Bayern: Luchs reißt Gatterwild

Im Schönderlinger Wald bei Schondra im bayerischen Landkreis Bad Kissingen hat ein Luchs drei Damhirsche in einem Gatter gerissen. Das berichtet OsthessenNews. Zunächst waren es nur zwei, doch Experten rieten dem Gatterbetreiber, die Kadaver liegen zu lassen, weil Luchse häufig zu einem Riss zurückkehren und die Hoffnung bestand, den Luchs mit einer Fotofalle hundertprozentig zu überführen. Ein guter Tipp: Denn der Luchs kam wieder, allerdings verschmähte er das Aas und riss sich lieber einen frischen Hirsch. Das mit der Überführung des Luchses klappte auch, weil der Gattermeister das Tier auf frischer Tat ertappte: Der Mann sah den Luchs mit einem lässigen Satz über den Zaun entschwinden.

Die Experten erklärten gegenüber OsthessenNews, dass das Verhalten des Luchses extrem ungewöhnlich sei, weil der Luchs ein so scheues Tier ist. SE

Beitragsbild: Luchs im Bayerischen Wald, Copyright: Martin Mecnarowski (http://www.photomecan.eu/, Quelle: Wikipedia, veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported Lizenz.

Ein Gedanke zu „Bayern: Luchs reißt Gatterwild

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.