USA: Bauern-Doublette mit 101

Wenige Tage nach ihrem 101. Geburtstag saß Bertha Vickers aus Morgantown, Mississippi, in einem Unterstand an, den Verwandte für sie gebaut hatten. Nachdem es zuvor ein paar Probleme gegeben hatte – erst mit ihrem eigenen Gewehr in .243 Win., dann mit dem ersatzweise geliehenen in 7mm 08, das sie nicht spannen konnte – hoffte sie, dass es diesmal klappen würde. Tatsächlich kam bald der erste Weißwedelhirsch in Anblick, doch Bertha Vickers entschied, lieber auf einen stärkeren zu warten. Wenig später kam ein starkes Tier in Anblick, sie schoss. Kurz darauf erschienen zwei weitere Hirsche, verhofften genau hintereinander: “Ich habe sauber durch beide durchgeschossen”, berichtet die Seniorin dem Clarion Ledger. “Die haben keinen Schritt mehr gemacht.” Ein “monumentaler Jagderfolg”, bemerkt die Zeitung: Es sei ihre erste erfolgreiche Hirschjagd im Alter von 101 und das erste Mal überhaupt, dass sie zwei Stücke mit einer Kugel erlegte.

Weiterlesen

EU will Wolfsschäden zu 100 Prozent ersetzen

EU-Kommissar: Schutzstatus der Wölfe wird nicht angetastet

In einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) hat EU-Agrarkommissar Phil Hogan angekündigt, dass die EU künftig sämtliche durch Wolfsangriffe entstehenden Kosten zu 100 Prozent übernehmen will. Bisher bekamen Weidetierhalter zwar die Kosten für die getöteten Tier ersetzt, wenn denn der Nachweis erbracht werden kann, dass der Wolf “als Verursacher nicht ausgeschlossen werden kann”. Herdenschutzmaßnahmen wie die Anschaffung von Herdenschutzhunden, Herdenschutzeseln oder speziellen Weidezäunen konnten aufgrund der Bestimmungen des EU-Beihilferechts bislang jedoch mit höchstens 80 Prozent gefördert werden. Bereits im November hatte die EU in Aussicht gestellt, dass diese Kosten künftig vollständig übernommen werden würden. Auf der Grünen Woche präzisierte Hogan am Freitag, dass der Steuerzahler nun auch für Tierarztkosten und die Aufwendungen für die Suche nach verlorenen Schafen aufkommen soll. Die Beihilferegeln würden entsprechend angepasst.

Weiterlesen

DJV stellt neue Fangjagdbroschüre vor

Wissenswertes zur Fangjagd in Deutschland: Der DJV stellt auf der Internationalen Grünen Woche 2019 eine neue Broschüre vor. Die Fangjagd gewinnt stetig an Bedeutung. Jährlich wächst beispielsweise die Zahl der dämmerungsaktiven Neozoen Waschbär und Marderhund, deren Bestände reduziert werden sollen.

Auf der Internationalen Grünen Woche hat der DJV heute die neue Broschüre „Wissenswertes zur Fangjagd in Deutschland“ vorgestellt. Die 27-seitige Broschüre im handlichen A5-Format bietet Jägern und Nichtjägern einen guten Überblick über Anwendungsbereiche von Fallen, Fangsystemen und gesetzliche Grundlagen.

In den vergangenen Jahren hat die Fangjagd zunehmend an Bedeutung gewonnen, insbesondere für die Bejagung des Waschbären, der sich weiter ausbreitet. Laut aktuellen Monitoringdaten haben Jäger im Jagdjahr 2017/18 über 170.000 Individuen erbeutet – 28 mal mehr als 20 Jahre zuvor. Über ein Drittel davon wurden mit Lebendfallen gefangen.

Weiterlesen

Wegen Feinstaub: Vegane Gesellschaft fordert Musterklagen für gerichtliche Fleischverbote

+++ Thüringen: Aggro-Fuchs attackiert Mann und Mädchen +++ Schleswig-Holstein: Wolf reißt 16 Schafe und verletzt 25 weitere im Kreis Dithmarschen +++ Brandenburg: Mann bei Wildunfall schwer verletzt +++ Belgien: Jugendlager fallen wegen ASP aus +++ Hessen: Luchs reißt zwei Schafe im Werra-Meißner-Kreis +++ Mecklenburg-Vorpommern: Nach Wolfsriss an Schafen genommene DNA-Proben verschwinden auf dem Weg ins Labor +++ Brandenburg: Anstieg von Nutztierrissen durch Wölfe um 70 Prozent in zwei Jahren +++

Feinstaub aus der Massentierhaltung ist anscheinend das agesagte Killer-Umweltproblem: Die Vegane Gesellschaft Deutschland e.V. begrüßt daher Musterklagen, “die die Verursacher-Betriebe dicht machen und den Beginn von Fleischverboten” bedeuten würden, heißt es auf der Internetseite des Vereins. Der meiste Feinstaub stamme aus der Massentierhaltung, daher wäre “alles andere angesichts der Diesel-Fahrverbote  ja geradezu unehrlich und inkonsequent«, sagt der Vorsitzende der Veganen Gesellschaft Deutschland, Christian Vagedes. Die Vegane Gesellschaft beruft sich dabei auf eine bislang (aus vermutlich guten Gründen) unveröffentlichte Studie des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz, in der eine extrem hohe Feinstaubbelastung in Deutschland behauptet wird, die für 120.000 Todesfälle pro Jahr verantwortlich sein soll. Die angeblich so zahlreichen Todesfälle durch Feinstaub oder Stickoxide führen Experten indes auf falsche Berechnungsmethoden oder fragwürdige, politisch motivierte Interpretation von Studienergebnissen zurück.

