Umweltministerin lehnt „beschränkte Abschussfreigabe“ von Wölfen ab

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat auf die Forderung des Bundesagrarministers Christian Schmidt (CSU) nach einer beschränkten Abschussfreigabe für Wölfe (JAWINA berichtete) reagiert. Gegenüber den Ruhr-Nachrichten erklärte die Umweltexpertin (Hendricks studierte Geschichte und Sozialwissenschaften auf Lehramt und promovierte über die Entwicklung der Margarineindustrie am unteren Niederrhein), die zuletzt mit Forderungen nach einer Elektroauto-Quote und Fahrverboten für Diesel-Fahrzeuge in Erscheinung getreten war, dass die Entnahme einzelner Wölfe, die immer wieder Nutztiere rissen oder sich Menschen gegenüber auffällig verhielten, „ja bereits erlaubt“ sei. Die geltende Rechtslage reiche daher völlig aus, eine „wie auch immer beschränkte Abschussfreigabe“ sei nicht erforderlich. SE

Beitragsbild: Umweltministerin Barbara Hendricks bei einer Veranstaltung zur Eröffnung des Nationalparks Hunsrück-Hochwald. Autor: Jakob Gottfried, Quelle: Wikipedia. Veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported Lizenz.

5 Gedanken zu „Umweltministerin lehnt „beschränkte Abschussfreigabe“ von Wölfen ab

  1. Peter O.

    Damit konnte man doch bei der SPD mit rechnen, denn denen gehen doch die Sorgen und Nöte der Landnutzer und Landbevölkerung am A……. vorbei. Aber wenn es um die artgerechte Tierhaltung wie die Freilandhaltung geht, brüllen sie in das gleiche Horn wie die Grünen. Zum Glück haben wir aber noch andere Parteien in Deutschland die die Sache anders angehen. Bürger merkt Euch vor bevorstehenden Wahlen welche!

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  2. Anko

    „Hendricks studierte Geschichte und Sozialwissenschaften auf Lehramt und promovierte über die Entwicklung der Margarineindustrie am unteren Niederrhein“

    Es ist sicherlich unredlich, bei dem Werdegang und der im Artikel beschriebenen Äußerung pauschal an ihrer fachlichen Qualifikation als Umweltministerin zu zweifeln. Obwohl manches schon fragwürdig erscheint. Wie die nach Berichten der „Welt“ im US-Vorwahlkamp von ihrem Ministerium an die Clinton-Stiftung überwiesenen deutschen zwischen 1 und 5 Millionen deutscher Steuergelder, die sie auf Nachfragen der Presse nicht als Wahlkampfhilfe, sondern als Zuwendungen zur „Unterstützung von Forst- und Landschaftsrenaturierung in Ostafrika“ verstanden wissen wollte. Quelle: https://www.welt.de/wirtschaft/article159791364/Bundesregierung-zahlte-Millionen-an-Clinton-Stiftung.html

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  3. Grimbart

    Minister(innen), die von ihrem Resort wenig Ahnung haben tummeln sich doch reichlich in unseren Landen. Die eigentliche Arbeit machen doch die Staatssekretäre und deren Mitarbeiter. Die holen sich ihre Informationen z.B. beim Nabu oder anderen Lobbyisten und daraus wird dann was zusammen gemixt. Hinzu kommt die anstehende Wahl und da will man ja nicht gleich einem potentiellen Koalitionspartner auf die Füße treten. Der Druck aus der Bevölkerung ist noch nicht groß genug, aber in nur kurzer Zeit, so in drei bis vier Jahren, werden allein in Deutschland mehr als 1000 Wölfe ihre Fährten ziehen. Es wird zu einer Regulierung kommen. Ob die Jägerschaft das übernehmen sollte steht auf einem anderen Blatt Papier.

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