Baden-Württemberg: DVO zum LJG veröffentlicht

Der LJV Baden-Württemberg informiert auf seiner Internetseite, dass die Duchführungsverordnung (DVO) zum sog. “Jagd-und Wildtiermanagementgesetz” am 2. April von Minister Bonde unterzeichnet und nun den Verbänden zur Verfügung gestellt wurde. Die DVO tritt einen Tag nach Verkündigung im Gesetzblatt in Kraft. Die Veröffentlichung ist für Ende der Woche vorgesehen. Den Text der DVO und die Begründung steht auf der Internetseite des LJV BaWü zum Download bereit. Der LJV stellt fest, “dass die Hauptkritikpunkte, gegen die die Jägerinnen und Jäger am 4. 3. 2015 vor dem Landtag in Stuttgart demonstriert haben, in der DVO alle nachgebessert wurden.”

Dennoch gebe es Bereiche in der DVO, die nicht sach-und praxisgerechte Regelungen enthalten, so der LJV. Das betreffe v.a. manche Jagdzeitenregelungen (z.B. Dam-, Sika- und Gamswild). Besonders die Jungfuchsbejagung sei bürokratisiert worden. Es entstehe der Eindruck, dass die Verwaltungshürden so hoch gelegt wurden, um die Jungfuchsbejagung zu erschweren oder zum Erliegen zu bringen. Als nicht sachgerechtes Zugeständnis an andere Interessen betrachtet der LJV auch die Einschränkung der Bejagung von Rabenkrähen und Elstern. Sie ist entsprechend der Vorgaben der EU-Vorschriften möglich, aber nur außerhalb von Naturschutzgebieten und flächenhaften Naturdenkmalen. das zudem im Hinblick auf das JWMG (beide Arten sind in dem Nutzungsmanagement unterstellt ) rechtlich bedenklich ist. PM LJV BW

Beitragsbild: Jägerprotest (in NRW), Copyright: Alex. H.

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