Bei Hamburg: Polizei vertreibt Wolf aus Wohngebiet

Grüne fordern bundesweit einheitlichen Wolfsschutz

In Buchholz bei Hamburg ist ein Wolf am Vormittag des 1. April durch die Straßen der Ortschaft spaziert, meldet der Stern. Erst wurde das Tier vor einem Hotel gesehen, dann streifte es “seelenruhig” durch die Straßen, bis es vor einem Gartenzaun stehen blieb, hinter dem ein Rentner mit Gartenarbeit beschäftigt war. Die Polizei, die entsprechende Meldungen zuerst für  Aprilscherze gehalten hatte, verfolgte das Tier mit einem Streifenwagen, bis es in einem Wäldchen verschwand. Der Stern zitiert den Rentner, der in einem Interview mit der Hamburger Morgenpost gesagt hatte, der Wolf habe “wie ein Hund auf der Suche nach seinem Herrchen” gewirkt. Das dürfte ein Missverständnis gewesen sein…

Politiker der Grünen-Landtagsfraktion in Sachsen haben einen bundesweit einheitlichen Wolfsschutz gefordert, wie die Freie Presse berichtet. Dies soll auch im Hinblick auf Herdenschutz und den “Umgang mit Wolfsbegegnungen” gelten. Die Grünen sprachen sich auch dafür aus, den Wolf aus dem Landesjagdgesetz wieder zu streichen. Über eine Bestandsregulierung könne erst nachgedacht werden, wenn sich stabile Populationen gebildet hätten – dies liege aber noch in weiter Ferne… SE

Beitragsbild: Der Landesvorsitzende des Nabu MV über die “natürliche Scheu” der Wölfe. Bildschirmfoto (Ausschnitt) auf: https://mecklenburg-vorpommern.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/16594.html

Ein Gedanke zu „Bei Hamburg: Polizei vertreibt Wolf aus Wohngebiet

  1. fritz Kruse

    Das Urteil geht absolut in Ordnung. Es steht im Einklang mit den Gesetzen und der Rechtsprechung.
    Offensichtlich wird hier ein Privatkrieg geführt gegen Zivil- Jäger von herschsüchtigen Neidhammeln.
    Leider hat das Gericht verabsäumt, die Kosten den Verursachern auf die Backe zu drücken !!
    Die Kosten trägt die Staatskasse – ist eine Verbeugung vor den Prozeßhanseln, die aus niederen Beweggründen
    dieses Verfahren angezettelt hatten. Wie zum Teufel, soll denn ein Jäger anders als durch “Inaugenscheinnahme” des lebenden Stückes, wofür er ja auch nicht unendlich Zeit hat seine Entscheidung für den Schuß treffen. Soll etwa die Sau erst mal den aktuellen Zahnstatus per amtlicher Beglaubigung durch einen Förster vorlegen, um dem Jäger die Entscheidung zu ermöglichen?
    Die sollten sich schämen, einem alten Jäger so die Jagd madig zu machen. Wegen mangelnder charakterlicher Eignung teeren und federn !

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