Jägerin darf Tierheim-Hunde nicht ausführen

“Tierfeunde” mobben junge Jägerin.

Sie hatte es nur gut gemeint: Eine 20jährige Jägerin aus Menden im Sauerland (NRW, Märkischer Kreis) hat dem Tierheim Iserlohn angeboten, Tierheimhunde auszuführen und Gehorsamsübungen mit ihnen zu machen. Das Tierheim lehnte ab. Die Jägerin vermutete, dass dies geschah, weil sie Jagdscheininhaberin ist, wie die WAZ berichtete. Das Tierheim bestreitet indes, ein Problem mit Jägern zu haben. Man habe aber ein Problem, wenn diese die Hunde “falsch erziehen” würden – was das Tierheim bei Jägern offenbar voraussetzt.

Das Tierheim verfüge über eigene Trainer, die die Hunde den Vorstellungen des Tierheims gemäß erzögen, erklärte die Anstaltsleiterin gegenüber der WAZ. Die Jägerin postete den Vorfall auf ihrer Facebook-Seite und bezieht jetzt heftige Online-Prügel von selbst ernannten Tierfreunden. Mittlerweile schlagen sich Jagdgegner und Jagdbefürworter, Tierheim-Kritiker und Tierheim-Verteidiger in diversen Internetforen und z.B. auf der Facebook-Seite des Tierheims Iserlohn die Köpfe ein. Noch virtuell – aber wer sich das unfassbare Hasspotenzial vor allem auf Seiten der Tiefreunde-Fraktion vergegenwärtigt, ahnt bereits, dass es dabei nicht bleiben kann und wird.

Foto: Epagneul Breton, Copyright: SE

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