Schlagwort-Archive: Wildunfall

Schweiz: Vollsperrung wegen Hirschrudel auf der Autobahn

Am Mittwochmorgen sind einige Hirsche auf die Autobahn A13 bei San Vittore im Schweizer Kanton Graubünden gelangt. Auf der A13 sowie auf der H13 kam es in der Folge zu je einem Unfall mit je einem Tier dieser Gruppe. Kurz vor 5 Uhr morgens erhielt die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung, dass sich Wildtiere auf der Autobahn A13 zwischen dem Abschnitt der Raststätte Campagnola und der Verzweigung Bellinzona Nord befinden. Kurz darauf ging eine Meldung ein, dass ein Personenwagen einen Hirsch auf der A13 erfasst hat. Zwei Patrouillen der Kantonspolizei Graubünden sperrten unter Mithilfe einer Polizeipatrouille der Kantonspolizei Tessin unverzüglich die Autobahn. Gemeinsam mit dem Wildhüter trieben die Polizisten die Tiere, allesamt Hirsche, über diverse Zugänge der Wildschutzzäune von der Autobahn, welche während rund zwei Stunden gesperrt war. Eines der Tiere wurde anschliessend auf der Italienischen Strasse H13 von einem weiteren Personenwagen erfasst. PM

Beitragsbild: Windschutzscheibe eines Autos nach Kollision mit Hirsch auf der H13. Foto: Kantonspolizei Graubünden

Niedersachsen: Wolf bei Verkehrsunfall in der Region Hannover getötet

Achter toter Wolf in Niedersachsen in diesem Jahr

Gestern (Donnerstag) Morgen wurde ein Wildunfall mit einem Wolf von der L412 zwischen Burgdorf und Immensen in der Region Hannover gemeldet. Das teilte das Wolfsbüro des NLKWN mit. Der Fahrer des Geländewagens blieb unverletzt, der Wolf starb vermutlich bei dem Verkehrsunfall. Ein regionaler Wolfsberater hat den toten Wolf gesichert. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um eine Wölfin, vermutlich ein Welpe.

Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) koordiniert den Transport des toten Tiers zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Zur Feststellung des genetischen Fingerabdrucks schickt das IZW Gewebeproben an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen bei Frankfurt. Die Ergebnisse der pathologischen und genetischen Untersuchungen werden Informationen zur Todesursache, zum Gesundheitszustand, Alter und zur Herkunft des toten Tieres liefern. Das Ergebnis der DNA-Analyse gestattet eventuell auch Aussagen zur Rudelzugehörigkeit.

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Sachsen: Wolf auf der A 72 bei Chemnitz überfahren

Am frühen Morgen des 01.03.2018 wurde ein männlicher Wolf bei einem Verkehrsunfall auf der A 72 in der Nähe der Anschlussstelle Niederfrohna bei Chemnitz (LK Zwickau) getötet. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich hierbei um das Tier, welches zwei Tage zuvor in unmittelbarer Nähe an der S 57 zwischen Tauscha und Chursdorf (LK Mittelsachsen) fotografiert wurde. Anhand der Bilder konnte die Sichtung durch das LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland als Wolfsnachweis (C1) bestätigt werden.

Der Kadaver des Wolfes wurde zur weiteren routinemäßigen Untersuchung an das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin verbracht. Die Untersuchung bestätigte, dass das Tier an den unfallbedingten Verletzungen starb.

Seit Jahresbeginn gab es im Freistaat Sachsen insgesamt fünf verkehrsunfallbedingte Todesfälle bei Wölfen. Vier der Wölfe starben direkt durch den Unfall. Ein weiterer Wolf musste aufgrund seiner massiven Verletzungen eingeschläfert werden. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Niedersachsen: Zwei weitere Wölfe totgefahren

In der vergangenen Woche wurden zwei Wölfe an der Autobahn A7 tot aufgefunden, wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) meldet. Am Donnerstag, dem 15. Februar, hat die Einsatzzentrale den Fund eines toten Rüden auf der Autobahn A7 bei Großburgwedel in der Region Hannover gemeldet. Am Samstag, dem 17. Februar, wurde dem regionalen Wolfsberater im Bereich der Abfahrt Westenholz ebenfalls ein toter männlicher Wolf gemeldet. Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) koordinierte den Transport der beiden Kadaver zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Das IZW untersucht die toten Wölfe, stellt den Allgemeinzustand der Tiere fest, ermittelt die genaue Todesursache und schickt außerdem Gewebeproben zur Feststellung der genetischen Fingerabdrücke an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen bei Frankfurt. Das Ergebnis der DNA-Analyse gestattet eventuell Aussagen zur Rudelzugehörigkeit.

