Bayern: Grosseinsatz wegen angeblicher Bedrohung durch Jäger

In Fischach (Landkreis Augsburg) kam es am Dienstag gegen 16 Uhr wegen einer “möglicher Gefährdungslage”, wie es im Polizeibericht heißt, zu einem grßeren Polizeieinsatz: Nach ersten Informationen soll dabei ein 76-jähriger ehemaliger Jäger eine 66- jährige Frau angegangen und gedroht haben, deren Hund zu erschießen. Zur weiteren Abklärung wurden Polizeikräfte aus Augsburg herangeführt. Etwa 20 Polizeibeamte waren im Einsatz. Nach Kontaktaufnahme mit dem 76-Jährigen kam dieser freiwillig und friedlich auf die Einsatzkräfte zu. Die 66-jährige Lebensgefährtin des Jägers befand sich zum Zeitpunkt des Eintreffens der Polizei nicht mehr auf dem Grundstück. Die Augsburger Allgemeine berichtet, dass der Mann weder bewaffnet, noch aggressiv gewesen sei. Die ca. 20 Lang- und Kurzwaffen des Mannes seien sicher und ordnungsgemäß im Waffentresor des Mannes verwahrt gewesen. Dennoch seien die Waffen zunächst “vorsorglich” sichergestellt worden.

Ermittlungen wurden aufgenommen. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Der Zeitung zufolge bekam der Jäger seine Waffen bereits am Mittwoch wieder zurück. Vom Ergebnis der Ermittlungen hänge ab, ob er sie behalten dürfe… SE

Beitragsbild: Waffenschrank eines Jägers (Symbolbild). Foto: SE

2 Gedanken zu „Bayern: Grosseinsatz wegen angeblicher Bedrohung durch Jäger

  1. Carpe Diem.. jetzt erst recht

    Was heißt “ehemaliger” Jäger? Entweder hat er einen Jagdschein gelöst, dann ist er Jäger; oder er hat ihn nicht gelöst, dann ist er kein Jäger mehr und bekommt er eine Frist, seine Waffen zu veräußern. Die Manipulation der Bevölkerung durch die Medien sind manchmal schon haarsträubend; ein Furz im Wasserglas löst einen ABC-Alarm aus.

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    1. Zündelnerlaubt

      Es ist schon richtig, das die Cops anrücken, wenn jemand meldet, dass gedroht wird auf einen Hund in einem Wohngebiet zu schießen, die Frage ist, ob das in die Zeitung muss.

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