Baden-Württemberg: Nabu will Belohnung für Ergreifung des Schluchsee-Wolf-Killers aussetzen

Nachdem sich herausgestellt hat, dass der tot aus dem Schluchsee geborgene Wolf erschossen wurde, plant der Naturschutzverein Nabu, eine Belohnung für Hinweise auszusetzen , die zur Ergreifung des Täters führen. Die Belohnung soll sich auf 2000 bis 5000 Euro belaufen, berichtet der SWR. Damit wolle man ein Zeichen setzen, dass es so nicht gehe, erklärte der Nabu-Landesvorsitzende Johannes Enssle gegenüber dem SWR. Das Erschießen des Tieres sei eine schwere Straftat. Der Nabu will noch klären, ob sich der Landesjagdverband an der Belohnung beteiligt.

Schleswig-Holstein: Wolf spaziert durch die Straßen

In Dithmarschen (Schleswig-Holstein) fotografierte ein Rentnerpaar einen Wolf, der am hellichten Tag seelenruhig über eine Straße spazierte. Nach Einschätzung des Wolfsexperten Dr. Norman Stier von der TU Dresden handelt es sich eindeutig um einen Wolf, so der NDR.

Sachsen: Wolf überwindet E-Zaun mit Flatterband

Im sächsischen Rosenthal (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) hat ein Wolf ein Schaf gerissen, nachdem er den mit Flatterband zusätzlich gesicherten Elektrozaun, mit dem die Herde geschützt wurde, überwunden hat. Diese Art der Einzäunung galt bislang als sicher, wie die SZ bedauert.

Brandenburg: Wölfe gefährden Rinderherden

In Brandenburg greifen Wölfe immer öfter Rinderherden an, berichtet die MOZ. Dies stelle Weidentierhalter vor teilweise unlösbare Probleme”, klagte der Wolfsbeauftragte des Landesbauernverbandes, Jens Schreinicke, gegenüber der Zeitung. Das kürzlich von verschiedenen Verbänden veröffentlichte Eckpunktepapier zum Wolf (JAWINA berichtete), lehnten Nutztierhalter vehement ab.

Bild: Tot oder Lebendig? Nabu setzt Belohnung aus. Historischer Steckbrief von 1881, Quelle: Jack1956 at en.wikipedia

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