Weiterlesen

Grünen-Politiker sind häufigste Talkshow-Gäste

Häufigster Gast in den reichweitenstarken Talkshows der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ist der Bundesvorsitzende der Grünen, Robert Habeck. Das ergab eine Auswertung des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Habeck war demnach 13 Mal in Sendungen wie “Maybrit Illner”, “Hart aber fair”, “Maischberger” oder “Anne Will” zu sehen. Auch auf dem zweiten Platz landet eine Grünen Politikerin: Die Co-Vorsitzende der Grünen Anna-Lena Baerbock. Sie teilt sich den zweiten Platz mit dem FDP-Vorsitzenden Christian Lindner (FDP) und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Die Grünen errangen bei der Bundestagswahl 2017 einen Stimmenanteil von 8,9 Prozent. In § 11 Abs. 2 des Rundfunkstaatsvertrags (RStV) heißt es: “Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen.” SE

Beitragsbild: RAL 6037 Reingrün.

Bayern: Fahrzeuge von Jägern beschädigt

Bereits am 02.01.2019, gegen 10 Uhr, kam es in Emmerting (Kreis Altötting) zu einer Sachbeschädigung an einem Pkw, wie die Polizei meldet. Ein 48jähriger hatte hierbei sein Fahrzeug in der Unteren Dorfstraße, am Ende eines dortigen Feldweges, abgestellt. Später bemerkte er, dass in der Lauffläche des vorderen linken Rades zwei pfeilförmige Metallgegenstände, parallel zueinander, steckten. Der 48jährige war in Ausübung seiner Tätigkeit als Jagdberechtigter in seinem Revier unterwegs. Am Tag danach stellte ein weiterer Jagdberechtigter sein Fahrzeug in der Nähe der Örtlichkeit ab. Als dieser zu seinem Fahrzeug zurück kehrte stellte auch dieser fest, dass ein Reifen seines Fahrzeugs zerstochen wurde. Beide Personen kamen körperlich nicht zu Schaden. Da beide als Jäger im genannten Gebiet unterwegs waren lässt jedoch einen Zusammenhang mit dieser Tätigkeit vermuten. Zeugen die Beobachtungen gemacht haben werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Altötting, unter der Rufnummer 08671/96440, zu melden. PM

Beitragsbild: Sabotage an Jägerauto (Archivbild). Foto: SE

Thüringen: Jagd auf Wolfshybriden wird fortgesetzt

Die zum 31.12.2018 ausgelaufene Genehmigung für die “letale Entnahme” der Ohrdrufer Wolfshybriden ist auf Antrag des Thüringer Umweltministeriums bis Ende 2019 verlängert worden. Das bestätigte ein Sprecher des Ministeriums gegenüber JAWINA. Die Ohrdrufer Wölfin hatte sich mit einem Hunderüden gepaart und im März 2018 sechs Wolfshybriden gewölft. Drei der Hybriden wurden im Auftrag des Landes geschossen, überd den Verbleib zwei weiterer Hybriden ist nichts bekannt. Seit einigen Monaten ist die Wölfin mit nur noch einem ihrer männlichen Nachkommen mehrfach von Fotofallen abgelichtet worden. Um zu verhindern, dass die Wölfin sich mit dem Hybriden paart und weitere Hybriden zeugt, soll dieser weiterhin entnommen werden. Möglich ist entweder die letale Entnahme – also der Abschuss – oder der Fang mittels Schlingfallen. Sollte es gelingen, den oder die verbleibenden Hybriden lebend zu fangen, so würde(n) diese(r) Medienberichten zufolge im Bärenpark Worbis untergebracht werden. red.

Beitragsbild: Wolf. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Natur- und Tierschutzverbände fordern Stopp der Bergjagd

+++ Niedersachsen: Taubenjagd für den guten Zweck +++ Bayern: Hund reißt Reh an Fütterung +++ Bayern: Wilderei? Jäger erlöst angeschossenes Reh +++ Bayern: Waschbärenstrecke steigt rasant +++ Baden-Württemberg: “Jäger vor Ort sollen außen vor bleiben” – SEK für den Wolf +++ Mecklenburg-Vorpommern: Wolf bei Marlow gefilmt +++

Wiener Tierschutzverein: Fütterungsverbote ignorieren

In seltener Einigkeit fordern Natur-, Tierschutz- und Jagdverbände Sofortmaßnahmen zum Schutz des Bergwilds aufgrund der Witterungssituation in den Alpen.

