Anwalt des Wolfsschützen veröffentlicht Presseerklärung

+++ Sachsen-Anhalt: Wolf streift durch Magdeburger Wohngebiet +++

Der Anwalt des Holländers, der auf einer Jagd In Brandenburg einen Wolf geschossen hat, weil er Jagdhunde attackierte (JAWINA berichtete), hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der er den Vorfall aus der Sicht seines Mandanten schildert. Die Darstellung deckt sich weitgehend mit dem Schilderung des Vorfalls durch den Jagdleiter gegenüber JAWINA. Teilweise werden aber weitere Details genannt, auch die Aussage des Augenzeugen wird wiedergegeben. Wir stellen die PM des Anwalts zum Download bereit.

Pressemitteilung Anwaltsbüro Dr. Granzin zum Wolfsabschuss

Die Authentizität der PM wurde gegenüber JAWINA von Rechtsanwalt Dr. Granzin bestätigt. SE

Beitragsbild: PM des Anwalts zum Wolfsabschuss (Screenshot, Ausschnitt)

 

4 Gedanken zu „Anwalt des Wolfsschützen veröffentlicht Presseerklärung

  1. UT

    Hat der Herr J.T. aus G. (NL) wirklich gewollt, dass man hier seinen vollständigen Namen, sein Geburtsdatum und sein Geburtstort aller Welt bekannt gibt? Wieso lässt er vor den Ermittlungen ein Statement abgeben? Unabhängig von der datenschutzrechtlich zweifelhaften Aktion wird ihm das Leben auf diese Weise bestimmt nicht einfacher gemacht.

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    1. Ralf

      Ich ziehe den Hut vor diesem Niederländer! ER hat gesunden Meeschenverstand und Rückgrat bewiesen. Ich hätte intuitiv genauso gehandelt und hoffe, dass bereits die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellt und dass das Bundesumweltministerium in Gänze (auch Herr Flasbarth) das geschilderte Verhalten des Wolfes mit fehlender Scheu vor Mensch und Schussgeräusch zur Kenntnis nehmen werde.

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    2. Torsten Schröder

      Ich denke, dass es von Dr. Granzin wohl abgewogen wurde, ob der Fall laut oder leis ausgetragen werden sollte. Ich bin in jedem Fall für laut, da ich an den gesunden Menschenverstand im Großteil der Bevölkerung glaube (siehe Beitrag zur Abstimmung in der BZ). Wenn man sich allerdings vergegenwärtigt, welche absurden Entscheidungen vor Gerichten gefällt werden (siehe BVerwG zu Schalldämpfern) sollte man auch hier vorbeugen, da nicht auszuschließen ist, dass man, sollte es zu einem Gerichtsverfahren kommen, an einen in jagdlichen Sachen nicht bewanderten oder ideologisch verbrämten Richter gerät, de den Notstand hier in Frage stellt. Dann sollten nicht nur wir Jäger uns die Augen reiben sondern es sollte auch dem Spaziergänger bewusst sein, dass er im Zweifel seinen Hund opfern muss. Auch meinen Respekt dem Schützen für sein konsequentes aber auch umsichtiges Handeln. Hoffentlich verhilft uns Hundeführern dieser klare Fall zu Rechtssicherheit.

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