Bei Gartow: Wölfe sollen Jogger “angeknabbert” haben

Bei Gartow im niedersächsischen Landkreis Lüchow-Dannenberg sollen Wölfe einen Jogger “angeknabbert” haben. Das berichtet die Lüneburger Landeszeitung (LZ). Der Vorfall soll sich bereits am ersten Weihnachtsfeiertag ereignet haben, wie der NDR unter Berufung auf die LZ berichtet. Demnach habe der Jogger Kopfhörer getragen und die Annäherung der Wölfe nicht bemerkt. Zwei Jungwölfe sollen sich dem Jogger genähert und ihn leicht am Daumen verletzt haben. Er habe die Tiere dann mit Tritten, lautem Schreien und Ästen verscheuchen können. Dem Bericht zufolge bestätigte der zuständige Wolfsbeauftragte Peter Burckhardt, dass der Vorfall offiziell gemeldet worden sei. Der Wolfsbeauftragte befürwortete eine Tötung der auffälligen Jungwölfe.

Beitragsbild: Hinweis auf den Beitrag auf der Facebook-Seite der LZ.

 

Ein Gedanke zu „Bei Gartow: Wölfe sollen Jogger “angeknabbert” haben

  1. Joachim Orbach

    Nach dem geschilderten Vorfall ( wenn er sich so erreignet hat ) kann nun nicht weiterhin behauptet werden, die Wölfe in unserer dichtbesiedelten Kulturlandschaft seinen für die Menschen ungefährlich. Hatte sich nicht auch vor einigen Jahren ein ähnlicher Vorfall mit 2 Soldaten auf einem Truppenübungsplatz in der L.-Heide ereignet? Was währe, wenn es ein Kleinkind gewesen währe? Was für ein Plitiker trägt denn die Verantwortung? Oder dürfen in Wolfsgebieten zukünftig die Kinder nur noch hinter wolfssicheren Zäunen von Schutzhunden und Eseln bewacht spielen?

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