“Die plötzlich einsetzenden, massiven Schneefälle der vergangenen Woche haben ein weißes Leichentuch über die Wälder und Berggebiete der Alpen gelegt, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins Wildes Bayern: “Gerade die langbeinigen Pflanzenfresser stecken zum Teil wie einbetoniert in den nassen Schneemassen fest, ohne Chance irgendwie Nahrung zu erreichen. Zuvor hatte bereits der Bayerische Jagdverband (BJV) einen Jagdstopp auf das Bergwild gefordert (JAWINA berichtete).

Deshalb haben in einer ungewöhnlichen Allianz zwei Tierschutz- und zwei Naturschutzvereine einen Eilantrag an Regierung und Ministerium gestellt. Mit von der Partie sind der Deutsche Tierschutzbund (DTB), Landesverband Bayern, der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) und der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB). Die Federführung übernahm der Verein „Wildes Bayern“.

Weiterlesen

DJV: Alle Jäger sollen künftig Schalldämpfer nutzen können

Das Bundesinnenministerium (BMI) hat in einem Schreiben an die Verbände signalisiert (JAWINA berichtete), dass Änderungen des Waffengesetzes im Bezug auf die Nutzung von Schalldämpfern bundesweit Klarheit schaffen könnten. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und Partnerverbände begrüßen das Vorhaben und drängen auf eine bundeseinheitliche Lösung.
Alle Jäger sollen künftig ein waffenrechtliches Bedürfnis für die Nutzung von Schalldämpfern für die Jagd anerkannt bekommen. Mit einer Änderung des Waffengesetzes könne die sehr unterschiedliche Praxis in den Bundesländern auf eine einheitliche Grundlage gestellt werden. Dies hat das Bundesinnenministerium in einer Antwort auf ein Schreiben des Deutschen Jagdverbandes (DJV) und des Forum Waffenrechts in Aussicht gestellt. Die Verbände hatten nach dem anderslautenden Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom November 2018 eine Klarstellung auf Bundesebene gefordert. Der DJV begrüßt diesen Schritt hin zu rechtlicher Klarheit für alle Jäger und insbesondere hin zu einem wirksamen Gehörschutz.

Weiterlesen

Intimrasur als Artenschutzproblem

Kees Moeliker, Der Entenmann – Eine Rezension von JAWINA-Leser JS

Kees Moeliker, Direktor des Naturhistorischen Museums Rotterdam ist: Der Entenmann, Edel Hamburg, 2018. Informativ und amüsant beschreibt er seine Beobachtungen zu allerlei seltsamen, aber keineswegs seltenem Tierverhalten wie z.B. über nekrophile Erpel, Spatzen mit riesigen Testikeln, angriffslustige Auerhühner und erbittert gegen Spiegelbilder kämpfende Amseln. Das Vordringen der Intimrasur mit dem Aussterben der Filzlaus in Verbindung zu bringen und als Artenschutzproblem zu erkennen, ist nur eines der Glanzstücke dieses Meisterwerks trockenen Humors.

Das Buch an sich kommt schmuck im Hardcover daher mit einem Portrait des Autors, welches Bände spricht. Mein Votum: Sehr zu empfehlen. JS

Weiterlesen

Schalldämpfer-Urteil: BMI erwägt Waffenrechtsänderung

Im Internet kursiert ein geleaktes Schreiben des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Stephan Mayer (CSU), in dem dieser auf Anfrage des Deutschen Jagdverbands (DJV) zu den Konsequenzen des Schalldämpfer-Urteils des BVerwG Stellung nimmt. In dem Schreiben werden Gesetzesänderungen in Aussicht gestellt, die den Erwerb von Schalldämpfern durch Jäger erleichtern und auf eine gesicherte rechtliche Grundlage stellen sollen.

In dem Schreiben heißt es in Bezug auf die geplante Regelung:

Ausschnitt aus dem geleakten Schreiben an den DJV. (Screenshot)

Weiterlesen

Kroatien: Katholischer Bischof auf Wildschweinjagd schiesst anderen Jäger an

In Kroatien sorgt ein Jagdunfall mit Beteiligung eines katholischen Bischofs für öffentliches Aufsehen. Wie die Zeitung “Vecernji List” am Dienstag berichtete, hat der Diözesanbischof von Bjelovar-Krizevci, Vjekoslav Huzjak (58), offenbar am vergangenen Freitag bei einer Wildschweinjagd versehentlich einen an die 100 Meter entfernten anderen Jäger angeschossen. Der Mann wurde mit einer schweren Oberschenkel-Verletzung in ein Spital gebracht, ist nach Polizeiangaben aber nicht in Lebensgefahr.

Weiterlesen

Wölfe: Verbände fordern Schutzjagd nach skandinavischem Vorbild

Die im Aktionsbündnis Forum Natur (AFN) zusammengeschlossenen Landnutzeverbände fordern Schutzjagden auf Wölfe nach skandinavischem Vorbild. Grundlage soll eine wildökologische Raumplanung sein. Für die sich schnell ausbreitenden Wölfe wird ein Akzeptanzbestand empfohlen.