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Brandenburg: Angeblich erschossener Wolf starb bei Verkehrsunfall

Der am Freitag von einem Förster im Brandenburger Landkreis Oberspreewald-Lausitz tot aufgefundene Wolf starb bei einem Verkehrsunfall. Die Schussverletzungen, die das Tier aufwies und zunächst für die Todesursache gehalten worden waren, seien älteren Datums, wie das Landesamt für Umwelt (LfU) der Lausitzer Rundschau (LR) mitteilte. Demnach soll die Wölfin mit Schrot beschossen worden sein, sie wies Einschüsse an einem Lauf sowie am Kreuzbein auf. Gestorben sei das Tier jedoch an einer Schädelfraktur und inneren Blutungen, die es bei einem Verkehrsunfall erlitt. Nach dem Unfall war die Wölfin nicht sofort tot, sondern konnte sich noch von der Straße weg zum späteren Fundort schleppen. Die polizeilichen Ermittlungen wegen des illegalen Beschusses dauern jedoch an. SE

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags in der LR (Screenshot).

Die Red. dankt JAWINA-Leserin HG für den Hinweis!

Niedersachsen: Fünfter Wolf in 2018 bei Verkehrsunfall getötet

Im Dezember auf der A7 überfahrener Wolf stammt aus McPom

In Niedersachsen sind bereits fünf Wölfe in diesem Jahr durch Verkehrsunfälle getötet worden. Vier Wölfe starben auf der Straße, einer fiel einer Bahn zum Opfer. Gestern früh um 6.15 Uhr erwischte ein PKW bei Penzhorn im Heidekreis einen Wolf. Der Fahrer des Pkw blieb unverletzt, der Wolf war nach Angaben der Polizei Soltau wahrscheinlich sofort tot. Der Unfall ereignete sich auf der Straße zwischen den Truppenübungsplätzen Munster und Bergen. Der hinzugerufene Wolfsberater bestätigte, dass es sich um einen Wolf handelt. Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) koordiniert den Transport des Kadavers zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Das IZW untersucht den toten Wolf, stellt den Allgemeinzustand des Tieres fest, ermittelt die genaue Todesursache und schickt außerdem Gewebeproben zur Feststellung des genetischen Fingerabdrucks an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen bei Frankfurt. Das Ergebnis der DNA-Analyse gestattet eventuell Aussagen zur Rudelzugehörigkeit.

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Niedersachsen: Wolf von Bahn überfahren

Ein toter Wolf ist gestern in den frühen Morgenstunden im Gleisbett beim Bahnübergang Rechtern, Richtung Hunte in der Nähe von Barnstorf (Landkreis Diepholz) aufgefunden worden. Die Bundespolizei Bremen hatte von Anwohnern einen Hinweis auf einen toten Wolf erhalten. Der hinzugerufene Wolfsberater bestätigte, dass es sich um einen Wolf handelt. Der Rüde wurde nach Angaben der Polizei Barnstorf vermutlich in den frühen Morgenstunden angefahren. Die genaue Todesursache wird jetzt im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin ermittelt. Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) koordiniert den Transport des Kadavers.

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Polizei warnt: Verletztes Wildschwein in Wittenburg

Durch mehrere Personen wurde der Polizei am Dienstagvormittag gegen 10:30 Uhr ein verletztes Wildschwein gemeldet, das mit blutender Schnauze durch Wittenburg (M-V, Landkreis Ludwigslust-Parchim) läuft. Das Tier wurde offenbar in der Hagenower Chaussee angefahren und flüchtete dann durch die Theodor-Körner-Straße über den Friedhof weiter über die Lehsener Chaussee und dann in den angrenzenden Park. Es konnten zwar Spuren festgestellt, jedoch das Tier bisher nicht gefunden werden. Wo genau es sich derzeit aufhält, ist nicht bekannt. Aufgrund der Verletzungen ist von einer gesteigerten Gefahr durch das Schwein auszugehen. Die Polizei bittet deshalb um erhöhte Aufmerksamkeit und schnellstmögliche Information bei Sichtung des Tieres. Die zuständige untere Jagdbehörde wurde bereits informiert. Bei der Suche im Stadtgebiet von Wittenburg waren vier Streifenwagen mit acht Beamten des Polizeireviers Hagenow im Einsatz. PM

Beitragsbild: Wildschwein (Archivbild). Foto: SE

Niedersachsen: Zwei Wölfe bei Wildunfällen getötet

Auf der A 27 bei Kirchlinteln (Landkreis Verden) wurde am Dienstag gegen 4 Uhr morgens ein Wolf tot aufgefunden wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mitteilt. Das Geschlecht ist noch unbekannt. Auf der Bundesstraße 4 zwischen den Ausfahrten Heidland und Gamsen (Landkreis Gifhorn) wurde am Mittwoch kurz nach Mitternacht eine Fähe gefunden. Aufgrund der Spurenlage geht die Polizei in beiden Fällen von einem Verkehrsunfall aus. 31 Wölfe wurden seit Anfang 2003 in Niedersachsen getötet, die häufigste Todesursache sind Verkehrsunfälle (22 Tiere).

