Bayern: „Wildunfall des Jahres“

Ein außergewöhnlicher Wildunfall, der zum „Wildunfall des Jahres“ werden könnte, ereignete sich am späten Montagabend, schreibt die bayerische Polizei in einer Pressemitteilung: Eine 29-jährige Peugeotfahrerin befuhr mit ihrem Pkw die NES 23 aus Unterwaldbehrungen kommend in Richtung Hainhof. Ca. 2 Kilometer nach Unterwaldbehrungen kam es zur Kollision mit einem Reh, was die Fahrzeugführerin so wohl nicht richtig wahrgenommen hatte. Das “arme” Wildtier wurde in der Folge über eine Strecke von 9,7 Kilometern in der Fahrzeugfront mitgeschleift. Dies bemerkte die junge Frau nicht, sie stellte lediglich einen beißenden Geruch im Fahrzeuginneren fest. Erst auf dem Firmenparkplatz ihres Arbeitgebers in Mellrichstadt stoppte sie ihren Wagen. Etwa 200 Meter vor ihrem Ziel hatte sie das Tier schließlich, mitten im Industriegebiet Mellrichstadt,  “verloren” und abschließend nochmals überrollt. Am Peugeot entstand Schaden in Höhe von ca. 1500 Euro, das Reh war verendet. Die zur Beseitigung des Kadavers notwendigen Verständigungen wurden durch die PI Mellrichstadt am Morgen des Dienstags vorgenommen. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Ein Gedanke zu „Bayern: „Wildunfall des Jahres“

  1. Grimbart

    Smartphone, rauchen, essen, trinken, schminken. Da kann man doch mal so ein blödes Reh übersehen. Ist schon erschreckend, dass der Unfall nicht bemerkt wurde.

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