Bayern: Überläuferkeiler randaliert auf Firmengelände

+++ Sachsen: Keiler nach Supermarktbesuch erschossen +++ Hessen: Pony verletzt, Kalb gerissen – Wolf unter Verdacht +++ Österreich: Jäger erstreitet Schalldämpfer vor Gericht, Verbände drängen auf allgemeine Freigabe +++ Schweiz: Pro Natura erstreitet Aufschub der Rotwildjagd im Aletschwald +++ Hessen: Serie von Hochsitz-Zerstörungen – Jäger fassungslos +++

Einen Sachschaden von mindestens 10.000 Euro verursachte am Mittwochvormittag ein Wildschwein auf einem Firmengelände im Coburger Ortsteil Frohnlach. Letztlich musste ein Jäger das Tier erlegen.

Der Keiler drang, gegen 8 Uhr, in das umzäunte Werksgelände der Firma ein und fand keinen Ausweg mehr. Daraufhin beschädigte der panische und aggressive „Hosenflicker“ mindestens fünf geparkte Fahrzeuge und verursachte dabei den Sachschaden in fünfstelliger Höhe. Die Angestellten konnten das Betriebsgebäude teilweise nicht mehr verlassen und verständigten die Coburger Polizei.

Zwischenzeitlich versteckte sich das rund 40 Kilogramm schwere Tier im Buschwerk, so dass eine Wärmebildkamera zum Einsatz kam, um den „Schwarzkittel“ lokalisieren zu können. Nach mehreren gescheiterten Vergrämungsversuchen, gab es keine andere Möglichkeit mehr, als das Tier zu erlegen. Dazu sperrte die Polizei für rund 15 Minuten die angrenzende Bundesstraße B303, um den fließenden Verkehr nicht zu gefährden. Ob eine Versicherung oder die betroffenen Fahrzeughalter selbst für den Schaden aufkommen müssen, ist derzeit unklar. PM

Beitragsbild: Keiler (Archivbild). Foto: SE

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