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Weihnachten für Hundeführer

Heute ging folgende Mail in der Red. ein: „Sehr geehrte Damen und Herren, vielleicht ein Beitrag zu Ihrer Internetseite, welche ich mit großem Interesse verfolge. Vielseitig, interessant und hoch aktuell. Waidmannsheil aus Schleswig-Holstein, Ihr RH.“ Angehängt war die folgende schöne Geschichte, die wir gerne veröffentlichen. Vielen Dank dafür gen Norden!

Heiligabend, 24.12.17, ein schöner Abend mit der Familie.

23.00 Uhr, das Telefon klingelt, eine dunkle Ahnung beschleicht mich, “Hier ist die PolLeitStelle – Ihnen ein frohes Fest aber wir haben einen Wildunfall K47/B77 im Kreuzungsbereich.

Und es ist schön, denn sie sind ja immer zu erreichen!“

„Was ist passiert? Ja, vermutlich ist ein Reh seitlich in einen BMW geprallt, der Fahrer ist schon zuhause, das Reh ist weg.“

Und was soll ich jetzt da in der Nacht? Etwas viel Alkohol habe ich  intus, ich bin auch nicht mehr fahrtüchtig, also Zusage: Ich schaue da morgen-!  1. Weihnachtstag so um 09.00 Uhr  mal mit dem Hund vorbei.“

Kommentare vom rückwärtigen Sofa werden überhört.

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Hessen: Polizistin bei Aufnahme von Wildunfall tödlich verletzt

Bei einer Unfallaufnahme zu einem Wildunfall auf der B44 zwischen Mörfelden und Groß-Gerau wurde eine Polizeibeamtin am Montagabend schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen wurde die Polizeibeamtin gegen 18.45 Uhr von einem in Richtung Mörfelden fahrenden Pkw erfasst. Die 25 Jahre alte Polizistin erlag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Die Streife von der Polizeistation Groß-Gerau war um 18.15 Uhr zu dem Unfall entsandt worden. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger an den Unfallort entsandt. Die B 44 war zwischen der Anschlussstelle Groß-Gerau Nord und dem Abzweig Worfelden voll gesperrt. Der 62 Jahre alte Pkw Fahrer aus Mörfelden wurde leicht verletzt und erlitt einen Schock. PM/SE

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Niedersachsen: Autofahrer stirbt bei Wildunfall mit Reh

+++ Sachsen-Anhalt: Wolf reißt acht hochträchtige Schafe in Photovoltaik-Anlage +++ NRW: Staupe im Rhein-Erft-Kreis +++

Bei einem Wildunfall mit einem Reh wurde gestern gegen 17.30 Uhr ein Pkw-Fahrer tödlich verletzt. Ein Wagen befuhr die B 239 (Diepholzer Straße) in der Gegenrichtung, als in Höhe Bokeler Schweiz plötzlich ein Rehbock auf die Fahrbahn sprang. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Rehbock in den Gegenverkehr geschleudert. Das Tier prallte gegen die Windschutzscheibe des entgegen kommenden Ford Focus, durchschlug die Scheibe und erfasste den Fahrer. Der 62-jährige Fahrer geriet von der Fahrbahn ab, fuhr ca. 200 Meter über eine Grünfläche und prallte dann gegen einen Baum. Der aus Wagenfeld stammende Fahrer wurde so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort verstarb. Die B 239 wurde für die Unfallaufnahme und ersten Ermittlungen der Polizei halbseitig gesperrt. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Österreich: 21-jähriger bei Rehbergung totgefahren

Ein 21 Jahre alter Slowene ist auf der Pyhrnautobahn (A9) in der Steiermark ums Leben gekommen. Der Mann hatte nach einer Kollision mit dem Tier sein Fahrzeug auf dem Standstreifen abgestellt und verließ den Wagen, um den Kadaver des Rehs zu bergen. Dabei wurde er von einem Kleinbus erfasst. Der 21jährige starb noch an der Unfallstelle. Die Fahrer des Busses und seine Beifahrerin blieben unverletzt.

In Saarbrücken ist eine Frau in der Nacht auf Sonntag einem Wildschwein ausgewichen, wobei sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Der Kleinwagen durchschlug ein Absperrgitter und rollte eine drei Meter tiefe Böschung herunter, bevor er im Fischbach liegenblieb. Die Polizei sicherte das Fahrzeug, das von der Feuerwehr geborgen wurde. Die 56 Jahre alte Fahrzeugführerin wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Ebenfalls schwer verletzt wurde eine 18jährige Fahranfängerin, die beim bayerischen Brennberg (Kreis Regensburg) einem Reh ausweichen wollte. Dabei geriet ihr Fahrzeug ins Schleudern und sie prallte an einen Baum. red.

