Schlagwort-Archive: Wolfsberater

Bremen: Umweltressort ernennt Nabu-„Wolfsbotschafterin“ zur Wolfsberaterin

Der Bremer Senat liefert ein weiteres Beispiel für die ungute Verquickung von rot-grüner Naturschutzpolitik mit den Interessen und dem Personal spendensammelnder Naturschutzverbände: Das Bremer Umweltressort hat eine aktive Mitarbeiterin des Nabu und Nabu-Wolfsbotschafterin zur offiziellen Wolfsberaterin ernannt. Das teilt der Bremer Senat in einer Presseerklärung mit. Darin heißt es: „Das Bremer Umweltressort hat zwei Wolfsberaterinnen für das Land Bremen eingesetzt. Dr. Sonja Herrmann und Annette Siegert sind mit dieser ehrenamtlichen Bestellung berechtigt und verpflichtet, das Umweltressort als Oberste und Untere Naturschutzbehörde sowie den Bremerhavener Magistrat als Untere Naturschutzbehörde bei Wolfssichtungen oder Wolfsrissen zu unterstützen. Sie werden Dokumentationen vor Ort vornehmen. Zudem sollen sie Landwirte beraten, falls es zu einem Wolfsriss kommt oder wie Nutztiere gegen Wölfe geschützt werden können. Bei einem Wolfsriss sollen zudem DNA-Proben zur genetischen Untersuchung entnommen werden. Dabei kann sicher festgestellt werden, ob ein Wolf oder ein anderes Tier Verursacher war. Außerdem kann geklärt werden, aus welchem Rudel ein Wolf stammt.“

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Niedersachsen: Wolfsberater empfiehlt Abschuss von fünf Jungwölfen

+++ Sachsen-Anhalt: Wölfe reißen acht Schafe bei Burg +++ Italien: Region Toskana will 26 Wölfe entnehmen lassen +++ Sachsen-Anhalt: Gutachter bestätigen: 39 bei Wittenberg gerissene Schafe sind Wolfsopfer – Landesumweltamt: Schäfer haben Mitschuld +++

Der Wolfsberater Hermann Kück hat den Abschuss von fünf Jungwölfen im Kreis Cuxhaven empfohlen. Die Elterntiere der im Mai 2016 geborenen Welpen seien frühzeitig gestorben, so dass die Jungtiere nie gelernt hätten, Wild zu erbeuten. Stattdessen hätten sie gelernt, wie einfach es sei, Nutztiere zu reißen. In wenigen Monaten würden die Wölfe geschlechtsreif werden und ihr Wissen an ihre Jungtiere weitergeben, warnt Kück. Es bliebe nicht viel Zeit zum Handeln. Der Abschuss der Tiere sei zumindest zu diskutieren, so Kück. red.

Beitragsbild: Leichte Beute – gerissenes Schaf. (Archivbild) Foto: SE

Neuer Wolfsbeauftrager der Landesjägerschaft Niedersachsen

Seit dem 1. September 2016 ist Raoul Reding neuer Wolfsbeauftragter der Landesjägerschaft Niedersachen (LJN). Der 28-jährige gebürtige Luxemburger koordiniert damit das Wolfsmonitoring der Landesjägerschaft Niedersachsen. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Erfassung, Bewertung und Dokumentation von Wolfsvorkommen in Niedersachsen sowie die Koordination, Betreuung und Schulung eingesetzter Wolfsberaterinnen und Wolfsberater. Reding hat ein Bachelor-Studium an der Albert-Ludwig-Universität Freiburg in „Waldwirtschaft und Umwelt“ (Schwerpunkt: Internationale Waldwirtschaft), sowie ein Master-Studium an der Universität für Bodenkultur Wien/Österreich in „Wildtierökologie und Wildtiermanagement“ absolviert. Nach seinem Abschluss war er für die Natur- und Forstverwaltung in Luxemburg tätig. Zu seinen Aufgaben dort gehörten die Erstellung einer Habitateignungsstudie für den Wolf, die Erstellung eines Wolfmanagementplans, sowie die Ausarbeitung eines technischen Berichts in Sachen Jagd und Wildtiermanagement.

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Niedersachsen: Maulkorberlass für Wolfsberater?

Das von dem grünen Minister Stefan Wenzel geführte niedersächsische Umweltministerium hat ein „Statement zur „Unterrichtung durch die Landesregierung über den Sachstand zu den geplanten Leitlinien für Wolfsberaterinnen und Wolfsberater„“ abgegeben. Darin heißt es: „Das Umweltministerium (MU) erörtert in einem konstruktiven Dialog mit allen Beteiligten allgemeine Leitlinien für die Arbeit der Wolfsberaterinnen und Wolfsberater in Niedersachsen. […]

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