Blaser Group: Neue Unternehmensstruktur, neuer Name, neuer Geschäftsführer

Ab dem 1. Juli 2018 firmiert die Dachgesellschaft der Marken Blaser, Mauser, Sauer & Sohn, Rigby, Diana und Minox sowie der Firma GSO, unter dem Namen Blaser Group GmbH. Auch in der Unternehmensführung ergeben sich Änderungen.

Die Blaser Group wird zukünftig von insgesamt drei Geschäftsführern geleitet. Der bereits seit 2017 tätige Technische Geschäftsführer, Thomas Seeger (43), erhält ab dem 1. August 2018 mit Stefan Glaser (50) als Kaufmännischen Geschäftsführer weitere Unterstützung. Der gebürtige Dinkelsbühler war bislang als Finanzvorstand bei Analytik Jena tätig. Inhaber Michael Lüke wird weiterhin als CEO die Geschicke der Gruppe leiten.

Bei Blaser Jagdwaffen wird zukünftig ein neuer Geschäftsführer mit dem Schwerpunkt Vertrieb tätig werden. „Wir möchten weiterhin die einzelnen Marken der Blaser Group stärken und deren individuelle Produkte für unsere Kunden differenzierbar aufstellen“, sagt Lüke und ergänzt: „Die Weichen für die Blaser Group sind für die Zukunft auf Wachstum gestellt.“

Der bisherige Blaser- und L&O Hunting-Geschäftsführer, Bernhard Knöbel (52), wird das Unternehmen nach 17 Jahren auf eigenen Wunsch verlassen, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Seit 2001 leitete er den Allgäuer Hersteller von Premium Jagd- und Sportwaffen. Während dieser Zeit entwickelte Knöbel die Marke Blaser zur erfolgreichsten Lifestyle-Marke im Jagdbereich. „Wir möchten uns bei Bernhard Knöbel für seinen herausragenden Einsatz für Blaser und die gesamte Gruppe ganz herzlich bedanken“, sagt Lüke, „sein unermüdliches Engagement hat entscheidend zu der positiven Entwicklung unserer Unternehmensgruppe in den vergangenen Jahren beigetragen.“ PM

Beitragsbild: Blaser BD 14 Bockdrilling. Foto: Hersteller

6 Gedanken zu „Blaser Group: Neue Unternehmensstruktur, neuer Name, neuer Geschäftsführer

  1. Ralf

    Wenn auch CNC-gefräst- Blaser sehe ich als “Qualität” an. So ähnlich für mich, wie Mercedes bei den Pkw. Qualität halt. Man muss es in den Händen gehalten haben… Dem Feinabzug der R93 kann sonst, für mein Dafürhalten, keine Büchse das Wasser reichen. Eine R93 war für mich in jungen Jahren unerschwinglich und weit weg. Nachdem sich mein Bruder eine R8 im Kaliber 8x57is gekauft hatte, entschied ich mich, nach einigen Jahren ebenso zu einem Blaser-Modell. Eine sehr kurze R93-Nachsuchenversion mit “Plastik”-Schaft, ebenfalls im Kaliber 8x57is. In dem Kaliber hatte ich auf keine Wildart Probleme. Von Reh bis Rothirsch lag alles im Feuer.
    Ich hatte es satt, Holzschäfte nach “Sauwetter” immer einölen zu müssen. Das möglicherweise aufquellende Holz bedeute für mich ein Risiko, das ich nicht mehr bezüglich Spaltmaß Schaft-Lauf” tragen wollte. Wenn ich jagen gehe, dann muss der Schuss da sitzen, wo ich ihn haben möchte- und nirgends anders! Ansonsten ( wenn der Schuss nicht 4 cm Hochschuss auf 100m ist) führe ich keine Büchse zur Jagd!

    Der Offroad-Schaft der R93 konnte das leisten. Ich hatte allerdings mal bei Blaser per Mail nachgefragt, ob es den “Offroad”-Schaft (liegt gut in der Hand, nimmt Kälte nicht so auf wie Holz, gute Form mit Tropfnase, kann Kickstop außer bei Nachsuchenversion im Hinterschaft unterbringen) auch für die R8 geben könnte. Mir wurde von einem Mitarbeiter von Blaser geantwortet, dass diese Produktion nicht vorgesehen sei. Das finde ich persönlich sehr bedauerlich. Aber ich habe ja meine R93, zu der sich eine R93 zusammengstückelt in .300 WinMag. gesellte…

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    1. Grimbart

      Nach der ganzen Lobhudelei, jetzt einmal ein wenig Kritik. Das fehlende Magazin bei der R93! Dann der Versuch bei der R8 das zu kompensieren mit einer Kombination aus Abzugsgruppe und Magazin. Ich kenne einige Leute, die unverrichteter Dinge von der Jagd zurück gekommen sind, weil sie das Magazin vergessen hatten. Im Busch auf einer Jagdreise das Ding zu verlieren, Prost Mahlzeit. Ne, das hat mit Qualität in meinen Augen nichts zu tun.
      Stammtischgeschwätz Ende.

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      1. Ralf

        Die R93 hat ein Magazin. Halt nur kein Einsteckmagazin. Habe mal bei meinem Bruder nachgesehen. Das Magazin kann man von innen mit zwei Schiebern arretieren. Und die Mun kann ich auch zu Hause vergessen…
        Neben dem Feinabzug finde ich die Handspannung, die bei mir mit Übung auch vollkommen geräuschlos funktioniert, perfekt. So viel Sicherheit kann keine Abzugssicherung bieten.
        Das war keine Lobhudelei, sondern meine Sicht. Da der Angestellte von Blaser mir ja auch geantwortet hatte, dass es den Offroad-Schaft für die R8 nicht geben werde, ist das Thema “R8” sowieso für mich durch. Habe keine Lust, irgendwann mit Kleber bei den aufgesetzten und sich vermutlich lösenden Platten beigehen zu müssen!

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        1. Grimbart

          Ja, Munition kann ich vergessen. Aber meistens hat man Reserve dabei, ich zumindest (gerade wenn es zu einer DJ geht) und dann hat man bei anderen Waffen eben noch einen Einzellader. Als R8 Besitzer kann ich dann mit den Murmeln werfen.
          Toll, mein alter 98er hat auch ein Magazin das man nicht herausnehmen kann. Sehr praktisch. Nö, die Blaserlegoteile sind nix für mich.

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