Brandenburg: OJB dreht LJVB-Projekt “Artenreiche Flur” den Geldhahn zu

Die personelle und organisatorische Neuausrichtung der Obersten Jagdbehörde Brandenburg (OJB) (JAWINA berichtete) scheint erste Konsequenzen zu zeitigen: Die institutionelle Förderung des Projekts Artenreiche Flur Groß Kreutz wurde gestrichen. Der langjährige Leiter, Wildmeister Klaus Mordhorst, hat aus diesem Anlass einen Protestbrief an Ministerpräsident Dietmar Woidke verfasst.

In Groß Kreutz habe Landesforst, Landesumweltamt, Landesjagdverband, Nabu, die Forschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft Eberswalde e. V. und das Gut Groß Kreutz seit 1991 zusammengewirkt. Unzählige Biotopverbesserungsmaßnahmen wurden in Groß Kreutz umgesetzt, Flurholzstreifen, Feldgehölze und Benjeshecken angelegt, Gewässer renaturiert und Lesesteinhaufen erhalten – Maßnahmen, von denen nicht nur jagdbare Arten profitierten.

Jetzt steht das einstige Vorzeigeprojekt vor dem Aus – anscheinend weil die ideologisch eingenordete Jagdbehörde den Jägern ihr eigenes Geld – die Mittel der Jagdabgabe – für ihre eigenen Projekte vorenthält, wie Mordhorst beklagt.

Wir veröffentlichen im Folgenden den Protestbrief von WM Klaus Mordhorst:

Beitragsbild: Urkunde zur Auszeichnung des Projekts Artenreiche Flur Groß Kreitz durch Bundespräsident Roman Herzig. (Screenshot)

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