Wolfsangriff auf Bracke: Chronik eines Hundetodes

Chronologie der letzten Jagd der Deutschen Bracke „Ajax von der Muskauer Heide“, getötet durch einen Wolf am 30.01.2018 auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz

Am 30.01.2018 um 14:25 Uhr wurde die Deutsche Bracke „Ajax von der Muskauer Heide“ zur Suche nach Wild geschnallt. Der Hund suchte bis ca. 15:00 Uhr im Nahbereich um den Führer (bis zu 300 m) nach Wild. Er wurde zwischenzeitlich auch mal laut, kehrte aber mehrmals zum Führer zurück. Gegen 15:05 Uhr findet der Hund Rotwild und entfernt sich Richtung Süd-West vom Führer mit dem Wild. Der Führer kennt die Wechsel und macht sich bereit, das Wild eventuell zu erlegen, wenn es den Rückwechsel annimmt.

Abb. 1: Übersicht über Gesamtarbeit am 30.01.2018. Quelle: privat

Um 15:16 Uhr überfällt der Hund laut jagend die Zufahrtstraße zum Panzerschießplatz in der Nähe der Bundesstraße 115 und wird dabei von einem Wachposten der Bundeswehr an der B 115 gehört.

Die Jagd setzt sich jetzt mehr oder weniger parallel der Bundesstraße nach Süd-Ost fort.
Um 15:20 Uhr verliert der Hund die Rotwild-Fährte und schlägt einen größeren Kreis, um die Fährte um 15:21:35 wieder aufzunehmen.

Um 15:23:41 Uhr überfällt der Hund eine Panzertrasse 20 m neben der Rotwildfährte auf die Fährte zu. Das Bild der Fährten auf dieser sandigen Panzertrasse lässt die Schlussfolgerung zu, dass zu diesem Zeitpunkt schon mindestens ein Wolf dem Hund in zügigem Tempo folgte.

An diesem Punkt ist der Hund ca. 1500 m Luftlinie vom Führer entfernt.

Abb. 2: Rotwildfluchtfährte auf der Panzertrasse. Quelle: privat

Abb. 3: Hundefährte 20 m neben Rotwildfährte (grün umrandet rechts oben) aber in Richtung Rotwildfährte (Rot umrandet: Wolfsfährten aus der Nacht nach dem Ereignis). Quelle: privat

Abb. 4: Wolfsfährte zügig dem Hund folgend (querend); mit rot markierten Wolfsfährten ruhig aus der Nacht nach dem Ereignis. Foto: privat

Abb. 5: Wolfsfährte kreuzt Hundefährte nach dem Hund (Trittsiegel des Wolfes verdrückt Trittsiegel des Hundes (rot markiert)). Foto: privat

Um 15:24:05 Uhr erreichte der Wolf den Hund und es kam zu einem Kampf. Im Kiefernbaumholz war dieser Platz durch aufgewühltes Moos/ Streu in einem Radius von ca. 1,5-2m und mehrere Schweißflecken erkennbar.

Abb. 6: Kampfplatz. Foto: privat

Das GPS-Signal des Hundes bewegt sich die gesamte Zeit bis 15:33:52 Uhr und verharrt maximal 13 s an einer Stelle.

An diesem Kampfplatz wird der Hund wahrscheinlich getötet. Die folgenden Bewegungen des GPS-Signales beziehen sich wahrscheinlich auf das Bewegen des Kadavers des Hundes auf der Suche nach einem Platz mit Deckung zum Fressen des Hundes.

Abb. 7: Letztes Stück der GPS-Aufzeichnung

Um 16:06 Uhr ist etwa die Fundposition erreicht.

Da der Hund nicht mehr zu hören ist und das GPS-Signal des Halsbandes bei ca. 1000 m Entfernung nicht mehr empfangen wurde, begibt sich der Führer auf die Suche nach dem Hund. Er fährt mit dem Fahrzeug in die Richtung des letzten Signalempfanges. Dabei trifft er den Wachposten der Bundeswehr, der ihm den laut jagenden Hund bestätigte. Bei der Fahrt auf der B115 kommt das Signal des Halsbandes wieder und der Führer kann jetzt gezielt nach dem Hund suchen.

Abb. 8: Auffindesituation von der Panzertrasse kommend. Foto: privat

Abb. 9: Auffindesituation mit Schleifspur (im Hintergrund Panzertrasse mit Fahrzeug). Foto: privat

Um 16:20 Uhr wird der Hund durch den Führer gefunden. Der kurze Zeitraum zwischen letzter größerer Bewegung des Signals und Auffinden (Foto machen) spricht dafür, dass der Wolf beim Fressen des Hundes gestört wurde und sich zurückzog.

Töten des Hundes:

Vom Zustand des Kadavers des Hundes lässt sich ablesen, dass der Hund sich nach Kampf wahrscheinlich in die Unterwürfigkeitsposition, also auf dem Rücken liegend, begeben hat. Der tödliche Biss erfolgte offensichtlich über den Brustkorb von der Bauchseite her. Am Brustkern war ein starker Blutschwamm unter dem Fell erkennbar, im dem dem Rücken zugewandten Teil der Rippen waren Löcher durch die Fangzähne zu sehen. Im dem dem Brustbein zugewandten Bereich befanden sich Löcher durch die Reißzähne. An der linken Körperseite, welche durch die Fraßaktivität auch enthäutet war, wurde auch eine durchgebissene Rippe sichtbar. Außerdem war die Flanke rechtsseitig handtellergroß eröffnet. Dies ggf. schon im Kampf? Es erscheint jedenfalls so, dass das Anfressen der Beute bis zum Auffinden nur von der linken Körperseite erfolgte, das Loch in der rechten Flanke wie erwähnt im Zuge des Kampfes dem Hund beigebracht wurde.

Dieser Absatz enthält viele Annahmen und ist eher Interpretation der Verletzungen des Hundes. Ein genauer Hergang des Tötens hätte nur in einem Gutachten durch die Landesuntersuchungsanstalt festgestellt werden können, hätte aber bedeutet, dass wir Ajax nicht mehr zurückbekommen hätten.

In der Zwischenzeit ist auch über genetische Proben vom Kadaver des Hundes bestätigt worden, dass der Hund durch den Rüden des territorialen Rudels getötet wurde.
Schlussfolgerungen:

Es ist der erste bekannt gewordene Fall, dass ein Jagdhund nach der Wiederansiedlung der Wölfe in Deutschland während der Jagd durch einen Wolf getötet wurde.

Es geht darum die Gefahren für die Jagdhunde durch die Wölfe zu verringern. Auch die Hundeführer müssen sich auf die neue Situation einstellen.

Dazu gehört:

1. dass in der Ranzzeit keine Hunde mehr im Wolfsgebiet frei laufen gelassen werden,

2. dass Plätze an denen Wölfe in der Nähe vermutet werden müssen (Rissnähe, Rendezvousplätze, …) gemieden werden,

3. dass in der Drückjagd Hunde erst ca. eine halbe Stunde nach dem Beginn des Treibens geschnallt werden,

4. dass freijagende Hunde mit einem Glöckchen oder ähnlichen ausgestattet werden,

5. dass die jagenden Hunde mit Schlagschutzwesten ausgestattet werden, die auch einen gewissen Schutz gegen Wolfsübergriffe bieten,

6. dass die Hunde über GPS-Geräte auffindbar sind und

7. dass Hunde, die sich mal nicht vom Führer lösen, nicht zur Jagd gezwungen werden.

Diese Liste ist sicherlich noch nicht abschließend. Die Ziffern 3 und 4 sind dafür wichtig, dass im Treiben vorhandene Wölfe nicht durch die Jagdsituation oder den Hund, der gerade nicht jagt, überrascht werden und dann aggressiv reagieren.

Eine weitere sicherlich nicht ganz einfach umzusetzende Maßnahme ist es, dass die Hunde in der Ausbildung lernen, zwischen Waldspaziergang (freies Laufen um den Führer im bis zu 200 m Umkreis) und der Jagdsituation (zielgerichtetes Suchen, Finden und Jagen von Wild) zu unterscheiden.

Insbesondere den jagenden Hunden ist dieses sicherlich schwerer beizubringen als zum Beispiel einem Vorstehhund.

In den Bereich Ausbildung gehört auch, dass Hunde, die jagen sollen, nicht für das Anzeigen von Wolfsanzeichen, wie z.B. Markierstellen, Kothaufen, Haare, udgl., belohnt werden. Sie dürfen keine positive Verknüpfung mit dem Wolf herstellen!

Es mehren sich aber auch Berichte aus denen hervorgeht, dass die Wölfe in verschiedenen Rudeln die Scheu vor dem Menschen verlieren und den Jägern teilweise das erlegte Wild streitig machen, bzw. auch fehlende Scheu vor dem Menschen zeigen.
Wie können wir erreichen, dass die Wölfe Jagdsituationen oder Begegnungen mit dem Menschen als unangenehm wahrnehmen und meiden? Nur so ist die effektive Jagd mit Hunden im Wolfsgebiet möglich. Hier sind alle (Jäger, Hundeführer, Naturschützer, staatliche Administration, …) gefordert in einer konstruktiven Diskussion nach Lösungen zu suchen.

In unserer Kulturlandschaft ist die möglichst effektive Jagd notwendig um Schäden in der Land- und Forstwirtschaft durch Schalenwild gering zu halten oder die Tierseuchenprophylaxe (ASP-Problematik) umzusetzen. Dazu ist der Einsatz von brauchbaren, laut jagenden Hunden unabdingbar. Wenn aber gerade diese Hunde einer Gefahr durch die Wölfe ausgesetzt sind, wird diese Jagd nichtmehr möglich sein.

Wenn der Tod von Ajax die Hundeführer wachrüttelt und sie ihren Hundeeinsatz an die Situation im Wolfsgebiet anpassen und diese geforderte sachliche, zielorientierte Diskussion angestoßen hat, dann war er nicht sinnlos und um sonst!

Abb. 10: Ajax auf dem Weg zur letzten Ruhe. Foto: privat

Wir haben Ajax im kleinen Kreis ein würdevolles Begräbnis bereitet. Er wird mir als treuer Jagdkamerad fehlen. Wir hatten noch so vieles gemeinsam vor!

Jan Prignitz,  Landesgruppe Ost des DBC

Die Red. dankt Jan Prignitz, dem DBC und allen weiteren Beteiligten für die Genehmigung zur Veröffentlichung dieses Beitrags! Unser Mitgefühl gilt dem Hundeführer.

263 Gedanken zu „Wolfsangriff auf Bracke: Chronik eines Hundetodes

  1. Maik

    Vielen Dank für diesen sehr ehrlichen und aufklärenden Bericht an Jan und an Jawina!
    Unser Beileid gilt Jan seiner Familie sowie Carsten!

    Dieses Thema wird uns sicherlich potentiell begleiten. Leider habe ich ein sehr, sehr ungutes Gefühl, da man ehrlich sagen muss, wenn nunmehr die lautjagenden Hunde dem Wolf als Beute dienen, ist ein Lerneffekt nicht weit! Sollte dies der Fall sein, ist der Einsatz von Stöberhunden aus tierschutzrechtlichen Gründen nicht mehr zu verantworten.
    Es gilt daher besonnen und ehrlich die Situation zu beobachten und tragbare Entscheidungen zu treffen!
    Es ist zu hoffen, dass auch die politische Einbindung und Sensibilisierung zu genau diesem Problem erfolgt und Gehör findet, sonst sehen viele Rüdemänner/-frauen einer düsteren Zukunft entgegen.

    Mit Brackenheil!
    Maik im Namen der BFE

    Antworten
    1. Ben

      Mein Aufrichtiges Beileid an den Hundeführer und die Hundebesitzer.
      „Ein aufrichtiges Halali“

      tut mir sehr sehr Leid!

      Mein Beileid aus der Pfalz.

      Antworten
      1. Frank Henke

        Hallo Frau oder Herr Weymer
        Was ist denn aus ihrer Sicht die richtige Darstellung dieser Fakten

        Mit großer Spannung sehe ich ihrem Schreiben entgegen
        Mit freundlichen Grüßen

        Frank Henke

        Antworten
      2. Erwin

        Seit doch nicht so böse auf Sabine, sie kann doch nichts dafür, Sie hat doch nur vergessen die Kopf schief zu halten, damit das Hirn zusammen läuft

        Antworten
      3. H. GRÖMER

        Ja, wichtigmachende Zeigenossen, die sich zwar nicht auskennen, dafür aber um so lauter leeres Geschwätz von sich geben, wird es immer geben. Und ich meine nicht den Hundeführer!

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    2. Werner Rehwald

      Einfach nur grauenhaft was Deinem Hund geschehen ist, Du tust mir Leid, mein Mitgefühl ist bei Dir, viel Kraft um mit diesem großen Leid fertig zu werden!

      Mit Gruß und Waidmannsheil!
      von einem Dackelführer.

      Antworten
    3. Thomas Baude

      Mein Beileid dem Hundeführer und seiner Familie.
      Aus eigener Erfahrung weiss ich genau, wie schwer es ist, den Jagdhund zu verlieren.
      Noch eine Anmerkung zum Maik’s Kommentar.
      Wölfe lernen sehr schnell, das Hundegeläut und Glöckchenklang leichte Beute versprechen.
      Vor etwa 10 Jahren hat der Jagdleiter in Säfsen/Schweden auf diese Weise in einer Elchjagd-Saison 3 seiner Hunde verloren.
      Sowohl Stöberhund- als auch Nachsuchenführer müssen sich darauf einrichten.
      Der Jagdleiter in Säfsen hat das Problem dann auf seine persönliche Weise gelöst.

      Antworten
      1. Harald Fischer

        Es sind ca 15 Jahre her als ich einen steirischen Brackenrüden nach Rumänien (Reghin)vermittelt habe.2 Jahre danach kam ein Anruf ob ich noch einen vermitteln könnte.Meine Frage was mit dem ersten Hund passiert ist wurde dahingehend beantwortet :Bei Nachsuche mit Hatz vom Wolf gerissen. Daraufhin habe ich eine Vermittlung abgelehnt.Wenn bei uns in Baden-Württemberg die Wölfe weiterhin zunehmen wird mein Hund zur Hatz nicht geschnallt.
        Unsere Hunde haben den Status eines Familienmitgliedes. Das tue ich meiner Familie und mir nicht an.
        Harald Fischer Schweißhundestation Langenau
        Autor des Buches ,,Wie man einen Schweißhund macht,,

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    4. Thomas

      Lieber Jan,

      ich weiss es ist nicht leicht den grossen Verlust eines treuen Begleiters zu verarbeiten.
      Ich habe auch so einen verloren. Ein schwacher Trost blieb MIR jedoch. Er ist ueber die Regenbogenbruecke gegangen bei dem was er am liebsten tat: Jagen. In vollem Saft und bei voller Kraft!

      Ich klaue mal einen Spruch aus dem W&H Forum der mir sehr gut gefallen hat. Ich hoffe es ist Dir ein Trost…

      Wenn Du den Tag ohne Kaffee beginnen kannst, ohne gereizt zu sein,
      Wenn du immer fröhlich bist und Wehwehchen und Schmerzen ignorieren kannst,
      wenn du dich nicht beschwerst oder Leute mit deinen Problemen langweilst,
      wenn du jeden Tag dasselbe essen kannst und dafür noch dankbar bist,
      wenn du Verständnis dafür hast, dass die Menschen, die du liebst, zu beschäftigt sind, um Zeit mit dir zu verbringen,
      darüber hinwegsehen kannst, dass die, die du liebst, manchmal ohne Grund ihre Aggressionen an dir auslassen,
      wenn du einen reichen Freund nicht besser als einen armen behandelst,
      wenn du der Welt ohne Lüge und ohne Täuschung gegenüberstehen kannst,
      wenn du wahrlich sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen, Farben, Religionen, Weltanschauungen und politischen Meinungen gibt,
      wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben, oder Erwartungen zu haben,
      dann, mein Freund, dann bist du fast so gut wie dein HUND.
      ( Verfasser Unbekannt)

      Antworten
    5. Richard Reiser

      Natürlich ist es schlimm – wenn man seinen Kammeraden auf diese Art verliert. Andererseits ist es immer „DER“ Hundeführer der für seinen Hund verantwortlich ist. Bei allem Verständnis – aber 1.5km sind NICHT im Nahbereich des Hundeführers. Irre ich mich ,oder ist bekannt daß es in diesem speziellen Gebiet zu Wolfssichtungen kommen kann. Alles auf den Wolf zu schieben ist mehr als blauäugig.

      Antworten
    6. Hell

      Hallo, mein Name Hell Eduard aus dem Saarland, meine Alpenländischen Dachs bracke ist 13 Jahre mit vielen Nachsuchen bin froh hier noch keine Wölfe zu haben, um so mehr tut mir dieser Vorfall und der Hundebesitzer leit, mein Freund in Canada würde sagen“nur ein toter Wolf ist ein guter Wolf „(11 Ziegen in einer Nacht verloren)das ist auch meine Meinung

      Antworten
    7. Harald Fischer

      so ist es.die Jagd mit weitjagenden Hunden ,die lange hatz bei der nachsuche – das wird alles dem wolf geopfert.
      noch 10 jahre dann ist die Jagd vorbei oder nie mehr wie sie war.wetten das?

      Antworten
    8. Martin

      Die Bracke wurde nicht bei der Jagd getötet der Hund entfernte sich von einer Person die auf diesen Hund aufpassen sollte der Hundebesitzer war nicht zugegen, es kam wie es kommen musste der ortsansässige Wolfsrüde verfolgte und tötete die deutsche Bracke.

      Antworten
      1. H. GRÖMER

        Schon wieder ein Gscheitwaschel wie wir in Österreich sagen. Sollte sich ein Wolf meinem Hund nähern, werde ich ihn unverzüglich erschießen. Fertig.

        Antworten
    9. Manfred Hensel

      Habe selbst eine SW Bracke geführt und weiß aus eigener Erfahrung um den Schmerz bei dem Verlust. Die Hinweise sind zieführend. Noch besser wären geeignete Massnahmen um die unkontrolloerte Vermehrung des Grauhumdes zu stoppen. Unsere treuen Jagdbegleiter würden es danken. Sie haben ein solches Ende nicht verdient.

      Antworten
      1. Manfred Hensel

        Habe selbst eine SW Bracke geführt und weiß aus eigener Erfahrung um den Schmerz bei dem Verlust. Die Hinweise sind zieführend. Noch besser wären geeignete Massnahmen um die unkontrolloerte Vermehrung des Grauhumdes zu stoppen. Unsere treuen Jagdbegleiter würden es danken. Sie haben ein solches Ende nicht verdient.

        Antworten
        1. Manfred Hensel

          Habe selbst eine SW Bracke geführt und weiß aus eigener Erfahrung um den Schmerz bei dem Verlust. Die Hinweise sind zieführend. Noch besser wären geeignete Massnahmen um die unkontrolloerte Vermehrung des Grauhumdes zu stoppen. Unsere treuen Jagdbegleiter würden es danken. Sie haben ein solches Ende nicht verdient.

          Antworten
  2. Sartori Jürgen

    Was soll man dazu sagen!
    Was wäre wenn es sich um den Fiffi einer GRÜNEN Politikerin gehandelt hätte , selbst wohnhaft im 8ten Stpock in Marzahn für die Wölfe liebe wildlebende Tiere sind

    Antworten
  3. Jörg Krügel

    Hallo,
    Ich bin tief erschüttert, wütend und traurig!
    Als erstes gilt mein Mitgefühl dem Hundeführer und seiner Familie.
    Ich bin selber Nachsucheführer und kann erahnen wie schlimm es sein muss so etwas zu erleben.
    Ich finde es reicht !!!!!
    Wir sollten uns organisieren und unsere Simme erheben.
    Wenn einer diesbezüglich eine gute Idee hat, dann wäre es gut sich zu äußern.
    Ich wünsche uns Weidmanns Heil und gesunde Hunde !

    Antworten
    1. Egon Halupka

      Lieber Jan !
      Du weißt das wir Deinen Ajax im Kaarzer Holz
      geprüft haben und ihr beide die GP Erfolgreich gemeistert habt .Die Landesgruppe Nord des DBC ist in Gedanken
      bei Dir und drückt Dir sein Mitgefühl aus
      Wir sind alle zutiefst betroffen!
      Mit Brackenheil .U.DOHL Egon Halupka!

      Antworten
      1. Anke Weller von Ahlefeld

        Lieber Jan,
        ich kann mich Egon’s Worten nur anschließen. Es tut mir unendlich leid und finde es sehr gut, dass Du offen aufklärst. Es geht Dir nicht um eine -ohnehin sinnlose- „Pro und Kontra Wolf“ Diskussion, sondern um einen sachlichen konstruktiven Dialog, um Lösungen zu suchen.
        Brackenheil, Anke Weller von Ahlefeld

        Antworten
    1. Georg Kappert

      facebook.com/Wolf-nein-Danke-1529479097329979/posts/?ref=page_internal

      Schau mal unter dieser HP nach.
      Da da werden regelmäßig Termine von Wolfswachen veröffentlicht

      Antworten
  4. Anko

    Mein Beileid zum Verlust des Jagdgefährten. Und danke für den trotz des traurigen Anlasses gründlichen Bericht.

    Soweit es die empfohlene Schnallzeit 30 min nach Beginn des Treibens betrifft: Ich hatte auf mehreren Drückjagden Berichte von Wolfssichtungen, teils sogar mit Fotos und Videoaufnahmen unterlegt, die sich mitten im Treiben und lange nach der Schnallzeit abspielten. In allen Drückjagd-Sichtungsfällen waren die mal im Rudel laufenden, mal einzelnen Wölfe tiefentspannt unterwegs, keine Anzeichen von Flucht oder besonderer Unruhe.

    Auf deutschen Truppenübungsplätzen als wie mir scheint Mutterschiffen der hiesigen Wolfpopualtionen werden die Wölfe umständehalber auf Scheuelosigkeit konditioniert: Menschenlärm, Fahrzeuge, Schüsse bedeuten dort keinerlei Gefahr. Und sie geben die dort gemachten Harmlosigkeits-Erfahrungen von einer an die nächste Generation weiter. Aus diesem Grund lasse ich meinen Hund auf *Truppenübungsplätzen* mit bestätigten Rudeln auch nicht mehr im Treiben laufen.

