Brandenburg: ASP-Schutzzaun auf dem Oderdeich

Brandenburg plant einem Bericht des Focus zufolge die Errichtung eines Schutzzauns gegen das Vordringen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) von Polen nach Deutschland. Bereits in den nächsten Tagen solle mit dem Bau begonnen werden, schreibt das Blatt unter Berufung auf eine Äußerung, die der Umweltminister Mecklenburg-Vorpommerns, Till Backhaus (SPD) auf der Jahresabschlusspressekonferenz getan haben soll. Demnach hat auch MV 50 Kilometer Elektrozaun angeschafft, um im Fall eines Kadaverfundorts den Fundort weiträumig absperren zu können. „Nach Einschätzung von Experten des Friedrich-Loeffler-Institutes befindet sich die Seuche in Westpolen in einer Phase des maximalen Wachstums. In den nächsten Wochen müssen wir daher mit stetig steigenden Fallzahlen sowie mit einer weiteren und vor allem schwer abzuschätzenden Ausbreitung des Geschehens rechnen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus heute im Rahmen der Jahresabschlusspressekonferenz.  red./PM

Beitragsbild: Oderdeich. Foto: SE

4 Gedanken zu „Brandenburg: ASP-Schutzzaun auf dem Oderdeich

  1. Carpe Diem.. jetzt erst recht

    Dieses Projekt taucht garantiert nächstes Jahr im Verschwendungsbericht des Rechnungshofes auf. Die ASP kommt, ob mit oder ohne Zaun.

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  2. Waldecho

    Immer wenn ich denke, die Brandenburger Regierung hat den Höhepunkt des Blödsinnes erreicht…..setzen die noch einen drauf.
    Zum einen weiß man genau, wie auch in Polen geschehen, wird die ASP dort nicht durch das Schwarzwild angelangt sein.
    Der Gedanke, so ein Zaun hält Wildschweine ab, nach Deutschland einzuwandern…Wunschgedanke. Wer bewacht eigentlich die Weidegeräte vor Diebstahl und kontrolliert ständig die Spannung am Zaun über die Feiertage?
    Aber ein paar Bilder mit Frau Nonnemacher in der den Nachrichten, beruhigt zumindest die unwissende Bevölkerung!
    Maßnahmen wie die Schließung der Coschener Brücke, Leuten die in Polen gekaufte Gans und anderes Fleisch an der Grenze wegnehmen, polnischen Holztranzportunternehmen den Zugang nach Deutschland zu verweigern und das verschleuderte Geld für schwarzwildsichere Abfalltonnen an Autobahnen oder seuchensichere Fahrzeuge in den betroffenen Landkreisen zu verwenden ist mit Aufwand verbunden und passt nicht ins politische Konzept.
    Und durch die überaus lukrativen Sonderregelungen schießen die Jäger jetzt ja auch viel mehr Sauen in Brandenburg.
    Wir sind gut vorbereitet, wir schaffen das!!!

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