Baden-Württemberg: Biber ins Jagdrecht?

Nachdem der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) im SWR vor einem Überhandnehmen des Biberstands im Ländle und den dadurch verursachten gravierenden Schäden gewarnt sowie mittelfristig Managementmaßnahmen bzw. eine Bejagung angedacht hatte, schlägt der LJV Baden-Württemberg eine “ergebnisoffene Prüfung” vor: In einer Pressemitteilung des LJV heißt es dazu: “Die regelmäßige und wissensbasierte Prüfung der Aufnahme neuer wildlebender Tierarten unter den zusätzlichen Schutz des Jagd und Wildtiermanagementgesetz (JWMG) sei zentraler Ansatz des neuen Gesetzes, so Landesjägermeister Jörg Friedmann heute in Stuttgart. Wenn der erstmals für 2018 vorzulegende landesweite Wildtierbericht zum Ergebnis komme, dass ein stark gestiegener Biberbestand zu enormen Schäden in Landwirtschaft und Wasserbau führe, müsse die Aufnahme des Bibers ins Jagdrecht ergebnisoffen geprüft werden. Mit dem Schutzmanagement des Gesetzes existiert auch ein Instrumentarium, mit dem sich naturschutz- und jagdrechtliche Belange gut vereinbaren lassen.” PM LJV BaWü/SE

Beitragsbild: Von Bibern geschädigte Bäume im Spreewald. Foto: SE

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