Auftakt zur Jagdunfallsaison

Auf den Feldern laufen die Erntearbeiten auf Hochtouren – und schon sind erste Jagdunfälle bei Erntejagden zu vermelden: So wurde am Freitag eine 51-jährige Jägerin bei einer Schwarzwildjagd in der Wetterau (Hessen) von einem Geschoss schwer, aber nicht lebensgefährlich an der Hüfte verletzt, wie die Frankfurter Rundschau meldet. Den Schuss hatte ein 52-jähriger Mitjäger abgegeben. Unklar ist, ob die Frau von dem Geschoss auf direktem Weg getroffen wurde, oder ob es sich um einen Abpraller oder Geschosssplitter handelt.

Ebenfalls in Hessen, im Main-Taunus-Kreis bei Eppstein ist am Mittwoch ein 37 Jahre alter Mähdrescherfahrer bei der Rapsernte von einem Projektil am Knie getroffen worden, wie die Glocke berichtet. Auch in diesem Fall handelt es sich möglicherweise um einen Querschläger. Ein 69 Jahre alter Jäger, dem Bericht zufolge Teilnehmer eines “Jagdseminars”, soll den Schuss auf eine flüchtiges Wildschwein abgegeben haben. Die Glocke schreibt, der Mähdrescherfahrer sei von einer “Schrotkugel” am Knie getroffen worden – hoffen wir, dass wenigstens das nicht stimmt (§ 19 BJagdG).

Foto: Erntejagd Copyright: SE

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