Bayern: Betrunkener Jäger schießt Hund

Mal wieder was aus der Abteilung “gelebte Öffentlichkeitsarbeit”: Ein nach Angaben der Polizei “nicht unerheblich alkoholisierter Jäger” hat im Gemeindejagdrevier Schwaig (Landkreis Kelheim) einen elf Monate alten Mischlingshund erschossen, den er für einen Fuchs gehalten haben will. Als der 38 Jahre alte Hundehalter den 29-jährigen Jäger zur Rede stellte, kam es dann auch noch zu Handgreiflichkeiten. Die Polizei stellte die Jagdwaffe sicher und ordnete eine Blutalkoholkontrolle an. Es wurde Anzeige erstattet wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und diverse jagdrechtliche Bestimmungen sowie wegen Trunkenheit im Straßenverkehr – der 29-jährige war mit dem Auto zur Jagd gefahren. Ihm drohen der Verlust des Führerscheins und des Jagdscheins sowie die Einziehung seiner Jagdwaffen. SE

Beitragsbild: Fuchs. Foto: SE

Ein Gedanke zu „Bayern: Betrunkener Jäger schießt Hund

  1. Paul

    RICHTIG !! – alles weg : wer keine Disziplin halten kann, darf auch keine Waffen tragen – solche “Schwachköpfe” schaden und bringen die Jägerschaft in Verruf. Außerdem sind sie eine Gefahr für ihre Umwelt. Nichts gegen “ein Schnäpschen in Ehren ” , aber nicht im Zusammenspiel mit Kraftfahrzeugen oder sogar Waffen !! Aber e i g e n t l i c h wissen das ja alle !!

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