Baden-Württemberg: Jäger erschießt versehentlich seine 19-jährige Tochter

Ein tragischer Unglücksfall hat sich am Donnerstagabend ereignet. Ein 56-jähriger Mann hat nach bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei versehentlich seine 19-jährige Tochter erschossen. Das teilen die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Karlsruhe in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Der Jäger wollte gerade zur Jagd aufbrechen, als sich aus der geladenen Bockbüchsflinte aus noch ungeklärter Ursache ein Schuss in der Wohnung löste. Die junge Frau wurde getroffen und mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, in dem sie kurz darauf verstarb. Der 56-Jährige war legal im Besitz der Langwaffe. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung dauern an. PM

Beitragsbild: Bockbüchsflinte (Symbolbild). Foto: SE

5 Gedanken zu „Baden-Württemberg: Jäger erschießt versehentlich seine 19-jährige Tochter

  1. RK

    Mein herzliches Beileid. Auch dieser Vorfall zeigt, dass jeder Legalwaffenbesitzer Sicherheitsüberprüfungen (ist die Waffe ungeladen etc.) ohne Ausnahme und bewusst und mehrfach durchführen sollte. Errare humanum est.

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  2. UT

    Die meisten Landesjagdverbände sperren sich gegen verpflichtende Schießnachweise. Keine versteht es. Auf dem Schiessstand wird Sicherheit vorgelebt. Die Schießleiter schweigen betreten, wenn mal wieder ein “alter erfahrener Jäger” die Inneneinrichtung mit warmen Schüssen demoliert. Sie berichten auch, dass keine 10% ihrer Jägerschaft auf dem Schiessstand zu begrüßen ist. Auch Waffenhändler sind immerwieder überrascht, wieviel Jäger ihre Waffen unterleden oder gar geladen zur Wartung abgeben wollen. So bleiben diese tragischen Unfälle an der Tagesordnung…

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    1. Ralf

      @UT:
      Sie müssen ja ganz Deutschland kennen, wenn Sie sowas schreiben. Wieviele “Waffenhändler” Sie wohl persönlich gesprochen haben? Ich vermute, dass Sie nicht einen einzigen “Waffenhändler”- bei Jägern übrigens überwiegend Büchsenmacher – persönlich gesprochen haben. Ich untermauere meine These, da Sie sich in Kommentaren der Vergangenheit, wenn ich mich recht erinnere, regelmäßig gegen Jagd, Jäger und Jagdwaffen ausgesprochen haben. Auch gehe ich nicht davon aus, dass Sie Sportschütze oder Waffensammler sind.

      Als Schießstandaufsicht kann ich Ihre Schilderung nicht annähernd teilen. Ich weiß nicht, von welcher Jägerschaft Sie genau zu berichten meinen. Aber auf meine Jägerschaft und die zwei weiteren auf dem Schießstand schießenden Jägerschaften bezogen trifft das von Ihnen Geschilderte nicht annähernd zu.
      Ich würde Sie bitten wollen, von solchen Stimmungmachen abzusehen!

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      1. Dr. Michael

        Also ich kenne einen Büchsenmacher, gleichzeitig Ausbilder und Standaufsicht bei uns in der KJS, der regelmäßig von solchen Sachen berichtet. Erschreckend und das ist kein Einzelfall.

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