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Sachsen-Anhalt: Wildschwein im Fußraum

Ein 54 Jahre alter Skoda- Fahrer war am Dienstag gegen 17:00 Uhr auf der B 188 in Richtung Uchtspringe unterwegs, als plötzlich hinter der Ortslage Hottendorf ein Wildschwein über die Straße lief. Er konnte einen Zusammenstoß nicht verhindern und stieß mit dem Wildschwein zusammen. Nachdem er die Fahrertür öffnete und sich nach dem Schaden erkundigen wollte, sprang das Tier in den Fußraum. Der Fahrer konnte sich retten. Eintreffende Polizeibeamte erschossen das noch lebende Wildschwein. Am Pkw entstand Sachschaden. Der Mann blieb unverletzt. PM

Beitragsbild: Schecke im Fußraum. Foto: Polizei

Die Red. dankt JAWINA-Leser NoS für den Hinweis!

Mecklenburg-Vorpommern: Rotwild verursacht tödlichen Verkehrsunfall

Ein Rudel Rotwild hat in der Schwinzer Heide zwischen Bossow und Alt Schwinz (Landkreis Ludwigslust-Parchim) einen folgenschweren Wildunfall verursacht. Ein 52-jähriger Kradfahrer befuhr zusammen mit anderen Kradfahrern die Kreisstraße aus Bossow kommend in Richtung Dobbertin. Auf Höhe der Unfallstelle wechselte ein Rudel Rotwild von rechts nach links über die Fahrbahn. Ein Hirsch lief unmittelbar in den Geschädigten. Dieser stürzte daraufhin und wurde lebensbedrohlich verletzt. Unter ständigen Reanimationsmaßnahmen wurde der Motorradfahrer mit einem Rettungswagen in die Klinik nach Plau am See verbracht. Trotz aller durchgeführten Rettungsmaßnahmen verstarb der verunfallte Kradfahrer wenig später im Krankenhaus. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Sachsen: Wolf im Landkreis Bautzen überfahren

Wölfin soll zuvor mit Schrot beschossen worden sein

Am frühen Morgen des 05.07.2017 wurde auf der B156 zwischen Bluno und Sabrodt (Landkreis Bautzen) eine junge Wölfin (Jährlingsfähe) überfahren. Der Unfallort liegt im Territorium des Seenland Rudels. Ob es sich bei dem ca. einjährigen Tier um einen weiblichen Nachwuchs dieses Rudels handelt wird mittels der genetischen Untersuchung abgeklärt.

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Niedersachsende: Säugende Wolfsfähe überfahren

+++ Sachsen: Lausitz-Wölfe fressen Biber +++ Sachsen: Wolf bei Hoyerswerda überfahren +++ Österreich: Wolf im Burgenland gesichtet +++ Brandenburg: Gefressen ja, gerissen nein: Kälber im Spreewald nicht von Wolf getötet

Im niedersächsischen Heidekreis ist eine säugende Wolfsfähe überfahren worden. Aus dem Gesäuge des Tiers sei noch Milch geflossen, wie der NDR berichtet. Aus welchem Rudel das Tier stammt ist demnach noch unbekannt. Es spreche aber viel dafür, dass es sich um eine junge Wölfin aus dem Munsteraner Rudel handelt.

Auf bis zu sieben bis neun Prozent beläuft sich der Anteil von Bibern an der Nahrung der Lausitz-Wölfe. Insbesondere in der Umgebung der Königsbrücker Heide sei dieses Phänomen zu beobachten, wie die Lausitzer Rundschau berichtet. Dort gebe es gesättigte Biberpopulationen. Die Jungtiere würden auf der Suche nach eigenen Revieren abwandern und dabei leichte Beute von Wölfen werden. SE

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Baden-Württemberg: Zwölf tote Sauen bei Wildunfall

Bei einem Wildunfall auf der B29 bei Remshalden (Rems-Murr-Kreis) wurden zwölf Wildschweine getötet. Am Samstag, gegen  4 Uhr lief eine Wildschweinrotte auf Höhe der Anschlussstelle in Fahrtrichtung Stuttgart auf die Fahrbahn. Dort wurde sie zunächst von  dem Mercedes eines 38jährigen erfasst. Dabei wurden sechs Schweine sofort getötet, vier weitere überlebten den Zusammenstoß und mussten durch einen Jäger erlöst werden. Zwei weitere Sauen überquerten die Fahrbahn und wurden auf der Gegenfahrbahn von einem weiteren Pkw erfasst. Auch diese Wildschweine wurden durch den Aufprall getötet. Die B 29 musste zur Unfallaufnahme, in Fahrtrichtung Stuttgart, für eine Stunde voll gesperrt werden. An den beiden Pkw entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von 10000 Euro.  PM