Der Bestand an Wölfen in Deutschland wächst jährlich um etwa 30 Prozent, wobei sich die Entwicklung in den einzelnen Bundesländern bislang lediglich auf unterschiedlichen Bestandsniveaus vollzieht. Nach Schätzungen des Deutschen Jagdverbandes (DJV) leben inzwischen über 1.000 Tiere in Deutschland, eine Verdopplung innerhalb von drei Jahren ist realistisch. Damit nehmen die Konflikte weiter zu. Die Verbände der Grundeigentümer und Landnutzer unter dem Dach des Aktionsbündnisses Forum Natur (AFN) haben deshalb heute anlässlich der Amtschefkonferenz der Agrarministerien ein neues Managementkonzept für den Wolf vorgelegt und fordern für die Zukunft ein aktives Eingreifen in die Wolfsbestände. Die wissenschaftliche Beratung hat Professor Dr. Dr. Sven Herzog von der Universität Dresden übernommen.

Weiterlesen

DJV: Jagd immer beliebter

+++ Verbissene Fichte gefunden: ÖJVler verteidigt Drückjagd +++ Niedersachsen: 900 Mastschweine verenden wegen Sabotage in Schweinestall von CDU-Politiker +++

384.428 Menschen in Deutschland haben mittlerweile einen Jagdschein. 2018 gab es die meisten neuen Jäger in Baden-Wüttemberg und Rheinland-Pfalz. Die meisten Jäger pro Einwohner lebten in Schleswig-Holstein.

Im Jahr 2018 hatten 384.428 Personen einen Jagdschein, das sind seit der Wiedervereinigung 73.171 mehr Waidfrauen und -männer – das entspricht einem Plus von 24 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr kamen 2018 in Rheinland-Pfalz 1.641 Jagdscheinbesitzer hinzu. Das Bundesland Baden-Wüttemberg schafft es mit 1.271 neuen Jägern auf Platz zwei.

Im Vergleich der absoluten Jägerzahlen führt Nordrhein-Westfalen mit 88.706 Jägerinnen und Jägern. Anteilig leben die meisten Jäger pro Einwohner in den nördlichen Bundesländern: Schleswig-Holstein hat mit einem Jäger pro 126 Einwohner Mecklenburg-Vorpommern überholt, wo jeder 128. einen Jagdschein besitzt. Niedersachen ist Drittplatzierter, dort kommt ein Jäger auf 132 Einwohner.

Weiterlesen

Niedersachsen: Erstmalig Aujeszky-Antikörper bei Wildschwein nachgewiesen

Im Rahmen des sogenannten Wildschwein-Monitorings wurden bei einer routinemäßigen Untersuchung einer Wildschweinblutprobe aus dem Raum Soltau erstmals Antikörper gegen das Virus der Aujeszkyschen Krankheit (AK) durch das Veterinärinstitut des LAVES in Hannover am 11. Januar 2019 amtlich nachgewiesen. Das teilt das Kreisveterinäramt mit. Das Vorkommen der Erkrankung stellt eine potenzielle Bedrohung für die Hausschweinebestände und Haustiere, besonders Hunde, dar. Das Veterinäramt des Heidekreises fordert daher alle Schweinehalter und -halterinnen verstärkt auf, die bekannten Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten. Jägern wird dringend empfohlen, keinen Aufbruch von Wildschweinen an Hunde zu verfüttern.

Weiterlesen

Bayern: Wilderei im Revier Trostberg Heiligkreuz

Im Jagdrevier Heiligkreuz Nord (Landkreis Traunstein) wurden von einer Spaziergängerin kürzlich die Überreste von fünf Rehen im Gebüsch in der Nähe von Purkering vorgefunden. Von den Wildtieren wurden dort nur die Köpfe und Innereien entsorgt. Nach Auskunft eines Jägers, welcher für dieses Revier zuständig ist, kam es speziell in diesem Revier in den letzten Monaten wiederholt zu Feststellungen die auf Jagdwilderei hindeuten würden. So wurden schon mehrfach im Revierbereich Schüsse gehört, die nicht von den dort berechtigten Jägern abgegeben wurden. Ferner ist der Bestand an Rehwild seit geraumer Zeit in diesem Revier stark dezimiert. Das Revier Heiligkreuz Nord erstreckt sich im Süden von Wäschhausen bis einschließlich Purkering und östlich in Richtung Günzelham. Hinweise zu den Taten od. ggf. verdächtige Wahrnehmungen/Fahrzeuge in diesem Bereich nimmt die Polizeiinspektion Trostberg unter der Tel.-Nr.: 08621/9842-0 entgegen. PM

Beitragsbild: Erlegte Rehe (Archivbild). Foto: SE

Ukraine: Drei Menschen von Wolf gebissen

Bei Berdjansk im Süden der Ukraine sind am 12. Januar drei Menschen von einem Wolf angegriffen und gebissen worden. Ein Mann und eine Frau wurden leicht, eine weitere Frau schwer verletzt. Alle drei Verletzten befinden sich zur Behandlung in einem Krankenhaus, wie die staatliche ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform berichtet. Der Wolf wurde gefangen und getötet. Der Kadaver wurde verbrannt, das Haupt des Tiers wird auf Tollwut untersucht. Prophylaktisch werden Haustiere in der Region gegen Tollwut geimpft. red.

