Brandenburg: 62 Biber im Landkreis MOL erlegt

Jäger fordern Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht

Im Jahr 2017 wurden 62 Biber im Brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland erlegt. Das geht aus einem Bericht der Märkischen Oderzeitung (MOZ) hervor. Die Nager richten an Bäumen und Dämmen im Landkreis erhebliche Schäden an. Nach Inkrafttreten der Brandenburger Biberverordnung wurden im Jahr 2015 zunächst zehn Biber zum Abschuss freigegeben. Die Streckensteigerung lässt auf eine anhaltend positive Bestandsentwicklung schließen, so dass einer geregelten Bejagung des Bibers auch in anderen Landkreisen nichts entgegen spricht. Bei der Mitgliederversammlung des Jagdverbands des Altkreises Seelow, über die die MOZ berichtet, trat der Geschäftsführer des Landesjagdverbands Brandenburg, Matthias Schannwell, für die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht ein. red.

Beitragsbild: Biberschäden am Oderdeich im Landkreis MOL. Foto: SE

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