Beitragsbild: Wildunfall. Symbolbild. Foto: SE

Bayern: Wohnwagengespann überfährt absichtlich lebendes Reh

Wie erst jetzt der Polizei bekannt wurde, ereignete sich am Gründonnerstag ein Wildunfall auf der Staatsstraße 2105 bei Waging am See (Landkreis Traunstein), bei dem ein Wohnwagengespann absichtlich über ein noch lebendes Reh fuhr. Kurz vor Mitternacht erfasste ein Einheimischer mit seinem Pkw ein Reh. Er blieb sofort stehen und sicherte die Unfallstelle mit seinem Pkw ab. Das Reh lag noch lebend auf dem Gegenfahrstreifen. Auch weitere Ersthelfer hielten an und sicherten die Unfallstelle ab. Nach Zeugenangaben kam kurze Zeit später ein Wohnwagengespann aus dem Landkreis Neuburg a.d. Donau an die Unfallstelle und fuhr an den haltenden Fahrzeugen vorbei. Unmittelbar vor dem Reh stoppte der noch unbekannte Fahrer, fuhr jedoch dann direkt über das noch lebende Reh. Da der Verdacht besteht, dass der Fahrer des Gespanns das Reh erkannt hat und dennoch weiterfuhr, ermittelt die Laufener Polizei nun wegen einem Verstoß nach dem Tierschutzgesetz. Der Fahrer wird sich infolge mit der Staatsanwaltschaft auseinandersetzen müssen. PM

Beitragsbild: Rehbock (Symbolbild). Foto: Robert Saemann-Ischenko

Niedersachsen: Wolf bei Vechta überfahren

Nach einer Dreiviertelstunde „elend verreckt“, weil ihn niemand einschläfern durfte

Am 11. April 2017 um 7.12 Uhr hat ein 53jähriger in der Steinloger Straße in Varnhorn (Landkreis Vechta) einen Wolf überfahren. Nach bisherigen Erkenntnissen kreuzte der Wolfsrüde die Fahrbahn und geriet dabei unter den Pkw des Mannes. Der Wolf wurde etwa 50 Meter mitgeschleift, bevor er schwer verletzt am Fahrbahnrand zum Liegen kam. Gegen 08.00 Uhr verendete der Wolf an der Unfallstelle. Der 53jährige Pkw-Fahrer blieb unverletzt. In der Polizeimeldung zum Vorfall heißt es weiter: „Für das Erlegen eines Wolfes sind strenge Maßstäbe angelegt. So muss ein Amtstierart oder ein Arzt des Veterinäramtes mit einem entsprechenden Sachkundenachweis vor Ort sein. Hinzu kommt, dass die untere Naturschutzbehörde dem Erlegen des Tieres zustimmen muss. Ein Jagdpächter oder ein Polizist sind nicht zum Erlegen eines Wolfes befugt.“

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NRW: Wildunfall mit Wolf im Kreis Minden-Lübbecke

Gestern wurde auf der B 482 in Petershagen, Kreis-Minden-Lübbecke, ein Wolf überfahren. Das Tier ist verendet, die Polizei hat vor Ort den Fall aufgenommen. Anhand von Foto-Belegen konnte im Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) eine erste Bewertung vorgenommen werden, das DBBW (Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf) hat diese Bewertung bestätigt. Das Tier wird voraussichtlich morgen dem Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung übergeben. Genetische Proben zur möglichen Feststellung der individuellen Herkunft werden zum Senckenberg Forschungsinstitut, Außenstelle Gelnhausen geschickt. Der Kadaver soll im Anschluss an die Untersuchungen präpariert und der Sammlung eines der naturwissenschaftlichen Museen in Nordrhein-Westfalen zugeführt werden. PM

Beitragsbild: Überfahrener Wolf. Foto: Polizei

Brandenburg: Kollision mit Wolf und Wildschwein auf A24

Polizist erlöst angefahrenen Wolf mit Dienstwaffe – neue Regelung für angefahrene Wölfe

Am 29. März ist es auf der A24 bei Meyenburg zu zwei Wildunfällen gekommen: Gegen 05.30 Uhr kollidierte der PKW eines 49-jährigen auf dem rechten Fahrstreifen mit einem plötzlich auftauchenden Wildschwein. Trotz Gefahrenbremsung konnte ein Zusammenstoß mit dem Tier nicht mehr verhindert werden. Das Wildschwein verendete vor Ort. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro, so die Polizei. Am selben Tag um 22.55 Uhr überfuhr ein Lieferwagen einen auf der rechten Fahrbahn laufenden Wolf. Der Wolf wurde in den Straßengraben geschleudert und blieb dort schwerverletzt liegen. Die aufnehmenden Beamten mussten das Tier von seinem Leiden mit zwei Schuss aus der Dienstwaffe erlösen.

