbwissen und Aktionismuss draufschlagen wo es nur geht, hauptsache AKTION und in die Medien kommen, als Gutmensch. Man könnte fast vermuten, dass die tieschützende Gilde von den Industriellen Tiermästern und Schlachthofmafiosis gekauft wurde. Ablenkung ist immer willkommen.
    Die wahren Probleme kosten wohl zu viel Einsatz und Zeit, die man dann nicht mehr im bequemen Bürostuhl, oder auf dem Sofa mit dem Bio Latte und dem iPad verbringen kann. Die lachshäppchenverwöhnte Katze streichelnd, versteht sich.
    Wenn Tierschutz zur Gutmenschenmode verkommt, hilft nichts mehr.

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