Beitragsbild: Wolf. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Bauernbund: Immer mehr “wolfsfreie Zonen” in Brandenburg

Dombrowski: SPD darf praxistauglichem Wolfsmanagement nicht länger im Weg stehen

43 brandenburgische Städte und Gemeinden haben sich plakativ zur wolfsfreien Zone erklärt, seit der Bauernbund Brandenburg die Initiative im August letzten Jahres gestartet hat. Bei weiteren 14 Kommunen steht der Antrag derzeit auf der Tagesordnung. “Es gibt eine riesige Unterstützung für unser Anliegen im ländlichen Raum. Wir haben sehr viele einstimmige Beschlüsse, quer durch alle Parteien”, sagte der Bauernbund-Wolfsbeauftragte Frank Michelchen, Ökolandwirt aus Leibsch im Spreewald, der bereits drei Kälber durch den Wolf verloren hat: “Die Menschen wollen auch in Zukunft ohne Angst auf dem Lande leben und erklären sich solidarisch mit uns Weidetierhaltern. Es wird Zeit, dass Potsdam dieses Signal ernst nimmt und aufhört, vor den Naturschutzkonzernen zu kuschen.”

Weiterlesen

Sogar der Nabu befürwortet Nilgans-Jagd

+++ Österreich: Gestürzt und an Wurzel hängen geblieben – Bergwacht rettet 79-jährigen Jäger +++ Bayern: Wildernder Hund tötet Rehkitz +++ Hessen: Wildschwein-Alarm im Gewerbegebiet Heppenheim +++

In den Siebzigerjahren sind vor allem in den Niederlanden einige als Ziervögel gehaltene Nilgänse aus der Gefangenschaft entkommen. Seitdem breitet sich die invasive Art in Mitteleuropa aus. Der DJV meldet aktuell eine Vergrößerung des Verbreitungsgebiets um 71 Prozent in den vergangenen acht Jahren. In allen deutschen Bundesländern mit Ausnahme von Berlin ist die Nilgans als Brutvogel nachgewiesen. Problematisch an den Vögeln ist, dass sie während der Brut zum Beispiel Weißstorchennester, Wanderfalkenhorste und Schleiereulennistplätze übernehmen und diese Arten so beim Brutgeschäft stören. Außerdem sin Nilgänse während der Brut territorial und vertreiben andere Entenarten aggressiv aus ihrem Revier. “Attacken auf Junge führende Stockenten enden manchmal mit dem Tod von Stockentenküken”, heißt es auf Wikipedia.

Weiterlesen

DJV fordert bundesweite Jagd auf Nilgänse

Die afrikanische Nilgans hat ihr Verbreitungsgebiet in Deutschland innerhalb von acht Jahren um 71 Prozent ausgedehnt. Bei der nordamerikanischen Kanadagans sind es sogar plus 91 Prozent. Der DJV fordert für die invasive Nilgans eine einheitliche flächendeckende Bejagung, um heimische Arten zu schützen.

Die ursprünglich aus Afrika stammende Nilgans erobert Deutschland: 2017 meldeten deutlich mehr als ein Drittel der Reviere ein Vorkommen – das sind 71 Prozent mehr als acht Jahre zuvor. Mehr als verdoppelt hat sich im selben Zeitraum der Anteil der Reviere mit Brutpaaren auf 23 Prozent. Die aus Nordamerika stammende Kanadagans  – die größte in Mitteleuropa lebende Gänseart – breitet sich sogar noch schneller aus: 2017 meldeten Jäger ihr Vorkommen in knapp einem Viertel der Reviere – ein Plus von 91 Prozent gegenüber 2009. Die Zahl der Reviere mit Brutpaaren hat sich um das 1,3-fache erhöht und lag 2017 bei 8 Prozent. Insgesamt haben sich am Monitoring Reviere mit einer Gesamtfläche von 12,5 Millionen Hektar beteiligt – das entspricht  knapp 40 Prorzent der gesamten Jagdfläche Deutschlands. Damit ist das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD) einzigartig in seiner Dimension. Initiiert hat es der Deutsche Jagdverband (DJV) gemeinsam mit seinen Landesjagdverbänden vor fast zwei Jahrzehnten.

Weiterlesen

DJV: Graugans breitet sich aus in Deutschland

Jäger haben 2017 aus 40 Prozent der Reviere das Vorkommen von Graugänsen gemeldet – ein Anstieg von 58 Prozent in acht Jahren. Die Zahl der Reviere mit Brutvögeln hat sich sogar verdoppelt auf 19 Prozent. Der DJV fordert eine nachhaltige Bejagung statt Begasung wie in den Niederlanden.

2017 meldeten Jäger aus knapp 40 Prozent der Reviere ein Vorkommen der Graugans – das sind 58 Prozent mehr als 2009. Das Hauptvorkommen liegt in den norddeutschen Bundesländern mit vielen Gewässern, Küstenlandschaften und geringem Waldanteil. Dort meldeten sogar die Hälfte der Reviere die Anwesenheit der Graugans. Nahezu verdoppelt hat sich der Anteil von Revieren mit Brutvögeln: von 10 (2009) auf 19 Prozent (2017). In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen meldeten sogar ein Drittel und mehr Brutvorkommen.

