Bock mit Kampfspuren

Jawina-Leser I.S. hat einen Bock gestreckt, dem die zurückliegende Blattzeit offensichtlich Kopfzerbrechen bereitet hat: Der Bock trug ein abgebrochenes Ende vom Gehörn eines Kontrahenten in der Schädeldecke.

I.S. schildert die Erlegung wie folgt:

Der Bock kam kurz vor 20:00 Uhr aus dem Wald, sicherte zunächst einige Zeit an der Waldkante und zog dann zum Äsen auf einen abgeernteten Roggenschlag. Die Kampfspuren der vergangenen Blattzeit waren auf die Distanz von ca. 90 Metern nicht zu erkennen, ebenso gab es keine Auffälligkeiten. Der kurz darauf entdeckte Kontrahent in der Klasse eines Jährlings mit sehr gut ausgebildeter Krone, schon Sechser, wurde zügig aus dem Einstandsgebiet vertrieben. Als er dann zur Ruhe kam und vertraut äste, konnte ich ihn erlegen. Nach einer kurzen Flucht von sieben Metern kam er zur Strecke. Mit Erstaunen entdeckte ich nach dem Aufbrechen das abgebrochene Gehörnstück, das hinter dem Gehörn in der starken Haut steckte. Das Stück aus der Krone des Gegners ließ sich nur mit ein kräftigen Zug entfernen. Der Schädel war unverletzt.

Geschätztes Alter: 6-7 Jahre, stark vom vergangenen Brunftbetrieb gezeichnet, 14,5 kg aufgebrochen. I. S.

Bock_Kampf1

Auf den ersten Blick keine Auffälligkeiten: Der gestreckte Bock.
Copyright: I.S.

 

Erlegt mit der 8x57IS, Norma Vulkan, 12,7 g

Bilder: Copyright I.S., Text: SE/I.S. Ein herzliches Dankeschön vom Jawina-Team an I.S.!

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