1,05 Millionen Euro für Herdenschutz

1,05 Millionen Euro haben die Bundesländer im Jahr 2015 für Herdenschutzmaßnahmen ausgegeben, also für Maßnahmen zum Schutz von Nutztieren vor dem Wolf. Förderfähig sind beispielsweise wolfssichere Einzäunungen von Weiden oder die Anschaffung von Herdenschutzhunden. Ausgleichszahlungen für die 715 offiziell gemeldeten und anerkannten Nutztierrisse schlugen mit weiteren 107.783 Euro (was ziemlich genau 150 Euro pro Riss entspricht) zu Buche, wie topagrar.com unter Berufung auf einen Artikel in der taz am Wochenende berichtet. Die Zahlen hat das Bundesamt für Naturschutz (BfN) der taz übermittelt. SE

Beitragsbild: Gerissene Ziege (Symbolbild). Foto: SE

Ein Gedanke zu „1,05 Millionen Euro für Herdenschutz

  1. Hans W.

    1,05 Millionen Steuergelder ausgeben, aber weiterhin Zunahme der Nutztierrisse. Was bekommen denn die Geschädigten für Ihren Arbeitsaufwand ( wie z.B. den Papierkrieg mit den Behörden), denn hier hört man keine befriedigende Antworten. Macht es sich da die Politik nicht zu einfach? Zudem dürften die Zäune noch den Vorgaben der Politik und Behörden ohnehin nicht Wolfssicher sein, wie ja bereits auch in einigen Fällen erwiesen.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.