Was hier in einem Satz so nebenbei verkündet wird, ist eine beachtliche Neuerung: Der erste Polizist, der in Brandenburg einen schwer verletzten Wolf nach einem Verkehrsunfall mit der Dienstwaffe erlöst hatte, musste ein Disziplinarverfahren über sich ergehen lassen: Er hätte ein so streng geschütztes Tier nicht aufgrund seiner laienhaften Einschätzung erlösen dürfen, hieß es, stattdessen hätten Experten hinzugezogen werden müssen, die zu entscheiden hätten, ob das Tier eingeschläfert oder tiermedizinisch behandelt wird.

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Urteil: Autofahrer müssen nicht für Bergung und Entsorgung von Unfallwild zahlen

Verwaltungsgericht Hannover hebt Leistungsbescheide der Straßenbaubehörde auf

Die 7. Kammer des Verwaltungsgerichts Hannover hat mit mehreren Urteilen verschiedene Leistungsbescheide der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) aufgehoben, mit denen Fahrzeugführer zur Kostenerstattung für die Bergung und Entsorgung von verendeten Wildtieren herangezogen wurden, die nach einer Kollision mit dem Fahrzeug der jeweiligen Kläger im Seitenraum von Bundes- und Landesstraßen liegen geblieben waren. Die Behörde sah die zuvor herrenlosen und nunmehr verendeten Tierkörper als Verunreinigung der Straße an, die der jeweilige Fahrzeugführer unverzüglich zu beseitigen hatte. Da er dies unterlassen habe, müsse er die Kosten der Bergung und Entsorgung des Unfallwildes tragen. das Gericht entschied:

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Norddeutschland: Zwei Wölfe an einem Tag überfahren

Bei Verkehrsunfällen sind zwei Wölfe in Norddeutschland iunerhalb weniger Tage getötet worden. Ein Wolf starb am 6.3. auf der B207 im Kreis Herzogtum Lauenburg (Schleswig-Holstein) nordwestlich von Ratzeburg. Es sei unvermittelt auf die Landstraße geraten, so dass ein herankommendes Auto nicht mehr bremsen konnte und das Tier erfasste, teilte das Landesumweltministerium mit. Der auf Bitten der Polizei herbeigerufene zuständige Wolfsbetreuer des Landes stellte fest, dass es sich bei dem getöteten Tier um einen etwa 35 Kilogramm schweren männlichen Wolf handelte. Der für die Beurteilung entsprechender Funde in Schleswig-Holstein zuständige Sachverständige geht davon aus, dass es ein junger Wolf war – entweder ein Welpe aus dem Jahr 2016 oder ein sogenannter Jährling (also aus dem Jahr 2015). Im benachbarten Mecklenburg-Vorpommern hatte ein Wolfsrudel im Bereich der Lübtheener Heide im Jahr 2016 Welpen großgezogen. Dieses Gebiet liegt 30 bis 50 Kilometer vom Unfallort entfernt.

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Thüringen: Tödlicher Unfall bei Rehbergung

Auf der L1034 zwischen Nohra und Wolkramshausen ist ein 76 Jahre alter Mann am Donnerstag Abend gegen 19 Uhr bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden. Der Rentner hatte zuvor ein Reh überfahren und wollte den Kadaver von der Straße räumen. Dabei wurde er von dem Wagen eines 53-jährigen erfasst. Der Rentner starb noch an der Unfallstelle, der 53-jährige erlitt einen Schock. Die Straße war für etwa zwei Stunden gesperrt. SE

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Niedersachsen: Rothirsch durchschlägt Windschutzscheibe

Fahrer schwer verletzt

Heute gegen 07.15 Uhr, kam es auf der K 27, zwischen Undeloh und Wesel (Landkreis Harburg) zu einem folgenschweren Wildunfall. Ein 42-jähriger Mann war mit seinem Pkw in Richtung Wesel unterwegs, als plötzlich ein Rothirsch auf die Fahrbahn lief. Der Mann erfasste das Tier als es im Sprung war, sodass der Hirsch in die Windschutzscheibe prallte und den 42-Jährigen unter sich begrub. Das rund 250 kg schwere Tier starb beim Aufprall. Der Fahrer blieb zunächst unter dem Tier eingeklemmt, konnte aber mit Hilfe von Ersthelfern aus dem Fahrzeug geholt werden. Der Mann erlitt schwere Kopfverletzungen und kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Der Hirsch wurde von der Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack geborgen. Die K 27 blieb für rund eine Stunde voll gesperrt. PM

Beitragsbild: Autofahrer bei Kollision mit Rothirsch schwer verletzt. Foto: Polizei

Die Red. dankt JAWINA-Lesern AHe und JG für den Hinweis!