    Welche Auswirkungen die Vermeidung der Ranzzeit beim Hundeinsatz hat – die Ranzzeit soll jeweils im Januar des Jahres beginnen – weiß ich nicht. Aber mir scheint das Verhältnis Wolf-Hund nicht von der Ranzzeit abhängig. Ich meine eher, dass Wölfe sich gegenüber freijagenden Hunde einfach genau so verhalten, wie gegenüber etwa dem Fuchs. Auch Füchse werden im Wolfsgebiet von Wölfen den mir bekannten Berichten von Wölfen zielgerichtet gejagt und verzehrt. Nachzulesen im alten Brehm, basierend noch auf Erfahrungen und Berichten aus einer Zeit, in der der Wolf in Europa ununterbrochen heimisch war.

    >>“Begegnen Wölfe“, schreibt mir Loewis, „in der Ebene einem Fuchse, so teilen sie sich sofort und suchen ihn zu umzingeln, während einige die Hetze aufnehmen. Meister Reineke ist dann gewöhnlich verloren, wird schnell gefaßt, noch schneller zerrissen und verschlungen.“ <<

    Nachzulesen hier: http://www.fressi-fressi.de/brehm/wolf_seite_1.htm

    Antworten
  5. Sabine R.

    Es ist verantwortungslos von dem Jäger in einem wolfsgebiet zu jagen .. zumal auch nicht erwiesen das er durch einen Wolf zu Tode gekommen ist.. man kann gut aus diesem Bericht lesen.. das hier Leute am. Werk sind die den Wolf unbedingt an denn Pelz wollen.. das ist nichts neues… denn Jäger wird langweilig nur Rehe und Hirsche zu schießen .. da muss ja mal was ordentliches kommen.. da kommt dem Jäger .. mit der WolfsGeschichte ja gerade recht… er hofft auf dem freiabschuss des Wolfs… wie armselig .. und abscheulich .

    Antworten
    1. Maik

      Einen wertungsfreieren Bericht, vor allem in dieser hoch emotionalen Situation, von einem Hundeführer und Jäger habe ich noch nicht gelesen!
      Danke Sabine, für diese sinnlose Polemik!

      Antworten
      1. Werner

        Vielen Dank Maik; mit einem Satz auf den Punkt gebracht!!!

        Es ist für mich nicht nachvollziehbar, was in solchen Köpfen angesichts dessen was geschehen ist vorgeht.
        Ich sehe schon die analoge Aussage Sabine’s beim nächsten Vorfall:
        „Es ist verantwortungslos, in einem Wolfsgebiet mit Kindern Pilze zu sammeln“

        Antworten
        1. Stephan Grötzner

          Wenn Sabines Fachwissen bezüglich des Wolfes dem ihrer Rechtschreibkünste gleicht…
          Vielen Dank für den Bericht und mein aufrichtiges Beileid.

          Antworten
    2. S.Weymer

      Du erzählst einen riesigen Mist der Wolf macht keinen Unterschied zwischen Jagd oder Familienhund der Wolf passt nicht mehr in Deutschlands dichtbesiedelte Kulturlandschaft basta.

      Antworten
      1. JK

        »… der Wolf macht keinen Unterschied zwischen Jagd oder Familienhund…«
        Richtig, der »Familienhund« bewegt sich aber auch nicht bis zu eintausend Meter Luftlinie entfernt vom Halter oder auf einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr.

        Antworten
        1. Grimbart

          Na klar, Nachbars Fifi büxt auch nie aus. Angeblich war es doch ganz häufig gar nicht der Wolf, wenn es zu Rissen kommt, sondern wildernde Hunde. Wie denn jetzt? Für eins muss man sich schon entscheiden.

          Antworten
          1. JK

            Der Nachbars Fifi, der bei seinem Ausbüxen sonst junges Wild reißt ist nun selber Beute – wie traurig. Fressen und gefressen werden, das ist Natur!

          2. Ralf

            Auch mein Hunde Beileid,bin selbst Kopov Führer.
            So etwas wird man nie wieder los,also Kopf hoch.

        2. S.Weymer

          Hallo JK ein Hund braucht keine 1000meter im Wald weg sein von seinem Besitzer um Wolfsopfer zu werden das geschieht doch schön längst in der Häuslichen Umgebung des Menschen wie im Garten und Hofbereich die Wölfe marschieren doch schön am helllichten Tag durch die Dörfer.Zu was der Wolf fähig ist kann man in alten Kirchenbüchern nachlesen.

          Antworten
    3. Grimbart

      Da haben Sie den Artikel wohl gar nicht gelesen, denn der genetische Nachweis, dass es ein Wolf war ist erbracht. Man kennt sogar die Rudelzugehörigkeit.
      Ist doch so schön einfach Fakten zu ignorieren und seinen Jägerhass unbefleckt von Tatsachen ausleben zu können.

      Antworten
      1. waldschrat01

        Für alle Zweifler:
        Grimbart hat’s nochmal auf den Punkt gebracht. Alle genetischen Nachweise sind erbracht incl. der Rudelzugehörigkeit.
        Für mich eindeutig schon ein Problemwolf.
        Insbesonders, da dieser seine Attacke mit einem positiven Ergebnis für sich verbuchen konnte.
        Jeder, der nur etwas davon versteht, sollte wissen, daß genau das die Basis für zukünftige Motivation ist. Dies gilt nicht nur für unsere treuen und fleißigen Vierläufer.
        Es gilt auch zu bedenken !
        Der kranke Wolf z. B. wäre auch immer noch schnell genug für das „Rotkäppchen“.
        Getreu dem für mich zu diesem Thema leider schon Sinn-frei geäußertem Kommentar:
        … gefressen und gefressen werden 🙁

        Meine aufrichtige Anteilnahme …
        Ho Rüd Ho

        Antworten
    4. Alex

      Sie habens ja nicht mal durchgelesen…es wurde sogar bestätigt von welchem Wolf der Hund getötet wurde. Aber dumme Sprüche klopfen!!

      Antworten
    5. Klaus Beyen

      Hallo Sabine!

      Leider lässt deine Rechtschreibung ziemlich zu wünschen übrig….

      Ab dein konditioniertes Verständnis für den Wolf teilen die meisten betroffenen Menschen nicht mehr. Leider beziehst du deine Informationen wohl nur von den üblichen „Wolfsverherrlichern“ , welche den Blick für die Realität verloren haben.

      In Naturschutzgebieten werden Heidschnucken( für dich zum Verständnis, das ist so etwas wie ein Schaf!) zur Vermeidung der Verbuschung eingesetzt. Diese Tiere werden vom Wolf fast komplett ausgerottet.
      Da Du soviel Verständnis für den Wolf zeigst, wäre es toll, wenn der Job der HEidschnucken von Dir übernommen würde.
      Also, schaff dir mal eine Sense an und geh an die Arbeit…

      Antworten
    6. Angelika R. Winkler

      Sabine R.
      Sie haben offensichtlich folgenden Satz überlesen:

      „In der Zwischenzeit ist auch über genetische Proben vom Kadaver des Hundes bestätigt worden, dass der Hund durch den Rüden des territorialen Rudels getötet wurde.“

      Armseelig und abscheulich ist vielmehr, welches Verhalten Sie an den Tag legen. Ich würde mich an Ihrer Stelle in Grund und Boden schämen. Die Mehrzahl der Jäger will keine Abschüsse von Wölfen tätigen, im Gegenteil, sollen es doch die richten, die es angerichtet haben… Die Existenz vieler Nutztierhalter ist egoistischen Menschen wie Ihnen doch völlig egal!
      Die Entnahme von Wölfen wird zwangsweise kommen, egal von wem. Vielleicht wieder SEK!

      Antworten
    7. Tommy

      Sabine R.
      Sie haben ehrlich gesagt keine Ahnung von der Natur und sind höflich gesagt ein sehr dummer Mensch. Es ist mir nicht ersichtlich wo Sie ihre Weltanschauung her haben.
      Lernen Sie die Natur kennen, machen Sie einen Jagdschein und Sie werden vieles verstehen können. Die Natur wird von uns Jägern gehegt und gepflegt. Wir Jäger ernten auch Wild um ein gesundes Lebensmittel zu erhalten. Ich könnte so vieles schreiben aber leider fehlt mir die Kraft jeden dummen Menschen aufzuklären.
      In diesem Sinne-sei nicht dumm-werde schlau!

      Antworten
      1. Britta S.

        …wie soll jemand, der nicht einmal die deutsche Rechtschreibung und Grammatik beherrscht, jemals in der Lage sein, einen Jagdschein zu machen? Die einzige Begabung liegt hier wohl eher in dummer Parolenschreierei und dem kläglichen Versuch, die eigene Blödheit hiermit zu verheimlichen…

        Dem Hundeführer mein aufrichtiges Beileid und für Ajax mein kindlicher Wunsch, dass es schön ist in den ewigen Jagdgründen!

        Waidmannsheil!

        Antworten
    8. Andrea

      Wie widerwärtig ist DAS denn, Sabine??? Gefühllos, ignorant und ohne jeden Respekt gegenüber der Trauer eines Hundehalters. Wäre es ein „normaler“ Gassihund gewesen, hätten Sie die Trauer geteilt? Haben Sie die Hundehalter der ebenfalls von einem Wolf getöteten Familienhunde in der Lausitz ebenfalls so verunglimpft? Und: natürlich ist erwiesen, dass der Hund von einem Wolf getötet wurde. Vllt nochmal den Text lesen.

      Antworten
    9. Ulli

      Sehr geehrte Sabine R.,

      es gehört zum guten Ton in Ihren Kreisen, damit meine ich die Wolfskuschler und selbsternannten Naturschützer, Jagdhasser usw., die Realität zu leugnen, bewiesene Tatsachen in Frage zu stellen, Jäger und Andersdenkende zu diffamieren und zu unterstellen die Wölfe ausrotten zu wollen. Hier hat ein Jäger den tot seines Hundes dokumentiert, sachlich und frei von Urteilen um daraus Lehren zu ziehen und andere Jäger teilhaben zu lassen. Mehr nicht. Jäger sind der Natur und dem Wild verpflichtet. Jäger haben die Pflicht zur Hege des Wildes und der Natur und dazu gehört auch der Wolf. Wie aber mit dem Wolf in Zukunft umgegangen werden soll, das wollen Sie und Ihresgleichen bestimmen. Ich frage mich woher haben sie ihr Wissen über den Wolf? Jäger müssen eine Ausbildung absolvieren, mit einer abschließenden Prüfung. Deshalb denke ich das Jäger diese Fragen deutlich besser beantworten können als Sie und ihresgleichen. Bevor Sie in Zukunft so unsachliche Kommentare schreiben informieren Sie sich doch mal über die Jagd. Evtl. können Sie sich ja mal einem Jäger anschließen und somit einen Einblick in dieses uralte Handwerk bekommen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ulrich Schmidtke

      Antworten
    10. Frank

      ich finde das immer toll noch nicht mal den Artikel lesen….aber meinen dass man da mitreden kann…leider ist das scheinbar das Niveau auf das wir uns in Deutschland einstellen müssen…jeder kann und muss überall seinen Senf dazugeben….egal ob er was zu sagen hat oder nicht…

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    11. Ole

      Auf so einen geistigen Tiefflieger habe ich hier gewartet!
      Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Sehr wohl ist grenetisch bewiesen, dass der Hund von einem Wolf getötet wurde.
      Bleiben Sie doch in Ihrer Plattenbauwohnung und machen aktiven Naturschutz vom PC aus! Menscjhen wie Ihnen ist nicht mehr zu helfen. Einen wertungsfreieren Bericht kann man gar nicht anders verstehen. Nur ideologisch geblendete, wahrheitsresistente Meckerpötte wie Sie lesen aus allem etwas gegen die älteste Form der Nahrungsmittelbeschaffung! Gehen Sie weiter Ihre in Folie gepackte Biogurke im Discounter kaufen! Würde mich gerne mal mit ihnen unter 4 Augen unterhatel. Jederzeit Bereit!
      Dem Hundführer mein aufrichtiges Beileid zum Verlust des Jagdfreundes und Familiemitgliedes!!!

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    12. Stephanie Salostowitz

      es ist sogar nachgewiesen WELCHER Wolf den Hund zerfetzt hat… ich bin immer wieder begeistert, wie es diese verdummten unnatürlichen Städter schaffen, ein zerfetztes Schaf, einen halb aufgefressenen Hund NICHT auf sich wirken zu lassen, aber sofort an die Decke gehen, es könnte jemand auch nur drüber NACHDENKEN, einem Wolf das Leben zu nehmen… faszinierend, das menschliche Hirn…

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      1. Ingo Rieckmann

        Fassen wir doch bis dahin einmal zusammen: Ein Haustier, welches einigen Menschen, „seiner Familie“, ziemlich lieb ist, ist ums Leben gekommen, bei einer ihm aufgetragenen Tätigkeit, dem Jagen. Diese Jagd ist dem Haustier Hund von seinem Familienoberhaupt aufgetragen worden und dabei ist ein sehr natürlicher Vorgang aufgetreten, welcher zum Tode des Hundes führte. Zweck des Jagens war ja wohl auch das Töten eines eigentlich anderen Tieres, in diesem Fall Rotwild.

        Nüchtern betrachtet, nenne ich so etwas Schicksal oder wir Naturliebhaber alle wie wir hier sind könnten auch das Recht des Stärkeren heranziehen.

        Der Hundeführer muss das Risiko doch abschätzen, ob es der mögliche Abschuss des Rotwildes wert ist, seinen Hund im Wolfsrevier laufen zu lassen. Trauern kann ja jeder dann und es das ist ja auch ein Zeichen der Wertschätzung ggü. den Tieren, aber Jammern und Schimpfen (ggü. dem Wolf, der ja auch nur „seinen Job) gemacht hat ) geht überhaupt nicht.

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        1. Haas

          Sehr geehrter Herr Rieckmann, vielen Dank für Ihren sachlichen Kommentar. Ich fand den Bericht des Hundeführers sehr sachlich geschrieben. Ich habe selber immer Hunde gehabt, die zur Familie gehörten, und kann den Schock, Wut und die Trauer nachvollziehen. Die meisten anderen Kommentare finde daneben und bringen niemanden weiter. Ob man nun für den Wolf oder gegen den Wolf ist tut nichts zur Sache. Ein Dialog von beiden Parteien kann nur dann entstehen, wenn nicht immer die selben Vorurteile aufgezählt werden. Was meine Meinung ist: Passiert so etwas hat weder der Hund noch der Wolf schuld, Kinder und Tiere sind bei mir grundsätzlich unschuldig. Einzig und allein der Erwachsene ist schuld. Für die Zukunft kann man nur daraus die Lehre ziehen, seinen Hund im Wolfsgebiet und auch im restlichen Wald an der Leine zu führen. Ich muss auch nicht unbedingt während er Ranzzeit der Wölfe in Ihrem Gebiet den Hund frei jagen zu lassen. Nebenbei bemerkt, die meisten Jagdhunde werden durch Wildschweine verletzt oder sogar getötet. Dieses Risiko muss ich als Hundeführer tragen. Weder einem Wildschwein noch dem Wolf noch dem Hund kann ich dafür die Schuld geben. Auf der Seite: wolf-sachsen.de/de/464-auf-dem-truppenuebungsplatz-oberlausitz-vom-wolf-getoeteter-jagdhund-war-nicht-im-jagdlichen-einsatz ist die Gegendarstellung.

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      2. Regler

        Aber Hallo liebe Stephanie wenn ich das schon wieder lese die verdummten Städler und unnatürlich platzt mir die Hutschnur… Ich bin einer und sehr naturbezogen… Also… Mein Beileid gild dem Hundeführer es tut mir im Herzen weh für den Ajax.. :'(

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    13. Lehman,Kathrin

      Sabine R.,Sie sollten vielleicht doch erst KOMPLETT den Bericht lesen und auch inhaltlich verstehen, BEVOR sie einen hirn-und empathielosen Kommentar verfassen. Ihr Hintergrundwissen weißt gewisse Lücken auf und von Jagd und Jägern haben sie offenbar ebenfalls keine Ahnung.
      Also vllt doch nochmal nachlesen und RICHTIG informieren.
      Dem Hundeführer mein aufrichtiges Mitgefühl .

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    14. Dieter

      Arme Sabine R.
      Wie armselig und abscheulich Ihre Denkweise. In der Hoffnung das nicht Ihre Kinder das nächste Opfer sind.

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    15. Jens Kassner

      Dein Kommentar ist einfach nur niveaulos! Es gibt nahezu keine wolfsfreien Gebiete mehr! Was gibt dir das Recht den sachlichen Bericht, Der auch noch mit GPS Daten und aussagekräftigen Bildern ergänzt ist, in Frage zu stellen? Wie soll denn der Hund sonst um’s Leben gekommen sein? Kampfkaninchen ? Meine Gedanken sind beim Hundeführer, Der seinen Kameraden verloren hat! Es ist aber der Zeit etwas gegen die unkontrollierte Wolfsausbreitung zu tun!

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    16. Frank

      Liebe Sabine R.
      Rechtschreibung und Grammatik… da fängt es schon an…das ist nicht so deine Stärke…vom Inhalt ganz zu schweigen …dass und das…..dem und den …die richtige Verwendung und Schreibweise ist dir scheinbar wenig geläufig…

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    17. Horst

      Du kannst ja deinen Hund in so einen Gebiet laufen lassen. Ruf aber nicht nach einem Jäger wenn der Wolf den Hund getötet hat.
      Du wirst erst wach, wenn ein Mensch angefallen oder getötet wird.

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    18. manuela. s

      Sabine r wie blöd bist du eigentlich. Ein hagdhund ist gefåhrte und familienmitglied. Ich selbst weiss was es heisst einen jagdhund auzubilden und wie stolz mann ist,wenn der hund gut und zuverlåssig arbeitet. Es geht hier um passion. Der hundeführer und seiner familie mein beileid und halali

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      1. mario kawala

        ein jagdhund wird ausgebildet um andere tier zu jagen und ggf. zu töten. in dem fall wurde der jäger(hund) selber zum opfer. das nennt man auch karma. unverantwortlich und fahrlässig vom hundehalter, der sicher wusste das dort ein wolfrevier ist und seinen hund unkontrolliert dort jagen ließ. und noch schlimmer die kommentare der lodenfraktion, die hier von beileid und halali schreiben. hätte der hund ein hasen getötet oder rehe auf eine stark befahrene straße gejagd würde man darüber kein wort verlieren….jagdunfall!

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        1. jochen

          Ganz schön viel Meinung, bei so wenig Ahnung. Ein Hund ist ein Raubtier, es würde auch ohne menschlichen Einfluß jagen und töten. Die jagdliche Ausbildung umschließt bestimmte Fähigkeiten, wie zb apportieren, vorstehen, Baujagd etc pp.
          Typischer Kommentar der Bionadefraktion unbeschwert von realem Wissen, schwadroniert man seine persönlichen Befindlichkeiten heraus. Es kann eigentlich nicht sein, daß irgendwelche verstandesgemarterten Kreischlinge sich die Narrenkappe, die sie für eine Krone halten, aufsetzen und meinen, sie hätten deswegen irgendetwas zu sagen.

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    19. Klaus-Dieter John

      Du hast doch keine Ahnung mit so einer Aussage ich würde sagen vielleicht wars Reh der den Hund gerissen hat das geht so weit bis das erste Kind zum Opfer fällt dann bin ich mal gespannt wer das auf seine Kappe mit.

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    20. Günter Markstein

      Bemerkenswerter Beitrag von Sabine Besser kann man die unglaubliche Ignoranz der Wolfsromantiker nicht darstellen

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    21. Elena

      Sabine? Nicht erwiesen? „In der Zwischenzeit ist auch über genetische Proben vom Kadaver des Hundes bestätigt worden, dass der Hund durch den Rüden des territorialen Rudels getötet wurde.“ … Hast du den Artikel gelesen? Der ist wirklich sachlich und wertungsfrei formuliert, vielen Dank dafür, auch für die guten Hinweise zum Schutz der Hunde. Mein Beileid für den Verlust.

      Antworten
    22. Jens Krause

      Liebe Sabine R,
      Deine Einlassung zeugt nicht nur von kompletter Ahnungslosigkeit, sondern auch von unübertroffener Ignoranz. Würdest Du verstehen können was Du gelesen hast, dann wäre auch für Dich unschwer erkennbar das dieser Hund eindeutig von einem Wolf gerissen wurde.
      Unverantwortlich ist mit Sicherheit nicht die Jagd und auch nicht in einem Revier, in welchem sich Wölfe wieder ansiedeln. Unverantwortlich ist der gegenwärtige Umgang mit diesem Raubtier durch welchen der Wolf die Scheu vor dem Menschen verliert und selbst an Orten lebt wo Menschen mit lauten Geräuschen (Panzergeschütze) den Wolf nicht zum Rückzug bewegen, sondern sich der Wolf so sicher fühlt, dass er sogar den Hund reisst anstatt den Menschen zu meiden.
      Mein Mitgefühl an den Weidmann zu dem Verlust.
      Jens Krause
      NRW

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    23. Heiko

      Mann, Mann wenn man die Großstadtweiber hört dann wird ein schlecht. Hoffentlich ist dein Hund der nächste. Aber dann geht was los

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      1. mario kawala

        kann mir nicht passieren, da meine hunde im wald leinenzwang haben und nicht unkontrolliert andere tiere jagen. mir wird allerdings auch schlecht wenn ich die kommentare der lodenträger und hobbymörder lese.

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    24. Dirk

      So was kann ich leiden, ihr Tierschützer seit doch sie ersten die den Jäger beschuldigen wenn mal der kleine ***** vom Spielen nicht nach hause kommt

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      1. mario kawala

        in 98% der fälle ist es auch so. wenn der wolf einen jagdhund außer kontrolle beim jagen den hals umdreht ist das geschrei groß. wenn ein jäger einen haushund abknallt wilderei. um an die hunderten hunde und tausenden katzen zu kommen die hobbyjäger zwecks zeitvertreib jährlich abknallen muss der wolf sich aber noch mächtig anstrengen.

