Bayern: Jäger schiesst Waffe ein – Frau erleidet Knalltrauma

Am Montag gegen 18 Uhr hat ein Jäger auf einem Wiesengrundstück bei Heimhof (Landkreis Tirschenreuth) seine Waffe eingeschossen. Zwei Frauen gingen mit ihrem Hund zur selben Zeit dort spazieren. Bei der Schussabgabe hätten sich “sowohl die beiden Frauen, als auch der Hund” erschrocken, wie die Polizei allen Ernstes mitteilt. Eine Frau will bei dem Vorfall nicht nur ein Knalltrauma, sondern gar einen Schock erlitten haben, weshalb sie sich in ärztliche Behandlung begab. Den Jäger erwarte nun eine Anzeige wegen Körperverletzung, so die Polizei. red.

Beitragsbild: Spart Ärger – Waffen auf dem Schießstand einschießen. Foto: privat

4 Gedanken zu „Bayern: Jäger schiesst Waffe ein – Frau erleidet Knalltrauma

  1. Kr.-Itisch

    Erstens: Die Aktion des Waffenanschiessens ist vollkommen legal, und auch ohne vorherige Bekanntmachung durchführbar. Zweitens: Was haben die beiden Frauen auf dem Wiesengrundstück verloren. Wiesengrundstücke sind landwirtschaftliche Flächen und damit ist ein Betreten durch Dritte nicht erlaubt. Drittens: Sollte eine der “Damen” ein Knalltrauma erlitten haben, müsste sie ja derart nah am Schützen gewesen sein, dass ein Schock schon mal gar nicht sein kann. Richtige Konsequenz: die Frauen anzeigen und zwar einerseits wegen Hausfriedesbruch (Betreten der Wieseflächen) und andererseits wegen Vortäuschung einer Körperverletztung.

    Antworten
    1. Ralf

      Es besteht die Möglichkeit, dass die Frauen sich strafbar gemacht haben wegen “Vortäuschen von Straftaten” und ggf. “Falsche Verdächtigung”.
      Von “Verfolgung Unschuldiger” will ich nicht anfangen. Das ist außen vor. Ich kenne natürlich die Umstände nicht. Diese gilt es zu ermitteln.

      Es ist in der Vergangenheit ein Urteil ergangen, in dem – so meine ich – Schussgeräusche im Rahmen der rechtmäßigen Jagdausübung in Feld und Wald als “sozial üblich” zu bewerten und anzusehen sind.

      Möglicherweise liegt auch bei den Frauen eine Ordnungswidrigkeit bezüglich des Betretens vor. Dies gilt es unter anderem auch zu prüfen.Nicht ganz unwesentlich, wie ich finde.

      Antworten
  2. Ralf

    …und bezogen auf den mit an Sicherheit nicht vorliegenden Vorsatz dürfte ausschließlich Fahrlässige Körperverletzung durch die Staatsanwaltschaft letztendlich zu prüfen sein.

    Antworten
  3. Thomas

    Quote: “Beitragsbild: Spart Ärger – Waffen auf dem Schießstand einschießen”
    …ne nich’ wirklich, was kommt als naechstes: “Spart Aerger – Auf Drueckjagd im Schiesskino”

    oder “Auf Bockjagd – Die neue VR-App.”

    Ich glaub’ es hackt langsam, es wird Zeit das diese Straftaten, Noetigung, Verleumdung, Vortaeuschung von Straftaten konsequenter verfolgt werden. Es gibt doch sonst Anwaelte fuer jeden Scheix…

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.