Baden-Württemberg: Jagdhund stirbt an Zierkürbis

Ein neun Monate alter Kleiner Münsterländer (KlM) ist gestorben, nachdem er Fruchtfleisch von Zierkürbissen gefressen hat, die auf einem Acker bei Besigheim (Landkreis Ludwigsburg) entsorgt wurden. Das berichtet die Ludwigsburger Kreiszeitung. Zierkürbisse können, wie unter Umständen auch Gurken, Melonen oder Zucchine giftige Bitterstoffe enthalten. Diese Cucurbitacine können durch Umwelteinflüsse, unsachgemäße Lagerung oder Rückkreuzungen von angebauten Sorten mit Wildformen auch in normalerweise essbaren Pflanzen entstehen. Der noch in sehr geringer Konzentration wahrnehmbare bittere Geschmack der Cucurbitacine verhindert in den meisten Fällen, dass damit belastete Gemüse verzehrt werden, weshalb tödliche Vergiftungen eher selten sind. Cucurbitacine sind hitzebständig und bleiben auch beim Kochen erhalten. Das Entsorgen von Kürbissen auf dem Feld ist laut Ludwigsburger Kreiszeitung nur gestattet, wenn diese untergepflügt werden. SE

Beitragsbild: Überreste von Zierkürbissen auf einem Acker. Foto: SE

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