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        1. waldschrat01

          Na Mario Kawala,

          aus Ihren Zeilen entnehme ich Haß gegen die grüne Zunft oder Unwissenheit.
          Ich nehme aber doch lieber an, daß Ihr Kommentar Ihrer Unwissenheit zuzuschreiben ist.
          Jäger knallen nicht, dieses macht man an Silvester.
          Des weiteren werden Hunde oder Katzen nicht einfach so geschossen, sondern das ist entsprechend geregelt. Dieses im Übrigen durch den Gesetzgeber und nicht durch den Grünrock in Feld und Flur. Auch bleibt dieser Eingriff meines Wissens nach nur dem Jagdausübungsberechtigtem (Jagdpächter z.B.) vorbehalten und nicht jedem, der im Besitz eines Jagdscheines ist.
          Auf das Konto von wildernden Katzen gehen ganze Populationen von Singvögeln, vor allem dann, wenn sie sich auf Gelege spezialisiert haben.
          Wildernde Katzen sind übrigens ein Problem, welches erst durch entlaufene oder ausgesetzte Hauskatzen entstanden ist, denn in den meisten Fällen handelt es sich um die allgemein bekannte Rasse der Hauskatzen.
          Wildernde Hunde stellen prozentual fast kein Problem dar, so zumindest meine Erfahrung.
          Ich selbst habe bisher noch keine Katze erlegt, dafür aber schon viele gesehen. Wildernde Hunde hatten wir hier auf knapp 300 Hektar auch noch nicht, auch nicht in den Nachbarrevieren. Hier gibt es aber etliche Hunde auf dem Lande.
          Und nun noch zum Verständnis:
          Der verantwortungsbewußte Jäger setzt sich ein für den Erhalt der Natur in seiner Gesamtheit. Dieses mag auf den ersten Blick vielleicht nicht dem Unwissenden so erscheinen, doch wenn man sich unvoreingenommen und offen dieser sehr umfassenden Thematik stellt, entsteht ein ganz anderes Bild.
          Sicherlich gibt es Ausnahmen, doch die sollte man nicht beispielhaft als Standard setzen. Das ist wie mit den Verkehrsteilnehmern, die meisten halten sich an die Vorgaben und nehmen Rücksicht aufeinander.
          Ein verantwortungsbewußter Jäger läuft auch nicht ständig mit seiner Waffe im Revier herum, eher das Gegenteil ist der Fall. Es gibt dort viel zu tun, da ist der berühmte „Knallstock“ eher hinderlich. Zumindest so bei uns.
          Außerdem möchte ich noch hinzufügen, daß nicht jeder Ausgang mit der „eisernen Lady o. Herrn 😉 “ immer derart von Erfolg gekrönt ist, daß ein Stück (also Wild) auf der Strecke bleibt. Dazu gehört weit mehr als nur einmalig miteinander auszugehen.
          Ich möchte Ihnen und auch Ihresgleichen wirklich empfehlen, sich unvoreingenommen an die Grüne Zunft zu wenden, um sich mit dieser Materie vertraut zu machen ……..
          Eine ganz wichtige Sache nun noch zum Schluß:
          Jäger kümmern sich im Übrigen auch um verunfalltes Wild (auch Fallwild) genannt. Gemeint ist alles, was nicht durch den Jäger erlegt wird.
          Dieses ist aber nur möglich, wenn sämtliches verunfalltes Wild auch dem Jäger letztendlich gemeldet wird. Das ist nämlich allzu häufig nicht der Fall. Kein schöner Anblick, wenn das allseits beliebte Bambi Stunden später weitab der Straße bei lebendigem Leib von Raben angehackt wird, nur weil keine Meldung erfolgte, wie in einem von mir elebten Fall. Da ist das Erlösen des Wildes eher als Barmherzigkeit zu betrachten. Das sind wirklich die unangenehmen Dinge, die aber auch wieder durch den Menschen verursacht werden. Da fällt mir so Einiges zu ein, das auch nur bei mir. Wie vielen anderen Jägern ist das aber auch schon so ergangen ….
          Besonders da, wo Wildwechsel die Fahrbahnen kreuzen, werden eher die Jäger rücksichtsvoller mit ihren Fahrzeugen unterwegs sein, als andere Verkehrteilnehmer, da wir um die Gefahren wissen …
          Auch das sollte mal berücksichtigt werden, wenn nur zu vorschnell mal wieder über den „alles abknallenden Jäger“ geurteilt wird.
          Wichtig ist immer ein Gleichgewicht herzustellen, von Mensch und Natur.

          Auf bessere Einsicht bei Ihnen hoffend

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          1. N.Wessel

            Hallo, ich bin nicht unbedingt ein Freund der Jägerschaft [ hatte vor Jahren ein böses Erlebnis mit Ihnen ] aber der Artikel war fair geschrieben.
            Mein Mitgefühl mit der Bracke. Hoffentlich musste sie nicht lange leiden.

    25. Anke

      Wer lesen und schreiben kann, ist deutlich im Vorteil. Fehlt einem diese Fähigkeit und zudem die Ahnung von der Thematik, sollte man (Frau) besser den Mund halten!

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    26. Kase Friedrich

      Auch mein Mitgefühl dem Hundeführer und seiner Familie.
      Beispiel wie weit die Toleranz von sogenannten Naturschützern und irgendwelchen, Ideologien nachhängenden Personen geht: Marder gibts überall, sie gehen manchen Leuten und Autobesitzern wegen der Schäden auf den Geist. Bin ich doch mehrfach schon in der Schonzeit, die der Aufzucht ihres Nachwuchses dient, von den oben beschriebenen Personen teils heftig angegangen worden diese Tiere sofort zu erlegen. Wenn’s um die eigenen Interessen geht sieht bei machen die Welt anders aus

      Antworten
      1. Zalman Yanowsky

        Ich stehe auf Ihrer Seite, kann Ihnen aber nicht den Hinweis ersparen, daß der Anstand es erfordert, bei Zitaten den Autor zu nennen.

        Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht,
        werfen selbst Zwerge lange Schatten

        Karl Kraus

        Antworten
    27. Lisa

      Was soll das denn bitte?? Der hundeführer/Jäger wird seinen Hund(sorry für die Ausdrucksweise) selber angefallen und angefressen haben! Also mal ganz im ernst sie haben definitiv nicht aufmerksam gelesen. Ich zitiere :In der Zwischenzeit ist auch über genetische Proben vom Kadaver des Hundes bestätigt worden, dass der Hund durch den Rüden des territorialen Rudels getötet wurde.

      Also es ist bestätigt das es ein Wolf war und niemand anderes… Man man man da kommt mir alles hoch…

      Antworten
    28. Leopold Leni

      Nun ja wirkliches Mitgefühl kann man hier nicht raus lesen… ist irgendwie traurig mit so einem rücksichtslosen Verhalten seine Meinung zu äußern.

      Antworten
    29. Sabine M.

      Über einen Kommentar, der wohl aus der Waldkindergartenecke zu kommen scheint, ärgere ich mich am frühen Morgen! Unvollständige Sätze, Rechtschreibfehler und unsachlich!
      Ich hoffe sehr, Jan nimmt unser Mitgefühl als Stärkung auf.
      Ich wende mich an euch Jäger, Hundeführer, ob vor oder nach dem Schuss: sachliche Hinweise und Absprachen sollten nicht nur unsere Hunde und folglich auch unsere Gesundheit schützen, sondern auch allen anderen Naturbesuchern langfristig dienlich sein. Denn wenn selbst Nutztierhalter inzwischen mit ihren Problemen mit dem Wolf von Seiten der Politik allein gelassen werden, müssen wir sehen welcher Weg der bessere zu sein scheint.
      Ohne etwas totzuschweigen lässt sich für unsere Hunde nichts verbessern!
      Brackenheil!
      Hessische Grüße

      Antworten
    30. Thorsten Schmelter

      Abgesehen von Ihrer Grammatik ist Ihr Beitrag leider völlig am Thema vorbei.
      Gerade Sie wochenend-tierliebender Naturromantiker sollten doch gedanklich in der Lage sein, den Verlust eines treuen Freundes und Fanilienmitgliedes nachzuvollziehen.
      Nirgendwo ist in den Beiträgen zu erkennen, dass Jäger es langweilig finden nur Rehe oder Rotwild zu jagen.
      Für und Waidmänner – und Frauen steht die Hege des Wildes im Vordergrund und dazu gehört in unserer Kulturlandschaft vordergründig immer der Schutz eben dieses Wildes. Natürlich können und wollen wir allen Menschen den Ausflug in die Natur ermöglichen- genau dieses bedeutet für das freigebende Wild aber immer auch einen gewissen Stress. Und genauso steht es auch mit dem Wolf . Leider stehen an dieser Stelle einfach die Interessen im Konflikt.
      Diesen Konflikt werden wir hier nicht lösen, aber pauschalisieren und gegenseitig, wie in Ihrem Beitrag auch noch schlicht zu einfachstrukturiert, Vorwürfe an die „Gegenseite“ zu machen, ist allen hier nicht dienlich. Zuallerletzt dem Wolf.

      Antworten
    31. Antje Kleingünther

      Hallo Sabine,

      es empfiehlt sich, den Bericht noch einmal genau durchzulesen und besonderes Augenmerk auf den Hinweis einer eindeutigen DNA-Analyse zu legen, die zweifelsfrei bestätigt, dass die Tötung durch einen Wolf erfolgte.

      Darüber hinaus bitte ich darum, anzuerkennen, dass dieser Bericht nüchtern, ruhig und faktenbezogen geschrieben wurde und insofern keinesfalls der Wolfshetze dient. An keiner einzigen Stelle ist die Forderung nach einem „Freiabschuss des Wolfes“, wie du es formulierst, auch nur angedeutet. Im Gegenteil: wenn du dir die Empfehlungen ansiehst, wirst du sogar selbstreflektierende Elemente erkennen.

      Eine Diskussion auf Sachebene ist schon lange fällig. Aber bitte auf Sachebene!

      Viele Grüße

      Antworten
    32. Christian Bender

      Liebe Sabine,

      Deine rein emotionale und fachlich unqualifizierte Äusserung sagt mehr über Dich aus, als wie von Dir gewollt über die Jagd oder „die Jäger“. Wenn DU mit sprechen möchtest, dann eigne Dir doch bitte erstmal Fachwissen an damit wir uns alle zum Wohle der Gemeinschaft – zu der sowohl Hunde, Wölfe, als auch Jäger gehören – qualifiziert unterhalten können und etwas beitragen können.

      Antworten
    33. Peter Mecke

      Du bist leider auch eine, die null Ahnung hat und mit der es sich nicht lohnt zu diskutieren. Ich wünsche Dir mal eine Begegnung mit so einer Bestie. Wenn Wölfe nämlich feststellen, wir können machen was wir wollen, uns tut ja niemand etwas, verliert er seine natürliche Scheu und genau dann ist er unberechenbar gefährlich. NIEMAND BRAUCHT DEN WOLF.

      Antworten
    34. Heike Rohe

      Ich bin sehr betroffen über diese böswillige Unterstellung dem Jäger gegenüber! Er wird wohl kaum seinen treuen Gefährten so zurichten, um dann einen Wolf schießen zu dürfen. Das ist doch wirklich Quatsch! Ich bin kein Jäger aber Hundebesitzerin und fühle mit dem Hundeführer, mein aufrichtiges Beileid!

      Antworten
    35. Jürgen

      [Kommentar gekürzt, bitte Netiquette beachten, admin] Wölfe haben in Deutschland nichts mehr zu suchen, eine groß angelegte Treibjagt wäre angebracht bis das Problem überall gelöst ist. Ich Denke es wird nicht mehr lange dauern bis es den ersten Menschen trifft.

      Antworten
    36. Jessy Christian

      Und du hast überhaupt keine Ahnung, …
      freue mich auf den Tag wo du einem Wolf begegnest und hoffentlich irgendwas schlimmes passiert…. damit du mal wach wirst und nicht son verdammen scheiss schreibst.
      Ich hasse diese Menschen die keine Ahnung haben von der matiere, und nur klug rumscbnacken können,
      Mein aufrichtiges Beileid an den Führer des Hundes, mittlerweile zittert man ja fast täglich in manch Gefilden.

      Antworten
    37. Peter

      Eine Rechtschreibung, die mit „fantasievoll“ noch vornehm umschrieben ist, und keine Ahnung, wovon du sprichst: genau so stelle ich mir eine selbsternannte Wolfsschützerin vor. Auch wenns dir zu begreifen schwer fällt: Wölfe haben bei uns definitiv nichts mehr verloren und wenn es zur Konfrontation kommt, dann MÜSSEN wir sie schießen. Vom Kuscheln gehen sie nicht weg.

      Antworten
    38. Christina Kiupel

      Leute die keine Ahnung von Jagd haben und nur ihr dummes Gerede hier beisteuern wollen ,zu diesen Leuten gehörst eindeutig Du ,Sabine! Die Wölfe in Deutschland sind zu einer riesigen Plage geworden und nicht nur Jäger sind davon betroffen sondern auch andere Menschen, Tiere! Durch die sogenannten „harmlosen Wölfe“ wurden nicht nur schon so viele Menschen angegriffen und schwer verletzt , sondern auch Tiere brutal getötet. Und in diesem Fall dem Jäger oder generell allen Jägern zu sagen, dass es ihre Schuld war , weil sie ihren Hund in einem Wolfsgebiet losgelassen haben , ist das schwachsinnigste was ich je gehört habe! In einem Wolfgebiet losgelassen? Dann kann man seine Hunde ja direkt im Zwinger einsperren, weil in Deutschland nur noch Wolfsgebiet ist, es gibt kaum einen Wald, wo keine Wölfe leben. Es ist schrecklich was mit diesem Hund passiert ist! Und das schrecklichste an allem ist, dass es nicht gestoppt werden kann , sondern dass es immer mehr Vorfälle mit Wölfen geben wird und auch schon zahlreich gab! Und die Jägerschaft hat nie über eine Ausrottung des Wolfes gesprochen, aber es muss endlich eine Reduzierung geben und das ist Fakt! Es tut mir unendlich Leid was mit ihrem Hund passiert ist und ich hoffe das aus solchen schrecklichen Vorfällen, endlich mal eine sinnvolle Entscheidung getroffen wird! Nämlich den Wolf für die Jagd freizugeben. Und das schleunigst!

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    39. Dagmar

      wo sind denn derzeit keine Wolfsgebiete mehr?
      Er ist doch überall!
      Welches Motiv sollte der Jäger haben, Wölfe zu schießen? Langeweile glaub ich ja wohl kaum. Dann könnte er auch Eichhörnchen schiessen.
      Ich bin kein Jäger , aber ich habe es von Anfang an nicht verstanden, wie man den Wolf wieder zulassen kann, obwohl unsere Vorfahren ais guten Gründen und Erfahrungen sehr mühsam den Wolf ausgerottet haben. Jedes Opfer durch den Wolf hätte es nicht gegeben!! Und davon gibts genug. Höchste Zeit, das Spektakel zu beenden!!

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    40. Diana

      Armselig ist, dass du alles glaubst was die Medien über den “lieben Wolf“ erzählen. Fakt ist, dass er ein Raubtier ist, auf der Suche nach LEICHTER Beute. Daher kam ihm der Hund gerade recht oder ein anderes Mal die Ziegen oder Schafe, die im Gatter eingesperrt sind. Ich habe eine Kuh gesehen, die noch lebte, der das Euter vom Wolf weggefressen wurde. Ein Pony, mit einem großen Loch in der Hinterkeule, vom Wolf gerissen, auch das Pony lebte noch. In unseren dicht besiedelten Gebieten wird der Wolf immer auf Menschen treffen und keine Scheu vor ihm haben. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann ein Kind oder ein erw. Mensch von einem Rudel Wölfe bejagt wird. Und, nein ich bin kein Jäger.

      Antworten
  6. C. C.

    Die Konzeption des solojagenden Hundes ist ein neumodisches Konstrukt. Wenn man in Wolfsgebieten, quasi renaturalisierten Gebieten jagt, dann muss das so geschehen, wie man Jahrtausende mit Hunden gejagt hat. Bracken und Co sind dann nur die Finder. Weitjagerstriche, Solojagen ohne Unterstützung durch weitere Hunde und Menschen sind per se atypisch für einen Hund und wie man sieht auch ggf. tödlich. Der Wolf ist eine Chance wieder zur Besinnung zu kommen.
    Schutzwesten sollten nicht nur wegen der Sauen und Wölfe, sondern allein schon wegen möglicher Pfählungsverletzungen selbstverständlich sein. Es war noch nie so leicht hier wenigstens etwas für seinen Hund zu tun.

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  7. Doris Osorio

    Furchtbar so was die armen Hunde!
    Allerdings frage ich mich immer wieder warum die Jäger ihre Hunde ständig alleine rumrennen lassen???? Als ob man einem GPS Signal helfen könnte. Unfassbar wie die ihre Hunde verheizen und dann anderen die Schuld zuweisen. Traurig das hier schon wieder Tiere den Preis menschlicher Arroganz bezahlen muss.
    Jagdlich geführte Hunde werden doch ganz gezielt zum töten erzogen/gezwungen. Der Wolf wird sich gewehrt haben genauso wie all die anderen Wildtiere. Liegt wohl eher in der Natur der Sache.
    Furchtbar dieser ewige Kampf gegen die Tiere und die Natur.
    Das diese Hunde richtig abdrehen das kann man bei den Treibjagen doch beobachten. Und die Jäger wissen das weil sie vor dem jagen die Menschen davor warnen.
    Wie gesagt ganz arme Hunde und die Schuld an dem tragischen Tod der Hunde hat ganz eindeutig der Halter.

    Antworten
    1. Grimbart

      OH, Doris. Mal wieder sehr wenig Ahnung. Der Hund verfolgte Rotwild, nicht den Wolf. Der verfolgte den Hund. Hunde muss man nicht zum Töten zwingen oder erziehen, das ist die Natur von Fleischfressern. Bei einigen Rassen ist es aber geglückt, dies züchterisch so weit zu dämpfen, so dass man das Wild auch noch verwerten kann, denn halb aufgefressenes Wild kann man selber nicht mehr verzehren.

      Antworten
      1. Ingo Rieckmann

        …ist doch egal, wer wen im Laufe des Jagdvergnügens verfolgt hat. Doris hat Recht, dass der Hundehalter die Verantwortung trägt und hier die Natur einfach Natur sein durfte… Die Umwelt hat sich durch die Rückkehr des Wolfes verändert und da muss jeder sich anpassen oder aus Fehlern dann eben später lernen.
        Traurig um den Hund ist es natürlich dennoch – wäre zu vermeiden gewesen.

        Antworten
          1. Ingo Rieckmann

            Ich bleibe dabei: Es wäre zu vermeiden gewesen!

            Vielleicht etwas zu emotional, die Vorhersage mit dem Angriff eines Wolfes auf ein Kind. Ich würde aber tatsächlich auf meine Kinder immer Acht geben – wegen freilaufenden fremden Hunden und vor allem wegen der Spezies Mensch!!!

            Statistiken sprechen da eine eindeutige Sprache: Hunderte von Vergehen durch Hunde und Triebtäter, Null Angriffe des Wolfes auf einen Menschen!

            Nun Sie wieder.

          2. mario kawala

            bei meinem kind, das gerne im wald war und dort gespielt hatte, hatte ich mehr angst das es mal einem sogenannten jagdunfall zum opfer fällt. kommt erheblich häufiger vor das völlig unbeteiligte dem jagdvergnügen privilegierter hobbyisten zum opfer fallen als ein wolfangriff auf menschen. zählen sie einfach mal die toten der letzten 20 jahre zusammen die auf konto der jäger gehen und vergleiche sie die zahlen mit denen der wölfe in deutschland. oops, geht ja gar nicht, da es zumindest bei wölfen keine zahlen gibt.

  8. Grimbart

    Bei diesem tragischen Fall stelle ich trotzdem mal die Frage, warum der Hund überhaupt zum Jagen geschnallt wurde. Es gibt für mich mehrere Gründe dieses Vorgehen in Frage zu stellen. Einmal die Jahreszeit. Ende Januar sollte doch Ruhe im Revier herrschen um unnötige Fluchten, die den Energiebedarf erhöhen und somit den Verbiss, zu vermeiden. Zum anderen die Tageszeit. Um 14.30 den Hund zu schnallen halte ich für viel zu spät. Da ist jede Drückjagd normalerweise lange vorbei. Im Dunkeln kann man einem Hund viel schwerer zur Hilfe eilen. Was mich noch verwundert, ist die unterschiedliche Berichterstattung über den Vorfall. Erst hieß es der Hund hätte sich während Auszeichnungsarbeiten vom Förster entfernt. Jetzt wurde der Hund gezielt geschnallt. Was denn nun? Mit solchen Ungereimtheiten schafft man kein Vertrauen.

    Antworten
    1. Brackenfreund

      Sehe ich auch so, da stimmt was mit der Darstellung nicht, zumal es ja ein offizielles Statement vom Bundesförster gab. Dort wurde auch von Forstarbeiten gesprochen.

      Antworten
          1. Grimbart

            Ich denke es geht um versicherungstechnische Gründe. Nur ob das klappt, wo die ganze Geschichte schon so was von durch die Medien ist? Ehrlich währt am längsten. Kann ich aber auch nur vermuten.

  9. Stephan

    Schade, schade und nochmals schade…
    Es ist traurig und dennoch werden sich die Einzelfälle eher häufen. Trotz der guten Ratschläge!

    Wir werden die Sizuation ertragen müssen, wenn unser DBV und WIR uns weiterhin so kuschelig zeigen.

    Letztlich kann jeder von uns dazu beitragen, dass wir solche Erlebnisse in Zukunft nicht mehr teilen können, weil sie nicht mehr vorkommen.

    Reden, wir alle müssen es den Menschen, die es nicht kennen mit Tieren zu leben, sie aufzuziehen, die Lämmer zu füttern und das angefressenes Lebewesen beim Sterben beobachten zu müssen, nur weil man es als Besitzer das Tier nicht erlösen darf. Denen müssen wir es erklären. Auch sie werden es verstehen, wenn sie sich in die Lage der Betroffenen versetzen.
    Das fängt im Kindergarten an. Da meckern wir, dass der NABU den Wolf verharmlost und selbst gucken wir zu, aber schimpfen wie die Rohrspatzen.

    Auf den Versammlungen sprich das Thema Wolf kaum einer an. Das könnte ja unbequem werden.