Weiterlesen

Tödlicher Jagdunfall bei Ballenstedt – zwei Tatverdächtige ermittelt

+++ Bayern: Toter Wolf an Bahnstrecke gefunden +++ Polen: Tierschützer protestieren gegen geplanten Wildschwein-Abschuss wegen ASP +++ Hessen: Waffenverbotszonen – eine Gefahr für Jäger? +++

Im Fall des tödlichen Jagdunfalls, der sich im November 2017 bei Ballenstedt (Sachsen-Anhalt) ereignete (JAWINA berichtete), hat die Polizei zwei Tatverdächtige ermittelt. Bei der Jagd war ein 81 Jahre alter Jäger mit einer tödlichen Schussverletzung am Kopf aufgefunden worden. An der Jagd hatten ca. 100 Jäger und Treiber teilgenommen, die Polizei hatte 60 Jagdwaffen sichergestellt, um mit Hilfe ballistischer Gutachten zu ermitteln, aus welcher Waffe der tödliche Schuss abgegeben wurde. Diese sehr aufwändigen Untersuchungen haben nun offenbar einen Anfangsverdacht gegen zwei Personen ergeben: Wie die Helmstedter Nachrichten berichten, wird den zwei Teilnehmern an der Privatjagd momentan die Möglichkeit gegeben, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Mehr lasse sich im Moment nicht sagen, so die Zeitung. red.

Beitragsbild: Geschosse und Splitter (Symbolbild). Foto: SE

 

“Dös is a fucking Wolf!”

Auf ganz eigene Weise verleiht eine Leserreporterin von heute.at ihrer Faszination und Begeisterung über die Rückkehr des ikonischen Raubtiers in die niederösterreichische Kulturlandschaft Ausdruck, zu sehen auf der Internetseite des Nachrichtenmagazins.

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags auf heute.at (Screenshot)

 

Bayern: Bergwild in Not – BJV fordert Jagdstopp

Wildtiere in den bayerischen Bergen sind den Schneemassen ausgeliefert. Der Bayerische Jagdverband (BJV) appelliert an die Politik, jetzt Artenschutz ernst zu nehmen und fordert Taten statt Worte: Jagd muss jetzt bedingungslos eingestellt werden.

Gams, Steinbock, Rot- und Rehwild kämpfen jetzt ums Überleben. Der dramatische Wintereinbruch in den Bergen mit riesigen Schneemengen stellt in vielen Bergregionen Bayerns eine lebensgefährliche Bedrohung für viele Wildtieren dar. Sie finden keine Nahrung und sind vielerorts in den Schneemassen gefangen. Prof. Dr. Jürgen Vocke, Präsident des Bayerischen Jagdverbandes (BJV), appelliert an die bayerische Staatsregierung: „Helfen Sie jetzt den Wildtieren in den Bergregionen, denn auch sie unterliegen dem Artenschutz. Den gilt es aktiv anzupacken, so wie es sich unser Ministerpräsident in seiner Neujahrsansprache auf die Fahnen geschrieben hat. Zumal zumindest in Oberbayern die Bergregionen vielerorts in der Hand der Bayerischen Staatsforsten liegen. Lassen sie den guten Worten Taten folgen!“ Vorstellbar ist etwa der Abwurf von Heuballen aus dem Hubschrauber, wie er früher unter solchen schwierigen Bedingungen schon einige Male praktiziert wurde.

Weiterlesen

Wolfsgespräche ohne Ergebnis

Das Spitzengespräch zwischen Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat kein greifbares Ergebnis geliefert. Nach dem gestrigen Gespräch teilten die Ministerien in Berlin mit, dass “noch keine schnelle Lösung” gefunden worden sei. Medienberichten zufolge dämpften die Ministerien zudem Erwartungen auf eine schnelle Einigung – falls jemand diese gehegt haben sollte. Man sei noch in Gesprächen, hieß es aus Berlin. Während sich Klöckner für eine Bestandsregulierung der Wolfspopulation einsetzt, will Schulze lediglich sogenannte Problemwölfe entnehmen lassen, die mehrfach Elektrozäune überwunden und Weidetiere gerissen haben. Dies sei “wenig praxistauglich”, erklärte die CDU-Agrarexpertin Beate Schlupp im NDR: “Ein Wolf, der sich einer Siedlung nähere, warte sicher nicht darauf, bis ein zum Abschuss Berechtiger informiert wird und vor Ort ist. Es müsse wolfsfreie Zonen und für eine Bestangsregulierung auch eine Abschussquote geben.”

