Bayern: Jäger gründen Jagdhunde-Solidarkasse

Die Mitglieder des Jagdvereins Gunzenhausen haben auf ihrer Jahresversammlung im mittelfränkischen Pfofeld (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) die Gründung einer Solidarkasse für Jagdhunde beschlossen. Das berichtet das Nachrichtenportal nordbayern.de. Wird ein Jagdhund beim Jagdeinsatz verletzt oder kommt er dabei gar zu Tode, so können aus der Solidarkasse Tierarztkosten oder die Neuanschaffung eines Jagdhundes gefördert werden. Ähnliche Versicherungen bieten die Landesjagdverbände anderer Bundesländer wie z.B. Brandenburg, bereits an, doch in Bayern sind die Gunzenhausener damit Vorreiter.

Für die Einfahrung der Jagdhunde-Solidarkasse wurde der Jahresbeitrag um fünf Euro erhöht. Dem Bericht zufolge soll der Bayerische Jagdverband (BJV) nun seinerseits die Einführung einer solchen Versicherung erwägen. Käme diese zustande, so soll die Gunzenhausener Versicherung in der größeren, bayernweit angebotenen aufgehen. SE

Foto: Nach aufreibendem Jagdeinsatz tiefenentspannter Jagdhund, Copyright: MS

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