    Ich werde ab sofort jedem diese Bilder zeigen!

    Jedem Hundebesitzer, jedem der eine Katze hat und einfach allen…

    In diesem Sinne
    Ein sicheres Leben und Freude in der Natur
    Stephan

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  10. Brackenfreund

    Danke für die offene und ehrliche Berichterstattung. Meine Gedanken sind beim Hundeführer.

    Irgendwann musste es ja passieren, wer Berichte aus Skandinavien liest, für den sind die Bilder nicht neu.
    Den Hinweis mit dem verspäteten Schnallen der Hunde halte ich für nicht hilfreich, in unseren Jagden verlassen die Wölfe das Treiben nicht wirklich. Zumindest , wenn man den Sichtbeobachtungen und Fotobeweisen folgt.
    Alles Andere ist absolut richtig, insbesondere der Hinweis, in der Ranzzeit keinen Hund stöbern zu lassen. Deshalb enden unsere Jagden mit Hundeeinsatz auch im Dezember.

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  11. TF

    Als Stöberhundführer gilt zuerst mein Mitgefühl dem Hundebesitzer. So traurig der Fall für den Betroffenen ist, wir Führer von Stöberhunden wissen um die möglichen Gefahren für unsere Hunde beim Einsatz – z.B. durch wehrhaftes Schwarzwild, leichtsinnige Schützen oder auch durch den Straßenverkehr. Der Wolf gehört seit einigen Jahren nun auch dazu. Damit muss man und kann man leben! Im Resümee dieses Beitrages ist für mich Punkt 1. oberstes Gebot. Ich jage mit meinen Hunden seit 8 Jahren in verschiedenen Wolfsrudelterritorien Brandenburgs und konnte aus Berichten beteiligter Jäger erfahren, wie durchweg ungefährlich (neutral, ausweichend) die Situationen zwischen Stöberhunden und Wölfen beschrieben wurden. Auch von einer Situation zwischen Wölfen und einem meiner Hunde wurde mir berichtet – Der Hund kam sofort nach Wolfskontakt zu mir an den Stand zurück. Diese Berichte sind dokumentiert. Aus meiner Sicht spielt dabei durchaus die Fortpflanzungszeit (Januar-Februar) der Wölfe eine Rolle. So sollten in dieser Jahreszeit keine Stöberjagden mehr mit frei jagenden Hunden in Wolfsgebieten durchgeführt werden, da dann die Wölfe sehr territorial reagieren und keine anderen Caniden (fremde Wölfe oder Hunde) in ihrem Territorium dulden. Schlagschutzweste, GPS und Glöckchen für den Hund sollten selbstverständlich sein! Auch wäre zu überlegen keine sich aggressiv-dominant verhaltenden Stöberhunde in Wolfsgebieten einzusetzen. Aus meiner Sicht gehört auch künftig das in Jägerohren wohltuend klingende Hundegeläut der Stöberhunde in unsere Wälder – auch mit dem Wolf. PS: solo jagende Hunde gab es schon bei Frieß!

    Antworten
  12. von Feilitzsch ,Rita

    Der Bericht treibt mir das Wasser ind Augen und es macht mich wütend, mit welcher Arroganz und Dummheit Leute ihren Kommentar abgeben.
    Wir führen Bayrische Gebirgsschweißhunde im Nachsucheneinsatz und auch hier muß der Hund im Einzelfall geschnallt werden, um das kranke Stück zu stellen.
    Wir sind jedes mal heilfroh, wenn wir schnell genug am Hund sind. Oft genug kreuzt die Wolfsfährte die des Hundes und auch Sichtungen in unmittelbarer Nähe des Geschehens sind keine Seltenheit mehr.
    Unser Mitgefühl gilt dem Hundeführer und seiner Familie.

    Antworten
    1. Rüdiger Gerner

      Beim Lesen des überwiegenden Teils der hier abgegebenen Kommentare kann man sich ob der Polemik der Schreiberlinge nur angewidert abwenden.
      Der bedauerliche Tod des Hundes wäre vermeidbar gewesen, wie die wenigen sachlichen Kommentatoren schon festgestellt haben.
      In diesem Zusammenhang empfehle ich auch den Artikel des Jägers und Wildbiologen U.Wotschikowsky zum Thema:

      http://www.woelfeindeutschland.de

      „Viele offene Fragen um gerissenen Jagdhund“

      Antworten
  13. von Feilitzsch ,Rita

    Der Bericht treibt mir das Wasser in díe Augen und es macht mich wütend, mit welcher Arroganz und Dummheit Leute ihren Kommentar abgeben.
    Wir führen Bayrische Gebirgsschweißhunde im Nachsucheneinsatz und auch hier muß der Hund im Einzelfall geschnallt werden, um das kranke Stück zu stellen.
    Wir sind jedes mal heilfroh, wenn wir schnell genug am Hund sind. Oft genug kreuzt die Wolfsfährte die des Hundes und auch Sichtungen in unmittelbarer Nähe des Geschehens sind keine Seltenheit mehr.
    Unser Mitgefühl gilt dem Hundeführer und seiner Familie.

    Antworten
  14. A. SCHOLZ

    Es ist doch so, dass Wölfe keine anderen Wölfe oder Hunde in ihrem Revier dulden.
    Darin liegt das Problem und sollte eigentlich bekannt sein.
    In Schweden wurde diese Erfahrung schon unzählige Mal gemacht, – schade, dass man sich daran nicht orientiert.
    So werden weitere Hunde dieser Gefahr ausgesetzt.
    Deshalb betrachte ich auch die Aussagen, dass in Wolfsrevieren neuerdings unzählige Hunde(-Rudel) Wild- und Nutztiere reißen für reine Beschwichtigung zum Schutz der Wölfe und Akzeptanz in der Gesellschaft.

    R.I.P. Ajax

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  15. Werner

    Wie hätte der Hundeführer seinem Hund helfen sollen, wenn er in der Nähe gewesen wäre? Eine Hund ist eine Sache. Der Wolf steht als streng geschütztes Tier über dieser Sache! Den Wolf zu erschießen wäre somit eine Straftat gewesen und hätte dem Jäger den Jagdschein und eine hohe Strafe gekostet. In Deutschland läuft einiges nicht mehr rund, der extreme Wolsschutz gehört dazu!
    Politik wird seit einigen Jahren nur noch für die Großstädter (viele Wähler) gemacht. Nur diese wissen von der Natur so viel wie die Kuh von Eier legen! Armes Deutschland!

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    1. Grimbart

      Das stimmt so nicht ganz. Natürlich darf ich mein Eigentum vor Sachbeschädigung schützen, nur muss ich den Einsatz der dafür eingesetzten Mittel sehr genau abwägen. Das schließt aber auch den finalen Rettungsschuss nicht aus.

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      1. Stephan

        Dennoch bist du alles los und zahlst kräftig weil uns Jäger natürlich ein Vorsatz unterstellt wird. Deutsches Recht eben. Keine Kohle für die eigene Bevölkerung aber für Wolfsschutz und Wolfsbeauftragte Millionen jedes Jahr verbrennen. Fakt ist kein Jäger möchte einen Wolf erlegen, das sollen die übernehmen die uns diese Suppe eingebrockt haben. Schade um den treuen Gefährten.

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    2. Dirk

      Eines ist klar
      Wenn einer meiner Hunde in ähnlicher Situation ist, und ich komme dazu , ist ja wohl klar wer den kürzeren zieht.

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  16. Andreas Stanke

    Brackenfreund Andreas , es ist ein großer Schmerz seinen treuen und geliebten Jagdkammerad so zu verlieren, es hat nicht nur der Wolf ihn nicht getötet sondern auch diese Ignoranz und bekloptheit der Leute die Regieren die von nichts eine Ahnung haben und meinen Gott spielen zu müssen. Die Natur hat ihren eigenen Gesetze und die Politik hat wieder einmal versagt zum Leidwesen von Mensch und Tier. Mein aufrichtiges Beileid und Waidmannsheil.

    Antworten
  17. Karsten

    Sabine und Doris,

    Ich empfehle an diese Stelle unbedingt das Aufsuchen eines Phsychologen, da dieser
    verbale Durchfall den Ihr hier absondert auf
    schwerste Störungen Eures Geisteszustandes
    schließen lassen oder Ihr seid einfach nur
    unfassbar ungebildete Zecken, die sowieso
    aus Prinzip ständig Stunk machen müssen.
    Mein Mitgefühl an die Familie des Opfers der
    anhaltenden realitätsfremden Wolfspolitik

    Antworten
  18. Ralf von den Driesch

    Mal abwarten wann das erste Menschenopfer so gefunden wird ,ich bin nur noch schockiert ( Da selber Hundeführer und es ist der Schrecken eines jeden Hundeführers ohne seinen vierbeinigen Begleiter von der Jagd nach Hause zukommen,grauenhaft und das wegen falscher Tierliebe einiger selbst ernannter Tierschützer) :-((((((.Mein Mitgefühl gilt dem Hundeführer und seinem treuen Gefährten.

    Antworten
      1. Grimbart

        Falsch verstandene Tierliebe ist z.B. sich gegen die Entnahme von Hybriden oder auffälligen Wölfen zu stellen, denn das fördert nicht die Akzeptanz. Gesetze die verbieten verunfallte Wölfe zu erlösen ebenso. Noch Fragen?

        Antworten
        1. Ingo Rieckmann

          @Grimbart. Das sind verständliche und für mich nachvollziehbare Argumente. Meine Frage ging ja an Ralf von den Driesch und dessen unverständlicher Text zur Tierliebe ist damit immer noch nicht erklärt 🙁

          Antworten
  19. Francis Baier

    Ich habe mir die Kommentare der Jäger und ebenso auch die Kommentare der Wolfsbefürworter gelesen. Was mir ins Auge sticht, ist wie wenig sachlich, die Diskussion hier geführt wird. Ich weiß, wie schwer die Trauer wiegt, wenn man ein geliebtes Tier verliert. Aber das die Treibhunde immer bei der Jagd gefährdet sind, zeigen Berichte von Tötungen von Jagdhunden durch Wildschweine. Tatsache ist, die Jagd wurde im Gebiet eines beheimateten Rudels veranstaltet. Meines Wissens liegt es in der Natur der Wölfe, ihr Territorium zu verteidigen. Der Jagdhund stellte einen Eindringling dar und wurde gemäß der Natur des Wolfes getötet. Ebenso ist auch der Verzehr des getöteten Hundes nichts Neues. Ich kenne Berichte aus Rumänien, wo dies mit rudelfremden Wölfen ebenso geschehen ist. Mir kommt leicht der Eindruck, das es der Jäger Lobby am liebsten wäre, wenn der Wolf für immer aus Deutschland wieder verschwinden würde. ABER: Der Wolf ist ein geschütztes Tier und daher wird er auch in Zukunft in Deutschland anzutreffen sein. Ich finde Herrn Prignitz Analyse der vorgefallenen Situation trotz aller Wut auf den Wolf sehr hilfreich. Es wäre schön, wenn in Zukunft die verschieden Interessenverbände an einen Tisch setzen und über konstruktive Lösungen nachdenken würden. Denn e nützt nichts, den Wolf zu verdammen und Gesetzte zum Wohle der Jäger Lobby zu fordern. Es kann nur eine Lösung gefunden werden, wenn alle Parteien bereit sind, sachlich darüber zu diskutieren.

    Antworten
    1. C. C.

      Danke.

      Mich erschreckt auch die Ahnungslosigkeit und realitätsferne Einschätzung auf der einen Pauschal-Pro-Wolf-Seite und ebenso die Reaktion der jagenden Zunft zumindest vereinzelt auf der anderen Seite.

      Klar kann diskutiert werden, ob der Wolf in einer Gesellschaft, wie der unsrigen, überhaupt noch einen Platz hat. Aber als naturnaher Mensch, der ein Jäger doch vorgibt zu sein, gehört doch der Wolf, wie auch der Bär, Wisent und Co in die Landschaft/intakte Naturräume.

      Hier zeigt sich M.E. auf beiden Seiten eine erschreckende Naturentfremdung. Die einen wollen eine Art Wolfszoo oder Garten Eden, die anderen wollen jagen aber quasi in einem „Friedwald“ ohne Gefahr/ ohne Raubwild größer als ein Fuchs . Man hat zu Wolfszeiten, auch mit Hunden – und sogar auch Wölfe, gejagt – es geht.
      Ist das nicht der eigentliche Kern der Jagd, einzutauchen in den uralten Kreislauf des Lebens oder ist es Schalenwildmanagement.

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      1. Ralf

        „…gehört doch der Wolf, wie auch der Bär, Wisent und Co in die Landschaft/intakte Naturräume… “
        Sie haben das Problem unbewusst und ungewollt genannt. Wir haben keine „intakten Naturräume“ wie in Sibirien oder Nordamerika/Kanada. Wir haben eher eine Kulturlandschaft, mit der dieses Großraubtier im Grunde genommen nicht vereinbar ist. Und wenn Sie dann noch das Wort „Bär“ nennen, dann muss ich leider an Ihrem Verstand zweifeln!

        Antworten
    2. Thomas

      Zuerst moechte ich dem Hundebesitzer sowie dessen Familie mein Mitgefuehl ausdruecken!

      Dir, Lieber Francis, stimme ich weitestegehend zu. Die Mehrheit hat sich dafuer ausgesprochen den Wolf wieder in DE anzusiedeln und unter Schutz zu stellen. Das ist Fakt. Damit, Liebe Jaeger, Hundefuehrer, Pilzsammler und Spaziergaenger, werden wir uns wohl oder uebel arrangieren muessen. Dazu gehoert auch, dass es sich verbietet unter bestimmten Vorraussetzungen und zu bestimmten Zeiten seinen Hund frei jagen zu lassen. Um diese Situationen und Zeiten zu erkennen, ist der oben geschilderte Vorfall sehr hilfreich! Er gibt schon mal einen Satz von Verhaltensregeln vor.

      Ich wohne in Ontario, Kanada und fuehre einen RHT. Bei uns wimmelt es nur so von Kojoten und weiter noerdlich Woelfen. Mein Dackel ist ein aussgesprochen sturer Geselle, der jede Gelegenheit wahrnimmt sich zu verdruecken. Er hatte wiederholt Kontakt mit Kojoten, was ihn dazu veranlasst sich nicht allzuweit von unserem Anwesen bzw. mir zu entfernen. Im Norden von Ontario habe ich einen Timberwolf foermlich von ihm runtergeschossen (die werden 2m gross/lang, Fang-Schwanzspitze und wiegen schon mal 50kg!). Das war im September. Was ich damit sagen will: Hunde sind fuer Woelfe eine Nahrungsquelle (auch wenn sie sich mitunter mit ‚Haushunden‘ verpaaren) genau wie Fuechse. In einem Gebiet, indem sie nur spaerlich oder gar nicht bejagt werden, wird sie auch kein Gloeckchen davon abhalten den frei jagenden Hund zum Zwecke der Nahrungsaufnahme zu toeten. Ich glaube eher, dass Woelfe sehr einfach zu konditionieren sind und sie das Gloeckchen eher anlockt. Wir kennen das hier unter dem Begriff dinner-bell. Wer schon mal im Westen Kanadas jagen war weiss wovon ich rede. Woelfe sind nur solange scheu wie sich nicht hungrig sind und Gefahr wittern, richtig konditioniert muss man sich unbedingt darauf vorbereiten und kann eben NICHT mehr Fiffi frei rumlaufen lassen. Das mit dem Schwarzwild zu vergleichen hinkt gewaltig. Schwarzwild jagt keine Hunde, der Wolf sehr wohl. Der Wolf ist ein ausgesprochener Nahrungsopportunist.

      Antworten
      1. Maik

        Vielen Dank! Hilft die hier entfachte Diskussion wieder zu versachlichen!

        Jan Prignitz geht es mit seiner Dokumentation der Tatsachen nicht um PRO oder KONTRA Wolf, sondern um den Umgang mit diesem im (jagdlichen) Alltag. Dafür Hochachtung. Der von Thomas beschriebene Umstand der Konditionierung ist hier genau der Scheiderichter… ich habe es an anderer Stelle in diesem Blog bereit einmal geschrieben; man stelle sich einen heißen Sommertag vor und der Eismann kommt mit einer einprägsamen Melodie die Straße runter gefahren… wenn das Hunde-/Brackengeläut durch Konditionierung Wölfe zum „Hundemord“ motiviert, haben wir, damit meine ich auch die Jagd an sich, ein massives Problem! Dies aber nicht nur in der Lausitz…
        Wir werden über gute Lösungen nachdenken müssen, sich Vorhaltungen machen oder über die Dummheit anderer schimpfen, hilft nicht… -just do it-

        Antworten
        1. Thomas

          Voellig richtig. WIR sind fuer unsere Hunde verantwortlich. Wir wissen alle, dass einem guten Jagdhund mitunter der Jagdeifer durchgeht. Deswegen nehmen wir sie mit ins Saugatter und statten sie mit Schlagschutzwesten aus. UND im Wolfsgebiet lassen wir sie nicht frei jagen!

          Was den Notstand angeht, sollten wir Zeugen eines Wolfsangriffs werden, nun ja, schaue ich mir die polemische Diskussion in DE an, denke ich, dass man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit seinen JS und Jagdwaffen abgeben wird, wenn man eine Schusswaffe einsetzt um den Wolf zu ‚beschaedigen‘ (inkl. Erlegen). Gesetz hin oder her, vor Gericht und auf hoher See…
          You need balls in DE to fight for your dog with bare hands (or a heavy stick). Es sind ja auch keine Timberwoelfe in DE, eher von der Groesse eines Schaeferhundes.
          Bei uns ist das anders, GSD, Fuer mich ist der Wolf ein Nahrungskonkurrent, er unterliegt dem Jagdrecht und hat Jagd- und Schonzeiten. Wenn wir hier auf Jagd gehen, haben wir immer eine Small-Game Lizens und im Norden ein Wolf-Tag in der Tasche (ich jedenfalls).

          Es waere ausgesprochen schade, wenn der Wolf wieder komplett aus DE verschwinden wuerde! Man muss sich aber dringend um ein funktionierendes Management kuemmern. Die derzeitige Reproduktionsgeschwindigkeit ist erschreckend und ich provezeihe DE in nicht allzulanger Zeit RICHTIGE Probleme. Leider habe ich den Eindruck gewonnen, dass in DE immer mehr mit dem Bauch Politik gemacht wird, Expertenwissen wird nicht beruecksichtigt und man springt allzuschnell auf den Populismus Zug auf. UND alles was irgendwie gegen die Jagd ist, ist GUT. Bestaetigung laesst sich im verschaerftem Waffenrecht finden und den von einigen Bundeslaendern neu erlassenen Jagdgesetzen. Schade, schade…

          Ein Herzliches Weidmannsheil an alle…

          Antworten
  20. Sissi

    Der Hund ist Eigentum und somit ist die verletzung und tötung des Hundes ein Notstand. Der Hundeführer selbst sowie auch jeder andere (gilt auch für das Eigentum dritter) darf natürlich dem Hund helfen! Sofern der Wolf sich nicht verjagen lässt darf er natürlich auch geschossen werden da ein Rechtfertigungsgrund vorhanden ist und alle anderen Mittel (lautes Rufen, etc.) Ausgeschöpft wurden. Lieber Werner erzähl doch bitte nicht so einen Blödsinn und bring damit noch mehr Hunde in Gefahr als es eh schon der Fall ist nur weil du die Leute verunsicherst die dann nicht genug Charakter haben um dem Hund zu helfen. Abgesehen davon, dass jeder Hundeführer der in so einer Situation überhaupt darüber nachdenkt ob er seinem Hund hilft, sowieso den Jagdschein bitte postwendend abgibt!

    Antworten
    1. Anko

      Sissi:

      „Abgesehen davon, dass jeder Hundeführer der in so einer Situation überhaupt darüber nachdenkt ob er seinem Hund hilft, sowieso den Jagdschein bitte postwendend abgibt!“

      Genau. Trotzdem sollte in diesem Punkt = Notstandsrecht gegen unmittelbaren Wolfsangriff bei all den über Jahre verbreiteten Dogmen endlich wieder für Rechtsklarheit gesorgt werden.

      Antworten
  21. Harald Heinrich

    Mein aufrichtiges Beileid für deinen Verlust; niemand kann das ermessen, was das für einen bedeutet; speziell bei so einem Umstand. Wir Hundeführer müssen umdenken und ich sehe es schon in der Verantwortung des Jagdausrichters, uns, der wir dann Hunde schnallen, über die Gefahren aufzuklären, sodaß wir dann selber entscheiden können, ob wir unsere Hunde diesen aussetzen. Dazu tragen solche sehr sachlichen Berichte bei, und dafür danke ich dir.
    Oft kommen wir Hundeführer in Reviere, wo man uns eben NICHT aufklärt, was an Gefahren auf unsere Hunde lauert, und speziell beim Wolf, der nun einmal gezielt in bestimmten Situationen auf die Hunde losgeht und auf diese wie hier auch beschrieben, Jagd macht, wird das essentiell wichtig.
    Das wird bedeuten, daß wir unsere Hunde eben mal nicht schnallen; und das wird so lange gehen, bis es Hunde gibt, die wissen, wie man mit dem Wolf umzugehen hat.
    Das müssen diese lernen, und wiederum sind es genau solche analytischen Herangehensweisen wie in dem Bericht, die uns auf die neue Situation vorbereiten. Der Wolf ist da, und das ist Fakt; ebenso die Tatsache, daß sich unsere Art zu Jagen, darauf einstellen muss. Ich sehe in deinem Bericht trotz dieses Leides keinerlei Ansatz, nun gegen den Wolf Lobbyarbeit zu betreiben, und dafür meinen Respekt; viele würden anders reagieren. Vielleicht wird es zu unseren Hunden neue Rassen geben, die diese dann beschützen, oder wehrhaftere Meuten, die sich dann besser verteidigen können; wer weiss. Wenn ich dran denke, wie lange es teilweise gebraucht hat, unsere Hunde an das mehr werdende und wehrhaftere Schwarzwild heranzubringen (Saugatter) zeigt aber, daß wir Lösungen finden werden. Die Maßnahmen oben in allen Ehren, aber daß wir unsere Hunde jedoch solchen Gefahren der Wolfsattacken aussetzen, kann meiner Ansicht nach nicht sein. Ich persönlich würde an solchen Jagden als Hundeführer nicht mehr teilnehmen; das ist kein Stück jagdbares Wild und keine noch so gute Strecke wert. Das ist aber eben meine persönliche Meinung.