Weiterlesen

Alaska: Elch besucht Krankenhaus

In Anchorage hat eine Elchkuh die Lobby eine Einrichtung des Alaska Regional Hospital besucht. Aufgrund des strengen Frost hatte sich eine Automatiktür nicht geschlossen, die Elchdame nutzte die Gelegenheit, um hereinzuspazieren und einige Minuten an dem frischen Grün einiger Topfpflanzen zu grasen. Die Mitarbeiterinnen bleiben vorbildlich entspannt, nach einigen Minuten verlässt der Elch gemächlich das Krankenhaus durch die noch immer offen stehende Tür, von einer Mitarbeiterin mit einem “Bye, Moose!” freundlich verabschiedet. Ein Mann eilt herbei, um die Tür hinter dem Besucher zu schließen. Der Regionalsender 2KTUU hat das Video. red.

Beitragsbild: Headline des Beitrags auf 2KTUU (Sceenshot).

Russland: Mit Elch verwechselt – Jäger erschiesst Sohn

Ein Jäger hat am vergangenen Donnerstag im Autonomen Bezirk Chanty-Mansijsk ca. 3000 Kilometer östlich von Moskau seinen Sohn erschossen, weil er ihn mit einem Elch verwechselte. Wie die Moscow Times berichtet, werfen Ermittlungsbehörden dem Mann vor, bei schlechten Sichtverhältnissen auf ein sich bewegendes Objekt geschossen zu haben. Das Opfer starb dem Bericht zufolge an einer einzelnen Schussverletzung.Als der Jäger an das vermeintlich erlegte Stück herantrat, sah er, dass er seinen 18 Jahre alten Sohn tödlich verwundet hatte. Den Vater erwartet ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung. red.

Beitragsbild: Erlegter Elch (Archivbild) Foto: SE

Bayern: Jäger erschiesst Hund – 100 Meter vor der Haustür der Besitzer

Am Donnerstag, den 03.01.2019, gegen 20:45 Uhr, meldete eine Hundehalterin aus der Gemeinde Jandelsbrunn, dass soeben ihr Australian Shepherd von einem Jäger aus der Nachbarschaft, ca. 100 Meter entfernt von ihrem Wohnhaus, erschossen wurde.

Die eingeleiteten Ermittlungen ergaben bislang, dass die Hundehalterin zu o.g. Zeitpunkt zusammen mit ihrem Ehemann und einem weiteren Hund noch einmal spazieren gehen wollte. Sie ließen dazu die beiden Hunde in den eingezäunten Garten und kleidete sich an.

Als das Ehepaar kurz darauf in den Garten kam, um die Hunde an die Leinen zu nehmen, stellten sie fest, dass es dem Australian Sheperd aufgrund der Schneehöhe gelungen war, sich zwischen dem Zaun durchzuzwängen und schon vorausgelaufen war.

Weiterlesen

USA: Labrador löst Schuss aus – Jäger muss Bein amputiert werden

+++ Thüringen: Jäger findet Leiche +++ Sachsen: Jäger findet Leiche +++ Schleswig-Holstein: Nabu “nicht grundsätzlich” gegen Wolfsentnahme +++ Bayern: Von Jäger erschossener Hund war Jagdhund +++ Baden-Württemberg: Jungjäger werden Zeugen von Jagdwilderei +++ Schweiz: Referendum gegen EU-Waffenrecht +++ Brandenburg: Wolf streift durch Joachimsthal +++ Liechtenstein: Wolf durch Fotofalle nachgewiesen +++ Niedersachsen: Fünf Wolfsangriff in elf Tagen +++

Bei einer Entenjagd am Eagle Lake im US-Bundesstaat Mississippi hat sich ein folgenschwerer Jagdunfall ereignet: Einem Bericht des Clarion Ledger zufolge hatte sich eine Gruppe von Schützen am 28. Dezember zur Entenjagd an dem See verabredet. Morgens gegen 9.40 Uhr standen die Jäger um das Jagdfahrzeug, ein geländegängiges Quad, herum und schmiedeten einen Jagdplan. Dieser sah vor, zunächst ein Sumpfloch in der Nähe in Gruppen zu bejagen und sich danach wieder zu treffen. Einer der Jäger, Matt Branch, ein ehemaliger American-Football-Spieler, legte seine Flinte auf die Ladefläche des Quads und ging auf der Beifahrerseite des Fahrzeugs zur Kabine, um noch einige Jagdutensilien einzuladen. Als ein weiterer Jagdgefährte, der Labrador-Retriever Tito sah, dass das Fahrzeug beladen wurde, sprang er auf die Ladefläche des Quads. Er suchte nach einem freien Platz, um sich abzulegen. Dabei trat er so unglücklich auf die Flinte, dass er die Sicherung löste und den Abzug betätigte.

Weiterlesen

Schalldämpfer-Urteil: Urteilsbegründung und Leitsätze liegen vor

“An Borniertheit und teils unverhohlener Bosheit kaum zu überbieten”

Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat dem Kläger Urteil und Leitsätze zum Schalldämpfer-Urteil zugestellt. In dem umstrittenen Urteil wurde der Rechtsanspruch von Jägern auf Genehmigung von Schalldämpfern für jagdlich geführte Langwaffen verneint.

