Berlin: Dachsbracke wird Grünen-Mitglied

Die Grünen verzeichnen einen neuen Rekord bei den Mitgliederzahlen, 77.777 sind es jetzt:

Jubelmeldung auf der Facebook-Seite von Michael Kellner, politischer Bundesgeschäftsführer der Grünen (Screenshot, Ausschnitt).

Also nicht ganz so viele, wie die Landesjagdverbände NRW und RLP zusammen Mitglieder haben. Aber immerhin. Und wir freuen uns mit ihnen. Denn seit dem 4. April ist auch Dachsbrackenrüde Arno vom Brackendorf (Name von der Redaktion aufgrund des Persönlichkeitsschutzrechts Minderjähriger geändert) Mitglied bei den Grünen. Einer von uns, sozusagen.

Begrüßungsschreiben der Grünen, mit der Dachsbracke Arno als Mitglied – mit Stimmrecht! – im Kreisverband Berlin-Steglitz-Zehlendorf willkommen geheißen wird. (Screenshot)

Er habe beim Alter geschwindelt, räumt JAWINA-Leser JG und Arnos Erziehungsberechtiger gegenüber JAWINA ein. In Wirklichkeit sei Arno erst sieben, nicht zehn, wie im Mitgliedantrag angegeben. Auch, dass es sich um einen Hund handle, habe er verschwiegen. Es wurde aber auch nicht explizit danach gefragt.

Schon aufschlussreich, dass die Grünen sich nicht die geringste Mühe geben, die Identität von Neumitgliedern zu überprüfen, dass offenbar keine Bedenken bestehen, einen vermeintlich Zehnjährigen als Mitglied mit vollem Stimmrecht in die Partei aufzunehmen und sie es nicht für erforderlich halten, vor diesem Rechtsgeschäft die Zustimmung der Erziehungsberechtigten einzuholen. “Die Grünen mögen Kinder – immer noch”, kommentiert JAWINA-Leser JG maliziös.

Stattdessen feilschen sie mit dem kleinen Arno über den Mitgliedsbeitrag:

Der Mitgliedsservice der Grünen chattet mit Zehnjährigen – und feilscht über die Höhe des Mitgliedsbeitrags. (Screenshot)

Die ein Cent Monatsbeitrag, die Arno angeboten hatte – das war ihm die Sache wert – waren den Grünen zu wenig: Fünf Euro müssten es wenigstens sein. “Fünf Euro sind auch nicht sooo viel”, antwortet Arno in betont kindlichem Duktus mit etlichen Smileys, “Die fünf Euro gehen klar.” Womit seiner Parteimitgliedschaft nichts mehr im Weg steht.

Grünes Propagandamaterial. Foto: privat

Wenige Tage später geht ein voluminöser Briefumschlag bei dem kleinen Arno ein, gefüllt mit massenweise klimaschädlich ausgedrucktem Propagandamaterial der Grünen.

Da sind aber ein paar Sachen drunter, die Arno nicht gar nicht gutheißen kann:

Die grüne Verbotspartei will ständig das Waffenrecht verschärfen, obwohl das schon total scharf ist und jeder Blödi weiß, dass die ganze Verschärferei nichts bringt.

Die Grünen reden immer ganz viel von Toleranz, aber Jäger, Schützen und andere Legalwaffenbesitzer sind Minderheiten, die gerne diskriminiert werden dürfen, wenn es nach den Grünen Khmer geht. “Geht gar nicht”, findet Dachsbracke Arno.

Weiteren sinnlosen Verschärfungen des Waffenrechts kann Dachsbrackenrüde Arno als leidenschaftlicher Jäger nun wirklich gar nichts abgewinnen.

Arno im Jagdeinsatz. Foto: privat

Toleranz bringen die Grünen ja immer nur für Leute auf, die eh schon ihrer Meinung sind, findet Arno. Da fragt man sich, ob das überhaupt Toleranz ist. Schikane und Gängelung von Legalwaffenbesitzern sind jedenfalls nicht okay. Deshalb ist es gut, dass Arno jetzt bei den Grünen ist: Da kann er sein Stimmrecht nutzen, um in unserem Sinn etwas zu verändern. Ja, auch Arno ist einer von den 77.777, die grüne Politik gestalten wollen. Denn: Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt! SE

Beitragsbild: Das neue Grünenmitglied, Arno, die Dachsbracke. Foto: privat

8 Gedanken zu „Berlin: Dachsbracke wird Grünen-Mitglied

  1. Zündelnerlaubt

    Und genau dieselbe Nummer wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei anderen Parteien auch passieren,
    Eine Partei ist eine FIRMA die vorgibt einen TEIL der Bevölkerung zu vertreten und mit WERBUNG und PROPAGANDAVERANSTALTUNGEN Geld verdient um Ihren MACHTERHALT- bzw. GEWINN zu finanzieren.

    Antworten
    1. JG

      Die Grünen sind die einzige dt. Partei, die keinerlei Mindestestalter voraussetzt. Zustimmung der Eltern hält man dort offenbar ebenfalls für entbehrlich. Unlauteres Geschäftsgebahren, zumal die Mitgliedschaft auch mit finanzielllen Pflichten verbunden ist und unter 14 Jahren nach Gesetz nicht mal partielle Geschäftsfähigkeit besteht.

      Linke und SPD nehmen erst ab 14-Jährige, FDP und AfD ab 16 Jahren, CDU (noch) ab 18 Jahren.

      Antworten
  2. Grimbart

    Lasst uns den Verein doch einfach übernehmen! Da reichen die Jäger aus Nds aus um die Mehrheit auf den Parteitagen zu erreichen.

    Antworten
      1. MH

        Das ist leider zu befürchten. Macht ist eine verlockende Sache. Ich habe, wenn ich an die Entwicklung der Grünen denke, immer das Ende von “Farm der Tiere” (Animal Farm) vor Augen …

        Antworten
  3. Carpe Diem.. jetzt erst recht

    Kein Wunder, dass ein roter Hund so schnell aufgenommen wird bei den “Grünen”. Das kollektive Kleinhirn bei denen kennt nur: Verbieten, enteignen, entmündigen, kontrollieren und dazu die Stigmatisierung der Bevölkerung über die asozialen Medien. Schade dass es einer Schweißhunderasse bedarf darauf hinzuweisen.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.