    Antworten
  22. Peter

    Mein Beileid den Hundefürhrer
    Die Verantwortung liegt bei Denen, die diese Wölfe aussetzen. Es muß in Deutschland erst etwas passieren, erst dann wird was unternommen.
    Wenn es mein Hund wäre, dann wüsste ich was zu tun wäre…. Peter

    Antworten
  23. michaela

    Michaela
    Ausgesetzt wurden die Wölfe in der Lausitz ja wohl nicht, sondern sind eingewandert. An Fakten sollte man sich trotz aller Emotionalität schon halten.
    Dem Herrn Priegnitz mein ganzes Mitgefühl. ♡

    Antworten
  24. Boyo

    Denkt immer daran, ohne Wölfe gäbe es keine Haushunde. So traurig es auch ist auf diese Weise einen Hund zu verlieren, es ist genauso traurig einen Hund auf andere Art zu verlieren. Nur weil es ein Wolf war, ist es nicht besser oder schlimmer.
    Eine Wertung steht uns nicht zu in diesem Fall. Er ist einfach passiert, und es wird wieder passieren. Deswegen aufpassen wenn man in einem Wolfsrevier mit seinem Hund unterwegs ist. Genauso als ob man mit seinem Hund entlang einer vielbefahrenen Straße unterwegs ist. Vorsicht schützt vor Verlust.

    Antworten
  25. Juergen Homann

    Jürgen
    …. schlimme Geschichte für einen Hundeführer seinen Kamaraden auf solche Weise zu verlieren! Noch schlimmer sind die Kommentare derjenigen, die immer noch in Märchenbüchern lesen aber von der Realität weit entfernt sind. Wir alle wissen bereits heute, das in naher Zukunft ein Sparziergang im Wald lebensgefährlich sein kann- egal wo in Deutschland! Der Wolf ist überall und vermehrt sich jedes Jahr!
    Es kommt der Tag das ein Mensch zu Schaden kommt – Gott behüte- ein Kind angegriffen wird und dann? Wer soll‘s dann richten ? Die Damen und Herren Tagträumer aus der Politik oder Sabine und Co- SEK – Bundeswehr oder Polizei? Dann kommt der Ruf nach uns Jägerinnen und Jägern! Vielleicht haben wir, nach Ausrottung der Wildschweine, Zeit das nächste Problem für die Gesellschaft zu lösen!
    Ohne Polemik, jeder Wolf muss spüren, das die Nähe zum Menschen schmerzen bereitet- nicht unbedingt 30.06 es geht vielleicht auch mit anderen Mitteln z.B. Gummigeschosse oder ähnlichen, nicht tötlichen Abwehrmittel.
    Sicher ist, das alle Befürworter am Tag des Dramas als erste nach der Vernichtung der Bestien schreien, Politiker ganz vorne.

    Von mir aus kann der Wolf bleiben aber ich wil ihn nicht sehen und auch nicht bis an die Zähne bewaffnet sein um meinem Hobby nachzugehen- ich möchte das ER Angst vor mir hat- noch besser Respekt!

    Jürgen

    Antworten
  26. Der Sollinger

    Mein aufrichtiges Beileid dem Rüdemann und der Familie.
    Vielen Dank für die sehr gute und sachliche Berichterstattung.

    Leider lassen die Kommentare dies auf beiden Seiten zu oft vermissen.

    Antworten
  27. Susanne Thomczyk

    Guten Tag,
    Vielen Dank für diesen äußerst objektiven Bericht vor dem Hintergrund des schrecklichen Ereignisses und dem unsagbar schweren Verlustes des vierbeinigen Freundes, des treuen Begleiters und Familienmitgliedes. Die Liste mit dem, was Ajax für Sie, sehr geehrter Herr Prignitz, und Ihre Familie war, kann sicher jeder nachvollziehen, der schon mal einen Hund hatte. Das Risiko, dass ein Hund „auf der Jagd bleibt“, kann jedoch nur ein Waidmann nachvollziehen: Umso schlimmer ist das, was Sie erleben mussten!

    Sehr geehrte Frau Sabine R.,
    Zur Erläuterung der obigen Situation – niemanden der Beteiligten kennend – :
    Sie kennen das Etkett der Getränkeflasche „Jägermeister“: „ „Das ist des Jägers Ehrenschild, daß er beschützt und hegt sein Wild, weidmännisch jagt, wie sich´s gehört, den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.“

    Der Autor Oskar von Riesenthal (1830-1898), seinerzeit königlicher Oberförster, schrieb dieses Gedicht als Leitsatz für die verantwortungsvolle Jagd.

    Wenn es bei der Ausübung der Jagd nicht eindeutig zu evaluieren ist, ob das Wild erlegt werden konnte, ruft der Schütze einen Hundeführer zur Hilfe. Diese als „Nachsuche“ bezeichnete Unterstützungsanforderung zeugt von Verantwortungsvoller Handlung, da der Schütze sicherstellen muss, ob er das Stück Wild getroffen hat und dieses dann schnellstmöglich zu finden, um dem Stück Wild die letzte Ehre zuteil werden zu lassen – und ja, nennen wir es beim Namen, dieses verwerten zu können. Dabei geht es um Wert und Wertschätzung des Wildes, nicht um irgendeine Trophäe, sondern um das Wildbret. Dazu später.

    Dazu werden Hundeführer wie Herr Prignitz hinzugezogen. An seinem Bericht ist die Professionalität zu entnehmen, die eine solche Nachsuche erfordert. Mit einem Kommando wie z. B. „Such voran“ ist es nicht getan. Selbst der Ausdruck „ Championsleague des Stöckens-Suchens“ beschreibt nicht annähernd den Anspruch an Hund und Hundeführer, den eine Nachsuche an beide stellt.
    Unabhängig von diesem Anspruch an das „Team Nachsuche“: Stellen Sie sich vor, dass Sie einen Anruf bekommen, bei dem Sie gebeten werden, zu helfen; dass SIE und IHR Begleiter gebraucht werden, um einem Tier Leid zu ersparen > Was würden Sie tun?
    Wären Sie bereit 24/7 alle 365 Tage im Jahr aufzustehen – so wie es Ajax und Herr Prignitz getan haben? Ja?

    Angekommen am „Einsatzort“ machen Sie sich mit dem Jäger bekannt, hören aufmerksam seinen Schilderungen zu und entschließen sich dann, Ihren Hund vorzubereiten, um diesen schnallen zu können : D.h. Der Hund fängt an das besagte Stück Wild zu suchen; dabei „darf“ der Hund nur die Fährte des besagten Stück Wildes aufnehmen – KEINE andere, sich nicht von sehr wahrscheinlich Vorkommenden Fährten anderer Stücke und anderen vorkommendem Wildarten ablenken lassen.

    Klingt wahrlich nicht nach „einfach“, oder?

    Es liegt an einer einmaligen Bindung zwischen Hund & Hundeführer, dass sich das Tier „Hund“ nicht ablenken lässt und einzig das verlorene Stück Wild sucht, wobei diese Bindung sicher nicht auf Zwang oder gar Gewalt basiert, denn sonst würde Ihnen gerade eine Bracke „etwas husten“ – und das nicht, weil sie erkältet ist!
    Sie können also mit Recht Stolz sein- stolz sein auf Ihren Hund, der gleichzeitig Ihr Freund, Ihr treuer Begleiter, ein Familienmitglied ist. So wird es Herrn Prignitz ergangen sein : Schauen Sie auf die Such-Auswertung der GPS-Halsung > Fleißiger emsiger Ajax.
    Und dann passiert es: Das GPS Signal verliert sich… Sie grummeln über die Technik : Hunderte von Euro für das Hunde-GPS und dann fällt es aus: Es ist wie beim Mobilfunkanbieter > Funkloch.
    „Gut, passiert“ – Das denken Sie sich – zunächst. Und dann „Ajax macht das schon“, aber jetzt gesellt sich zu der Unruhe in Verbindung mit der Anspannung, die Sie seit dem Anruf erfasst hat, weil Sie dem waidwund beschossenen Stück – dieser Kreatur – gegenüber Verantwortung tragen, Verantwortung ein Leben zu nehmen.
    Das ist Jagd: Verantwortung dem Leben und dem Tod gegenüber. Beides eng miteinander verbunden, aber mit RESPEKT vor beidem: Respekt vor dem Leben und Respekt gegenüber dem Tod. Tod einer Kreatur, um Leben zu ermöglichen: Leben in Form von Nahrung weiterzugeben und damit Überleben zu sichern.

    Das Leben des stück Wildes – wenn auch sekundär- waidgerecht zu nehmen > Das war das Ziel von Ajax und Herrn Prignitz.

    Wie die Geschichte endet, an dieser / seiner derartig bitteren Erfahrung lässt Herr Prignitz uns teilhaben. Dafür muss ihm unser aller größter Respekt gezollt werden! Sein Verlust muss einen jeden mitfühlen lassen, der Respekt vor einer jeden Kreatur hat.

    Liebe Frau Sabine R.,
    Ajax, die Bracke ist ebenso eine Kreatur wie der Wolf eine ist. Steht es Ihnen zu, darüber zu urteilen, dass das Leben einer Kreatur wertvoller ist als das Leben einer anderen Kreatur?
    Sie beschuldigen Herrn Prignitz der Falschdarstellung: Wie sollen denn Ihrer Meinung nach die Verletzungen von Ajax entstanden sein?
    Glauben Sie wirklich, dass Herr Prignitz den obigen Beitrag schreibt, weil er einen Wolf schießen möchte?

    Können Sie neben sich schauen und dabei in die Augen eines Hundes schauen? Ja? Dann scrollen Sie nach oben, nach oben auf die Bilder des toten Ajax. Schließen Sie für einen Moment die Augen – stellen Sie sich für einen Moment vor, IHR Hund würde dort liegen…
    Dann öffnen Sie die Augen und danken Sie dem Schöpfer oder wem auch immer, dass SIE jetzt ggf Ihren Hund streicheln können und überlegen Sie nochmal, ob Ihre Ausdruckswahl korrekt ist?!

    „Abscheulich und armselig“ – Maik nennt es Polemik.

    Ich werte Ihren Beitrag nicht. Ich möchte nur zu bedenken geben, dass vermeintlich „grünes Denken“ ohne Hintergrundwissen über Zusammenhänge in Flora & Fauna, über Abläufe in einem Revier, über die damit verbundene Hege & Pflege ALLER Wildarten und der Jagd im Speziellen wohl kaum möglich ist.

    Jeder Mensch kann und sollte eine Meinung haben!
    Um sich eine Meinung bilden zu können, benötigt man Wissen. Ob man dazu unbedingt ein „Grünes Abitur“ sprich den Jagdschein haben muss, denke ich nicht, aber es macht durchaus Sinn, sich zu informieren: Bei der Ausübung der Jagd geht es keines Falles um „da muss mal was ordentliches kommen“ (Zitat Sabine R.) sondern vielmehr darum, respektvoll und in Einklang mit der gegebenen Natur umzugehen.
    Dazu gehört weiterhin jegliche Klischees wie „der böse Wolf“ als aber auch „alle Jäger sind schießwütige Tiermörder“ aufzugeben.

    Im obigen Beitrag von Herrn Prignitz geht es darum, aufzuzeigen, was sich zugetragen hat und das Schicksal anderen Hundeführern zu ersparen; weiterhin darum, dass nach – sinnvollen – Vorschlägen bzw Maßnahmen gesucht werden muss, damit sich ein solch‘ tragischer Fall nicht wiederholt, weil er sich nicht wiederholen darf.

    Es geht dabei – und daher wohl auch auf „jawina.de“ und nicht in der Zeitung mit vier Buchstaben veröffentlicht – NICHT um eine Auflage oder eine Quote, sondern um einen Beitrag zu einem sinnvollen und nötigen Maßnahmen- Katalog.

    Danke an Herrn Prignitz für diesen Beitrag und
    WAIDMANNSDANK an Ajax.

    An dieser Stelle HERZLICHEN DANK an alle Hundeführer: „Jagd ohne Hund ist Schund“ – DANK

    Antworten
    1. Forest

      Danke Susanne Thomczyk
      für Ihren Beitrag, der endlich mal ohne den, in vielen Foren üblichen, „Niveauverlust“ daherkommt.
      Ein solches Erlebnis ist natürlich sehr traurig für alle Betroffenen, seinen Gefährten so aufzufinden ist ein Albtraum. Wir müssen aber auch feststellen, daß derartige Situationen immer noch die Ausnahme sind. Ich schätze die Gefahr für meinen Hund durch den Straßenverkehr, durch Sauen, durch andere Hunde, ja sogar durch übereifrige Schützen auf Drückjagden um ein vielfaches höher ein.
      Als Nachsuchenführer, der oft in Wolfs(kern)revieren sucht, interessiert mich die Frage: wenn ich es richtig verstehe, hat der Hund brackiert – oder war er auf einer Nachsuche (Hetze)? Ich beginne stets sofort mit dem „Spurt“, wenn ich meinen Hund auf der Suche schnalle, egal ob Wolfsrevier oder nicht. Trotzdem ist der Hund oft außerhalb meines „Hörbereiches“ – das Risiko muß ich eingehen, ist es nicht der Wolf – ist es eine Straße, oder eben die Sau um die es gerade geht.
      Die sehr detaillierte und objektive Beschreibung ist jedenfalls lehrreich und wichtig bei diesem, von allen Seiten überemotionalisierten, Thema. Vielen Dank dem Autor.

      Uns Jägern würde ich dringend empfehlen, die Wolfsdiskussion deutlich zu „entschärfen“ und sie einfach mal ein Weilchen der nichtjagenden Öffentlichkeit zu überlassen, denn dort ist sie längst angekommen und inzwischen werden auch die kritischen Stimmen hörbarer.
      Wir Jäger machen uns nur unnötigerweise sofort des „Wolfshasses“ verdächtig, sobald wir uns auch nur verhalten kritisch äußern – und eine sachliche Diskussion ist momentan offensichtlich nicht möglich – zuviele Emotionen lasten seit Jahrhunderten auf diesem Thema.

      Ein letztes Ho Rüd´ ho für den armen Hund.

      Antworten
  28. V.N.

    Ich habe jetzt mal alle Kommentare gelesen.
    Mein Beileid dem Hundeführer und seiner Familie.
    Vorab zur Info, auch ich bin Jäger und Hundeführer und ich stehe zur Jagd in Deutschland!
    Ja und ich befürworte die Rückkehr des Wolfes!
    Was mich aber stört ist der Umgang mit diesem Thema.
    Kein Wolf ist böse,er folgt nur seiner Natur, aber er ist nun mal ein Raubtier, welches auch gefährlich ist!
    Auch für uns Menschen, zumal wir historisch gesehen zu seinem natürlichen Beute Spektrum gehören.
    Er meidet uns nur weil er im laufe der Jahrtausende gelernt hat dass wir auch eine Gefahr für ihn sein können.
    Und hier ist das Problem!!
    Wir gehen nicht sachlich mit diesem Thema um.
    Auf der einen Seite sind die Wolfskuschler die sich alles schön lügen und die nur Lobbyarbeit für die Naturschutzorganisationen betreiben (Wolf als Aushängeschild schafft gut Spendengelder)
    Und die Knochensammler mit der dicken Kohle die sich nur für dicke Hirsche interessieren sonst aber keine Ahnung von der Jagd haben!
    Der Wolf gehört in das Jagdrecht mit ganzjähriger Schonzeit.
    Gibt es vermehrt grössere Probleme sollten vereinzelt Wölfe auch erlegt werden nach behördlicher Genehmigung. ( keine Scheu vor Menschen oder spezialisiert auf Weidetiere)
    Dann darf nicht lange Diskutiert werden!
    Was wir am dringendsten brauchen sind Lebensräume für alle bedrohten Arten und nicht nur für den Wolf!
    Das geht aber nur wenn wir aufhören uns zu zerfleischen und Jäger Naturschutzorganisationen Landwirte sowie die Politik endlich anfangen zusammenzuarbeiten,ehrlich und offen miteinander umgehen.
    Die Natur gehört uns nicht, wir sind nur ein Teil von ihr.

    Antworten
  29. Oskar

    Mir ist nicht bekannt, dass Wölfe in Deutschland „ausgesetzt“ werden! Kann ich mir auch nicht vorstellen. Meines Wissens sind diese zumeist aus Polen über die Oder oder Neisse „eingewandert“.
    Ausgesetzt hatte man jedoch früher Luchse wie z.B. im Harz.

    Antworten
  30. Ralf

    Hallo meine Damen und Heren
    Ich möcht Hier nur eins Wissen!
    Wer von den Herrn Politikern die Verantwortung
    Übernimmt, wenn der erst Vorfall mit einem
    Menschen vor allem Kinder zur Diskusion steht.
    Der Wolf hat in unserem Land nichts mehr zu suchen. Die Voraussetzungen für ein wildes Raubzier ist nicht mehr gegeben.

    Antworten
  31. U. Speerschneider

    Mein Mitgefühl gilt natürlich dem Hundeführer.
    Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Für mich sieht das Ganze so aus: wer das meiste Geld, die größte Lobby hat oder für zusätzliche Wählerstimmen gewinnen kann, der hat Recht.
    Für mich stellt sich die Frage, was verdient eigentlich der NABU an dieser grauen Kreatur?
    (die nicht vom Aussterben bedroht, auf keiner roten Liste steht, auf der nördlichen Halbkugel überall vertreten ist)
    Und wieviel Geld wir dafür ausgegeben, zum Beispiel für diese fraglichen Dipl. Biologen, die diese graue Kreatur verwalten und beobachten?
    Und wieviel wird oder muss noch an die Landwirte, Schäfer, alle die, die mit Haustieren zu tun haben, bezahlt werden?
    Vom Rotkäppchen Effekt will ich gar nicht sprechen, laut Biologen treffen diese Szenarien nicht ein!
    Ich frage mich wer soll diese anfallenden und steigenden Kosten weiter zahlen? (der Bürger?)
    Kommen wir zu den Jägern. Die sollen zurzeit alles jagen was schwarze Borsten hat. (Denn durch ASP drohen Milliarden an Schäden). Jagen geht aber nur mit Hunden, den Jagd ohne Hund ist schund.
    Wie man aber aus voran gegangenen Kommentaren lesen kann, sollten in Gebieten mit grauen Tieren, keine Hunde eingesetzt werden! (nicht Tierschutz gerecht gegen über den Hunden)
    Was nun????????
    Es gibt nur zwei Lösungen, nach meiner Ansicht:
    Von 84 Millionen Deutschen werden wir mindestens die Hälfte in die Wüste schicken. Dann hat das graue Tier Platz und kann sich bequemer ausbreiten.
    Oder wir machen es wie unsere Großväter und schicken das graue Tier wieder hinter die Oder…………
    Andere Möglichkeiten fallen mir nicht ein, denn unsere Großväter waren doch nicht blöd?
    Aber wie immer sucht man einen Schuldigen und für die Ideologen sind das die Jäger, sie müssen ja nicht für ihre Dummheiten zahlen.

    Antworten
  32. Josephine

    Viele interresante Aspekte wurden beleuchtet. Gewisse sollte man gepflegt überlesen.
    Zunächst auch von mir, selbst Jägerin und Hundeführerin 2x DK. ein herzliches Gefühl der Anteilnahme. Wer Jagdhunde führt und ausbildet, weiß wie viel Zeit,Ausdauer und Geduld in diese Jagdkameraden investiert wird. Ich bewundere ihre Kraft und danke vielmals für die ausführliche Schilderung. Umdenken und Diskutieren in der Jägerschaft und dem NaBu ist erforderlich. Ich habe selbst in dem Bezirk schon vor Jahren Wölfe gesehen.Ihnen und ihrer Familie wünsche ich einwenig Ruhe um geschehenes zu verarbeiten und neuen Mut. Waidmannheil .

    Antworten
  33. Adolf von der Ohe

    Das ist nichts anderes als wenn ein Steinadler einen kleinen Hund als Beute mitnimmt natürlich ist es schlimm für den Hundebesitzer ich würde auch auf Rachegelüste kommen wenn das mein Hund wäre aber das ist Natur fressen und gefressen werden leider werden wir bald nicht mehr dieser Wolfsbesiedlung werden bevor nicht der erste Nabu oder Politiker gefressen wird.
    Mein Beileid dem Hund und Herrchen
    L.g.Ako

    Antworten
  34. Rene Simonowski Mirow Mecklenburg-Vorpommern

    Mein herzliches Beileid und ein kräftiges Waidmannsheil auf Ajax sein letzten Weg.So was zuhören macht mich traurig und wütend zugleich ich habe selbst drei Hunde zwei Teckel und eine HS Hündin es ist ein jammer was so in Deutschland vor sich geht.Mein aufrichtiges Beileid dem Hundeführer u der Familie. Mit freundlichen Grüßen Rene

    Antworten
  35. Ronbi

    Finde den unaufgeregten Umgang mit Wölfen in Schweden, USA, Kanada usw. erstrebenswert. Wird wohl noch lange dauern bis das bei uns in Deutschland möglich sein wird – einen Wolf von seinem Hund runter zu schießen.
    Nicht weil man nichts für Wölfe übrig hat, sondern weil man seinem Freund helfen will.
    Fragt sich sowieso Schaf, Rind, Pferd, Hund und was kommt dann.
    Wann ist der erste Mensch dran?

    Antworten
      1. Sven

        Liegen Ihnen da Informationen vor, über die die Medien nicht verfügen? Ich habe noch nirgendwo von einem Abschlussbericht der Untersuchungen gelesen …

        Antworten
  36. Klaus

    Lieber Jan, danke für deinen ausführlichen und informativen Bericht. Mein und unser Beileid für den Verlust eurer Bracke, stellvertretend auch von allen Hundeführern der BJZ. Wir wissen, dass gerade Bracken eine sehr enge Bindung zu uns Jägern haben. Sie leben meist mit und in der Familie, sind aber auch der beste Partner, den man sich auf der Jagd vorstellen kann. Von daher können wir deinen und euren Schmerz nachempfinden. Ich will mich auch gar nicht in die zum Teil kontrovers geführte Diskussion einmischen. Klar ist für mich jedoch, dass meine und unsere Jagdhunde mir immer wichtiger sind als jeder Wolf der irgendwo umherläuft.

