Baden-Württemberg: Grüner Landwirtschaftsminister stolpert über Affäre

“Alexander Bonde, der grüne Landwirtschaftsminister in Baden-Württemberg, hatte lange Zeit ein Problem mit den Jägern. […] Das war aber nicht so schlimm, weil Jäger eine Minderheit sind und im Mehrheitsvolk mittlerweile ohnehin unbeliebt. Seit Donnerstag hat er ein größeres Problem, nämlich mit den Frauen, und die stellen ja die Hälfte der Bevölkerung”, schreibt die FAZ. Medienberichten zufolge soll der 41 Jahre alte Minister eine Affäre mit der 26jährigen grünen Wahlkreiskandidatin Kerstin Lamparter gehabt haben, mit der er “nicht nur das grüne Wahlprogramm studiert” habe. Lamparter hatte eine “etwas weniger als drei Jahre” währende Beziehung mit Bonde öffentlich gemacht und ihre Parteiämter niedergelegt, weil sie Bonde “nicht mehr begegnen” wolle. Bonde ist verheiratet und hat drei Kinder.

Nun verzichtet auch Bonde auf ein Ministeramt im nächsten Kabinett, das von Ministerpräsident Kretschmann gerade gebildet wird. Zur Begründung führte er die “öffentlichen Spekulationen über sein Privatleben” an. SE

Beitragsbild: Bonde auf seiner Internetseite (Ausschnitt, Bildschirmfoto).

4 Gedanken zu „Baden-Württemberg: Grüner Landwirtschaftsminister stolpert über Affäre

  1. Hans-Dieter Pfannenstiel

    Die schärfsten Kritiker der Elche sind heute selber welche!
    Nur, was kommt nach Bonde? Und alle der anderen Parteien überlassen aus reinem Machterhaltungstrieb nach wie vor den Grünen Ökofantasten deren Spielwiese , siehe Sachsen-Anhalt, wo die Grünen nichts als eine Splitterpartei sind, uns im ländlichen Raum aber das Leben schwer machen werden und die schleichende Enteignung der Jagdrechtsinhaber vorantreiben.

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  2. Hans-Dieter Pfannenstiel

    Und wem hat die CDU in Sachsen-Anhalt die Spielwiese überlassen? Wenn es um Machterhalt geht, tun Politiker aller Couleur offenbar alles. Es glaubt doch keiner, dass die Grünen in BW einem schwarzen Minister eine Revision des grünen Jagdgesetzes gestatten werden. Und ob es solche Versuche einer Gesetzesänderung überhaupt geben wird, bleibt noch abzuwarten. Das Wahlvolk ist nicht politikverdrossen, es ist politikerverdrossen!

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  3. Joachim Orbach

    Den Kommentaren von Herrn Pfannenstiel kann man nur zustimmen, denn auch die CDU verkauft meiner Meinung nach die Landnutzer wenn es um den Machterhalt geht.
    Aber als bisheriger CDU-Wähler kann man ja bei den nächsten Wahlen ja auch eine andere Partei aus Protest wählen. Oder etwa nicht?

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