Bayern: „Wildunfall des Jahres“

Ein außergewöhnlicher Wildunfall, der zum „Wildunfall des Jahres“ werden könnte, ereignete sich am späten Montagabend, schreibt die bayerische Polizei in einer Pressemitteilung: Eine 29-jährige Peugeotfahrerin befuhr mit ihrem Pkw die NES 23 aus Unterwaldbehrungen kommend in Richtung Hainhof. Ca. 2 Kilometer nach Unterwaldbehrungen kam es zur Kollision mit einem Reh, was die Fahrzeugführerin so wohl nicht richtig wahrgenommen hatte. Das “arme” Wildtier wurde in der Folge über eine Strecke von 9,7 Kilometern in der Fahrzeugfront mitgeschleift. Dies bemerkte die junge Frau nicht, sie stellte lediglich einen beißenden Geruch im Fahrzeuginneren fest. Erst auf dem Firmenparkplatz ihres Arbeitgebers in Mellrichstadt stoppte sie ihren Wagen. Etwa 200 Meter vor ihrem Ziel hatte sie das Tier schließlich, mitten im Industriegebiet Mellrichstadt,  “verloren” und abschließend nochmals überrollt. Am Peugeot entstand Schaden in Höhe von ca. 1500 Euro, das Reh war verendet. Die zur Beseitigung des Kadavers notwendigen Verständigungen wurden durch die PI Mellrichstadt am Morgen des Dienstags vorgenommen. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Eine Woche – fünf tote Wölfe

In Brandenburg und Sachsen-Anhalt sind innerhalb einer Woche fünf tote Wölfe aufgefunden worden. Vier davon fielen dem Straßenverkehr zum Opfer: Am Montag vergangener Woche erfasste ein Auto einen männlichen Wolf bei Crinitz (Brandenburg, Landkreis Elbe-Elster), am Donnerstag wurde eine Wölfin bei Eichow (Brandenburg, Landkreis Spree-Neiße) totgefahren. Tags darauf erwischte es eine Wölfin, die mit einem erbeuteten Reh im Fang eine Straße bei Jänschwalde überquerte (ebenfalls Landkreis Spree-Neiße). Am vergangen Sonntag überfuhr ein PKW einen jungen Wolfsrüden auf der B189 bei Colbitz in Sachsen-Anhalt (Landkreis Börde).

Ebenfalls am vergangenen Dienstag fand ein Jagdpächter auf einem abgeernteten Acker bei Sergen (Landkreis Spree-Neiße) einen Wolfskadaver, der zur Untersuchung an das Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin geschickt wurde. Die Todesursache steht noch nicht fest. SE

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Zwei tote Wölfe im Landkreis Bautzen

Am 15.10.2016 wurde bei Rehnsdorf (Gemeinde Elstra, LK Bautzen) ein toter erwachsener, männlicher Wolf von Spaziergängern gefunden und gemeldet. Die genetische Untersuchung soll Informationen zu seiner Identität liefern.
Die Untersuchung des Kadavers am Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin zeigte, dass der Wolf an Auszehrung, also eines natürlichen Todes gestorben ist. Das Tier hatte eine Verletzung (Riss oder Schnitt) an der Innenseite der Lippen, welche sich stark entzündet hatte. Dies sorgte offenbar dafür, dass der Wolf seit längerer Zeit keine Nahrung und ggf. kein Wasser mehr zu sich nehmen konnte und deshalb verhungert bzw. verdurstet ist.

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Doktorand entwickelt Wildunfall-Warnsystem

Jäger können mithelfen!

Die Zahl der Wildunfälle und auch die Schadenshöhe steigt in Deutschland seit Jahren an, dennoch reagieren die meisten Autofahrer kaum noch auf die üblichen Wildwarn-Schilder. Matthias Böhm will an dieser Situation etwas ändern: Der Doktorand entwickelt im Rahmen seiner Dissertation im Hause der hessischen Straßenbaubehörde nebenberuflich ein Warnsystem, das künftig vor Wildunfällen warnen soll – und zwar an dem Ort und Zeitpunkt, wo die Wildunfallgefahr tatsächlich besonders hoch ist. Dazu sammelt Böhm Daten über Wildunfälle. Zuträger sind Polizei, Jäger, Straßenmeistereien. Mit im Boot sind der LJV Hessen, aber auch das Tierfundkataster, das vom LJV Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit der Uni Kiel entwickelt wurde. Das Tierfundkataster ist Bestandteil des vom Deutschen Jagdverband (DJV) durchgeführten WILD-Monitorings. Für die zu entwickelnde Wildwarn-App sammelt und analysiert Böhm die Wildunfall-Daten wie Jahres- und Uhrzeit, Wetter, geografische und topografische Eigenheiten des Unfallorts und andere mehr. Die Auswertung dieser Daten soll dann eine Prognose ermöglichen, wo und wann ein besonders hohes Risiko von Wildunfällen besteht.

