Brandenburg: MLUL reagiert auf Ärger mit überjagenden Hunden

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Das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) hat eine Pressemitteilung zum Einsatz von Hunden auf Drückjagden herausgegeben. Anlass dürfte der Ärger sein, für den überjagende Hunde auch in Brandenburg regelmäßig sorgen.

Nach dem Jagdgesetz dürfen Hunde die Jagdgrenzen nicht überschreiten, wenn dies von den Jagdnachbarn nicht gewünscht ist, stellt das MLUL klar: Die Jagdhunde in den Reviergrenzen zu halten, sei “für Weidmänner und –frauen immer eine Herausforderung” und habe auch schon zu Streit geführt.

Voraussetzung für erfolgreiche Drückjagden sei die revierübergreifende Planung und Durchführung sowie das Verständnis der Jagdnachbarn dafür, dass Jagdhunde auch einmal beim Nachbarn nach Wild suchen. Optimal seien jedoch gemeinsam geplante und durchgeführte revierübergreifende Jagden.

Um juristische Auseinandersetzungen zu vermeiden, empfiehlt die oberste Jagdbehörde:

Eine Jagd soll dem Jagdnachbarn sieben Tage vorher angezeigt werden.

In einem Abstand von 200 Metern zur Jagdgrenze sollen keine Hunde eingesetzt werden.

Hunderassen, die weiter jagen, sollen möglichst mehr als 200 Meter von der Jagdgrenze eingesetzt werden. PM

Beitragsbild: Stöberhund und Wildschwein (im Saugatter). Foto: SE

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