Bayern: Jäger ertrinkt bei Entenjagd

Ein 40 Jahre alter Jäger ist bei einer Entenjagd in der Nähe von Mötzing (Landkreis Regensburg) ertrunken. Der Mann soll dem Polizeibericht zufolge versucht haben, eine von ihm geschossene Ente selbst aus dem Brauneiser-Weiher zu bergen. Er schwamm etwa bis zur Mitte des kalten Gewässers und begann dann, um Hilfe zu rufen. Dies ereignete sich am vergangenen Donnerstag gegen 17.00 Uhr. Zeugen alarmierten Rettungskräfte, die den Leichnam erst nach längerer Suche gegen 19.00 Uhr bergen konnten. Die Kriminalpolizei ermittelt. Es soll geklärt werden, ob der Mann ertrunken ist oder aus anderen Gründen, z.B. an einem Herzanfall, starb.

Der Fall wirft weitere Fragen auf: Auch in Bayern ist es bei der Jagd auf Wasserwild gesetzlich vorgeschrieben (Art. 39 BayJagdG), eine ausreichende Anzahl von für diese Jagdart brauchbaren Jagdhunden mitzuführen. Außerdem beginnt die Jagdzeit für Stockenten in Bayern erst im September. Der Unglücksfall zeigt es wieder einmal auf drastische Weise: “Jagd ohne Hund ist Schund.” SE

Foto: Jagdhund der Rasse Deutsch-Kurzhaar beim Apportieren einer Stockente. Copyright: SE

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