Bayern: Nachbarpächter erschießt Jagdhunde

Während einer Drückjagd Anfang 2015 wurden in Niederbayern bei Obernzell/Lämmersdorf zwei Jagdhunde von einem benachbarten Revierpächter in dessen Revier erschossen. Das berichtet der Bayerische Jagdverband (BJV) auf seiner Internetseite. Aktuell ermitteln die Polizei und die Staatsanwaltschaft, um eine Klärung aller Begleitumstände herbeizuführen.

Der Bayerische Jagdverband (BJV) ebenso wie der Vorsitzende der zuständigen BJV-Kreisgruppe in Wegscheid distanziert sich deutlich von einem derartigen Vorgehen, heißt es dort weiter. Jagdhunde gehörten zur waidgerechten und effektiven Ausübung der Jagd. Außerdem seien sie oft wertvolle Familienmitglieder. Umso tragischer sei der geschilderte Vorfall. Nach Aussage des zuständigen Kreisgruppen-Vorsitzenden verliert der Schütze gemäß der Satzung der Jägerschaft Wegscheider-Land e.V. nach Entzug des Jagdscheines automatisch die Mitgliedschaft in der Kreisgruppe und damit im Bayerischen Jagdverband.

Parallel zu den Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei wurde der Disziplinarausschuss des BJV in dieser Sache aktiviert, um die Hintergründe zu klären und Empfehlungen aus Sicht des Bayerischen Jagdverbandes vorzubereiten. Dies kann allerdings nur nach Kenntnis des Ermittlungsergebnisses des bisher schwebenden Verfahrens erfolgen. PM BJV

Ein Gedanke zu „Bayern: Nachbarpächter erschießt Jagdhunde

  1. Joachim Orbach

    Diesem Jagdpächter sollte man den Jagdschein entziehen, denn als Jäger muss ich Jagdhunde erkennen können.

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