Bayern: Obduktion bestätigt: Beifahrer starb an Geschoss aus Jagdgewehr

Am Sonntagvormittag, 12.08.2018 starb der Beifahrer eines Pkws auf der Bundesstraße 16 (JAWINA berichtete). Die rechtsmedizinische Untersuchung ergab nun, dass das Projektil eines Jagdgewehrs den 47-Jährigen tödlich verletzte. Die Kriminalpolizei Amberg arbeitet nach wie vor zusammen mit der Staatsanwaltschaft Amberg mit Hochdruck an den Todesfallermittlungen.

Obwohl der 61-jährige Fahrzeuglenker unmittelbar nachdem sein Beifahrer zusammengesackt war Erste-Hilfe leistete und den Rettungsdienst verständigte, konnte der eintreffende Notarzt nur noch den Tod des 47-jährigen Beifahrers feststellen. Die Kriminalpolizei Amberg hat daraufhin in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Amberg die Ermittlungen übernommen und einen Schusssachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamts hinzugezogen.

Die am Montag, 13.08.2018, durchgeführte Obduktion bestätigte die anfängliche Vermutung, dass ein Projektil die Beifahrerscheibe zerschlagen und den Insassen tödlich verletzt hat. Weiterhin laufen die Ermittlungen der Kriminalpolizei Amberg auf Hochtouren. Schussexperten des Bayerischen Landeskriminalamts beschäftigen sich derzeit intensiv mit der Frage, ob das Projektil einem der sichergestellten Jagdgewehre zugeordnet werden kann. Mit Blick auf das laufende Ermittlungsverfahren können derzeit keine weiteren Auskünfte zu den Todesumständen und polizeilichen Maßnahmen gemacht werden. PM

Beitragsbild: Projektile (Symbolbild). Foto: SE

2 Gedanken zu „Bayern: Obduktion bestätigt: Beifahrer starb an Geschoss aus Jagdgewehr

  1. RK

    Leider auch hier ein mahnendes Beispiel, die Risikoreduzierung immer im Auge zu haben. Andererseits muss man akzeptieren, dass die Jagd – wie Autofahren und Fliegen auch – gesellschaftlich wichtige und (noch) anerkannte Tätigkeiten sind, die man ohne Risiko nicht bekommt.

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  2. Andreas Röse

    So etwas darf nicht passieren. Ist die Kugel einmal aus dem Lauf hält sie keiner mehr auf. Es tut mir unendlich Leid um denjenigen welcher getroffen worden ist. Ich bin aber auch in Gedanken bei dem Schützen, welcher mit Sicherheit, dass nicht wollte. Den aber wahrscheinlich die volle Breitseite des Gesetzes trifft, mit allen Auswirkungen für seine Familie. So schnell kann es uns aus dem Leben reissen.

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