Alaska: Jäger 36 Stunden nach Bärenattacke gerettet

36 Stunden nach einem Bärenangriff ist der Jagdführer James Tuttle von Spezialeinheiten gerettet worden. Das berichtet die Lokalzeitung Anchorage Daily News (adn). Dichter Nebel hatte erste Rettungsversuche von ortsansässigen Suchteams und der Alaska State Troopers vereitelt. Die daraufhin hinzu gezogene Nationalgarde (Alaska Air National Guard) konnte den Schwerverletzten mit Hilfe von Nachtsichtgeräten und Leuchtfackeln schließlich in der entlegenen Brooks Range, etwa 50 Kilometer nördlich vom Anaktuvuk Pass, bergen.

Der Jagdführer gehörte zu einer Gruppe von Jägern, die an einer geführten Jagdreise in dem arktischen Gebiet teilnahmen. Details des Bärenangriffs wurden nicht bekannt. Der Mann erlitt starken Blutverlust und eine Reihe ernster Verletzungen. Sein Überleben hat er dem Umstand zu verdanken, dass ein Arzt unter den Jägern der Gruppe war, der den Verletzten mit höchst provisorischen Mitteln versorgte.

Ein an der Rettung beteiligter Fallschirmspringer berichtete gegenüber Sky-News, dass sich der Gerettete in guter Stimmung befand und Scherze machte, obwohl er aussehe “als ob er ein paar Runden mit einem UFC-Kämpfer hinter sich gebracht” hätte (UFC: Ultimate Fighting Championship). SE

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