    Es grüßt traurig mit einem Brückenteil

    Klaus

    Antworten
  37. Klaus

    Lieber Jan, danke für deinen ausführlichen und informativen Bericht. Mein und unser Beileid für den Verlust eurer Bracke, stellvertretend auch von allen Hundeführern der BJZ. Wir wissen, dass gerade Bracken eine sehr enge Bindung zu uns Jägern haben. Sie leben meist mit und in der Familie, sind aber auch der beste Partner, den man sich auf der Jagd vorstellen kann. Von daher können wir deinen und euren Schmerz nachempfinden. Ich will mich auch gar nicht in die zum Teil kontrovers geführte Diskussion einmischen. Klar ist für mich jedoch, dass meine und unsere Jagdhunde mir immer wichtiger sind als jeder Wolf der irgendwo umherläuft.

    Es grüßt traurig mit einem Brackenheil

    Klaus

    Antworten
  38. Oskar

    Mir ist aufgrund des Fotos des armen Hundes noch etwas aufgefallen. Kann wirklich ein Wolf den Jagdhund getötet haben? Meines Wissens töten Wölfe durch einen Kehlbiss.
    Hier ist der Hund aber von hinten angefallen worden. Oder änderte der Wolf aufgrund des dicken Halsbandes seine Tötungsstrategie??? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
    Ich halte es eigentlich für wahrscheinlicher, dass der Hund durch agressive Wildschweine getötet wurde. Die angeblichen DNA-Spuren des Leitwolfes können sich durch Anfressen der Hundeleiche ergeben haben.

    Antworten
    1. Ralf

      Der Hundwurde bestimmt vom Blitz getroffen oder hat einen Herzinfarkt bekommen! Genau. Oder er ist an Altersschwäche gestorben und der Wolf ist ihm nur gefolgt und hat abgewartet, bis der Hund von selbst tot umgefallen war. Schon klar. Zitronenfalter falten ja auch Zitronen 😉

      Antworten
    2. Ulli

      Genau, so wird es gewesen sein!! Oder es war ein Jäger und Wolfshasser der Wolf DNA auf den toten Hund verteilt hat….. es ist schwer zu ertragen so eine Scheiße zu lesen was Herr Osker hier schreibt…

      Antworten
    3. JK

      »Ich halte es eigentlich für wahrscheinlicher, dass der Hund durch agressive Wildschweine getötet wurde.«
      Laut Artikel sind keine Schwarzwildfährten und keine Schwarzwild DNS gefunden wurden. Ich halte den Artikel für sehr objektiv und gehe davon aus, daß die »Schwarzwild-Theorie« bzw. Indizien darauf vom Autor nicht unterschlagen wurden, sofern es sie gäbe. Der fehlende Kehlbiß wundert mich aber auch.

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      1. Grimbart

        Dann lest doch noch mal den Artikel. Da wurde vermutet, dass der Hund sich unterworfen hat, allerdings vergeblich. Wölfe töten nicht zwingend durch einen Kehlbiss. Das Cuxlandrudel treibt Rinder einfach in Gräben aus denen sie sich dann nicht mehr befreien können und fressen die lebenden Rinder dann einfach an ohne sie zu töten.

        Antworten
        1. Thomas

          So finden wir hier tote Elche und Wapities, disemboweled, in Deutsch, ohne Eingeweide.
          Da gab‘ es mal ein Video auf Youtube wo ein Wolfsrudel einen Wapiti verspeisst der noch ziemlich viel Leben in sich hat. Also bitte nicht solchen Schwachsinn verbreiten Oskar, with all due respect!

          Ich glaube dem Autor sehr wohl, dass sein Hund versucht hat durch Unterwuerfigkeit sein Leben zu retten vor dem grossen ‚Hund‘. Woher sollte er auch wissen, dass er es hier mit einem anderen Kaliber zu tun hat?

          Wie oben berichtet, mein Dackel weiss bescheid, wenn der Kojoten oder Wolfswitterung aufnimmt klemmt er die Rute zwischen die Laeufe und kommt zurueck. Er ist konditioniert … ansonsten sucht er auch Schwarzbaeren nach.

          Antworten
  39. Ich

    Wird der Hund zur Jagt eingesetzt, ist er immer gefährdet. Jeder weiß das.
    Auch Keiler können einen Hund zerreißen. Oder Dachse können ihm im Bau das Augenlicht nehmen.
    So ist halt die Natur.
    Ein Eindringling, wie der Hund des Jägers ist halt am meisten „Fehl am Platz“.
    Ich hab auch Jäger in meiner Verwandtschaft.
    Die sind allerdings nicht so weinerlich.
    Man muß einfach alles bis auf Rehe und Wildenten ausrotten, die Natur sicher und bequem machen.
    Dann kann nichts mehr passieren.

    Antworten
  40. Frucht, Christoph

    Wir haben inzwischen inder Bndesrepublik Deutschland mehr Wölfeals in Schweden und in USA. Brauchen wir sie wirklich so dringend, dass wir, tief gebeugt, Wolfsbegeisterung klatschen ?? Warum wurden sie denn einst so heftig verfolgt ? Uns jetzt stellen wir unsere Bemühungen zu Viehaltung in Frage, weil die so mit den Wölfen gar nicht mehr möglich ist ! Also doch Massentierhaltung in Ställen an die kein Wolf mehgr rankommt ? Wenn ich mit meinem Schweißhund bei meinen vielen Arbeiten einem Wolf begegne, weiß ich, was tun ist. Meine erfahrene Hüdin bekommt in meinem Beisein kein Wolf !

    Antworten
  41. Ich

    Wird der Hund zur Jagt eingesetzt, ist er immer gefährdet. Jeder weiß das.
    Auch Keiler können einen Hund zerreißen. Oder Dachse können ihm im Bau das Augenlicht nehmen.
    So ist halt die Natur.
    Ein Eindringling, wie der Hund des Jägers ist halt am meisten „Fehl am Platz“.
    Ich hab auch Jäger in meiner Verwandtschaft.
    Die sind allerdings nicht so weinerlich.
    Man muß einfach alles bis auf Rehe und Wildenten ausrotten, die Natur sicher und bequem machen.
    Dann kann nichts mehr passieren.

    Antworten
  42. Monika Oberer

    Lieber Jan
    Der verlust eines Familienmitgliedes (und das ist der Hund)ist immer eine traurige Angelegenheit.Und unter solchen Umständen einen Freund verlieren tragisch.
    Mein Beileid.
    Eine Brackenhalterin aus der Schweiz.

    Antworten
  43. Jutta

    Unser Beileid und Mitgefühl dem Herrchen und der Familie. Als jetziger Besitzer eines Jagdhundes, DL, vorher zwei RT,einer davon mit Namen Ajax, können wir einen so tragischen Verlust schmerzlich nachvollziehen. Es ist nicht schlechthin nur ein Tier, sondern Freund, Kumpel, Weggefährte und aufrichtiger Kamerad. Die Jäger haben im Allgemeinen nichts gegen die Wölfe, aber im überschaubaren Maße und nicht in unkontrollierbaren Massen! Was SabineR. und Doris O. hier von sich geben ist erschreckend.Da geht mir das Messer in der Tasche auf.Wahrscheinlich sind das auch 2 solche Menschen die einen Kraftfahrer, welcher einen Wolf, unbeabsichtigt, überfährt, sofort lebenslänglich hinter Gitter stecken würden, aber einen Sexualtäter, der sich an wehrlosen Kindern vergreift noch begnadigen, da sie ja mit Sicherheit eine schlechte Kindheit hatten. Hier trifft das Sprichwort zu „es ist schlimm wenn dumme was zu sagen haben, aber noch schlimmer wenn sie abfangen fleißig zu werden“.Wollen wir warten bis das kleine Rotkäppchen und die alte Großmutter dem Wolf zum Opfer fallen? ?? Was kommt als nächstes – ein geklontes Mammut?

    Großen Dank und Achtung Frau Susanne Thomczyk
    Sie hat die ganze Situation fachgerecht und sachlich beurteilt.

    Antworten
  44. Oskar

    Ich bin völlig entsetzt über solch unsachlichen Kommentare. Es geht mir nicht darum, den Wolf von der Schuld freizusprechen sondern um die Wahrheit. Für mich stinkt hier etwas gewaltig!
    Die Tatsache, dass der Wolf mit einem sog. Kehlbiss tötet ist zutreffend. Welchen Nachweis gibt es – außer der DNA – dass der Wolf tatsächlich der Täter ist.
    Im Übrigen müsste es hier auch eine sog. Netiquette geben und Beleidigungen muss man sich auch nicht gefallen lassen!

    Antworten
    1. Ulli

      Herr Oskar, Sie wollen Verhaltensregeln? Unsachliche Kommentare schreiben Sie. Haben Sie den Artikel gelesen? Scheinbar nicht. Verschonen Sie uns mit weiteren an Schwachsinn grenzenden Kommentaren. Sie wandeln hier die Vorgänge ab, so wie sie es gerne hätten…“ Vom Wildschweinen getötet“. Informieren sie sich über den Wolf und seine Art zu jagen und zu töten. Dann werden Sie es evtl. selber merken.

      Antworten
    2. Grimbart

      Ein Kehlbiss ist nicht zwingend notwendig. Wozu, wenn durch Blutverlust in einem vorherigen Kampf z.B. eine Ohnmacht eingetreten ist? Der Wolf denkt nicht: „Jetzt muss ich das Leiden durch einen Kehlbiss aber schnell beenden“, nein, der fängt einfach an zu fressen, wenn keine Gegenwehr mehr stattfindet, auch bei lebendigem Leib. So ist Natur eben, gnadenlos. Von edel und was weiß ich noch dem „Krafttier“ Wolf alles noch zugesprochen wird, kann überhaupt keine Rede sein, denn das sind von Menschen verteilte Attribute, die es in der Tierwelt einfach nicht gibt.

      Antworten
  45. Hans-Georg

    Es ist mehr als bedauerlich und schade um den Hund. Als Stöberhundführer ( Deutscher Wachtelhund ) habe ich seit langem damit gerechnet das so etwas in Deutschland passieren würde.
    Leider liegt die Lobby in unserem Land bei der Stadtbevölkerung und nicht bei der Landbevölkerung. Es ist leicht immer die Jäger zu beschimpfen, wenn man von Natur so gut wie keine Ahnung hat, Was allerdings die selbsternannten Fachleute, unter anderem auch sogenannte Wolfsexperten ( die wahrscheinlich Jahrzehnte mit diesen Tieren zusammengelebt haben und dadurch zu Experten wurden ) ziemlich sicher abstreiten werden. Eventuell sollte man sich im Vorfeld selber Schlau machen, durch Fachliteratur von Leuten die diese Tiere und ich rede hier von Großraubtieren mitten in Deutschland, über Jahre in freier Wildbahn studiert haben.
    Sollte im Zoo jemand bei starker Besucherzahl, das Wolfsgehege öffnen, würde sicherlich eine Panik ausbrechen und das wegen angeblich so harmlosen Tieren die dem Mensch ja nicht gefährlich werden.

    Interessante Artikel von Leuten die wirklich Erfahrung mit diesen Tieren haben, kann man hier lesen.

    wolfeducationinternational.com/prof-geist-der-ursprung-vom-mythos-uber-den-harmlosen-wolf/

    lutzmoeller.net/Wild/Wolf/Geist.pdf

    lutzmoeller.net/Wild/Wolf/Woelfe%20in%20Frankreich.pdf

    Antworten
  46. Joerg

    Sorry jeder Hundeführer der mal ein treuen Gefährten verloren hat kennt das Gefühl. Einfach nur …….. Bin trotzdem der Meinung das die Verantwortlichen dafür gerade zu stehen haben da steht uns allen noch was bevor. Wir Jäger müssen uns auch wehren und nicht nur für alle die Bösen und Lösung sein!

    Antworten
  47. Ich

    Monika Oberer,
    ich komme „vom Land“, da hat man ne andere Einstellung als ihr Stadtmenschen.
    Wir haben/ hatten Gänse, Enten, Pferde, Hühner, Hunde, Katzen, Kaninchen, Schweine…
    Jedes Tier erfüllt seinen Zweck.
    Aber als Familienmitglied hats keiner geschafft.
    Nicht einmal die Schweine, obwohl sie dem Menschen so ähnlich sind.
    Zwischen Mensch und Tier kann bei uns zum Glück immer noch unterschieden werden.
    Sein Jagdhund hat das gemacht, was er sollte, da braucht man doch als Außenstehender nicht jammern.

    Antworten
  48. Dirk

    So was kann ich leiden, ihr Tierschützer seit doch die ersten die den Jäger beschuldigen wenn mal der kleine ***** vom Spielen nicht nach hause kommt

    Antworten
  49. Gottfried Kernecker

    Ich schreibe aus Österreich, bin seit fast fünf Jahrzehnten als Züchter und Führer von Brandlbracken im Jagdhundewesen tätig. Auch bei uns in NÖ haben die Wölfe den Truppenübungsplatz Allentsteig „entdeckt“ (die müssen wohl ein GPS eingepflanzt haben!) und haben es seit 3 Jahren auf mindestens 12 Individuen gebracht, wobei sicher von den 2 Würfen (4 und 6 Welpen !) die Jungen schon das Rudel verlassen mussten – also kann man von 20 Wölfen ausgehen!!! Ich habe den Damen und Herren vom WWF geschrieben, wenn sie Kinder hätten, die im Winter in der Finsternis ca. 1 km zum Schulbus gehen müssen, oder ein Haushunderl hätten, der von einem Wolf angefallen wird???
    Die ungeheuerliche Antwort, die das ganze Dilemma der unwissenden Stadtbevölkerung aufzeigt: Gott sei Dank habe ich keine Kinder (!) und keinen Hund (!). So lange es solche sogenannte Tier- und Naturschützer gibt, werden sich die Wölfe in unserer Kulturlandschaft bestens entwickeln können – bis eben mal ein Menschlein dran glauben muss! Und so lange den Politikern nur wichtig ist, was der Partei nützt, wird sich das Dilemma weiter ungehemmt entwickeln können – bis sich die Entwicklung nur schwerlich bremsen lässt, wie bei Fischotter und Biber! Auch die sogenannten Gutmenschen vermehren sich wie Wolf und Co.!

    Antworten
  50. Franka

    Das ist eine sehr traurige Geschichte!
    Aber die Hunde können auch nach einem Wildschwein Angriff sterben, oder werden überfahren beim Rotwild verfolgen.
    Gefahrlos leben die Jagdhunde eben nicht.
    Der Text ist sehr gut und verständlich geschrieben !

    Antworten
  51. Rainer

    Mein Beileid der Familie und dem Hundeführer. Es fehlt bei aller Begeisterung für und gegen den Wolf ein ganzheitliches und rechtlich bindendes Konzept. Warum haben wir in Deutschland gesetzlich geregelt rotwild freie Gebiete? Warum wird alles Rotwild in diesen Gebieten geschossen?Was für den einen recht ist muss für den anderen nur billig sein. Also könnte man in entsprechenden Regionen für einen, dem Biotop angepassten Wolfsbestand sorgen. In anderen Regionen oder Gebieten eben nicht. Wenn man denn will…

    Antworten
  52. Franka

    Das ist eine sehr traurige Geschichte!
    Aber die Hunde können auch nach einem Wildschwein Angriff sterben, oder werden überfahren beim Rotwild verfolgen.
    Gefahrlos leben die Jagdhunde eben nicht.
    Der Text ist sehr gut und verständlich geschrieben ! Tut mir sehr leid …

    Antworten
  53. Aika

    Lieber Ajax, du warst ein wundervoller Gefährte und erstklassiger Jagdhund. Ein Weidmannsheil und lautes „jiff-jiff“ von deiner Schwester Aika. Unsere Gedanken sind bei euch, lieber Jan und lieber Carsten.

    Antworten
  54. Rickler

    Ichkann da wirklich mitfühlen. Es geht nicht das der Staat uns Abschüsse aufbrummt die nicht zu erfüllen sind und zusätzlich Wölfe in unser Revier bringt. Auch wir in Oberbayern haben jetzt Wölfe da . Da muss ich sagen was der Staat sagt, nur ein totes Reh ist ein gutes Reh . So und das münzen wir um in , unrein toter…. ist ein guter …. . Ich glaube das wir alle hinter dem stehen. Der Wolf ist heute in unserer Zeit nicht mehr tragbar da wir diese Flächen nicht haben so in Russland diese vorhanden sind. Wir müssen uns wirklich auflehnen gegen dieses Vorhaben und der Wolf gehört wieder ins Jagdrecht mit Abschusszeiten ohne Beschränkung. Wir Jäger bilden unsere Hunde selber aus , die für uns wichtig sind und auch zur Familie gehören. Ich meine ich setz mich da in eine Nessel , aber so geht es nicht weiter. Aber Kommentare die ohne Fachwissen abgegeben werden von gewissen Naturschützern sind unterste Gürtellinie .
    Mein aufrichtiges Beileid

    Antworten
  55. Wolfgang Schütze

    Ich jage in einem Revier, das vom Wolf vollkommen beherrscht wird. Von ehemals gutem Wildvorkommen, ist nur noch wenig zu spüren. An meinen geführten Jagdhunden, konnte ich immer erkennen, dass der Wolf anwesend ist. Die alte Feindschaft, steckt in den Genen. So wie ein guter Hund vor einer abgestreifter Schlangenhaut vorsteht, zeigt er auch den anwesenden Wolf an. Aus diesen angewölften Erfahrungen, haben unsere Hunde gelernt. Zu viel Mut, ist bei der Begegnung mit dem Wolf, für unsere Jagdhunde, meist immer Tötlich. Darum die Frage : Wo soll das hinführen, wenn der weiteren Ausbreitung des Wolfes, kein Einhalt geboten wird?

    Antworten
    1. Grimbart

      Dahin, wo die Jagdgegner uns gern hätten. Sie sehen im Wolf nur ein Vehikel die Jagd abzuschaffen und wer die Flinte ins Korn wirft gibt ihnen recht. Den Wolf werden wir nicht wieder los, sondern werden uns mit ihm arrangieren müssen, ob man nun will oder nicht.

      Antworten
  56. Nitram R.

    Auch ich möchte dem Hundehalter mein ehrliches Mitgefühl aussprechen. Danke für diesen unglaublich sachlichen und doch berührenden Bericht, der nicht wie so oft (siehe einige Kommentare) in solchen Situationen abgleitet. Ich glaube hier spricht ein Hundeführer mit einem gesunden Verhältnis zu Jagdhunden.

    Auch ich habe schon einen Hund verloren, in den ich viel Arbeit und Liebe gesteckt habe. Das war ein schwerer Moment.

    Und doch mache ich niemandem einen Vorwurf. Sie war ein Jäger, ein Freigeist, ein Hund mit Passion und Leidenschaft. Soll ich nun dem Reh einen Vorwurf machen, dass es meine Hündin verleitet hat? Oder soll ich für die Abschaffung der Bahn demonstrieren, weil deren Linie nun zufällig auch den Wechsel des Rehs querte?

    Nein, ich wäre ein schlechter Verlierer, wenn ich meine Hunde nicht mehr springen lasse, sie nicht mehr den Himmlischen Genuss der freien Jagd spüren lassen würde, nur weil es Gefahren gibt. Ich bin kein Helikopter-Hundeführer. Sie war eine Freundin, ja, aber kein Familienmitglied. Ich habe sie geliebt, doch es war ein Tier, ein Werkzeug und Gefahr war ihr zweiter Vorname. Ihr Tod macht mich traurig und doch weiß ich, dass das der Preis ist, den ich zu zahlen habe. Sie hatte ein gutes Leben.

    Ich bin Jäger, ich habe Macht über Leben und Tod. Aber ich bin nicht Gott, wer bin ich denn, dass ich einem anderen Jäger, der ebenso ein Geschöpf der Natur ist und der nur wieder zurück kehrte, dieses Recht absprechen will. Es wird gefährlicher? Ja, die Welt ist gefährlich, sie gerät gerade aus den Fugen, an allen Enden. Aber die Wölfe sind wahrlich ein kleines Problem, vielleicht nur Konkurrenten. Sie ändern die Ordnung, zwingen uns uns anzupassen. Das ist unsere Herausforderung, wie der Autor es gesagt hat.

    Antworten
    1. Stefan

      Mit Abstand der empathischte und sachlichste Kommentar – Respekt!

      Genau so empfinde ich und führe meinen JR bis zu seinem Ende, und den Nächsten ebenso, …..

      Und ich möchte noch eins hinzufügen: Die Wanderung der Tierarten von Osten nach Westen zeigt eben genau, daß wir hier alles versucht haben, die katastrophalen Zustände der 70ziger umzukehren – als Jäger UND Bürger – MIT ERFOLG!
      Ich kann mich noch gut an die farbenfroh schillernden Flüsse erinnern … die zuhauf toten „Singvögel“ nach dem Einsatz von DDT ….
      Die Wölfen siedeln hier nicht, weil sie uns schaden wollen, sondern weil wir mit Umsicht und Herz, Verstand und Verantwortung die Hege und Pflege unserer Landschaft vorangebracht haben. WIR haben diese ökologischen Nischen geschaffen, die die Wölfe nun – wieder – besetzen.
      So wie die Nischen von den Krähervögeln besetzt wurden, nachdem unserer Greifvögel verschwanden – deren Ausrottung als Kettenreaktion AUCH mit dem Verschwinden der Großräuber einherging, so besetzen die zurückkehrenden Wölfe/Luchse & Bären diese Plätze, WEIL WIR DIESE GESCHAFFEN HABEN.
      Darauf sollten wir stolz sein.
      Es wird in absehbarer Zeit die gegenläufige Bewegung einsetzen – der Rückzug nach Osten – wenn wir uns weiterhin weigern die Zeichen „im Kleinen“ (70% weniger Fluginsekten, steigende Durchschnittstemperaturen usw) zur Kenntnis zu nehmen und zu handeln.
      Jäger werden es zuerst spüren, wenn Gams, Steinbock, Murmeltier verschwinden, die Laubwälder kollabieren, Reh & Hirsch aussterben … nur die Sauen bleiben – dank der Meisfelder … und die Ceyenne’s, die über die Steppe brettern.
      Statt Dankbarkeit & Stolz herrscht Angst, traurig finde ich dies.