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Baden-Württemberg: Auto brennt nach Kollision mit Wildschwein aus

Nach einem Wildunfall ist auf der A 81 zwischen dem Autobahndreieck Bad Dürrheim und der Anschlussstelle Geisingen in der Nacht zum Donnerstag ein VW Lupo vollständig ausgebrannt. Eine 45-jährige Frau war gegen 22.40 Uhr auf dem Weg in Richtung Singen, als ihr ein von links kommendes Wildschwein vor das Auto lief. Eine Kollision konnte sie nicht mehr verhindern. Nach dem Frontalzusammenstoß schleuderte es das Tier in die angrenzende Böschung, wo es leblos liegen blieb. Der Kleinwagen wurde so stark beschädigt, dass er Feuer fing und total ausbrannte. Glücklicherweise konnte die 45-Jährige ihren Wagen noch rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt. Zum Löschen des brennenden Personenkraftwagens waren die Feuerwehren aus Tuningen und Geisingen mit 7 Fahrzeugen und 38 Einsatzkräften vor Ort. Das Autowrack wurde von einem Abschleppdienst geborgen. Der entstandene Sachschaden wird auf 2000 Euro geschätzt. PM Polizei BaWü

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Lecker Roadkill – Motorradfahrer kollidiert mit Reh und isst es auf

„Mehr geht bald nicht“ – überschreit die Polizei Weimar eine Pressemeldung zu einem eigentlich alltäglich Wildunfall, der allerdings wirklich in einer bemerkenswerten Häufung von Delikten kulminierte: Am 18.05.2015 wurde die Polizei Weimar informiert, dass es am 17.05.2016 gegen 23:00 Uhr zu einem Wildunfall zwischen der Ortslage Blankenhain und dem Abzweig Keßlar kam. Der Fahrer (40) eines Krad „Kawasaki“ kollidierte auf der o.g. Ortsverbindungsstraße mit einem Reh stürzte und verletzte sich. Statt aber die  zuständigen Behörden zu informieren, bestellte er telefonisch eine Familienangehörige zum Unfallort. Das Reh wurde verladen nach Hause gebracht und als vermutlich leckere Mahlzeit zerlegt.

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A7: Laster macht Wildschweinrotte platt

Mehr als eine Stunde musste die A7 in Höhe der Anschlussstelle Großenaspe (Kreis Segeberg, Schleswig-Holstein) in Fahrtrichtung Norden) gesperrt werden, nachdem Mittwoch Nacht gegen drei Uhr  der Fahrer eines rumänischen Sattelzuges eine Rotte Wildschweine überfuhr. Auch der Fahrer eines nachfolgenden Audi konnte nicht ausweichen und überfuhr die Tiere. Insgesamt acht Tiere verendeten. Die Feuerwehr musste die Fahrbahn reinigen und die Tierkörper beseitigen. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Der Audi wurde abgeschleppt. Der Einsatz war um 4.40 Uhr beendet. PM Polizei

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild), Copyright: SE

Polizei rettet Baby-Dachs

Am frühen Montagmorgen meldete sich ein 24-jähriger Autofahrer bei der Polizeiwache in Bad Berleburg (NRW) und teilte den Beamten mit, dass er soeben einen Wildunfall auf der L 553 gehabt habe. In Höhe „Im Grünewald“ sei ihm eine junge Dachsmutter plötzlich vor sein Auto gelaufen. Die Mutter sei dabei verstorben – ihr kleines Dachsbaby säße nun jedoch jämmerlich quiekend neben seiner toten Mutter. Als die beiden Polizeikommissare am Unfallort eintrafen, hörten sie schon im Streifenwagen das Jammern des Dachsbabys. Nicht größer als zwei Hände voll lag es zitternd neben seiner totgefahrenen Mutter. Weiterlesen

Niedersachsen: Wolf auf A1 überfahren

Am Samstag ist auf der A1 bei Achim (Landkreis Verden) gegen 23.30 ein Wolf überfahren worden. Das berichtet der NDR. Der Wolf war sofort tot, am Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von 2000 Euro. Der Kadaver soll jetzt untersucht werden, um ihn einem der bekannten Wolfsrudel zuordnen zu können. SE

Beitragsbild: Die zitierte Meldung auf der Internetseite des NDR.