Bockjagd 2014 – Die (Er)Lösung

Wir dürfen Vollzug melden: Bereits am 1. Mai um 6 Uhr 10 fand stellte sich die (Er)Lösung für den beschriebenen Fall fortgeschrittener Trophäenwandasymmetrie ein. Und zwar in Gestalt eines mehrjährigen Gablers, den das aus ca. 70 Meter Entfernung angetragene Barnes TTSX-Geschoss im Kaliber 8×57 IS im Knall umwarf. Woraufhin der Erleger zufrieden das Gewehr abstellte. Woraufhin der Bock wieder auf die Läufer kam und wie die sprichwörtliche Pershing abging. Und im Unterholz verschwand.

Der Hund musste helfen, den aufgebrochen 17,4 Kilo wiegenden Bock zu finden, der mit diesem Schuss – der Einschuss lag knapp hinter dem Blatt, der Ausschuss auf dem Blatt – noch über 50 Meter gegangen war.

Ausschuss.
Fotos: SE

Das Bockjagdwochenende brachte drei weitere jagdliche Erkenntnisse:

Beton

Probeschuss.

Die erste: Die Wahl eines ungeeigneten Materials für den Kugelfang (hier: Betonpoller) erschwert die Auswertung des Trefferbildes beim Probeschuss.

Die zweite:

Ausschuss Knopfbock.
Fotos: SE

Die gute alte 8×57 IS ist eine Top-Patrone (nicht nur) für Rehwild. Schwacher Jährling mit Barnes TSX in 8×57 IS aus ca. 50 m.

Die dritte:

Ausschuss .300 WSM

Ausschuss .300 WSM

Die .300 WSM ist auf kurze Entfernung (60 m) ein nicht ganz so geeignetes Rehwildkaliber: Ausschuss bei schwachem Jährling mit Barnes TTSX in .300 WSM.

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