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Brandenburg: Landkreis oder-Spree fördert Schwarzwild-Vermarktung

Ankauf von Schwarzwild durch Wildhändler wird unter bestimmten Voraussetzungen subventioniert

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises Oder-Spree arbeitet intensiv daran, mit umfangreichen vorbeugenden Maßnahmen, die Risiken für ein Übergrei-fen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aus dem Osten Europas zu minimieren. Die Afrikanische Schweinepest ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, von der Haus- und Wildschweine betroffen sind. Für den Menschen ist das Virus nicht gefährlich.

Eine Schlüsselrolle bei der Minimierung der Infektionsgefahr nimmt die Reduzierung der hohen Wildschweinbestände ein. „Wir haben in den vergangenen Monaten sehr konstruktive Gespräche mit den Jägern des Landkreises geführt, die letztlich in zwei ganz konkrete Maßnahmen münden, mit denen wir die Jäger motivieren wollen, die Abschusszahlen von Schwarzwild spürbar zu erhöhen“, erläutert Petra Senger, Amtstierärztin des Landkreises Oder-Spree. Der Landkreis werde es nicht bei Appellen belassen, sondern hat selbst zwei Programme aufgelegt, die im Kreishaushalt finanziell untersetzt sind.

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Bayern: Kelheim gewährt Zuschuss für Trichinenuntersuchung

Der Kreis Kelheim hat einem Antrag des Kreisjagdverbands Kelheim stattgegeben und bezuschusst künftig die Kosten für die Trichinenuntersuchung. Jäger, die ein Stück Schwarzwild auf Trichinen beproben lassen, werden ab 1. Januar mit neun Euro pro Stück gefördert. Der Zuschuss soll der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest präventiv entgegenwirken. Der Zuschuss ist eine freiwillige Leistung des Kreises und bedarf jährlich der Zustimmung durch die zuständigen Gremien, wie der Donaukurier berichtet. Der Zuschuss ist innerhalb von zwei Monaten nach Ende des Jagdjahres bei der UJB zu beantragen. Dem Antrag sind Kopien der Wildursprungsscheine oder Kopien des amtlichen Untersuchungsbeleges nach dem Fleischhygienerecht beizufügen. red.

Beitragsbild: Nachweis der Trichinenuntersuchung auf Brandenburger Wildursprungsschein. Foto: SE