Bayern: Schon wieder Kinder von Fuchs angegriffen

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Wenige Wochen, nachdem ein Fuchs einen zeltenden Jungen gebissen hatte (siehe News-Ticker zu diesem JAWINA-Artikel), sind in Andechs (Landkreis Starnberg) zwei in einem Zelt übernachtende achtjährige Mädchen von einem Fuchs angegriffen worden. Der Fuchs sprang auf das im Garten der Eltern aufgestellte Zelt, woraufhin dieses zusammenbrach. Die Kinder versuchten, den Angreifer durch Schläge auf die Innenseite des Zelts zu verscheuchen. Dabei biss der Fuchs eines der Mädchen in die Hand, es wurde leicht verletzt. Der Fuchs soll sich extrem aggressiv verhalten haben: Erst nach einer Viertelstunde gelang es den Eltern der Kinder, den Rotrock von ihrem Grundstück zu vertreiben. Die Polizei hat den zuständigen Jagdpächter verständigt, der nun versuchen soll, den Fuchs zu erlegen. Die Verletzungen des Kindes wurden im Krankenhaus Starnberg versorgt. red.

Beitragsbild: Fuchs. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

4 Gedanken zu „Bayern: Schon wieder Kinder von Fuchs angegriffen

  1. Carpe Diem.. jetzt erst recht

    Leider ist sehr wenig über die Spezies Zeltfuchs ( Vulpes randale tectum) bekannt. Wahrscheinlich über die südlichen Campingalpen eingeschleppt kommt der Zeltfuchs in Süddeutschland inzwischen häufiger vor. Sein aggressives Verhalten gegenüber Waldschläfern macht ihn Jägern durchaus sympathisch, ist aber leicht mit dem Rotfuchs zu verwechseln, wodurch er dann meist unbemerkt der Kugel anheim fällt.

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  2. Ronbi

    Da hilft nur ein Kinderschutzhund. Der wächst mit den Kindern auf und begreift sich als Kind.
    Alles, was nun die Kinder angreift, Zeltfüchse, eltern etc, wird gnadenlos angegriffen und verjagd.

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  3. Zündelnerlaubt

    Das sind bestimmt ausgestzte Hybrid-Füchse die vorher auf schlafende menschen abgerichtet wurden, ich würde auch den Ansatz mit den Kinderschutzhunden aufgreifen, zusätlich empfehle ich Zelt-Schutz-Zäune mit mind. 1, 25345 m Höhe, die können bestimmt nicht überwunden werden.

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  4. Keule

    Die Frage ist doch: Evolution? Rache der Natur? Oder lässt mit flächendeckend nachlassender Bejagungsintensität die Scheu der Füchse nach?

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