Die Leitsätze zum Urteil lauten:

Leitsätze des BVerwG zum Schalldämpfer-Urteil. (Screenshot)

Weiterlesen

Bayern: Jäger schießt wildernden Hund

Ein Jäger hat am Mittwoch einen wildernden Hund bei Olching (Landkreis Fürstenfeldbruck) erschossen. Bei einem Reviergang bemerkte er den größeren Hund, der sich im Hals eines Rehs verbissen hatte. Er gab einen Warnschuss ab, der den Hund jedoch nicht dazu brachte, von dem Reh abzulassen. Daraufhin schoss er “auf das Hinterteil des Hundes”, wie die Polizei mitteilt. Daraufhin flüchtete der Hund. Das schwer verletzte Reh musste erlöst werden. Der Jäger meldete den Vorfall der Polizeistation in Olching. Als sich die Besitzerin des Hundes bei ihm meldete, suchte er gemeinsam mit ihr das Gelände ab. Dabei wurde der verendete Hund gefunden. PM/red.

Beitragsbild: Von Hund gewildertes Reh (Archivbild). Foto: SE

Österreich: Vermisste Jäger tot geborgen

Zwei vermisste Jäger wurden am Montag Nachmittag von der Bergrettung tot aufgefunden. Die Jäger, ein 28 Jahre alter Mann und seine 23-jährige Partnerin waren auf Schneeschuhen unterwegs und sind in einer Lawine gestorben.

Der beiden einheimischen Jäger dürften bereits am Samstag von einer großen Staublawine erfasst und getötet worden. Sie waren im Gebiet Schindlmaisalm (Bundesland Salzburg, Bezirk Hallein) in rund 900 Metern Seehöhe zur Wildfütterung unterwegs und hatten keine Lawinen-Verschütteten-Suchgeräte (LVS) als Notausrüstung bei sich. Noch am Samstag gelang der Polizei eine Handypeilung. Das Mobiltelefon des 28-Jährigen konnte geortet werden. Die Bergretter aus Abtenau und Annaberg hatten bei der Suche am Montag auch einen Metalldetektor dabei, um so das Gewehr zu finden, was auch gelang.

Weiterlesen

Schleswig-Holstein: Wilderer schiesst Sikahirsch – Polizei sucht Zeugen

Am 23.12.18, gegen drei Uhr morgens, schossen Jagdwilderer einen Sikahirsch in einem fremden Jagdrevier, beim Gut Rundhof in der Gemeinde Stangheck (Kreis Schleswig-Flensburg). Ein Zeuge, ebenfalls Jäger, hatte aus der Entfernung den Schuss eines Jagdgewehrs mit Schalldämpfer vernommen und konnte beobachten, wie der geschossene Hirsch anschließend von zwei Personen von der Koppel gezogen und auf einen Pritschenwagen geworfen wurde. Da die Wilderer das Fahrzeug des Zeugen anschließend wohl bemerkt haben, versteckten sie den Hirsch in einem nahegelegenen Waldstück und flohen mit sehr hoher Geschwindigkeit zunächst in Richtung Lehbek, Stangheck, Wippendorf und von dort auf die L21 (alte Flensburger Straße). Der tote Hirsch wurde am nächsten Tag von der Polizei und dem Zeugen gefunden. Das ca. vierjährige Tier wies eine Schussverletzung, sowie eine breite Schnittwunde auf. Es ist davon auszugehen, dass der Hirsch nach dem Schuss zwar bewegungsunfähig aber nicht verendet war, so dass erst nach dem Messerstich der Tod eintrat.

Weiterlesen

NRW: Staupe bei Fuchs im Kreis Viersen

+++ Südtirol: Wildschweine untergraben Schutzzaun – Ein Toter und zehn Verletzte bei Wildunfall auf A1 +++ Hessen: Sieben Fahrzeuge verunfallen wegen Wildschweinen auf der A5 +++ Sachsen-Anhalt: Wolf im Landkreis Anhalt-Bitterfeld überfahren +++ Baden-Württemberg: AfD-Kreisverband fordert Wolfsjagd +++ FDP-Politiker: Ohne Wolfsjagd keine Weidetierhaltung mehr +++

Hundehalter sollten Impfschutz ihrer Tiere prüfen

Bei einem Fuchs aus Viersen ist das das Staupe-Virus festgestellt worden. Ein Jäger hatte das erkrankte Tier vor Weihnachten geschossen. Besonders Hunde sind von dem Virus bedroht. Darauf weist das Veterinäramt des Kreises Viersen hin. Das Virus überträgt sich als Tröpfcheninfektion oder durch direkten Kontakt zu erkrankten Tieren. Hunde können sich auch an Ausscheidungen erkrankter Tiere infizieren. Bereits im vergangenen Jahr gab es mehrere Staupe-Fälle bei Füchsen in der Grenzregion.

„Ist ein Fuchs bereits geschwächt, kann ein freilaufender Hund ihn leicht aufstöbern und sich anstecken“, warnt Kreisveterinär Dr. Helmut Theißen. Die Krankheit führt in vielen Fällen bei Fuchs und Hund zum Tod. Füchse, bei denen die Krankheit ausgebrochen ist, verlieren meist die Scheu vor Menschen und wirken orientierungslos. Die Tiere bekommen unter anderem Fieber mit Symptomen eines Magen-Darm- oder Atemwegsinfekts.

Weiterlesen