6 Gedanken zu „Abschussbericht: Damspießer auf 320 Meter

  1. Hans-Dieter Pfannenstiel

    War das ein Experiment ohne Tierversuchsgenehmigung, ein Rekordversuch oder einfach nur unüberlegt. Ich habe nicht die leiseste Ahnung und nicht das geringste Verständnis, weshalb man auf ein Stück Wild auf diese Entfernung das Feuer eröffnet!

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    1. nils

      Sehr geehrter Herr Pfannenstiel,
      an Anfeindungen dieser Art habe ich mich gewöhnt. Stört mich nicht mehr. Um noch einen draufzusetzen: ca. 1/2 Minute nach dem Schuss auf den abgebildeten Spießer hab ich noch einen gefangen -282 Meter.
      WMH
      Nils Burschik

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  2. Manfred Schmitt

    Hallo Herr Pfannenstiel,
    ob sie es für möglich halten oder nicht:

    Lassen sie es sich gesagt sein, dass ein Jäger der eine präzise Büchse in einem geeigneten Kaliber führt, diese regelmäßig auf entsprechende Distanzen schießt, sie (die Büchse) und sein Schießvermögen kennt, die außenballistischen Bedingungen beachtet und die passende Munition verwendet durchaus in der Lage ist, die jeweils ersten fünf Schuß auf 300m auf einen Bierfilz zu schießen. Ein solcher Schütze (zu denen gehöre ich übrigens auch) handelt nach meiner Ansicht ohne Zweifel waidgerecht, wenn er auf 320m einen Schuß auf einen breit stehenden Damspießer anträgt.

    Einer von der Sorte “Jäger”, der mit seinem Drilling und Billigmunition auf dem Schießstand (den er oft genug nur gezwungener Maßen zur Erbringung des geforderten Schießnachweises aufsucht weil Munition ja so furchtbar teuer ist) unter Laborbedingungen mit drei Schuß keine 30 cm auf 100m zusammenbringt und dann mit dem Spruch “passt schon” den Stand verlässt, taugt in meinen Augen nicht um auf 50m Distanz auf ein Stück Wild zu schießen.
    Erfahrungsgemäß werden gerade in diesen Kreisen die meisten Nachsuchen verursacht und es ist erstaunlicher Weise üblich, dass man sich über weite Schüsse aufregt und diese massiv kritisiert.

    Wenn sie es sich nicht zutrauen auf weitere Distanzen zu schießen, wird das schon seinen Grund haben und das ist dann auch richtig und gut so. Wenn sie den Waidgenossen unter uns jedoch allen pauschal die Fähigkeit für weite, waidgerechte Schüsse absprechen, mangelt es ihnen jedoch ganz offensichtlich an der notwendigen Sachkenntnis und zeugt von einem beachtlichen Defizit an Wissen, was mit zeitgemäßen Büchsen, Optiken und Munition auf dem Stand der Technik möglich ist. Auch scheint es ihnen an einem angemessenem Maß an Toleranz zu fehlen.

    Aus den genannten Gründen halte ich ihren Kommentar für schulmeisterlich und absolut unqualifizert.

    Manfred Schmitt

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    1. Andreas Hell

      Sehr geehrter Herr Pfannenstiel,

      ich kenne meine beiden Vorredner sehr gut aus gemeinsamen Jagderlebnissen und kann Ihnen versichern wenn nur wenige Prozent unserer Jägerschaft sich mit der Materie Waffe, Munition und Ballistik in der Praxis! so auseinander setzen würden wie diese Herren. Dann würde unserem Wild einiges an Leiden erspart bleiben. Setzen Sie sich mal einen Vormittag an einen beliebigen Schiessstand in unserem Land und beobachten einige von den so erfahrenden Spezies, dann wissen Sie was ich meine.

      Weidmanns Heil

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  3. MM

    Nichts ist so gerecht verteilt wie der Jagdverstand: “Jeder hat am meisten”, und der andere Jäger ist grundsätzlich ein Depp, ein Schießer, ein Fleischjäger, ein Ökospinner, ein blinder Renter, ein Trophähenjäger, ein Überheger, ein Rehasser usw. ist es möglich, dass wir alle bei uns anfangen sollten anstatt ständig mit dem Finger auf ander Jäger zu zeigen. Die Jagdforen bieten jedem Jagdgegner genug Argumente gegen Jagd und Jäger, weil zwischen uns anscheinend nur Missgunst und Neid herrschen. Man könnte ja auch schreiben: “Weidmannsheil zum Spießer, ist ja eine Wahnsinnsentfernung und eine Superschuss dazu mit geringer Wildbretzerstörung, zumindest was man auf den Bildern erkennen kann. Ich persönlich würde mir das nicht zutrauen auf so eine Entfernung zu schießen, meine Ausrüstung gibt das gar nicht her. Der Erleger trainiert bestimmt regelmäßig auf einem 300 m Stand, oder?

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