      Antworten
  57. Dieter Feilke

    Wenn wir ca.378000 Jagerischen in diesem unserem Land , für ein Jahr die Kanonen im Schrank lassen, haben unsere sich selbst ernannten PROFIS mit Sicherheit ein ganz dickes
    Problem!

    Antworten
  58. Dieter

    Wenn wir ca.378000 Jagerischen in diesem unserem Land , für ein Jahr die Kanonen im Schrank lassen, haben unsere sich selbst ernannten PROFIS mit Sicherheit ein ganz dickes
    Problem!

    Antworten
  59. Dawid Szulc

    In diesen schweren Moment möchte ich Euch mein aufrichtiges und tief empfundenes Beileid aussprechen.Jäger aus Polen

    Antworten
  60. Gerhard Müller

    Fünf Wochen streikten unsere Kindergärtnerinnen (Erzieherinnen) um 25 -50 Euro (brutto) mehr im Monat zu verdienen. Millionen Euro (mit steigender Tendenz) verschlingt die „Wiedereingliederung des Wolfes“, das Wolfsmanagement, das Untersuchen der Todesursache, die Schadensfeststellung und der Schadensausgleich… . Müssten die wenigen Wolfsbefürworter zur Eingliederung, diese Kosten übernehmen, so wäre das Problem sehr schnell gelöst. Mit ihrem Privatvermögen, falls vorhanden, sollten sie zur Rechenschaft gezogen werden. Weshalb soll ich mit meinen Steuerzahlungen das Vergnügen von wenigen experimentierfreudigen, sogenannten, Wolfskenner und Verhaltensexperten finanzieren? Wo liegt der Nutzen für die Gesellschaft bei diesem Raubtier?, welches noch dazu frei herum laufen darf, auch in Siedlungen. Hunde müssen an die Leine, auch mal mit Maulkorb, sogar der Kot muss aufgesammelt und entsorgt werden (Hundeverordnung der Kommunen)!! Für Wölfe gilt dies nicht.
    Der Waldkindergarten: Es ist wie im Zirkus!! nur mit vertauschten Rollen: Die Kinder in der Manage, die Wölfe, geschützt durch einen hohen Stahlgitterzaun vor den Kindern, außen!! – Verkehrte Welt. Geht es dem Esel zu gut – geht er auf‘ s Eis!!!
    Unsere Vorfahren; alles sehr dumme Menschen – ohne Lebenserfahrung- , drängten den Wolf raus und wir lebten seit her sehr gut damit.
    Nicht immer auch sind die Wölfe jung und fidel. Was frisst denn eigentlich ein in die Jahre gekommener Wolf, geplagt von Rheuma, auch fehlt bereits der eine oder andere Reiß- bzw. Fangzahn und er ist nicht mehr so schnell auf den Läufen, dass er Wild- oder auch Weidetiere reißen könnte, aber dennoch nicht sterben möchte??
    In meiner nordfränkischen Heimat, in welcher alle 3 km ein Kirchturm steht, wird er wohl satt werden. Leere Kinderwägen? Leere Rollatoren? Was haben wir Menschen dem Wolf entgegen zusetzen? Körperliche Stärke, Reiß- und Fangzähne, ein dickes Fell, lange – kräftige Krallen, hohe Fluchtgeschwindigkeit??
    Für mich ist die Eingliederung des Wolfes versuchter Mord mit Ansage!!!

    Antworten
  61. Hans-Jürgen Herrlinger

    Wie lange müssen wir uns noch dieses hanebüchene Geschwafel selbsternannter Naturfreunde und Tierschützer aus der Großstadt anhören. Das die Bracke durch einen Wolf getötet wurde ist schlimm. Dieser Angriff auf den Jagdhund ist nur das Glied in einer Kette von weiteren unzähligen Angriffen auf Hunde aller Art, einschließlich Nutz- und Weidetieren durch den Wolf, die uns noch hinreichend beschäftigen werden. Alles Probleme, die keiner will und keiner benötigt.
    Valerius Geist, ein bekannter Wildverhaltensforscher aus Kanada hat in einem veröffentlichtem Artikel treffend bemerkt, dass die Wiederansiedlung des Wolfes in einer entwickelten Kulturlandschaft, wie sie in Mitteleuropa nun einmal existiert, unweigerlich wieder zur Ausrottung dieser Tierart führen wird.
    Ich übertreibe nicht, wird ein Kind am Bus-Wartehäuschen angegriffen, bricht der gesamte Wolfs-Konstrukt schlagartig zusammen.
    Lassen wir es nicht dazu kommen, erheben wir unsere Stimme. Wie lange müssen wir uns noch weiß machen lassen, dass der Wolf eine Bereicherung unserer Artenvielfalt ist.
    Ein Jäger aus Sachsen-Anhalt

    Antworten
  62. Pierrot

    Der Wolf ist zurück- das Ende von Stöbern und Brackieren absehbar?
    Wie war das eigentlich früher, als er noch heimisch war?

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    1. Grimbart

      Da hat man anders gejagt, die meisten nämlich gar nicht, denn es blieb dem Adel vorbehalten. Denen war es relativ egal wie viele Hunde bei ihrem Vergnügen auf der Strecke blieben. Die meisten unserer Jagdhunderassen sind keine 150 Jahre alt.

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  63. Tom

    Ich bin erstaunt wie viele selbst ernannte Experten sich wieder zu Wort melden.
    “ Der Elefant will der Biene wieder mal das Fliegen bei bringen“

    Mein aufrichtiges Beileid an die Familie

    Im Dienste seines Meisters “ SEMPRE FIDELIS“

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  64. Dieter S.

    Erstmal mein aufrichtiges Beileid zum Verlust von Ajax. Ich führe eine Tiroler Bracke und kann mir vorstellen wie schwer ein solcher Verlust ist.
    Danke auch noch für den ausführlichen Bericht.

    Mit den Anfeindungen von sogenannten Naturschützern muß man als Jäger leben. Wir sind ja meist die bösen Mörder und sind Schuld wenn es dann irgendwann z. B.
    keine Rehe mehr gibt. Aber wer macht den Abschußplan? Wenn dann wieder ein Problem wie etwa die afrikanische Schweineseuche kommt, dann sind wir plötzlich wieder die Guten.
    Beim Wolf wird es genau so sein. Wenn dann mal ein Mensch angefallen wird und es zu viele werden, dann sind wir wieder gefragt.
    Vielleicht könnte man ja auch so eine Art Wildschadensübernahme einführen, also wenn ein Mensch zu Schaden kommt, haftet der Jäger mit seinem Vermögen.
    Das wäre unseren Politikern und Wolfsfreunden bestimmt ganz Recht.
    Warum darf eigentlich das Rotwild nur in bestimmten Gebieten stehen und der Wolf hat überall freie Bahn?
    Wenn man mit manchen Naturschützern, Jagdgegnern und Wolfsbefürwortern spricht, sind die der Meinung man brauche mit dem Wolf ja keine Jagd mehr.
    Die Natur regle ja dann alles alleine.
    Wir Jäger könnten ja dann die Jagd ruhen lassen.
    Wie lange wird es dauern bis uns die Füße geküsst werden, nur das wir wieder jagen?
    z.B. wird der Wolf das Schalenwild nicht in angemessener Zahl dezimieren ( außer es gibt ihn in Massen).
    Bald wird es sehr viel mehr davon geben, die ja auch die Straßen queren und mehr Unfälle verursachen.
    Vielleicht braucht dann ein Wolfsbefürworter des öfteren eine Autowerkstatt oder ein neues Auto (oder die Kaskoversicherung steigt).
    Eventuell sitzt er auch nach dem Unfall im Rollstuhl ( ist dann auch ein leichtes Opfer für den Wolf)
    Er kann dann auch noch den Kadaver von Straßenrand entfernen oder das verletzte Wild nachsuchen, um es von seinem Leiden zu befreien.
    Dies ist nur ein kleines Beispiel.
    Die meisten Bürger wissen gar nicht, was ein Jäger alles für die Gesellschaft macht und denken nur wir erschießen alles was uns vor die Büchse kommt.
    Noch dazu, was wir Jäger an eigenem Vermögen dafür einsetzten, von der Arbeitszeit (z.B Hundeausbildung) ganz zu schweigen.
    Wir Jäger haben eine schwere Prüfung hinter uns, die auch den Naturschutz mit einschließt.
    Hat ein Naturschützer dies auch?
    Die Jagdgegner sollten erst mal ihr Hirn einschalten, bevor sie über uns Jäger herziehen.

    Sollte ich mal in die Situation kommen, das mein Hund von einem Wolf angefallen wird werde ich nicht zögern ihm zu helfen.
    Im Notfall mir der Kugel.

    In Gedanken an Ajax und seiner Familie.

    Dieter S.

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    1. Ralf

      „…Vielleicht könnte man ja auch so eine Art Wildschadensübernahme einführen, also wenn ein Mensch zu Schaden kommt, haftet der Jäger mit seinem Vermögen…“
      Ein solcher Vorschlag ist das Letzte, was die Jäger brauchen! Naturschutzverbände sammeln Spenden und Gelder unserer Regierung und der EU unter dem Banner der Wölfe und die Jäger, die davon nichts haben, sollen für Wolfschäden mit ihrem Vermögen haften? Mit Sicherheit nicht!

      Und:
      Wölfe werden in Kanada von Hunden runtergeschossen. Das Selbe sollte auch bei uns rechtens sein. Unstrittig ist, dass der Hund „Eigentum“ ist. Wenn man dann noch den Wert eines ausgebildeten Jagdhundes als „erheblicher Sachwert“ mit mindestens 750 Euro veranschlagt, dann sollte auch der Schuss auf einen oder mehrere Wölfe im strafrechtlichen Sinn gerechtfertigt sein. Da wäre die Notstandshandlung drin, wenn ich nicht falsch liege.

      Zur Grenze des „Bedeutenden Sachwertes“:
      https://community.beck.de/2011/01/23/315-b-und-c-stgb-wertgrenze-ab-750-euro-bei-sache-von-bedeutendem-wert

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      1. Dieter S.

        Hallo Ralf zu“ „…Vielleicht könnte man ja auch so eine Art Wildschadensübernahme einführen, also wenn ein Mensch zu Schaden kommt, haftet der Jäger mit seinem Vermögen…“ Hast du wohl falsch verstanden daß dies mein Vorschlag sei.
        Aber ich traue das unseren Politikern zu so was zu machen und wir Jäger sind wieder die Dummen.
        Ist doch beim Schwarzwild ähnlich, Wildschaden soll meist der Jäger bezahlen.
        Dieser versucht alles um die Sauen zu dezimieren, aber wenn du eine Schußschneise im Mais möchtest dann jammert der Bauer, weil
        durch den Ernteausfall seine Existenz gefährdet ist.
        Vielleicht denken sie mit der Afrikanischen Schweinepest bald anders.

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  65. Don

    Der Bericht ist wirklich neutral und objektiv gehalten, dafür gibt es von mir Anerkennung. Die Kommentare präsentieren leider in der Mehrheit die Meinung vieler von Jägern, die mit Schaum vorm Mund zur Wolfsjagd blasen.

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  66. Franky

    Lieber Jan Prignitz,

    zunächst – wir kennen uns, ich muss schon sagen leider, nicht persönlich – mein Aufrichtiges Mitgefühl! Besonders der Schluss Ihres hervorragend sachlichen, informativen und unvoreingenommenen Beitrags, für den ich mich vorweg herzlich bedanken möchte, hat mich sehr berührt. Der Vorgänger meines DD-Jährlings steht heute bei uns auf dem Kaminsims in einem hübschen Lehm-Ton-Gefäß, ich weiß also, wie eng die Verbindung zu unseren ergebensten Jagd- und Hausfreunden sein kann. Und habe deswegen vollstes Verständnis dafür, Ihre Bracke zwar beproben, aber nicht gänzlich auf Nimmerwiedersehen in der Tierpathologie verschwinden zu lassen.

    Die Genauigkeit Ihrer Rekapitulation der Ereignisse und der „kühle Kopf“, mit dem Sie insbesondere vor dem Hintergrund Ihrer emotionalen Betroffenheit daraus schon mal sieben Punkte zur Vermeidung solchen Ungemachs für andere ableiten, finde ich ebenso bewundernswert, wie Ihr Bemühen, damit eine weitere sachliche Diskussion zur Lösung des vermutlich leider noch weiter zunehmenden Konflikts in Gang zu bringen.

    Für Ihren Impuls in die Jäger- und Hundeführerschaft sowie die jagdlich interessierte Öffentlichkeit will ich mich darum wenigstens mit einem kleinen Hinweis bedanken, der eine entscheidende, von Ihnen herausgearbeitete Frage aufgreift: Wie wir es erreichen können, dass die Wölfe Jagdsituationen oder Begegnungen mit dem Menschen als unangenehm wahrnehmen und meiden? Dazu möchte ich daran erinnern, dass Wölfe – wie unsere Hunde – Erfolgslerner sind, und die Nähe zum Menschen und seinem Tun eben immer so lange positiv verknüpfen werden, wie sie damit auf „billigen Fraß“ stoßen. Zur Vertiefung möchte ich daher auf einen kanadischen Emeritus für Umweltwissenschaften erinnern, der sich an der Uni Calgary lange mit natürlichem Wolfsverhalten beschäftigt und ein dazu wesentliches Erkenntnisschema bereits 2007 erstmals veröffentlicht hat. Der Mann, Verweise zu seinen Arbeiten sind so leicht im Netz zu finden, heißt Dr. Valerius Geist. Bezeichnenderweise – böse Ironie des Schicksals? – umfasst sein Schema bis zum ersten Übergriffsverhalten des Wolfes auf den Menschen, ebenfalls sieben Schritte wie die von Ihnen aufgestellten Leitlinien.
    Geist zeigt in seinen Untersuchungen klar und deutlich, dass die einzige wirksame Prävention der Stufen 5 bis 7 (reicht von erste Viehrisse in Hofnähe bis zu ersten ernsthaften, mangels Erfahrung aber noch ungeschickten Angriffen auf Menschen) in einer kollektiven (bezogen aufs Rudel) kontinuierlichen Wolfserfahrung besteht: Bei zu großer Nähe besteht IMMER die Gefahr, dass es knallt und mindestens einer von uns dabei liegenbleibt.

    Das mag hart klingen und mich dem unzutreffenden Verdacht aussetzen, Wolfsgegner zu sein. Aber das bin ich nicht – ich plädiere nur stark für Augenmaß. Und die gegenwärtige Situation, in der Ihre leidvolle Erfahrung einen Höhepunkt bildet, den man auch als „vorletzte Warnung“ lesen kann, zeigt deutlich, dass wir uns diesen Wolfsvollschonungsgedanken um jeden Preis bei unserer Siedlungsdichte in D einfach nicht mehr lange werden leisten können rsp. davon schon längst vorsichtig hätten Abstand nehmen müssen.

    Ihnen von Herzen alle Gute!

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    1. 2cents

      Grausame Bilder und sehr schade um den Hund. Zudem eine gute und ehrliche Dokumentaion, dass Jäger fehlbar sind. In diesem Fall wirklich bedauerlich für den Hund. Zum Ausdruck kommt in dieser ehrlichen Dokumentation doch, dass Jäger zum Teil doch nicht die allumfassenden Naturversteher sind oder wider besseren Wissens ihre eigenen Hunde für ein bisschen Jagdspaß opfern. Warum muss ein einzelner Jagdhund in einem bekannten Wolfsgebiet geschnallt werden? Wenn man einen Hund auf der Autobahn aussetzt, wundert es ja auch nicht, dass er überfahren wurde und schafft deswegen die Autos ab. Die Schuld trifft hier auch nicht die Autofahrer (welche in dieser kleinen Parabel die Wölfe sind), sondern allenfalls diejenigen, die den Hund nicht vor den Autos bewahrt haben. Daher liebe Jäger, so ihr etwas für eure Hunde empfindet, schickt sie doch nicht in bekannte Wolfsgebiete und bleibt diesen einfach fern, denn hier kann es tatsächlich vorkommen, dass so ein böses Wölfchen in seinem Revier dann auch einen Konkurrenten angeht. Und lasst das Wild doch dort einfach den Wölfen, gibts auch weniger Wildwechsel und Unfälle, netter Nebeneffekt….

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  67. Frank Müller

    Hallo
    Ich bin selber Jäger und führe einen Rauhaarteckel zur Nachsuche, nicht zum Stöbern.
    Wenn ich unterstelle, daß unsere Wölfe tatsächlich alle aus zugewanderten Vorkommen stammen habe ich nichts dagegen, daß sie hier sind.
    Ich jage selber in einem Wolfsrevier und mit den direkten Folgen kann ich leben. Dazu zählt eine geringere Strecke und eine schwierigere Jagd.
    Allerdings ist es kein Geheimnis, das der Wolf in Mitteleuropa nicht mehr gefährdet ist, ein Austausch unter den verschiedenen Vorkommensgebieten ist hinlänglich belegt.
    Da er nicht gefährdet ist, sich stark ausbreitet und sich sehr schnell vermehrt gehört er selbstverständlich ins Jagdrecht. Und zwar MIT einer Jagdzeit, wahrscheinlich reichen zwei Wochen im Herbst, mit einer bundesweit geltenden Begrenzung und ausschließlicher Freigabe von erkennbaren Jungtieren. Das führt zu einer Bestandsreduzierung, sorgt für Ruhe in den besetzten Revieren, verlangsamt die Ausbreitung, da weniger Jungtiere neue Reviere suchen.
    Außerdem lernen die Wölfe wieder, daß Menschen und deren Hunde gefährlich sind.
    Um es ganz klar zu sagen: MIR GEHT ES NICHT UM AUSROTTUNG!!! Sondern nur darum, den Wolf wie jedes andere Wildtier zu sehen und zu behandeln, was im Bestand gefährdet ist, wird geschützt, auch von uns Jägern. Was in einem gesicherten Bestand vorhanden ist gehört bejagt um einen angemessenen Bestand zu gewährleisten. Das zählt zu unserer Verpflichtung und ist bei anderen Wildarten selbstverständlich und wird lauthals von uns verlangt, häufig von den gleichen Schreihälsen, die es uns beim Wolf verbieten.
    Das selbe gilt übrigens auch für Biber, Kormorane …
    aber jetzt genug der Worte, HORRIDO
    Frank Müller

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  68. Segusier

    Guten Tag!

    Man muss dem Rüdemann danken, dass er nach dieser schmerzlichen Erfahrung sich die Mühe machte und diese chronologische und mit Bildmaterial dokumentierte Abfolge der Öffentlichkeit zur Verfügung stellte. Dies stellt wohl den Albtraum jedes Jagdhundeführers dar.
    Es drängt sich die Frage auf, wann die Verantwortlichen endlich reagieren und einem sachlich und fachlich immer mehr aus dem Ruder laufendem offensichtlich „europäischem Wolfsprojekt“ begrenzend entgegenwirken.
    Auch sind die oben angeführten Vorschläge sehr gut und der Einsatz der jagenden Hunderassen wird zu überdenken sein.
    Der Hund ist in der Ordnung als Rivale bzw. in weiterer Folge als Beutetier des Wolfes anzusehen.
    Ich verstehe mich ebenso wie die meisten ernst zu nehmenden Jäger und Landnutzungsgruppen nicht als bekennender Wolfshasser.
    Genauso wie es nicht nur aus forstwirtschaftlichen und ökologischen Gründen angeht überbordende Schalenwildbestände aufzuhegen sollte der Umgang mit dem Wolf und dem restlichen Großraubwild erfolgen.
    Man mag dem Großraubwild gegenüberstehen wie man will, es hat sich der Landnutzung und die Jagd ist immerhin ein Ausfluss von Grund und Boden, unterzuordnen.
    Das für mich als Jäger, praktizierendem Schweisshunde- und Brackenführer, im Sinne einer waid-, tierschutz- und waldgerechten Jagd, der Schutz unserer Jagdhunde heiligste Pflicht ist, sollte Selbstverständlichkeit sein.

    Ho-Rüd-Ho und Brackenheil

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  69. Glossner Johann

    Sehr geehrte Damen und Herren, es erstaunt mich daß dies der erste Angriff auf einen Jagdhund im Einsatz gewesen sein. Angeblich soll auch in Brandenburg und Sachsen mehrfach von Angriffen bei Nachsuchen berichtet worden sein.Zeitschriften Jagd und Hund , Land und Forst und regionale Blätter.

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  70. Bernhard Hoppe

    Wie lange wird noch weggehört von den obrigen.
    Eine Schande.
    Der Wolf zahlt keine Pacht an Kommunen oder andere.
    Wann endlich sind sich die Verbände mal sich einig.
    Wer bezahlt den Geräten Hund.
    Beim Wolf macht man ein Aufriss und bei dem Hund?
    Ist denen doch egal gehtvdene doch am A… vorbei.
    Kein Wunder das keiner mehr den Hund zum Jagdeinsatz zur Verfügung stellt.

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  71. Tanja S.

    Als Frau eines Jagdhundeführers und Frauchen einer Brandlbracke bin ich tieftraurig und sehr bewegt und über unsachliche Kommentare verärgert.
    Mein Mitgefühl gilt der Familie.
    Herzlichst Tanja

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  72. J.Körner

    Ich empfinde diesen sehr objektiv und nicht emotional gehaltenen Bericht sehr tapfer. Ich würde in vergleichbarer Situation wahrscheinlich keinen Bericht liefern sondern gefühlsmäßig handeln, da ich selbst einen Kopov und einen Vorstehhund führe.
    Wenn ich allerdings so einige Kommentare hier lese kommt mir das Grauen. Einen Zusammenhang zwischen Rechtschreibfähigkeit einer nicht in das „Jägerschema“ passenden Kommentarin in einem emotional so stark belastetem Vorfall zu ziehen finde ich vermessen. Einige der Antworter sollten sich aufgrund ihrer grammatikalischen Grundkenntnisse und Formulierungen nicht allzuweit aus dem Fenster lehnen…
    Obwohl…
    Warum finden „normale“ Menschen den Wolf so toll? Kann es sein, daß in unserer komplett durchreglementierten Gesellschaft einige Zwangscharactäre sich mit einer Tierart identifizieren , die machen kann was sie will und diese Personen im Grunde genau dasselbe gern machen würden? Reflektion der eigenen Wunschgedanken auf eine Tierart? Instiktgesteuert ohne Konsequenzen leben können, toll!
    Mein Tip: Bei emotionalen Defiziten einfach eine Kontaktanzeige aufgeben und Partner finden die dabei helfen das auszugleichen. Und nicht, wie in diesem Fall geschehen, den Verlust des geschätzen Jagdpartners und des geliebten Familienmitglieds in den Schmutz zu ziehen. Das nenne ich asoziales Verhalten unterster Güte.

