Baden-Württemberg: Bergwacht rettet Jagdhund

Bei einer vom Forstamt Rastatt am 14. Dezember im Staatswald auf der Gemarkung Gaggenau-Bad Rotenfels  (Landkreis Rastatt) veranstalteten Jagd kam es zu einer spektakulären Rettungsaktion: Ein Jagdhund, ein Parson-Russel Terrier namens „Andy vom Dachsfelsen“, war während der Jagd am Festungssteinbruch bei der Verfolgung von Wild abgerutscht und konnte sich dabei auf einen Felsvorsprung retten. Von dort gab es für den Hund jedoch kein Vor und Zurück mehr, da die Felswand unter ihm 25 Meter steil in die Tiefe abfiel und ihm auch nach oben steile Felsen den Rückweg versperrten.

Da das Kreisforstamt und die Teilnehmer der Jagd keine Möglichkeit hatten, den verängstigten und leidvoll bellenden Hund aus der Felswand zu befreien, wurde die Rettungsleitstelle im Landratsamt um Hilfe gebeten. Kurze Zeit später trafen Helfer der freiwilligen Feuerwehr Gaggenau / Abteilung Bad Rotenfels und Kletterer von der Bergwacht Baden-Baden am Unglücksort ein.

Zu großen Freude von Vanessa und Tim Messmer, die sich als Hundeführer an der Jagd beteiligt hatten und sich große Sorgen um ihren Vierbeiner machten, konnte der Hund nach einer halben Stunde von einem in den Steinbruch abgeseilten Mitarbeiter der Bergwacht aus seiner misslichen Lage befreit und sicher aus der Felswand geborgen werden.

23 erlegte Wildschweine und 17 Rehe waren das stolze Ergebnis der Jagd am Eichelberg, an der 50 Schützen sowie 15 Treiber und 25 Jagdhunde teilnahmen. PM

Beitragsbild: Bergwacht rettet Jagdhund. Quelle: Landratsamt Rastatt

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