Brandenburg: Dr. Carsten Leßner für Landesforst und OJB in Personalunion zuständig

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Im Brandenburger Ministerium für Ländliche Entwicklung,Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) dreht sich das Personalkarussel: Bisher wurde die Oberste Jagdbehörde (OJB) Brandenburgs durch den Referatsleiter Ulrich Hardt verkörpert, der nach längerer Krankheit an die “Stabsstelle Digitalisierung, Betreuung parlamentarischer Angelegenheiten” versetzt wurde. Seine Nachfolge tritt Dr. Carsten Leßner an, der JAWINA-Lesern vor allem als Unterzeichner des berühmt-berüchtigten “Maulkorberlasses” bekannt sein dürfte, der von Staatssekretärin Dr. Carolin Schilde nach massiven Protesten von Forstleuten wieder zurückgenommen wurde. Leßner gilt, wie auch schon sein Vorgänger, eher als Vertreter einer “Wald-vor-Wild”-Position. Anders als sein Vorgänger Ulrich Hardt, der nur die OJB verantwortete, ist Leßner in dem neu zugeschnittenen Referat 35 am MLUL für Wald und Forstwirtschaft – also vor allem den Brandenburger Landesforst – und die Oberste Jagdbehörde (OJB) des Landes in Personalunion verantwortlich. Es bleibt abzuwarten, ob die jagdlichen Belange Brandenburgs damit noch stärker als bisher schon an den Interessen der Landesforst ausgerichtet werden. SE

Beitragsbild: Das neu zugeschnittene Referat 35 auf einem Organigramm des MLUL. (Screenshot)

3 Gedanken zu „Brandenburg: Dr. Carsten Leßner für Landesforst und OJB in Personalunion zuständig

  1. Christian

    Ein sehr tendenziös geschriebener Artikel, mal wieder mit einer sehr stark geprägten Meinung von SE! Schade das eine neutrale Berichterstattung durch die subjektive Einschätzung von SE überlagert wird…! In anderen Bundesländern funktioniert die Personalunion doch auch super…Wald vor Wild muss per es ne schlecht sein…

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  2. Hans-Dieter Pfannenstiel

    Das ist der dickste Hund überhaupt! Hier wird ganz eindeutig der Bock zum Gärtner gemacht. Nun können dem ganzen Land die “fortschrittlichen” Jagdmethoden der Landesforst noch einfacher übergestülpt werden. Da haben die Schalenwildvernichter der Forstabteilung ja endlich erreicht, was sie schon lange wollten. Pfui Deibel! Es wird Zeit, dass dieses Land eine andere Regierung bekommt!

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  3. EB

    Was HDP geschrieben hat trifft den Nagel auf den Kopf. Endlich ist ein gewisser Hardt nicht mehr bei der OJB, er hat der Jagd in brandenburg nichts gutes gebracht, aber was jetzt kommt verspricht nichts gutes. wäret den Anfängen. Tiefer kann die Jagd in Brandenburg nicht mehr sinken.

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