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  73. Ingo Rieckmann

    Oh Oh Oh J. Körner, wer im Glashaus sitzt: Es heißt Charaktere

    Zum zweiten Absatz: Jeder Mensch kann doch auch machen was er will; dazu braucht er sich nicht mit einer Tierart (Sie beschrieben da den Wolf) identifizieren. Es muss eben nur im gesetzlichen Rahmen ablaufen, um nicht Mitmenschen zu gefährden oder zu benachteiligen.
    So eben auch in der Natur und dem oben beschriebenen Fall: Jedes Tier kann machen was es will und die Naturgesetze regeln dieses. Die Gesetze der Natur sind bei Fehlern des einen eben aus menschlicher Sicht etwas rabiat. Kein Grund aber, (mit der Knarre) eingreifen zu müssen.

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    1. J.Körner

      Danke für den Hinweis, das mit der Schule ist schon so lange her. Und seit diesem Hickhack bezüglich Rechtschreibreform ist das Kuddelmuddel nochmals unübersichtlicher geworden.

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  74. Frank Henke

    Ich hoffe nur die Zeitungen und das Fernsehen sind sofort informiert worden um diesen Vorfall aufzugreifen

    Desweiteren würde ich mir wünschen dass unsere Jagdverbände mal sachlich auflisten was diese Wolfs und Luchs Projekte uns alle, ich meine den Steuerzahler Kosten

    Denn dadurch würde die Öffentlichkeit ein seriöses Bild von dem ganzen Geschehen bekommen

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  75. Anja

    Zunächst erstmal mein Mitgefühl an den Hundeführer. Eine sehr traurige Geschichte.
    Was aber für mich irritierend ist, sind die unterschiedlichen Versionen die im Netzt zu finden sind. Unter anderem hier: [Link entfernt, admin.]
    Auch wenn das Ergebnis das Gleiche bleibt, wäre es interessant zu erfahren, wie es zu den unterschiedlichen Versionen kam. Vielleicht kann ein Beteiligter dazu Aufschluss geben. Dies auch gerade im Hinblick auf die Pressemitteilung vom Wolfsbüro, nach der sich der „unangeleinte Jagdhund bei einem Waldaufenthalt vom Hundeführer entfernt hat“.

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  76. Florian Gienke

    Es tut mir leid für den Hund!

    Allerdings sind die aufgezählten Fakten, wie man sich zu verhalten hat in einem Wolfsgebiet mit einem Hund, schon logischerweise länger klar! Es ist erschreckend, dass man jetzt erst diese Erkenntnis erreicht hat und dafür ein Hund sterben musste.
    Hätte man sich nur Ansatzweise mit diesem Thema mehr auseinander gesetzt, wäre dieses so nicht passiert!

    Ich bin selber Hundeführer und wohne mitten im Wolfsgebiet.

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  77. Otto

    Ich bin erschüttert. Der Wolf war in Deutschland ausgerottet. Jetzt wird er geehrt und gepflegt und richtet nur Unheil an. Schafe, Wild, Hunde und was noch alles noch.
    Ich wünsche mir , dass er da bleibt wo er keinem Menschen Leid antun kann.
    Persönlich hätte ich den Verlust meines Hundes nicht so hingenommen. Nur wennn ich diese gesammten Wölfe erledigt hätte, würde es mir besser gehen. Meine Jagderlaubnis hätte ich dann liebend gern abgebenen. Der Wolf hat hier nichts zu suchen. Er war in Deutschland ausgerottet und das soll er auch wieder werden.
    Jährlicher Abschuss !!!!!!

    Antworten
    1. Ingo Rieckmann

      Ein Mensch ist doch nicht zu Schaden – das beschrieben e Leid durch den Verlust der o.g. Tiere, was Sie Otto als Leid und Unheil beschreiben, haben die verantwortungslosen Menschen selbst durch schlechte Betreuung verursacht.

      Mit der an den Tag gelegten Einstellung und dem mangelndem Respekt vor der Natur, sollten Sie meiner Meinung nach den Jagdschein schleunigst freiwillig abgeben – bitte ohne, dass Sie damit wirkliches Unheil anrichten!

      Antworten
  78. Ronbi

    Wie töten Wölfe?
    Auf YouTube gibt es ein Video aus Schweden, in dem ein Wolf, glaube einen Elchhund, angreift.
    Der Wolf ist ruhig und konzentriert, beißt immer wieder zu.
    Der Hund hatte Glück und kam mit dem Leben davon.
    Ist die Beute klein reicht ein Biß.
    Ist die Beute groß und gefährlich wird gehetzt und immer wieder zugebissen.
    Erschöpfung und Blutverlust.
    Es muss also nicht zum Kehlbiss kommen, oftmals wird die Beute noch lebend, gefressen.
    Einen Kommentar in einem Video, in dem ein schon ziemlich lädierter Wolf, ein Bisonkalb immer wieder angriff “ Oft zählt nur der stärkere Wille.“
    Und was läßt ein Wolfsrudel übrig, wenn es nicht gestört wird?
    Meistens nichts.
    Deswegen ist es so eine Sache, seit die Wölfe wieder da sind, noch kein menschliches Opfer.

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  79. Gerhard

    Wir wissen alle das es zwar der erste aber nicht der letzte vom Wolf getötete Hund ist.
    Mit der Jagd setze ich den Hund immer einem Risiko aus. Auf das Konto von Schwarzwild gehen mehr tote Hunde als es von Wölfen sein werden.
    Ich werde aber genauso mit einem Wolf verfahren wie ich es mit einer Sau mache wenn ich bei einem Kampf dazukomme.
    Ich werde meinen Freund mit allen Mitteln versuchen zu verteidigen.

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  80. Frank

    Schade, daß der sachliche Bericht des betroffenen Hundeführers und die vielen fundierten Beiträge von unsachlichen und dummen Kommentaren BEIDER Seiten begleitet werden. Einige „Kollegen“ haben immer noch nicht begriffen, daß sie mit ihren reißerischen und unüberlegten Kommentaren genau das Klischee erfüllen, in das der Jäger im Allgemeinen von den Sabines dieser Welt dann öffentlichkeitswirksam gepreßt wird.
    Ich bin im 34. Jagdjahr und führe seit 40 Jahren Jagdterrier auf Sau und Schweiß. Ich weiß, was der Kollege nach dem Verlust des Hundes durchgemacht hat und wahrscheinlich noch durchmacht und ziehe meinen Hut vor ihm für seinen äußerst sachlich und niveauvoll formulierten Artikel.
    Im Winter 2001/2002 sind mir die ersten drei Wölfe vor dem Auto über die Straße gewechselt. In den letzten Jahren hatte ich hin und wieder kurz aufeinander folgend mehrere Rehwildrisse, dann war wieder ein paar Monate Ruhe. Auch ein örtlicher Wanderschäfer hatte in diesen Zeiträumen immer wieder einzelne Verluste oder niedergerissene Elektrozäune, die er aber bis jetzt zum Glück noch nicht dem Wolf zugeordnet hat. Ich wohne irgendwo zwischen Stuttgart und Nürnberg (keine Angst, mir ist meine genaue Anschrift schon bekannt), wo es offiziell, bis vor ein paar Wochen gar keine Wölfe gab.
    Diesen Herbst saß ich im Halbmond bei Westwind an einem abgedroschenen Maisacker auf Sauen an, als ein Rotte von ca. 20 Stück aus ost in voller Flucht auf mich zu kam und mich in einer Entfernung von weniger als 10 Metern passierte, ohne mich weiter zu beachten. Ein paar Meter dahinter und 50 Meter seitlich versetzt flüchtete ein starker Keiler parallel zur Rotte. Diesen konnte ich eindeutig ansprechen und erlegen.
    Direkt nach dem Schuß war dieser plötzlich von drei Stücken umgeben. Ich dachte zunächst an nachzügelnde Sauen aus der Rotte, konnte im Zielfernrohr dann aber eindeutig Hundeartige ansprechen. Damit hatte sich auch das auffällige Verhalten der Sauen geklärt.
    Die Tiere haben mich zunächst vollkommen ignoriert und haben sich nach mehreren Zurufen eher widerwillig mit dem Wind entfernt (Und genau das habe ich nicht beachtet, wie sich später herausstellen sollte. Ein osteuropäischer oder nordamerikanischer Jäger würde das sicher als Anfängerfehler werten).
    Ich habe den Keiler (130 kg) vor Ort aufgebrochen, weil ich ihn sonst nicht auf den Anhänger bekommen hätte. Nach dem Aufbrechen habe ich mein Auto geholt, das keine 200m entfernt stand.
    Bis ich zurück kam, waren Geräusch und Gescheide spurlos verschwunden! Da wird einem im Nachgang schon etwas mulmig. Die Kameraden müssen mich die ganze Zeit auf relativ kurze Distanz im Blick gehabt haben. Die Trittsiegel habe ich mit Größendokumentation fotografiert.
    Zwei Wochen später wurden in kurzer Abfolge in einer Entfernung von weniger als 30km zwei Nutztierrisse durch zwei verschiedene Wölfe dokumentiert.
    Ich gehöre nicht zu den Jägern, die den Wolf wieder ausrotten wollen. Ich bin mir absolut sicher, daß bisher weder die nun schon mehrfach genannte, rechtschreibgeschwächte Vertreterin der Wofkuschler-Expertenkommission, noch die grünberockten Stammtischproleten einem Wolf in freier Wildbahn derart nahe waren, was ich beiden aus tiefstem Herzen wünschen würde.
    Beide eint ihr mangelndes Wissen über diese Tiere. Das ist es übrigens leider auch, was ich selbst mit beiden Parteien gemeinsam habe.
    Ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen, daß die Tiere, die ich gesehen habe, mich nicht als potenzielle Gefahr wargenommen haben. Die haben so getan, als ob ich gar nicht da wäre, sie haben sich nicht von meinem Schuß auf den Keiler stören lassen, sondern in aller Seelenruhe abgewartet, ob sie nicht doch etwas abstauben können.
    Die Frage, ob sie versucht hätten, mir die Beute abzujagen, wenn ich länger dort verblieben wäre, kann ich nicht beantworten.
    Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, daß sie aus Konkurrenzgründen angegriffen hätten, wenn ich einen meiner Terrier dabei gehabt hätte. Man läßt sich ja nicht von einem fremden Rudel die Beute abjagen.
    Dieses Erlebnis bestätigt die Einschätzung des kanadischen Kollegen zur Konditionierung der Wölfe in Deutschland. Ich möchte sicher nicht zielgerichtet Jagd auf Wölfe machen. So lange deren Anwesenheit dafür sorgt, daß weniger Geocacher, Mountainbiker, Jogger, Langläufer und Reiter abseits der Wege durch den Wald randalieren, und keine Großstadtsabinen mehr „verlassene Häschen und Bambis retten“, teile ich auch gerne den Rehwildbestand mit Herrn Isegrim. Nur muß auch klar sein, daß wir in Deutschland keine wolfsfreien Gebiete mehr haben und unser Verhalten dementsprechend anpassen müssen. Dazu gehört eben auch, daß ich in Zukunft beim Aufbrechen den Wind im Rücken habe und mich öfter mal umdrehe. Für mich selbst kann ich das Risiko emotionslos akzeptieren. Ob ich das auch könnte, wenn meine Kinder oder meine Hunde betroffen wären, steht auf einem anderen Blatt. Hilfreich wäre, wenn der Wolf zumindest glauben würde, daß er Angst vor uns haben muß. Dieses Ziel erreiche ich nicht, wenn ich Sprüche von mir gebe, wie: „Die Wölfe müssen ausgerottet werden“.
    Nachdem der Mensch die einzige Kreatur auf diesem Planeten ist, die denselben systematisch zerstört, kann man ausgerechnet dem Wolf nicht seine Daseinsberechtigung absprechen. Da sprächen -objektiv betrachtet- sicher mehr Gründe gegen uns als gegen den Wolf.
    Es wird so weit kommen, daß man von uns erwartet, Wölfe zu erlegen. Aber dann werden diese militanten Gutmenschen uns auch noch unterstellen, endlich das Ziel erreicht zu haben, auf das wir so lange hingearbeitet hätten, was die hier zum Teil kolportierten Stammtischparolen auch noch zu bestätigen scheinen!

    Herr Prignitz wollte hier sicher nicht polarisieren und sicher auch kein Mitleid heischen. Wir sind uns doch alle des Risikos bewußt, das wir beim Schnallen unserer Hunde eingehen. Und keiner von ums käme auf die Idee, die Schwarzwildbestände ausrotten zu wollen, wenn einer unserer Hunde geschlagen wird.
    So tragisch der Verlust des vierbeinigen Kameraden auch ist, wir wissen, daß das passieren kann. Ich habe in 40 Jahren noch keinen Hund auf der Jagd verloren, aber auch nur, weil ich es einmal noch rechtzeitig in die Tierklinik geschafft habe. Ich weiß, wie schlimm es ist, wenn man zu weit weg ist, um eingreifen zu können.
    Es käme keiner auf die Idee, mir den Jagdschein abnehmen zu wollen, wenn ich dem Hund im Zweifel mit der Feder oder dem Waidblatt an der Sau zur Hilfe komme. Bei einem Wolf wäre ich mir da nicht so sicher. Trotzdem würde ich es wie Gerhard halten (Post vom 02.02.,19:29 Uhr).

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  81. Gerhard Ludolph

    Lieber Jan Prignitz,
    als ich die Bilder deines Ajax gesehen habe, war mein Schreck recht groß. Ich führe eine Finnenbracke welche im Großen und Ganzen die gleiche Zeichnung trägt. Dir und Deiner Familie gehört mein Mitgefühl. Wir führen unsere Hunde zur Jagd, wohlwissend, dass immer etwas passieren kann wenn sie uns Beute zutreiben. Ich habe fast alle Kommentare hier gelesen und bin froh, dass die meisten durchweg mit Sachverstand hinterlegt sind.
    Es wird der Tag kommen, an dem der Wolf in seiner Natur eine Beute reißen wird, über die keine naiven Kommentare zu lesen sein werden, da die Schreiber sich kleinlaut ihr Körnerkissen vors Gesicht pressen und nach Worten ringen, die aber nicht entstehen wollen. In diesem Sinne Waidmannsheil und Brackenheil.

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  82. Wulf-G. Favreau

    Liebe Familie Prignitz, als ich soeben Ihre Geschichte gelesen habe, bin ich sehr traurig geworden. Ich selbst führe seit über 30 Jahren Jagdhunde (z. Zt. eine BGS-Hündin ) und kann sehr gut Ihren Schmerz verstehe, den Sie jetzt empfinden. Es ist so schlimm, das solche Vorkommnisse passieren – und es immer noch keine zufriedenstellende Regelung von den politisch Verantwortlichen getroffen wurden. Aber leider sind diese „Menschen“ ja weder Jäger noch vermutlich Hundebesitzer, so daß ein solch schlimmes Erlebnis, wie Sie es erfahren haben, denen ja erspart bleibt und sie sich deshalb Ihren Schmerz nicht vorstellen oder auch nur ahnen können. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, das Sie bald wieder einen neuen vierbeinigen Kameraden in Ihrem Haus haben und dann wieder viel Freude mit ihm erleben; trotz des Schmerzes um Ihren Ajax, den Sie sicher nie vergessen werden. Obwohl wir uns nicht kennen: herzlichst Ihr Wulf-G. Favreau

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  83. Fury

    Wie haben die bloß die Keule des Hundes im Sarg wieder so hinbekommen ?
    Die ganze Geschichte ließt sich schon sehr merkwürdig und lässt starke Zweifel aufkommen.

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    1. Keule

      Wenn man selbst ein Wort aus dem Grundwortschatz für Drittklässler wie „liest“ nicht richtig schreiben kann, muss man sich nicht wundern, wenn einem vieles rätselhaft vorkommt.

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  84. Stefan

    Sehr aufmerksam habe ich den Bericht und die – zum Teil leider sehr unsachlichen – Kommentare gelesen.

    Natürlich gilt in erster Linie mein Mitgefühl – und vermutlich das meines JR – der Familie von Ajax. Niemand möchte seinen treuen Begleiter verlieren.

    Aber 2 Gedanken möchte ich formulieren – bitte:
    – Der Besitzer ist ein „ausgebildeter“ & „geprüfter“ Jäger in einem ihm bekannten Revier. Also keine Omi, die Ihren kläffenden Sofahund durch den Stadtwald zieht.
    Kein Hundeführer würde nach der Setzzeit seinen Hunde in einem Wildschweinrevier stöbern lassen. Macht er es dennoch, würde jeder mit der Schulter zucken, wenn die Bache den Hund „zerlegt“.
    Kein Jäger in Italien käme auf die Idee in den National Parks mit Braunbär- und/oder Wolfsbestand seinen Hund außer Sichtweite arbeiten zu lassen. Ich habe dort selbst an Wölfen geforscht und weiß warum die Schäfer ihre Herden mit mehren Abruzzen Hirtenhunden schützen.
    Es ist und bleibt die Verantwortung des HundeFÜHRERS, wo und wie er seinen Hund einsetzt.
    – Wir leben in einer Welt, die nur durch ihren Wandel – die Evolution – überhaupt existiert. Was sich nicht anpaßt „stirbt aus“, dies ist das oberste Gebot der Biologie. Dies gilt für Tier- und Pflanzenarten im gleichen Maße wie für „Berufsgruppen“. Durch die Öffnung des „eisernen Vorhangs“ ist der Wildbestand in Bewegung geraten. Endlich wird der Genpool wieder aufgefrischt, endlich kommen jene Arten zurück, die hier Jahrtausende gelebt haben …. tatsächliche Probleme gibt es doch eher mit nichtendemischen Arten, die der Welthandel hier nach Europa verschleppt hat …. auch wenn dies schon für die Römische Besatzungszeit vor Christi Geburt, für die Schafsherden des Mittelalters, die Schwarzdrossel seit 300 Jahren, Eichhörnchen, Elster & Eichelhäher die letzten 20 Jahre usw. galt …
    Die Natur ist nicht statisch … nur wer krampfhaft sich Neuem verweigert, der stirbt aus!

    Nochmals, mein Mitgefühl gilt den zweibeinigen und vierpfotigen Freunden von Ajax.

    Antworten
  85. Enokhunter

    Hier die Version ohne Leichtsinns- oder Fahrlässigkeitskomponente.

    „Auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz (Sachsen) wurde ein Jagdhund getötet. Dies bestätigte Betriebsleiter Franz Graf von Plettenberg gegenüber der Redaktion. Ein Revierförster sei am Dienstagnachmittag mit einer Deutschen Bracke, die er für einen Bekannten in Obhut hatte, bei Holzarbeiten beschäftigt gewesen. Der Hund sei plötzlich davongelaufen und habe im Umkreis wohl laut auf einer Spur gejagt. Man habe die Bracke nach längerer Zeit anhand eines GPS-Senders finden können, allerdings war sie zu diesem Zeitpunkt bereits tot, so Graf von Plettenberg…“

    Es ist anzunehmen, dass Plettenberg weiß wovon er redet. Schließlich verlor er dort vor Jahren seinen entwischten Terrier, der eine Wölfin angriff. Darauf folgte für Jäger und Förster der Leinenzwang während der Ranzzeit.

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  86. T. Schalansky

    Mein Beileid an Euch!
    Wenn ich mir vorstelle meinen eigenen Hund so vorzufinden, ich kann das garnicht in Worte fassen … und dann noch einen so sachlichen Bericht dazu zu schreiben Hut ab.
    Ich möchte nur eine Sache zum Besten geben, gestern las ich einen Bericht zum Thema Wolf. Dazu schrieb Frau Lemke (Die Grünen) ich zitiere wörtlich: „Es gibt keine reale Gefahr für dreijährige Kinder in deutschen Wäldern.“ herzlichen Glückwunsch! Da fehlen mir ganz einfach die Worte. Es sind mittlerweile 32 bestätigte Rudel allein in Norddeutschland! In ganz Schweden sind es gerademal 34 Rudel und die müssen aus Sicherheitsgründen schon bejagd werden. Es ist höchste Zeit den Wolf dem Jagdrecht zu unterstellen. Wer soll denn sonst die Population kontrollieren wenn nicht die Jäger bzw. anerkannten Naturschützer?! Es ist noch nie vorgekommen, dass eine Art die dem Jagdrecht unterliegt je ausgerottet wurde!

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  87. Manfred Sieben

    Mein aufrichtiges Beileid an den Hundeführer und dessen Familie !

    Es hat mich sehr betroffen gemacht ( selber schon Hunde bei der Jagd verloren und kenne diesen Schmerz ) , als ich diesen Bericht gelesen habe ! Vor allem möchte ich den Leuten sagen, die meinen hier ausfallend zu werden , spart euch jeglichen Kommentar dieser Art – wir stehen in der Öffentlichkeit und was ihr hier los lasst , ist Öl ins Feuer gießen !
    Da der Wolf nun mal da ist und ich befürchte , auch weiterhin bleiben wird (durch Gesetz auch noch geschützt ist ) – werden “ böse Zeiten “ auf uns Jäger und Hundeführer zu kommen. Denke auch, der Wolf /die Wölfe sind sehr lernfähig und wenn unsere Hunde mit Glöckchen u.a. ausgerüstet werden, wird der Wolf sehr schnell wissen .. dort ist Beute “ ! Hier ist u.a. der Gesetzgeber und der LJV gefragt und keine Wolfsstreichler die alles verharmlosen und schön reden !
    Ganz ehrlich : … “ ich werde einen Teufel tun, an einer Jagd teilzunehmen , in einem bekannten Wolfsgebiet und meinen Hund den Wölfen u.a. zum Fraas vorwerfen “ !
    Horrido und Waidmannsheil

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